Disses Piece!

ARTARIUM UNTERWELTLICHE BILDERFLUTEN präzisiert: Eleganz versus Penetranz – Rattet den Erbsenkodex! DISSES PIECE haut nicht nur fein aufs Auge, sondern geradezu beispielhaft Indie Existenz:

Sch(w)einwelt Schelte:

An die Wand mit allen Erbsenzählern und Zuschmier-Fettischisten!

Kunnst Handwerk? Dann gib dir Selbstfrieden.

Niveau ist keine Hautcreme Respekt keine Statusfrage und Kreativität bestimmt kein Konkurrenz-Krampf.

Zur Ehrenrettung der Ratten (!) sei hier angemerkt, dass diese hoch intelligenten StreicheleinheitInnen grundsätzlich dazu in der Lage sind, sich den Lebensgewohnheiten ihrer menschlichen Mitbewohner anzugleichen.

Allerdings neigen die lieben Tierchen in allzu unbeaufsichtigten Augenblicken durchaus dazu, allerlei Knabbergebäck zu klauen, die Topfpflanzen aufzufressen und die Stromversorgung freizulegen. Also den Freiraum einer potentiellen Menschenzone zielstrebig in ein ausschließlich nur noch für sie gemütliches Rattenklo umzuwidmen.

An solcher Zergrunzung sollte man sie besser zu hindern wissen…

In diesem Hintersinn und auf seinen  Nebenebenen drängt sich mir  folgende Interpretation auf:

Ret97, du Sack-Ratte! Hältst dich wohl für fett, wenn du Scheinwelt Schelme crosst? Was du dir da so groß umhängst, macht deinen Schwanz aber auch nicht länger.“

Leopoldskron-Moos im Oktober

In der vierten Ausgabe aus Leopoldskron-Moos befasst sich das Stadtteilradio mit dem sogenannten “Zigeunerlager Maxglan”.

Dieses befand sich aber nicht in Maxglan sondern am Schwarzgrabenweg mitten im Moos.

Foto: Verein Ketani

Als Studiogast begrüßen wir Markus Weisheitinger-Herrmann, der über das Lager ein Dokudrama gestaltet hat.

Es freuen sich wie immer: Sabine Bell und Alexander Ringerthaler

Playlist Alles Nur Geklaut-FNTOME 19.09.10

Playlist ALLES NUR GEKLAUT

Frau Nowaks Transorientalischer Musikexpress vom 19.09.10

01 Najat Aatabou – Kedba Bayna  (Just Tell Me The Truth) – 1987
02 The Chemical Brothers – Galvanize (Feat Q-Tip) – Push The Button
03 Parvati Khan – Jimmy Jimmy Aaja Aaja – 1982 Bollywood Movie Disco Dancer
04 M.I.A. – Jimmy – Kala
05 Asha Bhosle – Dum Maro Dum – 1971 Bollywood Movie Hare Rama Hare Krishna
06 Kronos Quartet & Asha Bhosle – Dum Maro Dum (Take Another Toke) – You’ve Stolen My Heart
07 Method Man & Busta Rhymes – What’s Happenin‘ – Tical 0: The Prequel
08 Selda – Ince Ince – Selda
09 Mos Def – Supermagic – The Ecstatic
10 Erkin Koray – Yagmur – Erkin Koray
11 Gonjasufi –  Kobwebz – A Sufi And A Killer
12 Alexander Vertinsky – Дорогои Длинною (Dorogoi Dlinoju) – 1926
13 The Limeliters – Those Were The Days – Folk Matinee
14 Mary Hopkins – Those Were The Days – Postcard
15 Engelbert Humperdinck – Those Where The Days – The Last Waltz
16 Red Russian Army Choir & Leningrad Cowboys
17 Ömür Göksel – Those Were The Days
18 Hellsongs – Thunderstruck – Hymns In The Key Of 666
Bonus: Azis

OCBoddity 173 (27.09.2010)

“ … like a demon from station to station!“ ist das Motto der 173. Ausgabe von OCBoddity. Dabei rollt der (Indie-)Rockzug vor allem zwischen dem Vereinten Königreich und der Gegend um NYC auf und ab! Und wie gewohnt gibt’s nur das Beste vom Besten! Besonders erfreulich die Neuerscheinungen von Get Cape Wear Cape Fly, den Manics und den hierzulande noch eher wenig bekannten High Violets! Der längste Beitrag stammt allerdings von Rock-Gott David Bowie, dessen 1976er-Meisterwerk Station To Station gerade neu aufgelegt und mit dem legendären Nasssau Coliseum-Konzert angereichert den Markt stürmt. Der Titeltrack in der Live-Version rundet OCBs jüngsten Streich ab. Gelungen!

PLAYLIST
Manic Street Preachers, Postcards From A Young Man
We Are Scientists, Central AC
The Gaslight Anthem, The Queen Of Lower Chelsea
Get Cape Wear Cape Fly, Collapsing Cities
Someone Still Loves You Boris Yeltsin, Everlyn
Arcade Fire, The Suburbs
The High Violets, Goodnight Goodbye
Sheryl Crow, Long Road Home
The New Pornographers, My Shepherd
R.E.M., Driver 8 (Athens Demo)
David Bowie, Station To Station (live at Nassau Coliseum)

Und wer’s hören will … klickt hier

Papa Joe’s Garage mit Harry Ahamer (Ausgabe vom 16.09.)

Er hat zu seiner Firmung statt einer Uhr eine Gitarre bekommen. So beginnen die Lebensläufe mancher Musiker. Harry Ahamer landete nach Ausflügen in die Cover Musik schließlich bei sich selbst und bei der Hausruckviertler MundArt. Er präsentiert eigene Songs sehr ehrlich und gefühlvoll mit starker Stimme und einer erstklassigen Band an seiner Seite.  Das alles macht ihn zu einem Künstler der auf seinem Weg vom Probekeller zur großen Bühne schon ein großes Stück vorangekommen ist.

Aigen im September

Aus Aigen berichtet in dieser Stadtteiradio-Ausgabe am 24. September um 17 Uhr Felix Freisinger.

Er war im Montessori Kinderhaus Aigen zu Besuch und hat ein ausführliches Interview mit desses Leiterin Conny Ernst geführt.

Außerdem gibt es das erste Rätsel aus der neuen Reihe: „Gefragt – Gedacht – Geraten – Gewonnen“. Zu erraten ist dabei jeweils die beschriebene Örtlichkeit in Aigen.
Wer Felix Freisingers Rätsel gelöst hat und die Antwort weiß, möge diese per E-Mail an ‚office@radiofabrik.at‘ schicken, oder einfach dort anrufen 0662-84 29 61.

Wiederholung der Sendung am Dienstag 28.9. umd 8 Uhr früh.

Veröffentlicht unter Aigen

XXY – (K)eine sexuelle Identität?

Download: Artarium Radio Sexperience vom Sonntag, 26. 9. – Bi-Tween Sexualities, Gender Bending und „Scheiss auf Schachterln“ – Eine Er-Lebensreise hinter die Kulissen der Konvention und eine längst überfällige Ermunterung zum Eigenen. Bisexuell sind wir sowieso alle mehr oder weniger: Schau mal da (und sei ehrlich!)

„Mann oder Frau?“ Das geht ja meist noch. Doch schon bei „männlich oder weiblich“ verschwimmen die Grenzen. Ganz schlimm wirds aber bei der Frage nach der „sexuellen Orientierung“. Welches Schweinderl hättens denn gern? Den Arsch mit Ohren? Oder doch lieber das Plüschmauserl? Hilfe!!!

Vorgeblich „eigene“ sexuelle Identitäten, gefickt eingeschädelt von amerikanischen Fernsehserien und nazikatholischer Produktwerbung, verstopfen sich mit ihren Flachbildhirnen die letzte eigene Phantasie und überbevölkern, sich dergestalt lemminghaft reproduzierend, jeden Verhandlungsspielraum zwischenmenschlicher Abenteuer. Und Gott sprach: „Sei stad!“ Und es wurde sehr privat. So funktioniert sexuelle Selbstverblödung. „No, BRAVO!“ – Doch die Selbsterlösung kommt bereits:

Die etwas anderen Kunnst-Geschichten und Werk-Stücke zur Revitalisierung der sexperimentellen Sehnsüchte all unserer lebenslechzenden LeidensgefährtInnen! Von musikalischen Statements (Panik Koljah, Eric Schwartz, Scheiterhaufen, Heather Nova…) über eigene Erlebnisberichte „zwischen den Stühlen“ bis zum grenzgenialen Film XXY von Lucia Puenzo (next time – same station, sorry!) beweisen wir das genaue Gegenteil: Dass SEX jenseits simpler Klischees und vereinnahmender Zuordnungen einfach viel aufregender, befriedigender, geiler, lustiger, interessanter, phantastischer, schöner und selbstbestätigender ist als das gehorsame Erfüllen irgendeiner „Norm“.

Und über Haupst: „Huhl oder Schwättero? Rings oder Lechz? Warz oder Schweiß?“ Dann lass ich mir meinen Seelenpenis lieber nicht beschneiden. Nicht von den Heterorristen und nicht von den Schwooligans! Gehts überhaupt noch, ihr Schraubmuttern und Schlauchklemmen? Das DU ist ein Lebewesen, kein Definitionsobjekt! Es repräsentiert seine ureigene Welt, die sich kennen lernen ließe. Und es kann sprechen, sich selbst mitteilen, auch körperlich. Es hat keine „Sexualität“ – ES IST SEX – weil und indem es lebt. Es ist eine einzige erogene Zone, egal welche LustSpielSachen daran und darin befestigt sein mögen. To bi or not to bibi – that’s the Zwetschgn!Fruchtgeschmack?

Theater im Wohnzimmer

Ihr wollt euren Freunden oder euch selbst ein besonderes Geschenk machen? Einzigartig sollte es sein, originell und unverwechselbar? Billig sollte es ein, am besten GRATIS?

… dann aufgepasst. In der heutigen Sendung wird euch das prämierte Projekt „Geschenk: Leben“ vorgestellt. Mit diesem Geschenk bringt euch das Toihaus Theater direkt ins Wohnzimmer. Mehr dazu gibt es heute in einem Interview mit der künstlerischen Leiterin Myrto Dimitriadou und der Schauspielerin Susanne Lipinski.

Videos zu Alles Nur Geklaut – FNTOME am 19.09.10

Hier ein paar Videos zu der Sendung in der es ums Sampeln und Covern orientalischer Musik ging:

Galvanize von den Chemical Brothers, die darin ein Sample der algerischen Sängerin Najat Aatabou verwenden.

Jimmy Jimmy Aja aus dem Bollywood Film Disco Dancer. Gecovert von M.I.A., die von einer „Genozid Tour“ singt und wiederum gecovert wurde von Of Montreal

Dum Maro Dum aus dem Bollywood Film Hare Rama Hare Krishna. Skandal, was die Hippies da so treiben!

Alles nur geklaut – FNTOME am 19.09.10

Geklaut oder nur geliehen?

FNTOME am 19.09.10 auf www.radiofabrik.at ab 21 Uhr

Wie die Elstern stibitzen Musiker die Juwelen ihrer Vorgänger. Besonders gerne haben sie glänzendes Discosilber oder Jazzgold. Der neueste Trend sind Diamanten aus dem Orient. Die blinken und blitzen so schön. So schön, dass manch einer geblendet von der exotischen Schönheit danebengreift.

Von gelungenen und mißlungenen Samples und Coverversionen erzählt euch die schöne Frau Nowak.

NEUNEUNEU! Ab Ausstrahlung dieser Sendung könnt Ihr Euch auf diesem Blog auch Videos zum Thema anschaun.

Frau Nowaks Transorientalischer Musikexpress
Sonntag, 19.09.10
ab 21 Uhr
Onlinestream: www.radiofabrik.at