MAMI, A QUIEN AYUDAS TU? TRABAJO DE CUIDADO & MIGRACION FEMENINA

Willkommen in Salzburg spanisch/deutsch am 1. Mai um 19:06

MAMI, WEM HILFST DU? CAREARBEIT & FRAUENMIGRATION

Frauen folgen heute nicht mehr nur ihren Vätern oder Ehemännern in die neue Heimat. Immer häufiger migrieren sie, um selbst erwerbstätig zu sein und ihre Familien zu Hause zu unterstützen. Für diese sorgen nun andere Frauen: Verwandte, Nachbarinnen oder Migrantinnen. Während der Westen seine Care-Krise auslagert, entstehen weltweit entlang von Armutsgrenzen „care chains“. In der Sendung sprechen wir darüber mit Luzenir Caixeta vom Autonomen Zentrum von und für Migrantinnen in Linz (MAIZ); mit Frau Mataela, Stipendiatin des Afroasiatischen Instituts, und mit dem Musiker Mario Al Fakih, der über den Film „Amador und Rosen“ erzählen wird.

 

MAMI, A QUIEN AYUDAS TU? TRABAJO DE CUIDADO & MIGRACION FEMENINA

Las mujeres de hoy ya no siguen a sus padres o maridos. Más a menudo emigran solas y por sus propios medios a países lejanos con el fin de apoyar económicamente  a sus familia en su patria, a través de un trabajo remunerado, muchas veces en el área de cuidado. En nuestra emisión entrevistaremos a la Dra. Luzenir Caixeta del centro autónomo por y para las mujeres migrantes en Linz (MAIZ); la señorita Mataela, becaria del Instituto Afro-Asiático, y el músico Mario Al Fakih, quien nos contará sobre la película „Amador y rosas“.

Aufruf aus dem Kosmos – „Erlebnisse Jenseits der Lichtmauer“ – Über die südafrikanische UFO-Kontaktlerin Elizabeth Klarer (1910 – 1994)

Extra-Sendung im Rahmen der „Days of Dialogue 2013“
vom 11. April 2013, 21 – 22 Uhr, Radiofabrik Salzburgimages

Elizabeth Klarer wurde 1910 in Mooi River, Natal, geboren, wo sie auf einer Farm aufwuchs und bald lernte, die Zulusprache sehr gut zu verstehen. In Cambridge, England, lernte sie Meteorologin und ging später zum Trinity College, London, wo sie ihr Musikstudium mit einem Abschluss beendete. Sie war auch Pilotin und flog die DeHaviland. Während des Zweiten Weltkrieges war sie Angestellte der South African Air Force im Bereich Aufklärung und während verschiedener Operationen arbeitete sie auch für die Royal Airforce und dekodierte den deutschen Nachrichtenaustausch. Sie lernte auch, Ufos zu beobachten für die South African Air Force. Sie hat einen Sohn David und eine Tochter Marilyn, die heute Fachärztin ist und einen weiteren Sohn – Ayling – ein Astrophysiker, der auf einem anderen Planeten lebt.

Die faszinierende Geschichte von Elizabeth Klarer begann, als sie sieben Jahre alt war. Damals bekam sie in der Nähe der Farm, auf der sie lebte, Besuch von einer fliegenden Untertasse. Sie hatte mehrere Male telepathische Kommunikation mit dem Mannschaftsmitglied Akon, dem Wissenschaftler des Raumschiffes und erst im April 1956 gab sich die Mannschaft auf dem Flying Saucer Hill in Rosetta, Natal, zu erkennen. Elizabeth Klarer wurde hoch gehoben und auf das Mutterschiff gebracht. Im November 1957 betrat sie dann auf dem Hochplateau von Cathkin Peak, Drakensberg, das Raumschiff, um ihren wieder gefundenen Geliebten Akon zu treffen. Sie wurde etwas später von Akon auf den Planeten Meton im Alpha Centauri gebracht. Dort blieb sie vier Monate, wo sie ihr Weltraum-Baby Ayling gebar und aufzog.

Ihre Geschichte hat auch in anderen Ländern viel Aufmerksamkeit erregt, ganz besonders in Amerika, Grossbritannien und Russland. Im Jahre 1975 bekam sie beim 11. Internationalen Kongress für UFO-Forschung in Deutschland „standing ovations“ von einer Gruppe von Wissenschaftlern, die 22 Nationen repräsentierten und vor denen sie eine Rede über die Geheimnisse des Lichts hielt. 1983 sprach sie vor dem Oberhaus (House of Lords) in England und ihre Rede wurde auch vor den Vereinten Nationen gelesen. Sie schrieb ein Buch mit dem Titel „Beyond the Light Barrier“ , welches erstmals 1987 unter dem Titel: „Erlebnisse Jenseits der Lichtmauer“ im Ventla-Verlag erschienen ist. Neuauflage im Jahr 2011. Info: www.ufo-nachrichten.com Mail: ufo.nachrichten@t-online.de

http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/days-of-dialogue-2013.html
www.amref.at
http://abundanthope.net/pages/German_49/Interview-mit-Elizabeth-Klarer.shtml

Musik kommt von der südafrikanischen Menschenrechts-Aktivistin und Sängerin Miriam Makeba (1932 – 2008).

Come and hear, say Claus

„Es ist jetzt Zeit, das Wahrheits-Embargo über die Außerirdische Präsenz weg zu nehmen (put away)“

Aufruf aus dem Kosmosufo_sp_jesus
27. April 2013, 18 – 19                                                           Radiofabrik Salzburg

„Es ist jetzt Zeit, das Wahrheits-Embargo über die Außerirdische Präsenz weg zu nehmen (put away)“.
– Dr. Edgar Mitchell, Apollo-14 Astronaut

Rund um die ganz aktuellen Disclosure-Entwicklungen in den USA und in Brasilien werde ich zusammen mit Monika und Rüdiger in dieser Stunde folgenden Fragen nachgehen: Warum konnte/musste die Menschheit bisher die Realität der außerirdischen Präsenz ausblenden? Und warum jetzt dieses Ausblenden nicht mehr geht? Was das mit „2012“ zu tun hat? Warum es jetzt an der Zeit ist, daß wir als Individuum und auch als Menschheit die „Ur-Angst“ vor dem Fremden in uns drinnen und „dort draussen“ anschauen und transformieren. Wir können nur gewinnen!

Zu den aktuellen Entwicklungen:
Zum Einen findet in den USA vom 29. April bis 3. Mai eine -so in dieser Form noch nie da gewesene- „Bürgeranhörung zur Enthüllung“ (der Außerirdischen Präsenz auf der Erde) statt. Die Örtlichkeit ist der geschichtsträchtige National-Press-Club in Washington DC. Dort werden über 40 militärische Augenzeugen und UFO-Forscher vor einem Ausschuss ehemaliger US-Kongressabgeordneten aussagen. Das Citizen Hearing steht unter dem Motto: „Wenn der Kongress nicht seine Arbeit erledigt, muss eben das Volk ran“.
Damit die US-Regierung öffentlich bekannt gibt, was sie tatsächlich über UFOs und Außerirdische weiß, hat der Organisator Stephen Bassett eine beeindruckende Schar an Zeugen geladen, die teils aus erster Hand, teils an Hand von Forschungsergebnissen belegen werden, dass unser Planet seit geraumer Zeit von intelligent gesteuerten Fluggeräten besucht wird und Militärs weltweit Bescheid wissen.
Diese Bürgeranhörung soll während der gesamten fünf Tage live im Internet übertragen und in fünf Sprachen gedolmetscht werden.
Zum Anderen war am 22. April in Los Angeles/USA die Weltpremiere des neuesten UFO-Enthüllungs-Films „Sirius“ von Dr. med. Steven Greer.

Und dann kam jetzt noch Mitte April die Ankündigung des Brasilianischen Verteidigungsministeriums, daß es sämtliche militärische UFO-Akten freigeben, und mit zivilen UFO-Forschern zusammenarbeiten will. Na, wenn das nicht eine eigene Radiosendung wert ist?

Claus Gomig                                                                                      www.aeri.at                                                                                       (Bild: Russia Today)
www.exopolitik.org
www.citizenhearing.org
http://videokanal.paoweb.org/?page_id=663
www.siriusdisclosure.com

Hier eine passende, aktuelle Information „from outer space“:
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„Anzir von den Plejaden an Christine“

„Geliebte Christine, geliebte Schwester des Lichts,
ICH BIN Anzir, Sprecher einer Gruppe von den Plejaden – und Du kennst mich wohl.
Schon oft haben wir mit Dir gemeinsam auf den Lichtschiffen von Ashtar Sheran unterrichtet, – Du Dein Wissen über die menschliche Seele und ihre Lektionen, wir aber über Eure Herkunft und die Wirkungsweise der DNA/DNS.
Geliebte Christine, wir bitten Dich, Deinen Lesern folgende Botschaft weiter zu geben:
„Wacht auf, Ihr Lichtbringer, Eure Zeit ist gekommen!
Lange genug habt Ihr Euch „getarnt“ als „normale Menschen“!
Lange genug habt Ihr das ungute Spiel von Behörden und Institutionen mitgespielt!
Unwillig zwar, aber folgsam. Denn so wurdet Ihr „erzogen“.
Viele Leben lang habt Ihr für Euren Mut und Eure Tapferkeit, zu Eurer Wahrheit und Eurem Inneren Wissen zu stehen, mit dem Leben bezahlt. Und viele von Euch fühlen sich durch diese alten Erfahrungen von Leid und Strafe ohnmächtig.
Wir aber sagen Euch: Diesmal ist es anders! Diesmal ist es ungefährlich für Euch, zu Eurer Wahrheit zu stehen und auszusprechen, was Ihr denkt! Aufzustehen und zu sagen: “Halt! – So stimmt es nicht! Dies entspricht nicht dem, was ich fühle. Dies ist ungerecht!“
Steht auf, geliebte Menschenkinder, die Ihr gekommen seid, um für Mutter Erde und ihre Bewohner eine neue Ordnung herbei zu führen! Steht auf, geliebte Kinder des Lichts, und bringt Euer Licht in die Situationen, die verschwiegen und unter den Teppich gekehrt werden sollen!
Denn diesmal ist es anders! Und Ihr seid nicht allein!
Erhebt Euch, Ihr Freunde der Wahrheit und tretet hervor!
Wir von den Sternen sind gekommen, Euch zu unterstützen und Euch zu helfen bei Eurer großen Aufgabe, Mutter Erde und ihre Kinder zu heilen. Öffnet Euch unserer Führung und unserem Rat. In Vielem können wir Euch helfen. Aber tun müsst Ihr es – denn die Menschen brauchen Vorbilder und Beispiele, wie es ist, gegen das Unrecht siegreich zu sein.
Dies ist die Aufgabe, für die Ihr gekommen seid! Dies ist der Grund, warum Ihr hier seid.
Es ist an der Zeit! Steht auf und erklärt Euch bereit –
und Euch wird die Hilfe des Himmels zuteil!
ICH BIN Anzir von den Plejaden.“

© Christine Stark, 24. April, 2013
Es ist erlaubt, diesen Text zu verbreiten, solange dieser Text vollständig und völlig unverändert wiedergegeben wird, und der Name des Autors, sein Copyright, seine Website www.christine-stark.de und dieser Hinweis mit angeführt werden.
Danke dafür, dass wenn Sie diesen Text posten, den oben angegebenen Website-link mit anführen

Stimmen aus dem Massengrab

Podcast/Download: Artarium vom Sonntag, 28. April (wird als Themensendung am 30. April um 14:06 Uhr wiederholt!) Zur Würdigung des Gedenktags 75 Jahre Salzburger Bücherverbrennung am Residenzplatz. Am Abend des 30. April 1938 fand daselbst nämlich schon kurz nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich die einzige öffentliche Feuervernichtung von im Nationalsozialismus unerwünschtem Schriftwerk und Gedankengut statt. Die „Initiative Freies Wort“ bietet allerdings heuer eine Reihe von Veranstaltungen rund um die nunmehr schon 75. Wiederkehr dieses schaurigen Ereignisses, dessen offizelles Erinnern sich jedoch peinlicherweise erst 2011 (!) in der Anbringung einer schlichten Gedenktafel manifestierte. 😛 Das detaillierte Programm findet sich hier auf der Homepage des Literaturhauses. Und auch wir knüpfen aus gutem Grund bei Erich Kästner an – nicht nur den Sendungstitel betreffend…

Mahnmal 1Denn Erich Kästner war 1933 persönlich beim Verbrennen seiner Bücher in Berlin anwesend und berichtete schon bald nach Kriegsende darüber:

„Dann tauchte Goebbels auf. Er stand auf einer von Mikrofonen belagerten Estrade und gestikulierte vor dem Feuerschein wie ein Teufelchen vor der Hölle. Er zeterte, salbaderte, rief Schriftsteller bei Namen und überantwortete ihre Bücher den Flammen und dem Vergessen. Das war kein Großinquisitor sondern ein kleiner pöbelnder Feuerwerker. Hier rächte sich ein durchgefallener Literat an der Literatur. Hier beseitigte ein durchtriebener Politiker für viele Jahre jede intellektuelle Opposition.“ (9. Mai 1947) Derartig Mundtotmachendes soll aber auch künstlerisch keinesfalls unbeantwortet bleiben. Und vor allem niemals ununtersucht! Bedienen wir uns diesfalls bei einem Liedtext von Erblast, einem weiteren Musikprojekt vom Goethes Erben Gründer Oswald Henke:

Pure Aggression (-> YouTube)

Keiner sucht
Keiner weiß
Es ist vorbei
Das Allerlei
Deiner Worte
Falsche Münzen
Spricht dein Mund

Formt er Lügen
Triffst du mich
Treff ich dich
Mit dem Spiegel
Deiner Taten
Jede Wahrheit
Ist mein Preis

Es ist pure Aggression
Pure Aggression
Zu schweigen

Mahnmal 2Erich Kästners Bücher wurden sogar noch ein weiteres Mal öffentlich verbrannt, diesmal 1965 von einer Jugendgruppe des „Bundes entschiedener Christen“ – und wie sichs für solche braven Bürger und anständigen Rechthaber gehört, auch mit einer ornungsgemäßen Genehmigung vom zuständigen Ordnungsamt! Wenn wir also der von den Nazis ausgemerzten Dichter gedenken, dann fragen wir uns schon, inwieweit es nicht heute auch Mechanismen des Zumschweigenbringens gibt – wenn auch etwas andere! Denn der jeweils herrschende Mainstream ist immer und überall. So errichten wir hiermit ein Hördenkmal der Vielen, die innerlich verbrennen, ohne überhaupt jemals gehört zu werden oder irgendwie zur Geltung kommen zu können. Und üben ebenso Kritik an den Konzepten des Gedenkens, die allerlei prominente und etablierte Autor_innen medienwirksam zu Gedächtnislesungen aufmarschieren lassen – und dabei keinen Blick und kein Gespür für die Opfer gegenwärtiger Gewalt haben.

Die in der Sendung gelesenen Texte von Christopher Schmall und Norbert K.Hund sind auch als PDF auf der CBA-Seite zum Download verfügbar ( -> „Dokumente“) 😉

 

Grenzerlebnisse FNTOME April 2013

On The Road With Captain Klaus & Agent Viola
Einmal rund ums Schwarze Meer mit zwei modernen Nomaden.

Wann & Wo?
Mo, 22.04.2013 – 20:00 Radio Fro Linz
Di, 23.04.2013 – 21:00 Radiofabrik Salzburg
Do, 25.04.2013 – 08:00 TIDE 96 Hamburg

Captain Klaus heisst im zivilen Namen Klaus Mähring, ist Fotograf und in einem blitzblauen 8-Tonnen Steyr Ikarus Linienbus aus dem Jahre 1975 unterwegs. Dieses schöne Ungetüm ist ihm Wohnzimmer und Fotolabor zugleich.
Captain Klaus reist gern durch Osteuropa. Dort sammelt er Geschichten, Bilder und manchmal auch überraschende Wahrheiten. Wie 2008, als er mit Dolmetscherin Viola Gubo in Georgien war und plötzlich der Krieg um Südossetien ausbrach.

Der Captain und die „Kommunikationsagentin“ erzählen von ihrem Trip durch die Schwarzmeerländer. Bulgarien, Rumänien, Ukraine und Georgien. Von realen und fiktiven Grenzen, Handydiskos, Polizei, Technohippies, Gastfreundschaft und Hula-Mädchen.
KlausViolahttp://www.klaus.maehring.at
Frau Nowaks Vimeo Channel: https://vimeo.com/channels/fntome

Battle&Hum#47

Battle&Hum #47

(Samstag 20.04.2013)

 

DJ Ridi Mama und MC Randy Andy hängen euch die Kette aus und bescheren euch ein Erwachen der frühlingshaften Art!

the playlist:

MC Randy Andy’s Kirschblüten:

  • 1. Fuzzman (trust me fuckers) – haltet abstand
  • 2. Der Junge mit der Gitarre (dagegen) – hallo worum gehts ich bin dagegen
  • 3. Petsch Moser (die stellen) – liebeslied
  • 4. M185 (let the light in) – space bum rocket kid

DJ Ridi Mama’s Schneeglöckerl:

  • 1. Kyuss (wretch) – big bikes
  • 2. Peter Meyer (single) – vü zvü promü
  • 3. Run-D.M.C. (raising hell) – it’s tricky
  • 4. Tricky (maxinquaye) – black steel

„Bicycles are almost as good as guitars for meetin girls!“ (Bob Weir/ Grateful Dead)

Hier noch einmal die Links für die in der Sendung erwähnten Projekte:

Benefiz Aktion The Calling 31:http://www.facebook.com/TheCalling31?fref=ts

Rares Vinyl: http://www.jellyfishrecords.com/

!Wichtiger Hinweis!

Ab sofort stehen unsere Sendungen nur mehr beschnitten (ohne Musiktitel) auf der CBA Archivplattform zur Verfügung. Dies soll uns Sendungsmacher vor Urheberrechtlichen Verfolgungen schützen. Aber seid nicht traurig ihr könnt weiterhin mit Hilfe eines Passwort jede Sendung voll und ganz herunterhobeln!

Dieses Passwort lassen wir jenen interessierten welche uns ein E-Mail schreiben gerne zukommen!

Opens window for sending emailinfo@battleandhum.at

Klicket das gelbe Schlößchen (links unter der Musikdatei) an und gebet dann das Passwort ein und das Glück kommt in Strömen!

 

Zur Abstimmung HIER entlang! (Die Wahlkabinen sind nach der Sendung 72 Stunden lang geöffnet, hernach seht ihr unter demselben LINK das Ergebnis!)

Vier Frauen und ein Todesfall

Podcast/Download: Artarium vom Sonntag, 21. April – Gerhard Greiner im Gespräch über die Dreharbeiten zur ORF-Kultserie und sein Leben als Toni Steiger in Dorf Ilm. Vom Postler zum Polizisten umgeschult wächst er in seiner Rolle über sich hinaus und definiert so – an der Seite von Raimund Wallisch, Michael Ostrowski und natürlich Adele Neuhauser – die Abgründe der österreichischen Landseele noch einmal ganz neu. Und abgesehen von der erfreulichen Entwicklung dieser an sich schon nicht unbizarren Krimiserie ins zunehmend Spleenige und Psychedelische, ist Gerhard allemal ein echter Salzburger „Künnstler“, dessen vielseitige Ausbildungen immer wieder von der selbst gestellten Frage „Kunnst des ned a nu amoi ausprobiern?“ befördert wurden. In diesem Sinne freuen wir uns schon auf anregende Einblicke ins Bio-Utopische der Kreativität…

gerhard_greiner_1Auch wenn wir in dieser Sendung beileibe nicht ausschließlich auf unseren „Vier Frauen…“ herum reiten wollen, eines ist uns dabei schon aufgefallen, und das soll durchaus nicht zu kurz kommen: Die Wandlung des Toni Steiger vom anfangs noch recht gelegentlich auftretenden Sprüchemacher zum nunmehr integralen Bestandteil des Dorf Ilmer Polizeipostens, dessen kongeniale Spielwütigkeit die insgesamt ohnehin exzentrische Dramaturgie noch weiter befeuert und vorantreibt. Wer die Serie aber nicht kennt oder die letzten Folgen noch nicht gesehen hat, möge sich doch durch den hier verlinkten Zusammenschnitt von Szenen mit Gerhard Greiner als Polizist einen Überblick darüber verschaffen, wovon die Rede ist. Und wer der Serie bereits mit Haut und Haar verfallen ist, wird hier noch einmal, aber verdichtet, auflachen können 😉

gerhard_greiner_5Nun ist es allerdings auch noch so, dass sich Gerhard und ich schon vor fast einem Vierteljahrhundert kennen lernten – und seitdem immer wieder als Protagonisten diverser Inszenierungen von einander erfuhren… Während ich etwa Anfang der 90er ein Jahr lang in Fuschl am See herum survivalte und Gedichte schrieb, hatte er eine Wohnung unweit der Elisabeth-Bühne bezogen und erging sich dort leidenschaftlich in kreativer Bildung. Zu jener Zeit besuchte ich ihn auch einmal und wir verkosteten dabei einen hausgebrannten Vogelbeerschnaps, dessen Nachwirkungen sich mir seither freundlichstenfalls als eine Art Nahtoderfahrung eingeprägt haben. Mit dieser kleinen Anekdote sei jedenfalls noch eine weitere Gesprächsebene eröffnet, die wir vielleicht Erinnern, Erzählen und Erfahrungen austauschen nennen könnten. Mal sehen, was dabei so zu hören sein wird 😛

 

Das große Rasenstück (parental advisory, explicit content)

Spring! Spring mit uns in den Frühling! Kommt, wir nehmen euch bei der Hand und laufen im Hoppsalauf über die Wiese. Die lieblichen Blümchen treiben es schon,  der Samenerguss der Birken und Erlen schüttet sich über uns aus. Alles wird wieder prall! Die Regenwürmer stöhnen  im rhythmischen hin und her wiegen der Gräser. Der Wegerich kann sich auch nicht entscheiden ob spitz oder breit…

Die Säfte steigen wieder, die Hoden und Eierstöcke fühlen sich an wie verbotene Früchte, die nur darauf warten gefickt, äh pardon gepflückt, zu werden. Oh Sündenphallus unser!  Alles scheint sich nur um das EIne zu drehen auf diesem kleinen Planeten. Sogar die gefiederten Freunde vögeln es vom Himmel. Alles hat einen Eisprung! Nur die Schnecken machen es sich selber, D.I.Y. mit Ei! Ostern war schon, egal der Osterhase  darf noch einmal kommen! Ich träume von Kirsch großen Kitzlern und saftigen Eicheln! Amen!

Doch halt, auch Desinteressierte und Asexuelle soll der Frühling frohlocken machen. Nehmt doch euer Rad und macht einen Ritt auf dem wilden Drahtesel.  Das macht glücklich und bringt den frühjahrsmüden Kreislauf in Schwung. Auch MC Randy Andy und euer DJ Ridi Mama werden am diesem kommenden Sendungswochenende einen „3 Flüsse fixed gear bike ride“ von Salzburg über Schärding nach Linz machen.

Das heißt, die kommende Sendung am 20.04.2013 (22:00-23:00 Uhr) ist bereits im Kasten und wir sind diesmal nicht live im Studio, sondern um diese Zeit wahrscheinlich in Schärding unsere wunden Ärsche salbend. Macht euch nicht in die Hosen, ihr seid trotzdem nicht allein, ca. 100 Billion Bakterien, Amöben und Pilze leben auf/in uns! 😉Fledermaus

Wie ihr diesem kleinen Teaser schon entnehmen könnt, wird sich in der nächsten „Sendung mit der Fledermaus“ ordinäres mit Hochkultur, Frühling mit Fahrrad, Michael mit Andreas vermischen und wie gewohnt der Bildungsauftrag voll erfüllt werden!

© MC Wuh

Veröffentlicht unter Teaser