Vernünftiger Grund zur Tötung

Was ist ein vernünftiger Grund einen Hund zu töten?

Auf die letzte Sendung gab es viele Reaktionen – herzlichen Dank an alle, die sich bei mir oder bei meinen Gesprächspartnerinnen gemeldet haben.

Als Nachtrag zur rechtlichen Situation darf ich Frau Dr. Renate Binder (Vet. Med. Uni. Rechtsspezialistin) auszugsweise zitieren:

„nicht passendes Tier“ = kein vernünftiger Grund
Tierarzt = unmittelbarer Täter
Tierhalter = Bestimmungstäter
Verpflichtung zur „pfleglichen Unterbringen“, wenn Tierhalter zur Haltung nicht (mehr) in der Lage ist (§12 Abs. 2 TSchG).

„Gefährliche Hunde“
Beißvorfall durch menschliches Fehlverhalten = Tötung nicht gerechtfertigt
Schulungsmaßnahmen = therapierbare Verhaltensstörung = zumutbarer Aufwand

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler,  www.knowwau.com

SENSATION PERFEKT! METALALLSTARBAND Serious Black kommt ins Radiofabrikstudio

Am Freitag den 9.1 .2015 ab 21 Uhr legen Kollege Manfred Thanner und Werner Hochmuth mit einer neuen Ausgabe von METALLIC UNDERGROUND RADIO Metal Editon los. Dieses Mal besuchen uns die Herren von der Allstarband SERIOUS BLACK im Studio um ihr neues Album „AS DAYLIGHT BREAKS“ vorzustellen. Das wird ein Fest für alle Powermetaller den die Band rund um JAN VACIK ,MARIO LOCHERT URBAN BREED, THOMENSTAUCH , ROLAND GRAPOW , DOMINIK SEBASTIAN wird mit Sicherheit für Furore sorgen. Die Herren werden einige Tage nach der Sendung, mit HAMMERFALL und ORDEN OGAN auf Tour gehen. Unbedingt einschalten und ihr hört brandneue Tracks aus dem Album und noch viel mehr.

 

ERSTE PRESSESTIMMEN : ROCK IT – Was da aus den Boxen ertönt, übertrifft einiges was Musiker dieser Kategorie bislang veröffentlichten. Die elf Tracks bewegen sich weit oben im Komponisten OLYMP. Eine ausgewogene Mischung ohne Schwächen . JÜRGEN WILL

Nicht vergessen Leute zuschalten! Ihr wisst wies geht! – via 107,5 MHZ , 97,3 MHZ oder www.radiofabrik.at – livestream – let´s go!
Auch mit dem Smartphone via TUNE IN Radio App abrufbar.1957931_1533494840228515_8626157667709297042_o10830706_1547274002183932_9220044219202754752_o10608462_1538970989680900_8509643148521688531_oSerious Black

Schluss mit Schluss!

> Sendung: Artarium vom Sonntag, 28. DezemberWir sind noch da 😀 und das bleiben wir auch im kommenden Jahr! Also, keine Widerrede – wer nicht hören will, muss eh nicht. Doch wer da kann – soll auch wollen dürfen! Und umgekehrt. Oder möchte jemand das Gegenteil von sich selbst behaupten? Na also. Wir können jedenfalls nichts dafür – wir sind halt einmal so. Schwierig genug in Gezeiten wie diesen, wo allenthalben uns der Dosenmüll umblubbert – und die Häppchenkultur uns zunehmend Abmerksamkeit verlangt. Zwing Zwang Zweck und funktionieren, Zeit ersparen, einsortieren, nichts verstehen, alles glauben, Damenmoden, Daumenschrauben! Um mir immerhin einen Reim auf diese Gegangenheitsverbewaltigung gemacht zu haben. Selbst natürlich, selbstverständlich. Und ihr seid unser Welpenkorb. In Nämlichkeit,

AUFS OHRAmen. Denn wir haben nicht nur (wie immer) noch lange nicht genug – wir hauen euch gerne auch aufs Ohr – und uns dabei nach Möglichkeit weg. Humor ist, wenn man trotz all dem Wahnsinn in der Welt nach Kräften lacht. Ernst ist sowieso fürn August und bis dahin noch eine lange Weile! Die feine Klinge aus Wort und Witz verstehen wir wohl zu unserem Selbstschutz zu gebrauchen, jedoch manch groben Klötzen verlangt es allzusehr nach einem ebensolchen Prügel. Denen darf dann schon mal der Hammer unseres Zorns die Unwucht ihrer Existenz aufzeigen. Wir nehmen wahr, wir drücken aus – wiewohl, nicht ohne zu verdichten. Wir leben immer Eigenes dar in unseren Themen und Geschichten. Und seien wir einmal ganz ehrlich, wo in all dem Medienvielflat gibt es heute noch Originäres, Unorthodoxes, Verqueres und Widerborstiges? Staat dessen macht uns, Code sei Dank, Kommerz an Herz und Seele krank. Aber wir machen nicht mit bei den Gelalldudlern monoklon klingelnden Österreichts. Retzt erst lechz! Die Freien Medien sind für die freien Meinungen da – und nicht fürs imitatorische Nachwappeln von andernorts quotengeil längst bis zum Anspeiben ausgelutschten Einheitsdrecks. Formate Fadessadenverbehübschung…

Mit ohne uns! Wir sind ein geiles Institut 😛

 

Liveinterview mit Extremsportler Gerald Bauer

Race Across America / Foto: Lorenz Masser

Ein großer Lebenstraum. 10 Jahre Vorbereitung.

Und dannn im Juni 2013: der Start in das härteste Radrennen der Welt – das Race Across America.

Gerald Bauer spricht mit mir über die Erfüllung seines Lebenstraums, über die Entbehrungen auf dem Weg dahin, dem Wert seiner Charity-Arbeit und über das, was ihn antreibt und durchhalten lässt.

Sonntag, 4. Jänner 2015, 15:00-16:00

Live im Studio der Radiofabrik!

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Stadtteilradio Itzling und Elisabethvorstadt im Dezember: HappyLab, die neue offene Werkstätte und syrische Tradtitionen

Selber eine Stoppuhr basteln und programmieren, Kurvenlineale ausschneiden und das eigene Kiteboard designen – endlich ist es auch in Salzburg für jedermann und jedefrau möglich! Seit Anfang Oktober gibt es das Happylab im Techno-Z und bietet vielfältige Möglichkeiten sich kreativ auszutoben.
Im zweiten Teil unserer Sendung ist Zivar bei zu Gast. Sie verrät uns ein syrisches Keksrezept und beschreibt uns die Feste, bei denen in Syrien Kekse gebacken werden.

 

hier werden Kurvenlineale selber gemacht

hier werden Kurvenlineale selber gemacht

Hier wird an einer Stoppuhr gebastelt

Happylab

 

(c) Mohammad Sadeqi

Redaktionsteam Martha Schweissgut und Fatma Ahmad Said Foto: Mohammad Sadeqi

 

Frohe Weihnachten!

Liebe Lilli ON AIR-Hörer!

Seit 2 ½ Jahren gibt es Lilli ON AIR schon und es kommt einem vor wie eine Ewigkeit! Doch jetzt ist es aus gesundheitlichen Gründen an der Zeit, etwas kürzer zu treten. Keine Angst, das bedeutet nicht das Ende: Im neuen Jahr hat Lilli ON AIR nur keinen festen Sendeplatz mehr und wird in unregelmäßigen Abständen gesendet. Schaut einfach immer wieder mal auf die Sendungsseite bei der Radiofabrik, hier auf den Blog, in den Newsletter oder auf Facebook – dann seid ihr immer auf dem Laufenden!

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ (Albert Einstein)

Ich wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch! Liebe Grüße, Lilli

Spitz die Ohren, Mini Andrä im Jänner: Tiere all überall.

Tiere all überall

Tiere all überall

Mittwoch, 7. Jänner 2015 ab 14:06 Uhr (Wiederholung am Sonntag, 11. Jänner, um 10:06 Uhr)

Jeder hat so seine Erfahrungen mit dem lieben Vieh. Schöne wie traurige. Wir haben heute für euch Dingsdabummsda-Rätsel, Erfahrungen mit Haustieren und Lösungen dafür, wenn man plötzlich ganz ungewöhnliche Tiere als Geschenk bekommt. Außerdem gibt es einen kleinen Sprachkurs in „Tierisch“. Dazu hört ihr tierische Musik, so vielsprachig wie die Tiere selbst, von den Putumayo kids.

FNTOME Dec 14 – In die Wüste schicken

Die schöne Frau Nowak ignoriert Weihnachten und schickt euch lieber in die Wüste. Dort ist es warm. Außer in der Eiswüste wo der Weihnachtsmann wohnt. Aber den ignorieren wir ja auch. Außerdem gibt es ihn gar nicht.

Lieber fahren wir zu den Berbern, Beduinen, Mongolen, Aborigines und Ostdeutschen.
Wir hören DŸSE, Bombino, Balani, Chefin Fatima mal 2, und wasserstoffblonde Ohrwürmer.

Kryptisch? Dann hört’s euch an!

Wann und wo:
MO 22.12.2014 – 20:00 Uhr – Radio Fro Linz – http://fro.at
DI 23.12.2014 – 21:00 Uhr – Radiofabrik Salzburg – http://radiofabrik.at
MI 24.12.2014 – 08:00 Uhr – Tide 96.0 Hamburg – http://www.tidenet.de/radio

Wüste (©Timur)

Sendung verpasst?
Hier zum Nachhören: http://cba.fro.at/series/frau-nowaks-transorientalischer-musikexpress

Veröffentlicht unter News

Herbergsuche

> Sendung: Artarium vom vierten Adventsonntag, 21. DezemberAsylsuchende und Zivildiener – eine vorweihnachtliche Betrachtung von Gefühlen, Lebenssituationen, Sprachproblemen – und zugleich unser dritter Beitrag zur Grundtvig-Lernpartnerschaft „Memory under Construction: Giving Voice to Forgotten Memories“. Für diese zwei Jahre lang andauernde Kooperation von 12 europäischen Community-Radios haben wir bereits im September die dreistündige Perlentaucher-Nachtfahrt „Auf der Flucht“ sowie die einstündige Zusammenschau zum „Langen Tag der Flucht“ produziert. Ging es dabei thematisch um die alltägliche „Binnenflucht“ von mitten unter uns lebenden Menschen, die aus verschiedensten Gründen in dieser Gesellschaft keine Heimat finden, so wenden wir uns diesmal jenen zu, die auf ihrer Flucht aus anderen Ländern bei uns in Österreich gestrandet sind und hier – oft verzweifelt – Schutz zu finden hoffen…

HerbergsucheZudem auch den weitgehend zwangsverpflichteten jungen Männern, die ihnen als Zivildiener begegnen – in Beratungsstellen und Betreuungseinrichtungen: Gerade die stehen nämlich den Flüchtlingen oft zwischenmenschlich am nächsten – weil sie ebenfalls (in den allermeisten Fällen) nicht freiwillig da sind! Geteiltes Schicksal verbindet: „Die Verletzten sollen die Ärzte sein“ Die eigene emotionale Erfahrung des Fremd- und Ausgeliefertseins kann das Einfühlungsvermögen für Menschen in vergleichbaren Lebenslagen durchaus befördern 😉 Doch leben wir leider (noch) nicht in einer inklusiven Gesellschaft, und so erleben sich viele Zivildienstleistende im Zusammentreffen mit asylwerbenden Klient_innen recht zwiespältig als „hilflose Helfer“. Zwischen der Ohnmacht eines „kleinen Rädchens im Getriebe“ der undurchschaubaren Bürokratie – und der Möglichkeit, ein menschlicher Bezugspunkt und Rettungsanker sein zu können – für einen wichtigen Augenblick. Im Studiogespräch spiegeln sich Geschichten von Geflüchteten in den Gedanken und Gefühlen eines ehemaligen und eines zukünftigen Zivildieners. Und im Interview erzählt Emanuel Hinterbauer von seiner etwas anderen Arbeit beim Verein Ute Bock.

Dieses echt unbockbare Flüchtlingsprojekt verdient jedenfalls unsere Unterstützung!

 

Im Roma-Ghetto von Stolipinovo

Blume-im-Ohr_MiABild.jpgJugendliche, die das eigene Stadtviertel noch nie verlassen haben. Kinder, die nicht ins öffentliche Schwimmbad dürfen, weil sie Roma sind. Mädchen und Jungen, die in eine Gesellschaft mit einer Arbeitslosenrate von 95 Prozent hineinwachsen. Stolipinovo ist das größte Roma-Viertel auf dem Balkan. Wer hier aufwächst, macht früh die Erfahrungen von Diskriminierung und Ausgrenzung. Der Jugendclub Roma-Stolipinovo und sein Direktor Asen Karagyosov möchten gerade deshalb diese Jugendlichen  stärken. Das Interview mit Asen Karagyosov entstand im Rahmen eines Besuches von VertreterInnen der Plattform für Menschenrechte Salzburg in  Stolipiniovo in Bulgarien.

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