Alte Liebe rostet nicht

Alte Liebe rostet nicht

und doch sitzen viele Hundesenioren als „Lebenslängliche“ in einem Tierheim, ein Umstand, der besonders berührt. Und leider sind die Vermittlungschancen für so ein graues Schnauzerl ganz besonders schlecht. Oft ist es die Angst vor hohen Tierarztkosten, die potentielle InteressentInnen abschreckt. Und auch die berechtigte Sorge, den neuen Gefährten allzu schnell wieder zu verlieren, da seine Tage gezählt sind. Für die aktuelle Hunderunde habe ich zwei Trainerkolleginnen zum Gespräch gebeten, deren Herz ganz besonders den alten gehört, die keiner mehr will.

 Tier-reich

Sabine Neumann vom Tierschutzverein Tier-reich schreibt über ihre Arbeit:

Wir haben unseren Schwerpunkt darauf gelegt, alten und/oder kranken Tierschutzhunden zu helfen, den wir ihre letzte Zeit in liebevoller, familiärer Umgebung schenken möchten. Sie finden alle Informationen zu diesen Hunden im Bereich „Hospizhunde“. Ausnahmsweise vermitteln wir Hunde auch weiter, die meisten aber bleiben bei Teir-reich. Und weil es natürlich sehr viele Hunde gibt, die Hilfe brauchen wächst unser Tier-reich weiter und weiter…

Tier-reich versteht sich als Tier-Hospiz. Für manche Hunde dort ist es das erste Mal in ihrem Leben, dass sie von Menschen liebevolle Zuwendung und Geborgenheit erfahren. Für einige der alten Tiere ist es nur eine ganz kurze Zeit, für andere wieder sind es einige Jahre, während derer sie geliebt, umsorgt und auch medizinisch betreut werden. Die Kosten, um so ein Tierhospiz zu betreiben, sind nicht unerheblich. Und so ist Frau Neumann auch immer auf der Suche nach Menschen, die ihr Herzensprojekt finanziell unterstützen.

Aktion10Plus

Petra Gruber von hundeartig.at

Petra Gruber von hundeartig.at

Auch Frau Mag. Petra Gruber ist es ein Anliegen, dass Hundesenioren ein liebevolles Zuhause haben. Sie hat die Aktion10Plus ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Aktion kommen Menschen, die einen Hund adoptieren, der zehn Jahre oder älter ist, in den Genuss besonderer Angebote, Rabatte oder kostenloser Leistungen. Diese besonderen Konditionen und Leistungen kommen von Hundeschulen, TrainerInnen, Hunde- PhysiotherapeutInnen, Hundepflegesalons, TierärztInnen und anderen Hunde-ProfessionistInnen, die sich – wie auch ich mit meiner Hundeschule know wau – dieser Aktion angeschlossen haben.

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog. Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

 

 

 

27. Ausgabe: Elektro-Autos

Die SchülerInnen der NMS Liefering haben sich das Thema Elektro-Autos für ihre allererste KiZnewZ-Sendung ausgesucht. In einem Telefoninterview mit Günther Penetzdorfer haben sie erfahren, was sie über Elektro-Autos wissen wollten: Wie lange kann man mit so einem Auto fahren und wie lädt man sie wieder auf? Was ist der Unterschied zwischen Elektro-Autos und normalen Autos? Und sind wie wirklich so umweltfreundlich?
Außerdem informieren die SchülerInnen über die Fußball-EM und den Bienenschwarm, der plötzlich mitten in der Stadt Salzburg für Aufregung sorgte.

Artarium Spezial: Max Prosa Live

> Sendung: Artarium Spezial vom Donnerstag, 2. JuniDie Lyrikexplosion des Jahres 2012 – der Berliner Singer-Songwriter Max Prosa – kommt über Salzburg und folgerichtig muss die aktuelle Tour auch “Hallo Euphorie” heißen! Vor seinem Livekonzert in der Rockhouse-Bar (Local Support “Nachtfalter”) Beginn 20 Uhr wird er bei uns im Studio zu Gast sein und sein interaktives Kreativkonzept erläutern: “Freut euch auf neue Songs und Texte, neue Sounds und Geschichten, für die Max seine Zuhörer auf dieser Tour so nah wie nie zuvor an sich heran und am schöpferischen Prozess teilhaben lassen will. Immer wieder wird er Lieder und Liedskizzen präsentieren, die erst im Laufe der Tour entstehen und vielleicht nur ein einziges Mal live vorgestellt werden. Jedes Konzert wird anders. Jeder Abend einzigartig.” – Wir sind gespannt…

max prosaDiese Selbstbeschreibung scheint uns genau zu jener rastlosen Reise durch viele Erscheinungsformen zu passen, die der Poet und Sänger seit seinem schönen Debutalbum “Die Phantasie wird siegen” in immer wieder neuen Wendungen vollzieht. Zur Zeit ist er eben auf der Suche nach der für ihn stimmigen Gestalt des noch im Entstehen begriffenen Albums. Gibts dafür eigentlich schon einen Titel? Oder ist auch der Teil dieses geheimnisvoll gemeinsamen Schaffensprozesses? Und vor allem – wie könnte es klingen? Was für eine Art von Sound wird es entfalten? Kann es die Lyrik von Max Prosa in bisher unbekannte musikalische Dimensionen versetzen – und sein Leben zu neuen gebrochenen Reimen auf sich selbst führen?

Manchmal bleibt nur die Enklave
der eig’nen Phantasie,
denn dorthin kommen sie nie.

Tragt nur euer Leben in die totgesagte Welt,
wir haben uns lang genug verstellt,
warm sind die Paläste, doch wir bleiben lieber hier,
tanzen draußen vor der Tür.

Max Prosa – Totgesagte Welt (Video)

Aufruf aus dem Kosmos – Full Disclosure Part III … mit den Produzenten des Films „Packing for Mars“

25. Mai 2016, 18 Uhr in der Radiofabrik Salzburg

Packing-for-Mars-300x166Mit den internationalen Filmproduzenten Frank Jacob/Kanada und Tonia Madenford/USA haben wir wieder sehr interessante Live-Gäste im Studio der Radiofabrik. Sie sind die Produzenten des spannenden Dokumentar-Films „Packing for Mars“. Im Oktober 2015 gab es eine exklusive Vorpremiere im Mozartkino in Salzburg und das nahmen wir in der Sendung vom Sept. 2015 zum Anlass, darüber zu berichten. Diesmal sind aber die Produzenten des Films selbst bei uns im Studio und sie haben wahrlich viel zu erzählen! 

Der Film handelt von der Reise eines Mannes für die Wahrheit (mit aktuellen Insider-und Whistleblower-Wissen).
Inspiriert von einem Science-Fiction-Roman aus den 1970er-Jahren mit dem Titel ALTERNATIVE 3, begibt sich ein Mann mit nicht mehr als einer Kamera und einem offenen Geist bewaffnet auf eine Reise, um die Wahrheit über eines der überraschendsten Geheimnisse aufzudecken: eine Elite-Gruppe soll heimlich mit dem Aufbau einer exklusiven außerplanetaren Überlebenskolonie auf dem Planeten Mars beschäftigt sein. Es tauchen zunehmend mehr glaubwürdige Personen auf, die behaupten, tatsächlich für die Mars-Mission rekrutiert gewesen zu sein, unter ihnen ist auch Laura Eisenhower, die Urenkelin des historisch bedeutenden US-amerikanischen Präsidenten Dwight D. Eisenhower.

Mit diesem Thema schließen wir weiter am globalen „Full-Disclosure-Movement“ an (Volle Enthüllungs-Bewegung).

Musikalisch werden wir von Herbert Livemusik im Studio haben. Er spielt Bob Dylan, der am 24. Mai 2016 seinen 75. Geburtstag gefeiert hat.
Interview mit Frank Jacob und Tonia Madenford: http://www.lebenskraft.tv/plan-b-der-elite-packing-mars/

Wir freuen uns auf Eure offenen Ohren-Herzen!

Claus, Manu und Rüdiger

Dylaneske Wortbilder

> Sendung: Artarium vom Sonntag, 29. Mai – Es fällt unangenehm auf, wie sehr Sprache im öffentlichen Raum zum einreduzierten Funktionsquatsch verkommt. Diesen mit zunummernder Heftigkeit vorgebrachten Befehlen und Kommandos der aufs Beherrschen geilen Kontrollokratie muss aus Herzensrührung entgegen gesungen und gedichtet werden, dass der Silbenwald nur so rauscht. Denn der Mensch ist eben keine Maschine, sondern ein gefühlsfähiges Wesen, das sich vermittels Empathie geradezu spielerisch leicht in andere hineinversetzen kann. Eigentlich. Wenn heutzutage allerdings sprachliche Kommunikation immer weniger mit schöpferischem Selbstausdruck zu tun hat, sondern sich nur noch auf depperte Hauptsätze der Auftragserfüllung beschränkt, dann grinst uns bald das Loch an…

hard rainDas diesen Umstand wie auch die weiteren Bezugspunkte unserer Sendung kongenial illustrierende Bild ist Teil des künstlerischen Projekts “Random Poster Series” von Dan Woychick und wurde uns für diesem Zweck freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Der Großmeister des Metaphernscheißens, der sich jedweder endgültigen Interpretation dauerhaft entziehende Bob Dylan nämlich, inspirierte schon so viele Kreativköpfe zur sprachlichen Vielschichtigkeit, dass wir sogar aus einem einzigen seiner Songs einst eine ganze Sendung gestaltet haben: “There must be some way out of here…” Wir gratulieren aber nicht nur ihm anlässlich seines 75. Geburtstags zu einem solchen Vermächtnis, sondern nehmen sein wortbildnerisches Werk auch gleich zum Anlass für unsere heutige Sprachqualitätsoffensive. Entwerfen wir also eine zeichenhafte Welt aus eigener Poesie sowie Übertragungen seiner Songs in neue Zeiten und andere Kulturen. Entdecken wir unverhoffte Anwendungen der dichterischen Sprache in dem oft nüchtern langweilig belehrenden Genre der Geschichtsdokumentation. Zum Beispiel im Film “Hitler & Stalin – Portrait einer Feindschaft” von Ulrich Kasten und Hans-Dieter Schütt. Oder, wie man es aus der deutschen Übersetzung des köstlich kölschen “Unfassbar vill Rään” von Wolfgang Niedecken heraus spüren könnte:

Da war das Kind mit dem Pony, das tot in der Gosse lag.
Ein pechschwarzer Hund lief einem schneeweißen Kerl nach.
Eine Fee wollte mir einen Regenbogen geben.
Ein Eifersuchtskranker nahm sich das Leben.
Ich gehe zu denen zurück, die nichts in den Händen halten,
wo die einzige Farbe schwarz, außer Nullen keine Zahlen,
wo zum Atmen die Luft fehlt, das Wasser vergiftet ist,
wo Zuhause bloß ein anderes Wort ist für Gefängnis.

 

Battle&Hum#70

Battle&Hum #70

(Samstag 21.05.2016, Stairway zum Nachhören)

Das Sprachproblemstellungskommando proklamiert:

Ein Arbeiterlied ist kein revolutionärer Akt. Ein Bob Dylan Lied ist ein revolutionärer Akt.

the playlist:

Otto’s Kapital:

  • 1. Bob Dylan – workingman’s blues #2

DJ Comandante’s Sicheln:

  • 3. Victor Jara (Pablo Olmeto) – zamba del che

Manfredo’s Sternderl:

  • 1. Reinald Grebe – billiardär
  • 2. Ostbahn-Kurti und die Chefpartie – arbeit

MC Brandy’s Hämmer:

  • 2. Schmetterlinge (Proletenpassion medley) – kampflied der bauern

„die arbeit ist ein scheissdreck“ (Konrad Bayer aus „idiot“, 2. Szene)

 !WICHTIGER HINWEIS!

Ab sofort stehen unsere Sendungen nur mehr beschnitten (ohne Musiktitel) auf der CBA Archivplattform zur Verfügung. Dies soll uns Sendungsmacher vor Urheberrechtlichen Verfolgungen schützen. Aber seid nicht traurig ihr könnt weiterhin mit Hilfe eines Passwort jede Sendung voll und ganz herunterhobeln.

Streamen ist ohne Passwort möglich nur für den Download benötigt man ein Zauberwort.

Dieses Passwort lassen wir jenen interessierten welche uns ein E-Mail schreiben gerne zukommen.

Opens window for sending emailinfo@battleandhum.at

Klicket das gelbe Schlößchen (links unter der Musikdatei) an und gebet dann das Passwort ein und das Glück kommt in Strömen!

Zur Abstimmung HIER entlang! (Die Wahlkabinen sind bis Monatsende geöffnet, wo gibts denn sowas…….)

Eskapaden!

> Sendung: Artarium vom Sonntag, 22. MaiGepflegt Flüchten oder Die Qual der Wahl zwischen Realität und Wirklichkeit. Was (nicht) tun, wenn der Perspektivenraub zur Staatsräson wird? Ein Plädoyer für den Eskapismus in seiner etymologischen Urform: “Das Ordenskleid ablegen” respektive “das Mönchsgewand ausziehen” im Sinne von “der Gewohnheit entsagen” oder gar “umsatteln” – lässt ja zunächst nicht an die putzigen Alltagsfluchterln zwecks der besseren Bewältigung desselben denken, als welche der Begriff inzwischen im allgemeinen Sprachgebräu denunziert wird. Ein Satz gefällt uns aber: Eskapismus wird in Psychologie und Bildungssprache meist negativ verwendet – und als Flucht- oder Ausbruchshaltung, als Verweigerung gesellschaftlicher Zielsetzungen und Handlungsvorstellungen verstanden.” Eben.

GarderobberyDer Wind hat mir ein Lied erzählt
von einem Glück, unsagbar schön.
Er weiß, was meinem Herzen fehlt,
für wen es schlägt und glüht.
Er weiß für wen.

Komm, komm, ……. Ach!

Der Wind hat mir ein Lied erzählt,
von einem Herzen, das mir fehlt.
Der Wind.

Und warum sollten gerade wir an diesem Wundertütentag uns nicht auch auf ein kornblumenblaues Lied beziehen – wie einst Nina Hagen als Zarah Leander oder “eine Frau mit Vergangenheit” – um wenigstens etwas von dieser so unsagbar sachzwangzertrampelten Welt in unsere Phantasiewirklichkeiten zurück zu holen? Denn es gibt keine Realität – außer du kochst sie! Oder “Es gibt keine schlechten Menschen, sagte der Bär, wenn sie gut zubereitet sind.” Von derlei kulinarischen Eskapaden der Sarah Wiener wiederum zum Ausgangspuck der Geschichtung zu finden, dieser Weg wird kein leichter sein, aber Hairgott nochmal, Karaoke kann eben auch im Unterricht von Deutsch als Fremdsprache funktionieren. Bloß weil der Krieg vorbei ist, hören wir doch nicht zu leben auf. Guten Morgen!

Und wenn dich die Wahrheit findet, halte Sie so fest du kannst,
denn die Wahrheit ist aus Seide und ist allzu bald verfranst.
Sei mal laut und sei mal leise, sei mal langsam oder schneller,
deine Augen sind die Reise und das Licht wird immer heller.

 

Wir machen uns einen Karl

(Oder das Sprachproblemstellungskommando und die Revolution)

Zu unserem 70. Sendungsjubeläum zerrauchen wir Ideologien in der Wasserpfeife und trinken die Lebenskunst in unseren Leib hinein. Als ehrliche Arbeiter im Soundgarden des Herrn wollen wir naturgemäß nicht alleine feiern und da dachten wir uns: La boum! Laden wir uns halt liebe  Co-Gärtner in die heiligen Hallen der Radiofabrik ein und zersägen mit maifeierlichen Arbeiterliedern die gedanklichen Paläste.

Mit dabei bei unserer zweistündigen Maibowlen Verkostung sind diesmal gleich 2 Gäste! Habe die Ehre sagen wir zu:

o.b.x.t. (Kampfname, sprich Obst) der Vorsitzende der Roter Apfel Fraktion und wandelnde Stasiakte aka Otto P-lenin-ger, sein schilyerndes Wissen über die Deutsche Demokratische Republik überstrahlt alles!

und:

Manfred Feichtenschlager , der oberste Holzknecht im Arbeiter- und Bauernstaat, einst spielte er die erste Fidel bei ST.MAMA, er hat aber noch immer einiges am Castro!

DJ Comandante aka Michael Rinnerthaler gibt den Michel und MC Brandy aka Andreas Woldrich den Hammer. Gleich vier Kombattanten? Ja Tanten und Onkelz, das wird ein Kreuzverhör im Schatten der Staatssichelheit. Sehr zum Wohle! Wir schneiden nämlich das Obxt für den Befruchtsalat mit scharfer Zunge.

Kämpft! Ihr seid

Traditioneller Weise heften wir uns im Mai Nelken an die roten Fahnen und besingen das Dasein aller ProletarierInnen oder so ähnlich. In vielen Teilen der Welt (speziell der 3.) handelt es sich allerdings mehr um ein dahinsiechen, das hat mit Sein nichts mehr zu tun. Da läuft was falsch mit der internationalen Solidarität. Na ja, zumindest gibt’s billige EM-Fußbälle, Schuhe, Fetzen und vieles mehr was eh kein Mensch braucht. Der moderne Kapitalismus hat die Ausbeuterei der ArbeiterInnen ganz einfach out gesourct. Wenn in Bangladesh eine Fabrik einstürzt und Hunderte sterben lockt das hier keinen Hund hinter dem Ofen hervor. Irgendwann legt sich schon ein Schleyer des Vergessens über alle Stürme. ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen ist eigentlich auch falsch rum definiert, ob du es marxt oder nicht.

Auch bei uns in Mitteleuropa wird immer wieder versucht die Kollektivverträge aufzuweichen und die Gewerkschaften zu schwächen, was hierzulande gerne auch selbst verzetnitscht wird. BAWAG. What Elsner? Auf jeden Fall herrscht in den Bürostühlen der BestimmerInnen, BewahrerInnen und VerhüterInnen die Doktrin der Verdunkelung bzw. das Vorenthalten von Information und Wissen. Das lässt sich bereits im kleinsten (auch in größeren, na Servas) Betrieb beobachten. „Wenn keiner fragt, sagen wir auch nichts!“ denken sich die PersonalverrechnerInnen! Wir Lohnarbeitssklaven sollten uns sowieso einmal fragen ob wir unsere „Hackn“ auch ohne Bezahlung machen würden? Nein! So lässig ist die Schinderei dann auch wieder nicht oder nur für wenige. Schon gar nicht 38,5 Stunden in der Woche, da bleibt wenig Zeit für Kreativität. Denn ja, das ist mitunter auch unsere Krux, wir Menschen sind zum Schaffen verblitzdonnert! Grrrrrrrolllllllllll.                                                                       Der moderne Mensch: Homo kruxens kruxensis!

694px-Pyramid_of_Capitalist_SystemDas Paradies muss also irgendwo jenseits der Mauer oder zwischen den Gräben liegen. Eine sozialistische Zwangsideologie die mit Denunziation und Gemauschel rigide verteidigt werden muss, oder gar ein gewaltsamer, blutiger Umsturz à la RAF können keine Lösung bringen. Da ist mir zu viel Gewalt und zu wenig freier Wille dabei. Ach, ich vergaß, Paradies ist ja nicht, vertrieben, raus, aus, Maus.

Bis zum jüngsten Tag oder länger sollten wir deshalb die verbotenen Früchte genießen und sie in die Bowle hach(k)eln.  Derweil (22:00-00:00) vertreibt euch die Zeit mit Battle&Hum, oder dengelt mit Hammer und Sichel ein Bett im Kornfeld, aber stoßt auf jeden Fall mit uns an. Vielleicht ein Cuba Libre oder ein leckerer „Trinkbranntwein für Bergarbeiter“? Wir begießen uns mit des Pudels gebranntem Kernobst! Irgendwie könnte das eine sehr orale Sendung werden am Samstag den 21.05.2016, es heißt ja auch oral et labora, oder? Also! Auf, auf zum Dampf!

MC Brandy

Veröffentlicht unter Teaser

Stadtteilradio Andräviertel im Mai: Tierpsychologie?

Diesmal unterhalten sich Jörg und Charlie bei einem ihrer legendären Küchengespräche mit einer Tierpsychologin aus dem Andräviertel.

Ob das wohl ein ernsthafter Beruf ist?
Oder hat Raphaela einfach nur einen ordentlichen Knall?

Das könnt ihr am Freitag 20. Mai um 17 Uhr herausfinden.

Stadtteilradio Schallmoos im Mai 2016

Die „Hundsgräfin“, vor 200 Jahren die Geliebte Napoleons, – die dann in Schallmoos mit 160 Tieren wohnte

Anläßlich des Jubiläumsjahres 2016 – vor 200 Jahren kam Salzburg an das Österreich Metternichs – machten wir uns auf die Suche nach entsprechenden 200 Jahre alten Geschichten in Schallmoos.

Rosi, eine zuagroaste Schallmooserin, hat diese Sendung mit Liane Barnet mitmoderiert und mit viel Engagement dieses Thema ausgegraben:
Die Geschichte der „Hundsgräfin“, der Geliebten Napoleons, die ihn auf seinen Feldzügen und in Paris als Page verkleidet begleitet hat, ihm einen Sohn geboren hat – und sich schließlich in Schallmoos angesiedelt hat. Auf dem Rauchenbichlergut (kleines Schlösschen) – lebte sie mit 160 Tieren, teils exotischen Ursprungs. Die Leute damals nannten es „Arche Noah“.

Verarmt, verschuldet und zwangsausgesiedelt starb sie letztendlich in Gnigl, umgeben von ihren letzten Tieren, die ihr geblieben waren.