Energie – Aktuelles, Besonderes, Interessantes

Sendung am Fr. 8.9.2017 16:00-17:00
Thema: Energie – Aktuelles, Besonderes, Interessantes

Mit Beiträgen über:

  • Neue besondere Speichermedien, Akkus, etc.
  • Solar-Schiffe: Weltumrundung
  • Solar-Flugzeuge
  • „Regenenergie“
  • Nano-„Auto“-Rennen
  • etc.

Lassen Sie sich also bei der nächsten Sendung „Leuchtturm“

am Fr. den 8.September um 16 Uhr

wieder informativ „aufladen“

Werbung in eigener Sache

> Sendung: Artarium vom Sonntag, 27. August – In unserer nächsten Nachtfahrt werden wir ein Live-Konzert von Peter Gabriel spielen, und zwar in vollster Länge. Dafür – und für jene illustre Sendereihe, die demnächst in ihr 10. Jahr geht – werben wir hier und jetzt einmal so richtig angenehm. Da ist nämlich durchaus ein Unterschied zwischen gepflegter Kundmachung und penetrantem Einidrucken. Einen Eindruck von etwas kann ich mir ja selbst machen, dazu brauch ich keinen Dauerbeschwall von wegen was gerade “in” ist, was “man” heute so hörtund was ich kaufen soll, weil irgendein Oaschlochverein damit sein Geld drucken will. “Man merkt die Absicht und man ist verstimmt.”  Außer man steht drauf, dass man fortwährend fremderseits eingefickt kriegt, was man denken, fühlen, glauben – was man tun und lassen soll…

Peter GabrielIn Zeiten wie diesen, in denen uns der räudigste Autotunescheiß als ultimatives Live-Erlebnis verkauft wird, in denen die austauschbaren Hupfsackeln uns von oben auf der Bühne herab anschaffen, was wir mit unseren Händen zu tun hätten, in diesen Zeiten der gleichförmigen Grinsklone und profitoptimierten Lächelzombies sehnen wir uns nach dem authentischen Menschen, der einfach seine Musik darbietet, weil sie ihm wichtig ist, weil sie ihn bewegt. “Ich singe, weil ich ein Lied hab, nicht weil ihr es bei mir bestellt…” Dieses Zitat von Konstantin Wecker mag uns als Motto dienen bei der Abgrenzung des Echten vom Scheinbaren. Der seelenleere Industriedreck, der uns massenmedial um die Sinne gehauen wird, kann einfach genau gar nichts. Man wird damit zugestopft und fühlt sich danach noch hungriger als zuvor. Genau darum geht es den Betreibern des Konsumismus oder “Wollt ihr die totale Abhängigkeit?” Doch Schreck beiseite, wir als Bewahrer des Originären stellen den Verdummten dieser Erde sogleich eine Entficklungshilfe für Herz und Hirn zur Verfügung. Und Peter Gabriel, der schon bei seinem Ausstieg aus Genesis das Künstlerische über das Kommerzielle stellte, ist da ein gutes Vorbild.

Wie es dazu kam? Unlängst sah ich Ausschnitte aus seiner Back to Front Tour (25 Jahre nach der erfolgreichen “So” Tornee und wieder in der damaligen Besetzung) Dabei dachte ich: “Was für einen Riesenspaß diese doch schon recht alten Gestalten da offenbar beim Herumhupfen haben. Woran das wohl liegen mag?” Einige mögliche Antworten lassen sich gewiss auch aus dieser Sendung destillieren. So man das mag…

PS. Foto/Lizenz von Jürgen Heegmann (Wikimedia Commons)

 

Fvonk dich frei trifft auf G!LT

Nach einer etwas ausführlicheren Sommerpause starten wir am MO, den 28. August um 17 Uhr mit einer spannenden Begegnung in die Live-Saison: Wir wollen die durch Kabarettist und (nicht unumstrittenen) Querdenker Roland Düringer ins Leben gerufene Bürger_innen-Bewegung G!LT näher kennenlernen.

„Jeder Mensch ist eine gültige Stimme“ ist das Motto und steht für das G!LT-Konzept einer „offenen Demokratie“ mit aktiver Bürger_innen-Beteiligung, offline und online, u.a. in Form von Bürger_innen-Parlamenten. Was genau verbirgt sich hinter der Bewegung, die es auf den Wahlzettel geschafft hat und bereits viele Menschen zum Mitmachen motiviert hat? Kann ihr Konzept Leben und Bewegung in das bestehende Parteiensystem und unsere oft als verkrustet und unfair empfundene repräsentative Demokratie bringen?

Live im Studio: Zoe und Harald von G!LT Salzburg

G!lT Salzburg - Harald G!LT Salzburg - Zoe

Über diese und viele andere Fragen freuen wir uns, mit zwei engagierten G!LT-Köpfen aus Salzburg, Harald und Zoe am Montag diskutieren zu können.

Öhrchen auf und nutzt die Chance, gemeinsam mit uns G!LT kennenzulernen!

Wir hören uns,

Karo und Su

FVONK Dich FREI – Der Radiotalk mit AlltagsheldInnen. Am MO, den 28.08.2017 im Studio: Harald und Zoe – live von 17:00 – 18:00 Uhr auf der Radiofabrik, 107,5 und 97,3 MHz, und im Livestream unter: http://radiofabrik.at/rafab_stream_low.m3u

 

Indigene Völker und deren Kontakte zu Sternenwesen

Foto: Claus Gomig

Aufruf aus dem Kosmos/Ausgabe 140
26. August 2017, 18-19  Uhr
Radiofabrik Salzburg
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Wir sehen uns in dieser Ausgabe verschiedene Indigene Völker und deren Kontakte zu Sternenwesen (Außerirdischen) an.
Dies betrifft sowohl Kontakte, die aus ihren Mythen und Überlieferungen erkennbar sind, als auch Kontakte, die sie in der gegenwärtigen Zeit hatten, oder noch haben.
Es geht um die Kayapo-Indianer im brasilianischen Urwald, die Maya in Mexiko, die Anasazi, die Zuni und die Hopi im Südwesten der USA, verschiedene nordamerikanische Indianerstämme, um die Dogon in Westafrika und die Sami im hohen Norden des europäischen Kontinents. Wir werden sehen, was sich in dieser Stunde sonst noch ausgeht.
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Warum wir darüber berichten können?
Weil seit einigen Jahren eingeweihte (Wissende) der indigenen Völker diese von ihnen bisher zurückgehaltenen Informationen an die gesamte Menschheit weitergeben. Sie verspüren den Ruf und sehen die Zeit gekommen, damit jetzt an die Weltöffentlichkeit zu gehen.
Die im Juni 1996 abgehaltene „Star-Knowledge-Conference“ (Sternenwissen-Konferenz) im Yankton-Sioux Reservat in Süd Dakota/USA war so etwas wie der Startschuss: https://www.youtube.com/watch?v=bqj4-DE1EIQ&feature=youtu.be

Foto: Claus Gomig

Wir tauschen uns im Studio darüber aus, was das zu bedeuten hat. Sind diese doch recht erstaunlichen -und dem „aufgeklärten“ Zeitgenossen den Horizont erweiternden- Informationen von den dazu authorisierten Vertreterinnen und Vertreter Indigener Völker ganz spurlos an den Mainstream-Medien vorbeigegangen? Wie kann das denn sein, wenn diese Kontakt-Erfahrungen mit Sternenwesen doch ganz klar eine außerirdische Präsenz auf der Erde bestätigen?
Claus, Manu und Rüdiger freuen sich wieder auf viele offene Ohren-Herzen!

Das erzählte Mittagessen

> Sendung: Artarium vom Sonntag, 20. August“Wir sind auf einem überfüllten Planeten, auf dem zurzeit sieben Milliarden – und es sollen noch zehn Milliarden werden – darum kämpfen, einen Platz an der Sonne zu behalten und genügend Wasser zu trinken und genügend Öl zu verpulvern und genügend Strom zu verpulvern. Wir verhalten uns ja, als ob wir noch vier weitere Erden vor uns hätten. Die Sparsamkeit, zu der auf Umweltkonferenzen immer wieder aufgefordert wird, findet ja nirgends statt, die Chinesen und die Inder wollen endlich genauso reich werden wie die Amerikaner, also das ist eine düstere Zukunft.” So formuliert es der rastlose Sprachkritiker Wolf Schneider unlängst in einem Interview auf Deutschlandfunk Kultur. Er prägte auch jenen famosen Titel mit dem erzählten Mittagessen. Höchste Zeit also, selbst wieder eine Insel zu finden.

MittagessenIm Medium Radio dergestalt von Geschmäckern und Gerüchen zu erzählen, dass den Zuhörenden das Wasser im Mund zusammen läuft oder andere körperliche Effekte widerfahren, ist schon eine echte Herausforderung. Genauso ist es wohl auch bei Bildern, Filmen und überhaupt allem, was nicht von sich aus klingelt, scheppert oder tönt. Wie sich dennoch davon erzählen ließe, das wollen wir diesmal ausprobieren, und zwar am nahen Beispiel einiger Filme, die uns speziell begeistern. Nun mag man (oder jederfrau) sich fragen, was eigentlich ein Spielfilm mit dem erwähnten Mittagessen zu tun haben könnte. Und wir verweisen auf den Begriff der Insel, den wir, wenn auch im übertragenen Sinn, gern als zeitweilen Fluchtort vor dem grausen Weltgedümmel wählen. Klartext: Es muss Schutzzonen geben (egal ob zeitlich, räumlich, thematisch, sozial), wohin man sich zurückziehen kann vom Dauerstress immernder Nutzbarkeit, der einen allenthalben förmlich zuscheißt mit … da capo. So können zwei Stunden zum Abtauchen in die Opulenz der Bilderfluten schon äußerst hilfreich sein. Folglich versuchen wir, euch ein paar solcher Inseln zu vermitteln, indem wir von ihnen erzählenund sie (nebst Filmmusik) empfehlen

 

DÖF – Das ganze Album

> Sendung: Artarium vom Sonntag, 13. August – Die Welt ist voller Anekdoten, da wollen wir auch wieder mal ane doktern. Oder ein Sackl. Denn die Perle aus dem Jahr 1983, die wir allhier und jetzt zu Geöhr bringen, hat es diesbezüglich wohl faustdick hinter denselben: Das schlicht DÖF betitelte und von Manfred Deix kongenial illustrierte Debutalbum des Wiener Kunstschmähprojekts Tauchen & Prokopetz (das darobhin als “Deutsch-Österreichisches Feingefühl” bekannt ward) steckt voller idealer Ideen. Und interessanter Referenzen, wenn man sowas mag. Der Hase meint zwar, dass ihn derlei Detailrecherche weniger anspricht, ich hingegen werd bei so Reminiszenzen im Umfeld meiner eigenen frühen Soundbasteleien unweigerlich zum Jäger und Sammler.

DÖFZur Vorgeschichte: Entsprechende Würdigungen der Herren Tauchen und Prokopetz – speziell als Dichter und Darsteller von Hörspielwelten gemeinsam mit Wolfgang Ambros – entnehme man zum Beispiel unseren Sendungen über den Augustin oder das Schaffnerlos. Die bei DÖF als Produzentin firmierende Ex-Ideal-Sängerin Annette Humpe setz ich einfach mal als eh bekannt voraus. Sie ist bloß weder verwandt noch verschwägert mit ähnlichlautender finnischer Musikrichtung. Warum aber, abgesehen von Nostalgiekitsch sowie der eher flachen Genrezuschreibung “Neue Deutsche Welle” (was bedeutet, dass uns auf jeder 80er-Party für nicht mehr ganz Taufrische der damalige Hit Codo in die Ohren gezwängt wird) – warum also ist ausgerechnet dieses Album heutigentags noch/wieder gut zu hören? Da gibt es einige Argumente, die einen neugierig machen könnten: Zuallererst das Soundbild, das jenen Quantensprung in der Audioproduktion wiederspiegelt, als erstmals Digitaltechnik in den führenden Topstudios zur Anwendung kam. Da ist es schon bemerkenswert, dass Richard III. (oder eben Oesterreicher Jr.) zum Abmischen und Finalisieren der von ihm in Wien gemachten Aufnahmen die legendären Hansa-Studios in Berlin auserkor, wo bereits David Bowie (mit Blick auf die Mauer) seine Berlin-Trilogie produziert hatte…

Zudem geben sich schon bei der Entstehung von DÖF einige Studiomusiker die Klinke in die Hand, die man getrost als die sehr erste Riege ihrer Zunft bezeichnen kann, etwa Peter Vieweger, Thomas Rabitsch, Peter (Animal) Koller und Robert Pistracher (der hier seltsamerweise mit weichem B aufscheint – und dessen Links deshalb ins Nichts führen), sie haben unter anderem jahrelang bei Hansi Lang, Drahdiwaberl, Harri Stojka und Falco mitgewirkt. Also auch rein handwerklich eine genussverheißende Auswahl. Und last but not least die inhaltliche Mischung aus Kabarett und Popsong, die einem nach wie vor (also alterslos) ein Kopftheater der Extraklasse verursacht. Gut zuhören! Und wir würdigen but not allerleast Laura, unsere frischgebackene Mädchenfachfrau, mit einer fettfröhlichen Signation und warten seither aufs unvergessene Taxi (Video).

PS. Die Laura ist aber schon immer sehr freundlich am Telefon…

 

Tun wir unseren Hunden gut?

Tun wir unseren Hunden gut?

So gut, wie sie uns tun?

Bevor ein Hund ins Haus kommt, wird oft lang und intensiv überlegt, ob der Hund den oder dem Menschen gut tun wird. Ich wage zu bezweifeln, dass auch nicht annähernd so oft darüber nachgedacht wird, ob man selbst dem Hund gut tun wird.

Katrin Bargheer setzt in ihrer Tätigkeit als Hundetrainerin ihre Lebensphilosphie um „Aufrichtig authentisch!“ Sie sieht die Menschen deutlich in der Pflicht, sich über die Bedürfnisse ihrer vierbeinigen Gefährten zu informieren und sich mit ihrem  Kommunikationssystem auseinanderzusetzen.

„Oft interpretieren wir Hunde falsch und werden so eher zur Last als zur Lust für den Hund“

Völlig unterschätzt wird ihrer Meinung nach das Schlaf- und Ruhebedürfnis der Hunde, die es ganz schön schwer haben, unseren dicht getakteten Alltag mitzumachen.

Katrin Bargheer ist ursprünglich Pharmazeutisch technische Assistentin, wo sie in der Beratung ihrer Kunden das Hauptaugenmerk auf auf die ganzheitliche Betrachtung einer Krankheit legt.  Als Hundetrainerin und Verhaltensberaterin für Mensch und Hund liegt ihr Schwerpunkt auf Stressreduktion und Traumalösung. Zu ihrem Haushalt gehören 2 große Kinder, 3 Hunde und 4 Katzen.

Eines ihrer Projekte ist der Schnüffelgarten, über den Sie ein paar Zeilen für unsere HörerInnen geschrieben hat. Schnüffelgarten, Katrin Bargheer 2017. Wenn Sie in der Nähe zuhause sind, dann sollten Sie dort unbedingt einmal vorbeischauen.

Straßenhunde sind sowieso arm!?

Straßenhund c) Murati

Straßenhund c) Murati

Bardhi Murati ist seit 2014 selbstständiger Hundetrainer und Autor von zahlreichen Fachartikeln. Er trägt das staatliche Gütesiegel „Tierschutzqualifizierter Hundetrainer“, studierte Hundepsychologie sowie Hundewissenschaften und ist seit 2017 an der Veterinärmedizinischen Universität Wien für das Studium der „angewandten Kynologie“ eingeschrieben. Neben seiner Hundeschule COURAGIERT ist er Hundetrainer für die Volkshilfe Wien und arbeitet außer mit Hunden auch professionell mit Hühnern, Lauf- und Pekingenten. Neben seinen eigenen Hunden, einem Weißen Schweizer Schäferhund und einer Tervuerenhündin, gehört sein Herz den Straßenhunden in Makedonien.

Sie zu beobachten ohne zu intervenieren oder zu stören, ermöglicht  ihm viele Erkenntnisse über die soziale Kompetenz von Hunden. Das gänzlich andere Verständnis von Hundehaltung in Makedonien bedingt auch einen gänzlich anderen Umgang mit den Tieren. Dennoch sind die gewonnenen Erkenntnisse auch für unsere Herangehensweise von Interesse, wie Bardhi Murati ausführt.

Ein Hundeleben in Makedonien  ist – zumindest auf dem Land – gänzlich anders, als eines in Wien, Dortmund oder Brüssel. Die Hunde, die tatsächlich beim (nicht im) Haus leben, sind vielfach Kettenhunde. Große, kräftige Hunde, die Respekt einflößen, tief und drohend bellen und – gewollt – aggressiv sind. Auch die anderen, die auf der Straße leben, in kleinen Gruppen, sind durchaus gut genährt. Auffallend ist die soziale Kompetenz dieser Hunde, die an Konflikten nicht interessiert sind und im Allgemeinen gut miteinander auskommen.

Servicebox:

Katrin Bargheer
Hunde-Institut
Facebook Schnüffelgarten
Publikationen: Mein Herz bellt

Bardhi Murati
Hundeschule couragiert
Facebook
Publikationen: YourDog Hundemagazin

Lesefutter:

Turid Rugaas, Calming Signals
Kurt Kotrschall, Hund und Mensch, Einfach beste Freunde
Gudrun Braun, Yvonne Adler, Mensch und Hund, ein starkes Team
Patricia McConell, Liebst du mich auch? Die Gefühlswelt bei Mensch und Hund

 

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per APP immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:08 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik, über den Hunderunde Blog oder direkt über das Archiv https://cba.fro.at/series/hunderunde.

Feedback und Kontakt: Karin Immler,  www.knowwau.com