Gesund sein, gesund bleiben

Gesund sein, gesund bleiben –

Das wünschen wir uns nicht nur für uns selbst, sondern auch für unsere Vierbeiner. Die Industrie gaukelt uns zwar vor, man müsse nur die richtigen Produkte verwenden, das spezielle Futter, die besondere Nahrungsergänzung, das ultimative Brustgeschirr, und alles ist gut. Es hängt aber doch ein bisschen mehr daran.

In der Hunderunde sind diesmal 2 Fachfrauen in Sachen Gesundheitsvorsorge zu Gast:

Kerstin Ehlen ist Gesundheitsberaterin für Hunde, sie bloggt über über Hunde, Ernährung, Gesundheit, Alltag, Training, die Hauptstadt, Spiel, Spaß und Zubehör. Und sie meint:

„Gesundheit ist so viel mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit, sie ist Teil des Ganzen und mit Hilfe von gesunder Ernährung, alternativen Heilmethoden und optimierter Bewegung kann man viel erreichen.“

Das richtige Maß und Ziel, darum gehts nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Hunden. Besonders bei Welpen und Junghunden gilt es, das individuelle Maß zu finden, um einerseits dem Bewegungsdrang des Jungspundes genüge zu tun und ihn andererseits nicht zu überfordern oder gar gesundheitliche Schäden zu riskieren. Da heißt es, genau hin zu sehen und individuell zu entscheiden.

Eine neue „Trendsportart“ ist das Degility. Dabei geht es nicht um höher/schneller/weiter, sondern um Koordination, Teamwork, Körpergefühl und einfach Freude an der Bewegung. Mitmachen kann dabei jeder Hund, egal ob klein ob groß, ob jung ob alt – die Anforderungen können an jeden Hund individuell angepasst werden. Auch Agilityhunde, die in die Jahre gekommen sind, haben daran große Freude.

Denn beim Degility wird ebenfalls ein Parcours mit allerlei Geräten bewältigt, das Tempo spielt allerdings keine Rolle. Dabei wird nicht nur die Muskulatur aufgebaut, auch das Zusammenspiel   Mensch-Hund und das gegenseitige Vertrauen profitieren davon.  Und, es macht großen Spaß!

Auch übers Bergwandern, Radfahren und Treppensteigen reden wir  und darüber, ob und wie lang man seinen Welpen tatsächlich über die Treppen tragen sollte.

Severine Hertel ist Tierheilpraktikerin im deutschen Oberasbach, in der Nähe von Nürnberg. Durch einen eigenen Hund, der schwer erkrankt war, fand sie den Weg zur Ernährungslehre für Hunde. Neben der Ernährungsberatung gehören auch Homöopathie, Akupunktur, Blutegeltherapie und Dunkelfeldmikroskopie zu ihrem Angebot.

Frau Hertel spricht in der Hunderunde über die häufigsten Fehler, die Hundemenschen bei der Ernährung ihrer Hunde machen.  Ein wichtiger Punkt ist die mangelnde Ausgewogenheit der Nährstoffe im Futter. Mischfütterung – also teils Nass-, teils Trockenfutter zu verabreichen, ist – so erklärt die Spezialistin – gar keine gute Idee. Die Verdaulichkeit und Verarbeitung von trockenen Brocken oder Dosenfutter bzw. Barf ist sehr unterschiedlich, daraus können allerhand Schwierigkeiten entstehen.

Viele Hunde werden in Unkenntnis der körperlichen Vorgänge nach der Mahlzeit ausgeführt, dabei wäre es wichtig, dass sie genau dann Ruhe haben – und zwar ca. 2 Stunden. Denn der hundliche Organismus muss sich um die Verdauung kümmern – und das beansprucht das gesamte System. Unter diesem Aspekt spielt auch der Rhythmus der Mahlzeiten eine Rolle.

Dass Schokolade für Hunde sehr gefährlich ist, sollte sich bereits herumgesprochen haben, der Kakaoanteil kann zu schweren und schwersten Vergiftungen führen. Also auch kein – noch so gut gemeintes – Stückchen Schokolade geben – besser halten Sie Hundeleckerchen griffbereit. Auch das Naschen am Katzenfutter sollte die Ausnahme bleiben – es tut den Hunden nicht gut.

Gerade in der BARF-Fraktion wird die Getreidefütterung stark diskutiert. Eher exotische Sorten wie Amarant und Quinoa, aber auch Hirse und Dinkel werden da besonders für hibbelige Hunde in Erwägung gezogen. Ernährungsspezialistin Hertel sieht die Verfütterung von Getreide jedoch aus mehreren Gründen kritisch und setzt im Umgang mit hyperaktiven Hunden auf Ruhe und die Auswahl der geeigneten Bewegung.

Jedenfalls ist es unbedingt lohnend sich mit verschiedenen Aspekten der Fütterung gründlich auseinanderzusetzen oder – hat man dazu keine Zeit oder Lust – sich entsprechend beraten zu lassen.

Servicebox:

Severine Hertel
Tierheilpraktikerin
www.tiernahrung-liundlu.de

Kerstin Ehlen
Hundegesundheitstherapeutin
www.canis-sano.de
Facebook Blog

Ebook von Martina Flocken „Fit durchs Leben“
Fernkurs für übergewichtige Hunde von Bettina Specht
Hunderunde „Der Kampf ums Idealgewicht“ mit Bettina Specht und Martina Flocken
Natürliche Gesundheit für Hund und Katze, Richard H. und Susan Pitcairn

Musik:

Bob Marley – Maga Dog
Frank Zappa – Evelyn, a modified dog
Hot Dogs – Wildschütz Jennerwein

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per APP immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:08 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik, über den Hunderunde Blog oder direkt über das Archiv https://cba.fro.at/series/hunderunde.

Feedback und Kontakt: Karin Immler,  www.knowwau.com

 

Hunde sterben, wenn Menschen versagen

Hunde sterben, wenn Menschen versagen?!

Das klingt ziemlich dramatisch. In vielen Fällen ist es das auch und für den Hund jedenfalls tödlich! Was bringt Menschen dazu, ihren eigenen kerngesunden Hund töten zu lassen? Welche Alternativen gibt es? Wer hilft? Und was für eine Rolle spielen Tierärzte in dieser Sache?

Auf die Frage, wann es Zeit sei, sich Hilfe zu holen, meinte Barbara Antesberger „Wenn man sich nicht mehr wohlfühlt mit dem Hund“. Elisabeth Berger wünscht sich eine vorbereitende Schulung für angehende HundehalterInnen. Einig waren wir uns alle, dass zu viele Hunde unbedacht angeschafft werden. Oft wird nicht bedacht, welches Engagement notwendig ist, damit aus einem süßen Hundekind oder gar einem verwahrlosten Tierschutzhund ein angenehmer Gefährte wird. Besonders Hunde aus dem Tierschutz, die vielleicht Schlimmes erlebt haben, stellen ihre Menschen oft vor ganz spezielle Herausforderungen.

Gemeinsame Mittagspause

Gemeinsame Mittagspause

Ein wesentlicher Aspekt in der Mensch-Hund-Beziehung ist die systemische Komponente. Unsere Haustiere sind Symptomträger. Wenn sie komisch reagieren und sich  unmöglich benehmen, fordern sie ihre HalterInnen auf, sich kritisch mit dem eigenen Leben auseinander zu setzen und ganz genau hin zuschauen – vielleicht mit professioneller Hilfe.

Auch Tierärzte sind eine wichtige Anlaufstelle, wenn der Hund nicht so tut, wie sein Mensch gerne möchte. Das Tierschutzgesetz verbietet die Tötung eines Hundes ohne „vernünftigen“ Grund. Was aber ist ein vernünftiger Grund für die Tötung eines gesunden Tieres? Und welchen Rat bekommen Hilfesuchende in der Ordination ihres Tierarztes? Frau Dr. Anne Roth von der Tierarztpraxis Parsch spricht darüber, wie es ihr mit diesem Thema geht und welche Alternativen sie empfiehlt

Hunderunde Servicebox:

Literaturtipps:

Hundeschule – von Viviane Theby:
Erziehen Sie Ihren Hund effizient und mit viel Freude auf beiden Seiten. Das Buch von Viviane Theby ist ein guter und praktischer Ratgeber für Hundebesitzer, die von Anfang an alles richtig machen möchten.

Mensch und Hund – ein starkes Team:
Die Erfolgsformel für Vertrauen und Partnerschaft von Yvonne Adler und Gudrun Braun. Wohltuend und gut umzusetzen sind die Tipps und Ratschläge der beiden Praktikerinnen, denn Beziehung ist wesentlich wichtig als exakte Ausführung von Kommandos.

Patricia B. McConell: Diese Autorin hat eine ganze Reihe empfehlenswerter Bücher geschrieben, wie z.B. Das andere Ende der Leine: Was unseren Umgang mit Hunden bestimmt oder
Liebst du mich auch? Die Gefühlswelt bei Mensch und Hund. Unterhaltsam zu lesen und zugleich informativ und lehrreich.

Warum ich fühle, was du fühlst: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone von Joachim Bauer.
Dass Gähnen ansteckend ist, wissen ja ohnehin schon alle. Aber woher kommt es, dass wir wissen, wenn es unserem Partner schlecht geht, wenn unser Kind traurig ist oder die Kollegin Kummer hat. Und wie weiß unser Hund, dass uns gerade zum Heulen ist? Der Psychoneurologe Joachim Bauer schreibt in diesem Buch über eine sensationelle Entdeckung der Neurowissenschaften, die unsere Wahrnehmung von Mensch und Tier verändert. Das Buch gibt es inzwischen auch als Hörbuch.

HundetrainerInnen und HundeverhaltensberaterInnen

Rat und Hilfe im deutschsprachigen Raum finden Sie bei bestens ausgebildeten und gewaltfrei arbeitenden KollegInnen unter:
www.voeht.atwww.trainieren-statt-dominieren.de
www.gewaltfreies-hundetraining.ch
www.berufung-hund.de
Kontakt zu den Gästen der Sendung:
Mag. Barbara Antesberger, www.tollerteam.net
Mag. Elisabeth Berger, www.online-mit-tieren.comwww.elisabeth-berger.com, FacebookGoogle+
Dr. vet. med Anne Roth, Tierarztpraxis Parsch

Die Musik zur Sendung:

(Dieses Mal sind wir unserem Motto „Musik rund um Hunde“ untreu geworden und haben uns bei der Auswahl nur vom Thema der Sendung leiten lassen.)

Konstantin Wecker und Lucio Dalla, Stirb ma ned weg
George Michael, Praying for time
Wise Guys – Ein Engel

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler,  www.knowwau.com

Der Kampf ums Idealgewicht

Hund mit schlanker Linie!

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass Hunde dieselben Krankheiten entwickeln können wie wir? Dass es z.B. eine dramatische Zunahme an Allergien und Unverträglichkeiten gibt? Dass Tumorerkrankungen bei unseren Vierbeinern gang und gäbe sind? Diesbezüglich sind die Hunde echte Kulturfolger. Sogar von Burnout  ist im Zusammenhang mit unseren Hunden des Öfteren die Rede. Auch der Kampf um die schlanke Linie ist nicht uns Menschen vorbehalten. Immer mehr Hunde sind übergewichtig, manche mehr, manche weniger. Das ist nicht nur optisch eine Beeinträchtigung, es hat vor allem gesundheitliche Auswirkungen und beeinträchtigt langfristig die Lebensqualität des Tieres.

Hundeernährungstrainerin

Bettina Specht ist Hundetrainerin und derzeit auf dem Weg zur  „Hundeernährungstrainerin“ . Sie betreibt in Leutasch die Hundeschule Tirol und hat das Projekt „Pfundige Hunde“ ins Leben gerufen, für das sie selbst – sozusagen probeweise – eine Diät gemacht hat.

Bettina Specht, Pfundige Hunde

Bettina Specht, Pfundige Hunde

Bettina Specht hat ein viel beachtetes Buch geschrieben „Angsthunde“, das schon vielen Hundemenschen geholfen hat, Ihren Vierbeiner besser zu verstehen. Auch mit dem aktuellen Projekt möchte sie Hundemenschen unterstützen und hat sich bewusst für ein online Angebot entschieden. Ihrer Erfahrung nach ist es Frauchen und Herrchen durchaus peinlich, einen dicken Hund zu haben und sich gewissermaßen öffentlich Hilfe zu suchen. Bei ihrem Fernkurs fällt diese Peinlichkeit weg und die HundehalterInnen können sich ohne Druck auf das Programm einlassen. Zunächst wird ein Ernährungstagebuch erstellt, das als Grundlage für die Fütterungsempfehlungen dient. Jede Woche erhalten die TeilnehmerInnen schriftlich einen Futterplan und – darauf legt Bettina Specht großen Wert – ein Beschäftigungsprogramm. Denn ohne gezielte Bewegung wird es mit dem abspecken nichts.

„Wer abnehmen will, muss essen. Unbedingt. Und genießen, denn wer aufhört zu genießen, wird ungenießbar“ aus  „Die Fettlöserin“ von Nicole Jäger

Aus eigener Erfahrung weiß Bettina Specht, wie wichtig es ist auch während der Diät zu essen – und zwar reichlich und genussvoll.

Bettina Specht ist Hundetrainerin mit Leib und Seele. Mit Lebenspartner Martin, 8 Hunden, 4 Minischweinen, 19 Hennen und einem Hahn, 2 Kaninchen und 2 Meerschweinchen lebt sie in der Tiroler Leutasch. „Zeitweise betreuen wir noch die Kuh Hanni und 10 Ziegen :-)“

Physiotherapie für Hunde

Auch Tina Flocken aus dem deutschen Wermelskirchen hat mit übergewichtigen Hunden zu tun. Sie ist Zertifizierte Hundephysiotherapeutin und hat sich auf ihre Fahnen geschrieben, HundehalterInnen zu motivieren, selbst etwas für die Fitness und Gesundheit ihres Hundes zu tun.  Ihr Ebook für Hundehalter zum Nachmachen heißt „Fit durchs Leben“ und enthält 25 Bewegungsübungen, Schritt für Schritt erklärt und bebildert.

Martina Flocken lebt mit 2 Podencos, von denen einer, Snowy, ein Handicap-Hund ist.  Snowy war nicht der Anlass für die Berufswahl des Frauchens aber ein gutes Beispiel für die Wirksamkeit der Physiotherapie.  Durch die Arbeit mit dem eigenen Hund weiß Tina Flocken ganz genau, was Physiotherapie leisten kann und wie positiv sich der Körper verändert.

Keine Reparaturfunktion

Physiotherapie kann allerdings nicht reparieren, was bereits zerstört ist, beispielsweise Schäden an den Gelenken. Wer seinen Hund physiotherapeutisch unterstützen möchte, egal ob es dabei ums Abnehmen oder um andere Themen geht, der sollte sich von einem Spezialisten zeigen lassen, welche Übungen wie ausgeführt werden. Einfach so drauflos werkeln, ist keine gute Idee. Nach erfolgter Unterweisung kann man allerdings vieles selbst machen und ist nicht darauf angewiesen, den Physiotherapeuten/die Physiotherapeutin vor Ort zu haben.

Martina Flocken betreibt auch einen Blog, in dem Sie Tipps und Anregungen gibt, wie Sie selbst Ihren Hund unterstützen können.

Servicebox:

Bettina Specht
Hundeschule Tirol
Pfundige Hunde
Facebook

Angsthunde: Definition, Diagnostik, Management, Trainingsansätze, erschienen im Animal Learn Verlag

Martina Flocken
Doggy FitnessFacebookTwitter

Publikationen: Blog, Buch Fit durchs Leben, Autorentätigkeit für Mein Herz bellt, und verschiedene Internetplattformen

Musik:

Peter Cornelius – Wie ein junger Hund im hohen Gras
Hot Dogs – I scream
Johnny Cash – Dirty Old Egg Sucking Dog

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream am 2. Mittwoch im Monat um 12.06 und am 2. Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Alle Sendungen zum Nachhören finden Sie hier.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

Wenn der Tag gekommen ist

Tod und Sterben! Damit wollen wir nichts zu tun haben

Tod und Sterben! Beides haben wir in unserer zivilisierten westlichen Welt mit einem Tabu belegt und weitgehend aus unserem Leben zu verdrängen versucht. Darüber sind uns viele heilsame Rituale verloren gegangen, die Trost und Halt spenden könnten. Ist Trauer nicht mehr zeitgemäß?

Wenn der Tag gekommen ist

und ein geliebter Mensch stirbt, sind gerade noch ein bis drei freie Tage drin. Anschließend wird erwartet, dass man wieder „ganz normal“ funktioniert.  Trauern darf man höchstens privat, im Kreise von Familienmitgliedern und Freunden.

Wenn der geliebte Hund stirbt,

ist es noch schwieriger. Vielen Menschen, die ein geliebtes Tier verabschieden mussten, haben unter dem Unverständnis ihrer Umgebung zu leiden. Viele HundehalterInnen trauern um ihr Tier ebenso wie um einen geliebten Menschen. Doch die Umwelt kann mit dieser Trauer vielfach gar nicht recht umgehen. „Es war doch nur ein Hund!“ bekommt man da zu hören oder „Geh doch ins Tierheim und hol dir wieder einen!“ Und so trauern diese Menschen einsam oder, was noch schlimmer ist, unterdrücken ihre Gefühle.

„Es geht um den Verlust einer Beziehung“

so sagt Frau Dr. Eva Dempewolf, die ein Begleit- und Praxisbuch geschrieben hat „Abschied nehmen – Trauer um ein geliebtes Tier“

solitude-1148983__340Daniela Edlmayr von der Tiertrauer Salzburg steht den TierhalterInnen zur Seite, die ihr Tier nicht der Tierkörperverwertung überlassen sondern kremieren und würdevoll verabschieden möchten. Als Hundehalterin kennt sie den Schmerz und die Trauer, wenn ein Gefährte geht.

Silke Christensen, Trauerpfote, begleitet und berät Menschen, die um ein geliebtes Tier trauern.

Die Welt dreht sich einfach weiter, aber Deine eigene Welt und Du – Ihr steht still? Ohnmächtig, fassungslos und trauernd?

Gemeinsam mit den 3 Damen befasse ich mich in der nächsten Hunderunde mit dem Abschiednehmen, mit der Trauer und damit, wie wir damit umgehen können.

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream am 13. Juli um 12:06 Uhr und am 14. Juli um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

 

Wellness für den Hund

Wellness für den Hund?

Ein neuer Trend oder logische Konsequenz?

Das Menschen mit Hunden gesünder sind als andere,  wissen wir längst. Dass wir für Gesundheit und Wohlbefinden unserer Hunde viel tun können, ist uns auch nicht neu. Neu ist vielleicht die Idee, das gemeinsam zu tun.  2 Frauen mit Hund(en) haben sich jedenfalls voller Lust und Experimentierfreudigkeit aufgemacht,  um allerlei auszuprobieren, das für Mensch und Hund gesund ist, gut schmeckt oder einfach die Seele erfreut.

„Seelenschmeichler“

– was für ein schönes Wort! Um Seelenschmeichler geht es im neuen Buch von Mag. Alexandra Wischall-Wagner und Gabriele Hasmann  „Gesund mit Hund – Fitness- und Seelenschmeichler für Mensch und Tier“.

Originelle Ernährungstipps  wie Hundesmoothies und Superfood für Hunde, Sport- und Fitnesstipps sind weitere Aspekte. Eine umfangreiche Betrachtung über gutes Training machen das Buch zu einem vergnüglichen Ratgeber in Sachen „Leben mit Hund“.

Auch sogenannte alternative Methoden kommen zur Sprache,  was mich als Energetikerin besonders freut. Die von Alexandra Wischall-Wagner angesprochene Farblichbestrahlung z.B. ist eine meiner Lieblingsmethoden, die ich jedem Hundemenschen als einfach anzuwendenden „Seelenschmeichler“ ans Herz legen kann.

Frische Luft, Bewegung, spielen ... Spaß mit Hund

Frische Luft, Bewegung, spielen … Spaß mit Hund

In der Hunderunde am 11. Mai erzählt die Autorin, Psychologin und  Hundetrainerin Mag. Alexandra Wischall-Wagner über ihr neues Buch und wie es entstanden ist.

Frau Dr. Carina Kriegl ist Tierärztin, Hundetrainerin und Hundeverhaltensberaterin.  In Ihrer täglichen Praxis geht es ebenfalls um Gesundheit und vor allem um das Zusammenspiel von Mensch und Hund.  Was braucht ein Hund um glücklich und gesund zu sein? Reichen gutes Futter, reichlich Bewegung an der frischen Luft und die Liebe von Frauchen und Herrchen?  In der Hunderunde hören Sie, wie Frau Dr. Kriegl diese Frage beantwortet.

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog. Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

BARFEN – optimale Ernährung oder gefährlicher Trend

BARFEN – ein Trend, der die Gemüter erhitzt. Optimale Ernährung oder gefährlicher Trend, da spalten sich die Geister.  Selbst innerhalb der eigenen Reihen, sind sich die BARFer nicht einig: mit Knochen oder ohne, mit Getreide oder ohne, mit Grammwaage oder ohne…..

Dr. Stefanie Handl, von der Futterambulanz bekommt oft BARF-Fütterungspläne zur Überprüfung vorgelegt. Richtig zusammengestellt sind sie ihrer Erfahrung nach in den seltensten Fällen. Beispielsweise wird oft auf Vitamin D vergessen, dass Hunde und Katzen nicht wie Menschen in der Haut bilden, sondern über die Nahrung aufnehmen müssen.

Dass Menschen ihre Hunde mit selbstzubereitetem Futter ernähren möchten, stellt Frau Dr. Handl nicht in Frage.  Roh sein muss das dargebotene Fleisch allerdings ihrer Meinung nach nicht. Wissenschaftlich gesehen bietet die Rohfütterung mehr Gefahren als Vorteile, vor allem unter hygienischem Gesichtspunkt. Und dies betrifft nicht nur die Gesundheit des Vierbeiners sondern vor allem auch die des Menschen, der ja sehr eng mit seinem Tier zusammenlebt.

Dr. Stefanie Handl, Fachtierärztin für Ernährung und Diätetik, Diplomate ECVCN

Futterambulanz Dr. Handl

Patricia Bisztron, die mit ihrer Tochter, Hunden und Katzen auf einem Bauernhof lebt („ein Privileg!“), hat in ihrer täglichen Praxis als Hundeverhaltensberaterin in der Entspannerei ein kritisches Auge auf den Gesamtzustand der Hunde. Denn ein Hund, dem es mit seinem Futter nicht wirklich gut geht, hat auch keine guten Voraussetzungen zum Lernen.  Auch die eigenen Hunde und Pfleglinge im Hause Bisztron werden nach der BARF-Methode gefüttert – mit etwas Information kein allzu großer Aufwand, meint Frau Bisztron.

Patricia Bisztron,

 

Ute Wadehn

Ute Wadehn

Einige wichtigte Grundlagen muss sich der/die Barf-Willige  unbedingt aneignen, darauf besteht Ute Wadehn, Tierheilpraktikerin mit Schwerpunkt Ernährung. Auf ihrer Seite Barf-gut bietet sie Produkte und Wissen rund ums Barfen an.  Um diese Grundlagen kommt man nicht herum, wenn sich die Fütterung nicht womöglich über kurz oder lang ungesund auf den Vierbeiner auswirken soll.  Dass man bei der Verarbeitung von rohem Fleisch auf Sauberkeit achten muss, sei dabei ebenso wichtig wie bei der Zubereitung der menschlichen Ernährung. Wer sich nicht so intensiv mit dem Thema auseinandersetzen möchte, der kann sich auch ganz bequem die Futterpläne maßgeschneidert von ihr zusammenstellen lassen.

„Man kann bei BARF Fehler machen und das sollte einem auch bewusst sein!“

Barf-gut, Gutes für Futterselbermacher

Servicebox

Webinare für BARF-Einsteiger und BARFer
Kostenlose Broschüre „Checkliste für Barf-Einsteiger“
Lesefutter
Dr. Julia Fritz, Fachtierärztin für Ernährung und Diätetik,  Hunde BARFEN, alles über Rohfütterung
Hans Ulrich Grimm, Katzen würden Mäuse kaufen
Richard und Susan Pitcairn, Natürliche Gesundheit für Hund und Katze
Nadine Wolf, Das Barf-Buch – mit Rezepten

 

Die Musik zur Sendung:

Gavin Frankie – Dog big and dog little
Mama Oliver – Cats and dogs
Attwenger – Dog

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

Wer auf sich hält, der barft?

Wer in Sachen Hundeernährung im Internet unterwegs ist, der stößt früher oder später auf den Begriff „BARF“(steht für biologisch artgerechte Rohfütterung).

Wer auf sich hält, der barft? Da scheiden sich die Geister. Es gibt eine eingeschworene Barfergemeinde einerseits und warnende Stimmen, vor allem aus den Reihen der VeterinärmedizinerInnen, andererseits.  In der kommenden Hunderunde werden wir dem Phänomen BARF  ein wenig auf den Grund gehen.

Patricia Bisztron und Mia

Patricia Bisztron und Mia

Wir, das sind in diesem Fall Patricia Bisztron, Hundeverhaltensberaterin mit Schwerpunkt ängstliche und traumatisierte Hunde. Zur ganzheitlichen Herangehensweise von Frau Bisztron gehört auch ein kritischer Blick auf die Ernährung der vorgestelten Hunde. Frau Dr. Stefanie Handl, Fachtierärztin für Ernährung und Diätetik, Diplomate ECVCN,berät in ihrer Futterambulanz TierhalterInnen über Vor- und Nachteile der verschiedenen Fütterungsarten.  Sie ist sozusagen Fütterungsexpertin und beruft sich auf wissenschaftliche  Erkenntnisse und aktuelle Forschungsergebnisse.

und Ute Wadehn, die nicht nur alles liefert, was man zum Barfen braucht, sondern auch Webinare anbietet, die Hunde- und KatzenhalterInnen den Umstieg auf BARF-Ernährung erleichtern sollen.  Eine kostenlose Broschüre, die auf ihrer Website zum Download bereit steht, soll ebenfalls helfen, Fehler beim Barfen zu vermeiden.  Ganz so einfach scheint also diese Ernährungsform nicht zu sein.

Verunsicherte HundehalterInnen

Hunde- und Katzenbesitzer, die ihren Liebling gesund füttern möchten, sind mit den Informationen durch Werbung, Tierarzt, Hundeschule und Internet oft ziemlich überfordert. Schließlich möchte jeder das Beste für sein Tier. Und Hundefutter kostet ja auch eine Menge Geld. Doch was genau ist das Beste? Und gibt es überhaupt eine Ernährungsform, die für jeden Hund passt?

Füttern ohne Risiko?

Was die BefürworterInnen als natürliche Ernährung anpreisen, wird von den Gegnern als potentiell gefährlich eingestuft. Umgekehrt werden die KonsumentInnen immer wieder durch ekelerregende  Informationen über Fertigfutter verunsichert.

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestre am 13. Jänner um 12:08 Uhr und am 14. Jänner um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

 

Lebenswertes Hundeleben!

Lebenswertes Hundeleben – trotz Behinderung?!

Sieht man mehr behinderte Hunde, weil es ein Trend ist, einen Hund mit Handicap aus dem Tierschutz zu sich zu nehmen? Oder sieht man sie deshalb, weil nicht mehr so schnell euthanasiert wird, wenn ein Hund durch Krankheit, Alter oder Unfall eine Behinderung erleidet? Wie auch immer, es ist augenscheinlich, dass mehr Hunde mit Behinderung mit uns leben als früher. Ist das nun besonders schwierig? Sind diese Hunde „glücklich“ oder sollte man sie „erlösen“, weil sie eine Behinderung haben?

Tuffy läuft auf 3 Beinen durchs Leben und zwar durch ein durchaus glückliches, wie uns Frauchen Claudia erzählt. Auch mit anderen Hunden kommt Tuffy gut zurecht. Nur bei allzu wilden Spielgefährten muss Claudia manchmal schützend eingreifen, damit er nicht über den Haufen gerannt wird. Für Claudia jedenfalls ist Tuffy ein ganz toller Hund mitsamt seiner Behinderung.

Mag. Alexandra Wischall-Wagner, c)tanja hoferNicht nur privat sondern auch beruflich mit Hunden zu tun, hat Mag. Alexandra Wischall-Wagner. Sie ist Psychologin und bietet in ihrer Hundeschule „Freud und Hund“ ganzheitliches Hundetraining an. Ihrem Weimaraner-Jungspund Linus ist es zu verdanken, dass Frau Mag. Wischall sich besonders für das Leben und die Erziehung von behinderten Hunden interessiert. Auch Linus hat eine Behinderung: er ist blind. Linus, Grauer Star, ist schon richtig prominent, seine FB Seite Blind Dog Linus hat eine ganze Menge Fans, die er mit Fotos, Videos und Geschichten aus seinem Alltag unterhält.

Unter anderem haben wir uns über die Kennzeichung von blinden Hunden unterhalten. Linus hatte eine solche Kennzeichnung (drei schwarze Punkte auf gelb), die er aber kaum mehr trägt. Abgesehen davon, dass manche Menschen daraus schlossen, das Frauchen sei blind, gibt es noch einen Grund, warum er die Kennzeichnung kaum trägt:

„Ich wollte, dass er als ganz normaler Hund gesehen wird, dass man ihm ganz normal begegnen kann und ihn nicht ständig bedauern muss….“

Was heißt schon Behinderung?

Linus soll als der  Hund wahrgenommen werden, der er ist: lustig, fröhlich und durchaus in der Lage, ein schönes und hundgerechtes Leben zu leben!

Linus ist ein echter Weimaraner und seine Nase ist demnach sein wichtigstes Instrument. Mantrailing oder Verlorensuche sind seine absoluten  Beschäftigungsfavoriten – ungeachtet seiner Behinderung.

Wichtig ist es, dass sein Mensch fürsorglich und vorsorgend mit ihm  umgeht und z. B. beim Spaziergang Fallen und gefährliche Stellen erkennt und dem Hund entsprechend signalisiert.

Hunde leben im Hier und Jetzt, sie lieben das Leben und mit ein bisschen Unterstützung und Verständnis und vielleicht der einen odr anderen Veränderung im Alltag kommen behinderte Hunde erstaunlich gut zurecht.

Wie traurig, dass die BesitzerInnen behinderter Hunde immer wieder – womöglich von völlig Fremden – hören, der Hund hätte kein lebenswertes Leben und man sollte ihn doch „erlösen“.

Doch Linus, Tuffy und Cleo zeigen, wie glücklich behinderte Hunde sein können und stehen stellvertretend für viele Hunde mit Behinderung, die dank eines liebevollen Umfelds ein lebenswertes und hundgerechtes Leben führen dürfen.

Servicebox:

Buchempfehlungen

Gelähmte Hunde: Ratgeber für Hundebesitzer, Tierärzte und Interessierte, Katharina-Hengl-Schmidl

In der Welt der Stille, Barry Eaton, Clarissa v. Reinhardt

Siehst du es? Leben mit einem blinden Hund, Corinne Egger und Romy Illi

Die Musik zur Sendung:

Bob Marley – Maga dog
Ten years after – Losing the dogs
Tori amos – You can bring your dog

Vorschau auf die nächsten Sendungen:

Hundehaltung in der Stadt: Artgerecht? Rücksichtslos? Ein Kompromiss?

Tierkommunikation: Möglichkeiten und Grenzen  – Gespräch mit Mag. Elisabeth Berger, www.online-mit-tieren.at

Kollege Hund: der Hund am Arbeitsplatz

Erziehung ersetzt Bindung? Oder doch nicht? mit Mag. Iris Schöberl, www.der-hund-und-du.com.

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

 

Behinderung und Lebensqualität

Behinderung und Lebensqualität – wie passt das zusammen?

Für die Sendung „Hunderunde – Gespräche und Gedanken über Hunde und Menschen“ habe ich 2 HalterInnen behinderter Hunde dazu befragt.  Auf dieses Thema gebracht hat mich Sabine Marzi, die in der Hunderunde „Beschäftigung – was und wie tut Hunden gut“ über ihre 5 behinderten Bullies erzählt hat. Frau Marzi engagiert sich für den Verein Behinderter Hund und tritt mit ihrer blinden Hündin Cleo bei passenden Gelegenheiten sogar auf. Cleo ist nämlich begeisterte Trickkünstlerin. Diese Auftritte, die im Rahmen verschiedenster Veranstaltungen für Hundemenschen stattfinden, sind nicht nur dazu gedacht, Menschen Mut zu machen, deren Hunde eine Behinderung haben. Vor allem geht es dabei auch darum, die Öffentlichkeit behinderten Hunden gegenüber „gnädiger“ zu stimmen. Denn allzu schnell wird rhetorisch das Todesurteil über einen Hund mit Handicap verhängt, weil „das ist doch kein Leben für einen Hund. Was hat denn der noch davon?“

Wer bei Hund mit Behinderung automatisch an Hunde aus dem Auslandstierschutz denkt, liegt übrigens falsch. Es kann jeden Hundehalter,  jede Hundehalterin treffen: Krankheit, Unfall und Alter sind alltägliche Ursachen für Behinderungen. Und so kann es durchaus passieren, dass auch jemand, der niemals einen Hund mit Behinderung zu sich nehmen würde, plötzlich genau einen solchen zuhause hat.

Wie schön, dass es mehr und mehr Menschen gibt, die ein solches Tier nicht einfach als wertlos empfinden, sondern in ihm weiterhin einen lebens- und liebenswerten Gefährten sehen.

Tuffy

Tuffy, Lebenslust auf 3 Beinen

Zu Gast in der Hunderunde ist Claudia aus Gänserndorf, deren Hund Tuffy nur 3 Beine hat. Denn ein Hinterbein wurde bereits in den ersten Lebensmonaten amputiert.

Frau Mag. Alexandra Wischall-Wagner ist eine VÖHT-Kollegin von mir. Ihre Hundeschule heißt „Freud und Hund“ und besondere Freude bereiten ihr die 3 Hunde. Einer davon ist blind. Blind Dog Linus hat sogar seine eigene Facebookseite und eine große Fangemeinde. Er ist ein riesen Schlingel und ist für sein Frauchen genauso herausfordernd wie sehende Heranwachsende.  Die Integration eines blinden Hundes ist dementsprechend eines ihrer Lieblingsthemen.

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestre am 9. Dezember  um 12:08 Uhr und am 10. Dezember um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

Harmonie von Anfang an

Harmonie von Anfang an ist nicht selbstverständlich!

Wer einen Hund aus dem Tierschutz zu sich holen möchte, kann eine ganze Menge tun, damit das neue Familienmitglied gut hineinwachsen kann in seine neue Lebenssituation. Frau L. hatte sich im Februar 2013 an mich gewandt, weil die Hündin, die sie aus Nitra zu sich geholt hatte, etwas ängstlich war, in vielen Situationen bellte und ihr gelegentlich Rätsel aufgab.  In der nächsten „Hunderunde“ erzählt uns Frau L., wie die Vorbereitung auf den Familienzuwachs ausgesehen hat und wie es schließlich zur Entscheidung für Dara kam.

Dara wurde aus dem Ausland vermittelt, Frau L. wurde gut beraten und auch über viele Monate weiter betreut. Auch die Tierärztin, in diesem Fall unsere Hunderunde-Tierärztin Frau Dr. Anne Roth, war eine wichtige Anlaufstelle in der Vorbereitungszeit.

Außerdem zu Gast in der Sendung wird Angelika Preyer sein,  deren Anliegen „Tiervermittlung durch Trainerhand“ ist.

Hunde aus dem Tierschutz bringen ihre Geschichte mit in ihre neue Familie

Hunde aus dem Tierschutz bringen ihre Geschichte mit in ihre neue Familie

Die Dritte im Bunde ist Christine von Hake, Trainerin und Leiterin des Tierheims in Freilassing. Die Vermittlung von Tieren ist sozusagen ein Teil ihres Alltags, Hilfestellung in ihrer Hundeschule für Menschen mit (Tierschutz-)Hund ein weiterer.

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler,  www.knowwau.com