Skandal im Hosi!

Battle&Hum: Die grüne Stunde, widmet sich kommenden Samstag den 02.07.11 ab 22:00 Uhr folgendem:

Sex, drugs and rock ’n‘ roll! Nonaned……

Wenn eine Sau durchs Dorf gejagt wird, wenn Frau Winehouse besoffen von der Bühne fällt und sich Herr Doherty versehentlich einen Heroineinlauf verpasst, stolpert fast jede(r) vor die Tür und reißt die Augen auf. Das Flüstern beginnt schon am Dorfplatz, oft der Anfang aller Grauslichkeiten. Die Klatsch und Tratsch Medien blasen die Mücke dann zum ausgewachsenen Elefanten auf.

POPo

Sex, Drogen und ein Stück nackte Haut (gar Fleisch [ja, der link muß sein!]) sind der Stoff mit dem sich im Popgeschäft sehr leicht eine Überdosis Aufmerksamkeit schießen lässt und hernach auch das Portemonnaie an Foie gras sich labt.

Der (inszenierte) Skandal gehört zum Musikbiz wie der Samen zum Ejakulat. Die Schrotflinte des Boulevard (yellow press so called in britain, klickt die links, kleine Assoziationskette meinerseits -> Blutente -> Zeitungsente)  zielt genau zwischen die Augen um unsere eigene Meinung weg zu blasen. Um ehrlich zu sein, ein bisschen darf der innereVoyeur schon spechteln.

Naturgemäß gibt es auch die Exzentriker und Sonderlinge, man denke an die heilige Dreifaltigkeit (Klaus Kinski, Helmut Berger und Thomas Bernhard) welche gar nicht anders können als zu provozieren und skandalisieren. Sublimieren und spiegeln können den Skandal nur die wenigsten, ein großer war der Christoph Schlingensief oder die Wiener Aktionisten, die konnten aus Kacke eine Katharsis zaubern.

Ihr seht das Feld ist weit und schier unerschöpflich, ich glaube da wird es noch eine Fortsetzung regnen (Thema „Tod und Teufel“).

Am kommenden Samstag den 02.07.11 ab 22:00 Uhr widmen wir uns in der grünen Stunde (mit MC Randy Andy) der eher feineren Klinge und lassen die Koprophagen, Drogensüchtigen, Efant terrible und psychisch angeknacksten die Stimme zum Gesang erheben.

Die Fledermäuse fliegen tief, gaxt euch nicht an, denn die Musik (Poesie) ist das Licht, der Weg und die Wahrheit!

© A.Woodrich

The Lorbeerkranz goes……

to DJ RIDI MAMA!

 

Wir wissen alle dass Michael sehr hart im Geben ist und noch härter im Nehmen. Er nimmt nämlich immer Stierhoden zum Frühstück, deshalb war er wohl diesmal kaum zu bremsen und zermalmte seinen Oponenten MC Randy Andy mit sagenhaften 12 Stimmen (Rekordverdacht!).

DJ Ridi Mama wird mit dem üppigen Preisgeld eine Art Battlegroup im Sinne der RAF, zur Erhaltung des Friedens gründen.

Bulls Bollocks!

MC Randy Andy ist die nächsten Wochen dann mal weg, um den Schmerz der Niederlage zu kurieren. Vermutlich sucht er die heilsamen Vodkaquellen in Nordsibirien auf.

Nun erhebet eure Herzen für den siegreichen DJ Ridi Mama und lasst das Zapferl vibrieren um ein zünftiges „Hosanna in der Höhe“ anzustimmen.

Yosanna, das Lamm Gottes sei mit ihm!

Battle&Hum#25

Battle&Hum #25

(Samstag 18.06.2011)

 

 

 

Der Bär macht sich fein, rasiert das Gesicht und die Bikinizone , er hofft auf Anspruch im Freibad und steppt derweil am Herd!!

the playlist:

MC Randy Andy‘ Elixier:

  • 1. Canned Heat (live at Woodstock) – going up the country
  • 2. The Doors (absolutley live) – build me a woman
  • 4. Nick Cave & The Bad Seeds (live seeds) – tupelo

DJ Ridi Mama’s Zaubertrank:

  • 1. The Cure (seventeen seconds) – a forest
  • 2. The Kinks (single) – set me free
  • 3. Clara Luzia (falling into place) – love in times of war
  • 4. Sepultura (chaos a.d.) – biotech is godzilla

„Into this world we’re thrown, like a dog without a bone.!“ (Jim Morrison)

Battle&Hum: Die grüne Stunde 0.1

Zuerst hetzte ich (MC Randy Andy) am Mittwoch (01.06.) in die Radiofabrik, ich war zu Gast im Magazin um 5 (hier geht es zum replay). Am Abend weiter zu Kreisky & Support, dann kurze Atempause um genug Luft für die erste grüne Stunde zu haben. MC Randy Andy kam nicht nur ob des warmen Wetters ins Schwitzen.

Für die L’heure verte (downloadbar) werde ich in Zukunft auch diesen „block“ mit Playlists, Texten und Links vollkritzeln!

MC Randy Andy

Samstag 04.06.11

Opener: Sun Ra Arkestra – nuclear war

  • 1. Kyuss – green machine
  • 2. Frank Zappa and the Mothers of Invention – mr. green genes
  • 3. Les Negress Vertes – pretty vacant
  • 4. Tom Waits – all the world is green
  • 5. Sam Ragga Band – die welt steht still
  • 6. Kaleidoscope – greenwood sidee
  • 7. Neil Young – big green
  • 8. Leonard Cohen – green sleeves

Rausschmeißer: Cypress Hill – dr. green thumb

your funky roundfunk

Bitte nicht stören!

(LiLLy B kiLLeD, Lehnen & Kreisky am 01.06.11 in der Arge Kultur)

Kreisky war einmal unser sogenannter Sonnenkanzler. KREISKY bringen die Sonnenfinsternis. Zumindest ist der geneigte Konzertbesucher von lustigen Funkellampen, welche auf der Bühne stehen, sehr geblendet. Ohrenstöpsel braucht kein Mensch, doch eine Brille gegen die totale Kanzlereklipse wären von Vorteil. Wir lieben den Lärm, lernen sie Rock Historie.

Die Austrofred Academy stellt sich einige Fragen und verteilt Noten. Warum eigentlich Kreisky? Ist das die deppatste Frage die Kreisky je gestellt wurde? Der Outfitcheck bringt ein glattes „gut“, die Performance ist professionell bzw. „sehr gut“. Bühnenpräsenz und Sexappeal übersteigen dann alle feuchten Träume. Man kann das Testosteron förmlich in der Luft greifen.

Naturgemäß zieht der Gitarrist die Groupies an wie der Fladen die Fliegen. In diesem Fall waren die Faninnen allerdings keine „Innen“. Männermucke für Männer mit Macke?

Herr Wenzl macht uns den Conférencier mit Wortwitz und Schlagfertigkeit sehr gekonnt, nur provoziert seine  joviale Art das im Bierdunst euphorisierte Publikum zu allerlei Zwischenrufen.  Der Frontmann sieht sich letztlich gezwungen uns den Mund zu verbieten. Bitte, bitte, gebt eine Ruh wir sind sowieso witziger und kassieren Eintritt von euch.

Mußten die Vorbands auch die harte Austrofred Academy durchlaufen? Woher kommen die eigentlich?

Den Anfang machte „LiLLy B kiLLeD“, barfuß, wild und ungeschminkt (;-), nicht schlecht!

Der darauffolgende Support nennt sich „Lehnen“, sehr atmosphärisch, inklusive Laptop und Videowall, gar nicht schlecht!

So gegen 23:00 Uhr kam noch der Kanzler vorbei und setzte dem Ganzen die Tiara auf.

„Das Leben ist doch Scheiße“ entfuhr es dem Bandleader Kreiskys nach einem langen Blick in die Gesichter im Publikum.

Schlechte Laune? Nein der Abend hinterließ uns doch einigermaßen gut gelaunt!

© A.Woldrich