Frau Nowaks Transorientalischer Musikexpress

je weiter man gen osten fährt, desto mehr kommt man wieder in den westen

Download FNTOME April 2012 – “A echta Weana”

Posted on | Mai 11, 2012 | No Comments

Frau Nowaks Transorientalischer Musikexpress über den jüdischen Beitrag zum Wienerlied.

Eine Mischung aus Nostalgie und Zynismus.

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A Echta Weana – FNTOME im April 12

Posted on | April 19, 2012 | No Comments

“Wien ist ein einziger großer Platsch, schlammig, faulig, wurstig, vielleicht das Einzige in der Welt von dem man sagen kann: “Ein bisschen tot.”
Georg Kreisler hatte ein schwieriges Verhältnis zu seiner Heimatstadt.

Hermann Leopoldi sang “Wir ham schließlich kan Charakter, doch wir ham ein gold’nes Herz.”
Er wurde nach der Rückkehr aus dem Exil vom Wiener Publikum gefeiert, ganz ob nichts geschehen wäre.

FRAU NOWAKS TRANSORIENTALISCHER MUSIKEXPRESS widmet sich im April dem jüdischen Beitrag zum Wienerlied.

Hierzu ein ARTIKEL

Die Sendetermine:

23. AprilRadio Fro um 20 Uhr

25. AprilTIDE 96.0 um 18 Uhr

29.AprilRadiofabrik  um 20 Uhr.

 

 

…”doch wir ham ein gold’nes Herz”

Posted on | April 19, 2012 | No Comments

Dieser Artikel erschien am 16.04.2012 in einer gekürzten Version in der Wiener Zeitung

“Sei Bluat war so lüftig und leicht wie der Wind. Ja, er war halt: a echt’s Weanakind.”
So endet das berühmte Fiakerlied, das vielen als “heimliche Hymne Wiens” gilt.
Unter den Nazis war dieses Lied verboten. Nicht jedoch, weil der Ausdruck österreichisch-wienerischen Nationalstolzes dem großdeutschen Anschlussgedanken widersprach. Der Grund: Gustav Pick, der Autor des Fiakerliedes, war Jude.
So wie auch Fritz Spielmann (Schinkenfleckerl), Jimmy Berg (Sperrstund Is) oder Peter Hammerschlag (Krüppellied).

Bis 1938 waren in Wiener Kabarett, Chanson und Revue  jüdische Komponisten, Texter und Musiker überdurchschnittlich vertreten.
Unzählige Volkssänger, Komiker und Musiker tummelten sich um die Jahrhundertwende in den Kaffeehäusern und Singspielhallen Wiens. Etablissements wie das Kabarett “Hölle”, oder das “Budapester Orpheum” waren Talentschmieden für Künstler wie Fritz Grünbaum, Karl Farkas, Hugo Wiener, Armin Berg oder Hans Moser. Letzterer war übrigens kein Jude, aber mit einer Jüdin verheiratet, spielte in der Nazizeit aber trotzdem – oder deshalb? – in fragwürdigen Propagandastreifen mit. Aber das sei hier nur am Rande bemerkt.

Die Identitätsfrage – Jude oder Nicht-Jude – war noch bis in in die Zwischenkriegszeit hinein von geringer Bedeutung, wichtiger war die Einstellung zu Begriffen wie Nation und Heimat.
Im ersten Weltkrieg hatten sich noch viele jüdische Künstler, wie Robert Musil, Stefan Zweig, Franz Werfel, Oskar Kokoschka oder Alfred Kubin für den Krieg freiwillig gemeldet oder ihre Kreativität in den Dienst militaristischer Propaganda gestellt. Damit entsprachen sie dem allgemeinen Zeitgeist.
So auch der berühmte Hermann Leopoldi, einer der meist gefeierten “Klavierhumoristen” der 20er Jahre, Komponist und Interpret unzähliger Schlager und Wiener Lieder.

Leopoldi hieß eigentlich Hersch Kohn, entstammte einer jüdischen Meidlinger Musikerfamile und wurde 1938 ins KZ Dachau und dann ins Lager Buchenwald deportiert. Er hatte Glück, seine Frau konnte ihn freikaufen, und er emigrierte in die USA.

Weniger Glück hatte Fritz Löhner-Beda, Leopoldis langjähriger Textdichter. Ihr letztes gemeinsames Stück war der Buchenwälder Marsch, den sie auf Anordnung des sadistischen KZ-Leiters komponiert hatten. Löhner-Beda überlebte den Nazi Terror nicht. Genauso wie unzählige andere jüdische Musiker, Komponisten und Schriftsteller. Kein Wunder, dass die meisten Überlebenden im Exil nicht gerade das Bedürfnis hatten, in ihre alte Heimat zurückzukehren.

Hermann Leopoldi kam zurück – und wurde jubelnd in Wien empfangen. Es schien, als hätten die Österreicher vergessen, warum er emigriert war, “Sagen’s Herr Kohn wann kommen’s z’rück”, heisst es denn auch in einer Textzeile des Liedes “An der schönen roten Donau”, in dem Leopoldi mit der anbiedernden Verdrängungsmentalität der Österreicher abrechnet. “Wann kommen’s z’rück?”, als ob er nur mal auf Urlaub gewesen sei. Weiter heisst es in dem Lied: “Wir ham schließlich kan Charakter, doch wir ham ein gold’nes Herz.”
Schon bald schrieb der Leopoldi aber wieder wie gewohnt typisch “Österreichische” Schlager über Weinseligkeit und Schmähtandlerei und wurde dafür bis zu seinem Tod 1959 vom Österreichischen Publikum gefeiert.

Auch Gerhard Bronner kam nach dem Krieg zurück. Seine  gesamte Familie war von den Nazis umgebracht worden, er selbst hatte eine abenteuerliche Fluchtgeschichte nach Palästina hinter sich und wollte eigentlich 1948 nach London, wo er ein Engagement erhalten hatte. Doch seine damalige Frau bestand darauf, noch vorher ihre Eltern in Wien zu besuchen. Er blieb hängen. “Wir dürfen die jungen Menschen hier nicht mit den alten Nazis allein lassen”, war das ausschlaggebende Argument seines Freundes Hans Weigel. Bronner wurde zu einer österreichischen Rundfunk- und Wiener Kabarettkoryphäe, legendär waren seine Programme mit Helmut Qualtinger (dessen Vater übrigens überzeugter Altnazi war), legendär seine “Marietta Bar”, in der unter anderem auch Georg Kreisler seine ersten musikalischen Schritte in Österreich machte.

Kreisler war 1955 aus den USA zurückgekehrt und hatte Zeit seines Lebens ein – milde ausgedrückt – ambivalentes Verhältnis zu Wien und Österreich. “Wie schön wäre Wien ohne die Wiener”, heisst es in einem seiner Lieder. Zu seinem 75. Geburtstag 1996 bat er  er gar in einem offenen Brief an die Repräsentanten der Republik, ihm in Zukunft nicht mehr zu seinen Jubiläen zu gratulieren, “weil sich die Republik Österreich in den über vierzig Jahren, seit ich nach Europa zurückgekehrt bin, noch nie um mich geschert hat.” Die Österreichische Staatsbürgerschaft habe er nie zurückerhalten, stattdessen besäße er immer noch seinen alten Deutschen Pass mit einem großen J Stempel darin.

In seinem Buch “Das böse Wien” schrieb Kreisler:
“Wien ist ein einziger großer Platsch, schlammig, faulig, wurstig, vielleicht das Einzige in der Welt von dem man sagen kann: “Ein bisschen tot.”

Die Lieder Kreislers, Bronners, Leopoldis und all der anderen unzähligen jüdischen Komponisten, Musiker, Texter und Kabarettisten, werden heute noch gesungen.

Beim Wean Hean Wienerlied Festival vom 19. April bis 23. Mai 2012 zum Beispiel, das dieses Jahr den Schwerpunkt auf jüdische Komponisten und Textdichter setzt.

HIER geht’s zum Programm.

 

Download FNTOME März 2012 – Radikahlschlag

Posted on | April 14, 2012 | No Comments

Yes, its fucking political!
Ein Schweizer Revolutionsmixtape von Radikahlschlag

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Radikahlschlag – FNTOME im März 2012

Posted on | März 20, 2012 | No Comments

 


Yes, its fucking political!

Ein Schweizer Revolutionsmixtape.

Radikahlschlag nennt sich der junge Herr, der in dieser Ausgabe von Frau Nowaks Transorientalischem Musikexpress den Sound zusammengestellt hat.

Er lief der schönen Frau Nowak im Jänner in Bern beim Norient Filmfestival über den Weg. Radikahlschlag sammelt politische HipHop Tracks und hat ein 1 ½ Stündiges Mixtape produziert.

Frau Nowak musste leider auf eine Stunde herunterkürzen.

Trotzdem gilt:
THE REVOLUTION WILL NOT BE TELEVIZED – ITS ON YOUR RADIO

Wann und Wo?
Montag, 26.03.2012 – 20:00 Radio Fro

Mittwoch, 28.03.2012 – 18:00 Tide 96.0

Freitag, 30.03.2012 -  20:00 Radiofabrik

Yes, its fucking political!
A revolutionary mixtape.

Radikahlschlag is a young man from Switzerland who collects political HipHop tracks. “Rap is an important medium to politicise the people!” So he produced an 1 ½ hour mixtape. Frau Nowak plays an one-hour version.
THE REVOLUTION WILL NOT BE TELEVIZED – ITS ON YOUR RADIO!

When and Where?
Monday, 26.03.2012 – 20:00 Radio Fro
Wednesday, 28.03.2012 – 18:00  Tide 96.0
Friday, 30.03. 2012 – 20:00 Radiofabrik

Download Hinter den Spiegeln – FNTOME Feb 2012

Posted on | März 14, 2012 | No Comments

Nochmal zum Nachhören:

Hinter den Spiegeln – Frau Nowaks Transorientalischer Musikexpress vom Februar 2012.

Saudiarabische Romanliteratur als Spiegel der Gesellschaft

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Playlist und Links zu Hinter den Spiegeln – FNTOME Feb. 2012

Posted on | März 2, 2012 | No Comments

Songs: Alle aus Saudi-Arabien:

01. Al Farabi Ft. Mashaer – Bilad al-Arab (Land Of Arabs)
02. Al Farabi – Qissa Malik (Story of a King)
03. Osama Al-Safi – Yukad Qalbi (My Heart Almost)
04. Siba Band – Hiyye Saudiye (This is Saudi-Arabia)
05. Hashem Daghestani – Anajeek (I Confide to You)
06. Sound of Ruby – One Million SR
07. Sandstoned – Glow
08. Sound of Ruby – Sinan (Two Teeth)

Artikel und Video zu Armut in Saudi-Arabien: http://blog.goethe.de/transit/archives/303-Armut-ist-tabu.html

Youtube-KanalMa3lob 3lena http://www.youtube.com/user/Mal3ob3lena

Literatur:

01. Raja Alem: Al-Sitr (Der Schleier)
02. Raja Alsanea: Banat Riyad (Die Girls von Riyad)
03. Ibrahim Badi: Hubb fi Saudiye (Eine Liebe in Saudiarabien)
04. Yusif al- Muhaimid: Fikhakh ar-Ra’iha (Duftfallen)

Links zu Arabischer Literatur:

“Romanschauplatz Saudiarabien” von Elga Martinez-Weinberger bei Amazon

Lisan – Zeitschrift für Arabische Literatur

Banipal – Magazine of Modern Arab Literature:
Nr. 20 enthält das umfassende Feature “The Novel in Saudi Arabia”

Alawi Verlag – Belletristik aus der Arabischen Welt. Arabische Autorinnen öffnen ein Fenster

Lenos – Schweizer Verlag, der viel Arabische Literatur publiziert

Saqi - Britisch-Libanesischer Verlag:
Publiziert unglaublich interessante Romane und Sachbücher (in Englischer Sprache)

Beyond the Dunes – An Anthology of Modern Saudi Literatur (2006) bei I.B. Tauris

 

Hinter den Spiegeln – FNTOME im Februar

Posted on | Februar 15, 2012 | No Comments

Alex NowakSaudi-Arabien – Land unendlicher Weiten, niemals versiegender Ölquellen, unermeßlichen Reichtums und unantastbarer Traditionen.

“Was die schreiben dort auch Bücher?”

Und wie!
Saudi-Arabische Literatur boomt!
Zwei Bookerpreise gingen schon an Saudische Autoren.
Davon eine Frau.

“Was, die dürfen auch schreiben?”
Saudische Frauen diskutieren mit. Im Fernsehen, im Internet, in Zeitungen und in Büchern.

Der Roman nimmt dabei eine wichtige Stellung ein. “Nämlich indem er Dinge hinterfragt, indem er Dinge aufzeigt. Er bildet ab, was sich wirklich im ganz privaten Leben abspielt.”
Der Roman als Spiegel der Gesellschaft.
Elga Martinez Weinberger, Autorin des Buches “Romanschauplatz Saudi-Arabien”, ist zu dieser Gesellschaft gereist. Sie erzählt uns von dort. Zwischendrin ein paar Stücke Literatur, ein wenig Musik und viel Information.

Hier wird der Bildungsauftrag noch erfüllt.

Kommt mit, hinter die Spiegel eines Königreiches!

Wann und Wo???

Freitag, 17. Februar -  18:00 Uhr – Radiofabrik
Wiederholung  19. Februar -  09:00 Uhr

Montag, 27. Februar – 20:00 – Radio Fro

Mittwoch, 29. Februar – 18:00 -  TIDE 96.0

Wie???
In Salzburg, Linz und Hamburg über die UKW Frequenz der Sender. Im Rest der Welt einfach über den Live-Stream der Sender-Webseiten.

 

China feiert in Wien

Posted on | Januar 23, 2012 | No Comments

Am 23. Jänner begann das chinesische neue Jahr. Mehr als zwei Wochen lang finden aus diesem Anlass auch in Wien vielerlei große und kleine Veranstaltungen statt. Zum Beispiel lädt der Musikverein zum Konzert eines 80 köpfigen Orchesters aus China in die Wiener Stadthalle. Auch das mehrtägige Festival „China Meets Austria“, bietet viel klassische Musik und steht unter der Patronage der diplomatischen Vertretungen der beiden Länder.宋元明Flötenspielerin

Wo feiern aber die chinesischen Familien, die Studenten, die Geschäftsleute und die Senioren? Sie haben schon letzten Freitag, 20.01. ein großes Neujahrsfest veranstaltet.
Organisiert hat es, wie jedes Jahr, der Verein Chinesischer Frauen, heuer zum ersten mal gemeinsam mit den chinesischen Studenten in Wien.

Der große Festsaal der Volkshochschule Meidling platzte aus allen Nähten. Über 600 Menschen saßen dicht gedrängt, viele konnten nur noch Stehplätze ergattern. Trotzdem herrschte gute Stimmung, viele freuten sich ihre Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen oder sogar den Chef auf der Bühne zu sehen.
Denn gestaltet war das Programm größtenteils von Laiengruppen, die wochenlang darauf verwandt hatten, die Darbietungen einzustudieren.
妇女会 歌舞Lampentänzerinnen
Kinder- und Jugend- und Frauengruppen führten Tanzeinlagen zu chinesischem R&B auf, eine traditionell chinesische Tänzerin wirbelte mit langen Stoffbänder zu kitschiger chinesischer New Age Musik, ein Schnulzensänger drückte auf die Tränendrüse, eine Poprockband kontrastierte gleich darauf mit lauter Gitarrenmusik und einer Sängerin, die den jungen Männern im Saal den Kopf ordentlich verdrehte.

Auch „ernste“ Musik war zu hören – viele Chinesen studieren an den Konservatorien in Wien und trugen an diesem Abend einen Klassik-Teil bei.
Für eine Stimmung wie auf einem Faschinsgschnas sorgten die Comedyacts. Vor allem als der oben erwähnte etwas dickliche Schnulzensänger in Frauenkleidern die Bühne betrat, tobte der Saal vor Lachen.

Ein weiterer Höhepunkt war der gemeinsame Auftritt des Taiwnesischen Chors und des Döblinger Singkreises. Auf ein chinesisches Lied, begleitet von Klavier und einer Harmonika (akustisch erinnerte das Ergebnis an eine Mischung aus Seemannslied und Chinarestaurantbeschallung) folgte doch tatsächlich ein ein Peter Alexander Hit! „Eventuell, Eventuell führt ich dich heute aus“ sangen in fröhlicher Eintracht Österreicher und Taiwanesen und mitten unter ihnen auch die Chinesin Feiru Xie.

Die Gründerin des Vereins Chinesischer Frauen organisiert das ganze Jahr über unzählige Kulturveranstaltungen, Ausflüge, Beratungstage und Deutschkurse. Sie ist quasi die Mutter dieser chinesischen Neujahrsfeier und führte moderativ durch den Abend, spielte Glücksfee bei der Tombola (sogar ein Flugticket nach Taiwan war zu gewinnen) und stand singenderweise sowohl mit dem Taiwanesischen als auch später nochmal mit dem Chinesischen Chor auf der Bühne.

Apropos Taiwan. Es herrscht politisches Tauwetter zwischen der Insel und Festlandchina und auch die Communities im Ausland gehen aufeinander zu. Zum ersten Mal wurde die Exil-Taiwaner in Wien von Feiru Xie eingeladen, an den Neujahrsfeierlichkeiten teilzunehmen.

Wie der junge Zauberer, der die in China und Taiwan so beliebten Taschenspielertricks vorführte. Während seines Auftritts verteilte sein Freund Werbeflyer für Zauberunterricht an der Taiwanesischen Schule in Wien. Ob es denn nicht manchmal zu Spannungen zwischen Chinesen und Taiwanesen käme? „Nein! Wir haben uns alle lieb.“

Und als der Männerchor der chinesischen Botschaft alte kommunistische Schlager über Kameradschaft und die Genossen anstimmte, sangen, klatschten und schunkelten beide Nationen in schwärmerischer Nostalgie.

Alle gemeinsam zum Schluss

Frau Nowak ist Fro

Posted on | Januar 20, 2012 | No Comments

Frau Nowaks Transorientalischer Musikexpress jetzt auch auf Radio Fro!

Jeden vierten Montag im Monat 20 – 21 Uhr.

Die nächsten Termine:

Mo, 23.01.2012  20-21 Uhr METALLENER FRÜHLING

Mo, 27.02.2012 20 – 21 Uhr

Mo, 26.03.2012 20 – 21 Uhr

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