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Tausche Ticket gegen Training

Des einen Freud, des anderen Leid.

Cesar Millan tourte wieder durch Österreich. Dass er in diesem Jahr Salzburg ausgelassen hat, tut mir wirklich nicht leid. In Wien und in Graz hat der mexikanische Dog Walker wieder die Hallen gefüllt. Vor den Eingängen wurden von freundlichen Menschen Informationsflyer ausgeteilt „Tausche Ticket gegen Training“.

Cesar Millan zweiteilt die Hundeszene. Immer wieder geht es um die (nicht vorhandene ) Ausbildung des Hundeflüsterer, dessen vermeintlicher Expertenstatus einer genaueren Überprüfung nicht standhält. Ein weiterer Punkt, der die TierschützerInnen und VertreterInnen wissenschaftsbasierten Hundetrainings zu Protesten veranlasst, sind die jeweils geltenden Tierschutzgesetze. Cesar Millan Shows entstehen in Amerika. Die dortigen Gesetze unterscheiden sich deutlich von den unseren. So kann es passieren, dass jemand sich tatsächlich strafbar macht, der in Österreich oder in der Schweiz seinen Hund so behandelt, wie er es in der Fernsehshow gesehen hat.

Die mit den Scotties tanzt

Bettina Stemmler Psychologin und Hundetrainerin. Sie hat vor einigen Jahren die Initiative für gewaltfreies Hundetraining ins Leben gerufen um ein deutliches Gegengewicht gegen harsche  Tendenzen in der Hundeerziehung zu schaffen. Eine große Anzahl an HundetrainerInnen, TierärztInnen, BiologInnen und anderer  Fachpersonen hat sich dieser Initiative angeschlossen, die auf Aufklärung und Information setzt. Sie selbst ist eifrige Agility-Sportlerin und mit ihren Scotties auf den Turnierplätzen zuhause. Die Theorie, dass Hundetraining über positive Verstärkung nur für sogenannte „Hausfrauenhunde“ geeignet sei, widerlegt sie dadurch nachhaltig.

 

Bundestierschutzpreis für Arbeit über Hundetraining

Sunny Benett ist akademisch geprüfte Kynologin und hat 2014 für ihre Abschlussarbeit den Bundestierschutzpreis erhalten. „Erfassung und Prävention der von televisiertem Hundetraining ausgehenden Gefahren und die praktische Umsetzung der Erkenntnisse durch gezielte Aufklärungsarbeit“ In dieser Arbeit ging es um TV-Hundetraining und um dessen Auswirkungen. Auch ein Folder für interessierte HundehalterInnen ist entstanden.

Auch Sunny Benett setzt auf Aufklärung und will Hundehalterinnen durch gezielte Information sensibilisieren. Die Aktion tausche Ticket gegen Training wurde bereits 2014 viel beachtet und geht in diesem Jahr die 2. Auflage „Tausche Ticket gegen Training 2.0“.

Tausche Ticket gegen TrainingEs geht dabei nicht darum, jemanden zu verurteilen oder anzugreifen, sondern darum, fundiertes Wissen weiterzugeben. Niemand, der die Fernsehshows oder einen der Live-Acts anschaut, soll angegriffen oder gar beschimpft werden. Die Tickettausch-Aktion ist als Angebot gedacht, wenn nach dem Besuch der Veranstaltung Fragen offengeblieben oder vielleicht Zweifel aufgetaucht sind.

 

Ein halbes Jahr Zeit zum Überlegen

Die Tauschaktion gilt sechs Monate lang ab dem Datum der Veranstaltung. Innerhalb dieser sechs Monate kann das Ticket, egal ob es benutzt wurde oder nicht, Gegentraining bzw. Beratung getauscht werden. In Österreich sind rund 40 TrainerInnen an der Aktion beteiligt, so dass bestimmt für jeden Tauschwilligen ein Trainer/eine Trainerin in angemessener Entfernung zu finden sein wird.

In diesem Jahr gab es außerdem eine Blogparade unter dem Titel  „it’s time to change – der auftakt zu etwas gutem“, an der sich  Bettina Specht, Mirjam Cordt, Heidrun Pusch, Margot Wallner, Sunny Benett, Andreas Canis, Bardhi Murati, Jessica Berger beteiligt haben. Auch ich habe auf meinem Blog einen Artikel dazu beigetragen.

Servicebox:

Bettina Stemmler

www.scotties.ch
www.facebook.com/scottiehitchcock
Initiative für gewaltfreies Hundetraining

Sunny Benett

www.dogsinthecity.at,
www.facebook.com/dogsinthecity.at

Tauschaktion

www.gewaltfreies-hundetraining.ch/tauschaktion/
www.dogsinthecity.at/essential_grid/tausche-tv-trainer-ticket-gegen-training-gutschein-2-0/

http://events.heute.at/art57978,1405771
www.hundewelt.at/magazin/topnews-hundewelt/hunde-welt-2017/Bundestierschutzpreistraegerin-warnt-vor-Hundefluesterer.html

Heute konkret vom 7. März

 

TV-Hundetraining

Vortrag von Sunny Benett auf der Petexpo
„Erfassung und Prävention der von televisiertem Hundetraining ausgehenden Gefahren und die praktische Umsetzung der Erkenntnisse durch gezielte Aufklärungsarbeit“
TV-Training kritisch betrachtetMarc Bekoff über Training a la Cesar Millan
Häufigste TV Mythen um Hundeerziehung
Warum wir unsere Hunde vertrauensvoll integrieren und nicht mittels Strafe erziehen sollten, Hundeerziehung aus der Sicht der Verhaltensbiologin, Hundeverhaltensberaterin und VÖHT-Präsidentin Mag. Iris Schöberl

Lesefutter

Die Welt in seinem Kopf, Über das Lernverhalten von Hunden, Dorothée Schneider
Das andere Ende der Leine, Was unseren Umgang mit Hunden bestimmt, Patricia B. McConnel, Ph.D.
Hundeverstand, John Bradshaw
Hund & Mensch, Das Geheimnis unserer Seelenverwandtschaft, Kurt Kotrschal

Blogparade:

It’s time für a change – der Auftakt zu etwas Gutem, Margot Wallner
Tausche TV-Trainer-Ticket gegen Training 2.0, Sunny Benett
Vertrauen geben für den Sprung über den eigenen Schatten, Mirjam Cordt
Einen Angsthund strafen? Gefährlicher Unsinn, Bettina Specht
Warum ich auf Gewalt im Hundetraining verzichte, Jessica Berger
Gib mir Feedback, Bello, Bardhi Murati
Der Zweck heiligt die Mittel, Karin Immler
Wanderpokal Hund, Margot Wallner
Ein Gedankenexperiment, Heidrun Pusch
Mein Welpe zieht ein! Die 5 wichtigsten Tipps für ein harmonisches Leben von Anfang an, Lara-Maria Nestyak
Die 5 hartnäckigsten Mythen über den Hundeflüsterer, Sunny Benett

 

Die Musik zur Sendung:

Hound Dog – The Voice 2015 Battle – Kimberly Nichole vs. Lowell Oakley
It’s A Dog’s Life – It’s a dog’s life – Charlie Chaplin
Sakrament warum steig agrat i in Hundsdreck eini Blues – Hans Söllner

 

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream am 2. Mittwoch im Monat um 12.06 und an einem Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Alle Sendungen zum Nachhören finden Sie hier.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

 

Alles nur ein guter Trick

Alles nur ein guter Trick

– oder wichtige Übung für den Alltag

Milde belächelt wurde man früher, wenn der Hund im Kreis herum gehen konnte, rückwärts durch Herrchens Beine spazierte oder elegant die Pfötchen kreuzte. Ernsthaftes Hundetraining sah anders aus. Inzwischen gehört das Tricktraining zum Standardrepertoire vieler Hundeschulen und die Kurse haben großen Zulauf. Abgesehen davon, dass das Tricktraining großen Spaß macht, spricht sich langsam herum, dass es auch eine sinnvolle Auslastung für den Hund ist.. Und so mancher sogenannte Trick erleichtert den Alltag ganz ungemein.

Die tierschutzqualifizierte Hundetrainerin und akademisch geprüfte Kynologin Simone Gräber betreibt das Tricktraining auch mit ihren eigenen Hunden: der dreibeinigen Mischlingshündin  Mateja , Furio, dem Whippetrüden,  und  Oskar, dem Foxterrier.

In ihrer Arbeit als tierschutzqualifizierte Hundetrainerin und akademisch geprüfte Kynologin ist es ihr Anliegen, Menschen das „Wie“ und das „Warum“ der Sprache und des Verhaltens ihres Hundes näher zu bringen.

Dabei geht es ihr vor allem darum, individuelle Lösungen für jedes Mensch-Hund-Team zu finden und damit die Brücke zwischen qualitativ hochwertigen, aber dennoch einfach und logisch umsetzbaren Lösungswegen zu schlagen.  Dabei darf das Training Spaß machen. Und Tricktraining macht Spaß – nämlich beiden Mensch und Hund.

Masterarbeit über Tricktraining

Renate Ploder und PongoRenate Ploder hat für ihre Masterarbeit mit Tierschutzhunden Tricks erarbeitet. Über einen gewissen Zeitraum wurden unterschiedliche Tierheimhunde in sechs Trainingseinheiten unterrichtet und erlernten einige einfache Tricks. Davor und danach wurde ihr Umgang mit verschiedenen Umweltsituationen überprüft. Die wichtigste Erkenntnis war, dass die Hunde nach diesen Trainingseinheiten weniger Stressanzeichen zeigten als davor. Die Tierheimmitarbeiter beobachteten, dass die Tiere nach den Trainingseinheiten und auch insgesamt ruhiger und ausgeglichener waren und auch die neuen Familien der vermittelten Tiere freuten sich , dass ihr neues Familienmitglied bereits Trainingserfolge einheimsen konnte.

In  ihrer eigenen Hundeschule – Renate Ploder ist ebenfalls tierschutzqualifizierte Hundetrainerin und akademisch geprüfte Kynologin – und mit Sheltie Pongo ist sie ebenfalls eine fleißige Trickserin und freut sich, dass das Tricktraining so viele neue AnhängerInnen findet.

Trickspass ist für alle da

Geeignet ist das Tricktraining für jedes Team, vorausgesetzt  die Auswahl der Tricks wird auf die Möglichkeiten von Mensch und Hund abgestimmt.

Servicebox

Simone Gräber
Tierschutzqualifizierte Hundetrainerin und akademisch geprüfte Kynologin
WebsiteFacebook: Blog: http://maudundlolo.at/blog/Publikation

Renate Ploder BSc
Website FacebookYoutubePublikation: „The effects of systematic training of shelter dogs on their behaviour linked to new dog handlers“

Jede Menge Tricks im www:
www.spass-mit-hund.de/clicker-welt/clicker-praxis/circus-click-und-trick/www.dogityourself.com/categories/tricks/
Der Kanal von Renate Ploder https://www.youtube.com/channel/UCFAGiDtiP_CgQmuMfhtKdOg

Zum Lesen:

Denise Nardelli, Der Trick mit dem Klick – Trainingskarten mit DVD
Viviane Theby, Die Hunde-Uni, schlaue Aufgaben für schlaue Hunde
Elisabeth Beck, Wer denken will, muss fühlen

Die Musik zur Sendung:

Merle Haggard – Bobby Wants A Puppy Dog For Christmas
Peter Alexander – Mein Hund jagt im Himmel die Engel
Mahabongo – Dogs, Swish It’s Everywhere
Frank Zappa – Evelyn, a modified dog

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream am 2. Mittwoch im Monat um 12.06 und am 2. Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Alle Sendungen zum Nachhören finden Sie hier.

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Podenco mag nicht arbeiten

Ein Podenco mag nicht arbeiten! Mit der Rasse musst du….! Mit der Rasse darst du nicht…!

Aussagen wie diese hört man oft, wenn man einen Vertreter einer „gewissen“ Rasse an seiner Seite hat. Ob das immer so stimmt und wie das tatsächlich aussieht, darum geht es in der Hunderunde am 9. November.

Joel Müller ist Clickertrainer, Tellington TTouch Practitioner 1, Akademisch geprüfter Kynologe,  tierschutzqualifizierter Hundetrainer, SKN-Hundetrainer, Erwachsenenbildner,   und Student der Arbeits- Organisations- und Personalpsychologie. Sein Leben teilt der vielseitige junge Mann mit 2 Podencos aus dem Tierschutz.

Podencos wollen nicht arbeiten

Podencos wollen nicht arbeiten – das hat man auch zu ihm gesagt. Inzwischen hat er – zumindest was seine beiden Hunde betrifft – herausgefunden, wie er sie zur Zusammenarbeit motivieren kann.  Auch mit dem starken Jagdtrieb seiner beiden Gefährten kommt Joel inzwischen gut zurecht.

Aussies müssen arbeiten

Auch Maren Bustorfs Hunde sind  aus dem Tierschutz, zumindest 2 davon. Ihr Herz gehört den wunderschönen Hütenhunden, die im deutschsprachigen Raum gerade so sehr aktuell sind. Doch sie warnt vor falschen Vorstellungen und vor allem vor unseriösen Vermehrern, denen die Gesundheit ihrer Hunde egal ist.

Denn auch der Aussie ist von Erbkrankheiten wie Epilepsie oder Augenerkrankugen leider nicht verschont geblieben. Und so ist eine vernünftige Zucht, aus der man Welpen übernimmt, die meist auch ihren Preis haben, unerlässlich.

maren-bustorf-mit-hunden-12Auch Maren Bustorf erzählt über ihren Alltag mit den Hunden und darüber, wie man Australian Shepherds auslastet, auch wenn gar keine Schafe zum Hüten da sind.  Eines sei vorweg verraten, die Hunde mit Ballspielen und temporeichem Agility in Bewegung zu halten, das kommt in Maren Bustorfs Welt nicht vor.  Die Mutter zweier erwachsener Söhne ist voll berufstätig. Die Hunde kommen trotzdem nicht zu kurz.

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream am 2. Mittwoch im Monat um 12.06 und am 2. Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Alle Sendungen zum Nachhören finden Sie hier.

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Miteinander reden, Tierkommunikation

„Durch’s Reden kommen die Leut‘ zusammen!“

Miteinander reden!

Nicht zu Unrecht ist dieses Zitat weit verbreitet. Verständigung, Beziehungspflege, setzt voraus, dass wir uns miteinander beschäftigen und kommunizieren – ob zwischen zwei Menschen oder zwischen Mensch und Hund, das macht wenig Unterschied.

Das Menschen auch mit Tieren reden können – wirklich miteinander in den Dialog treten – , das ist für die einen ganz und gar unvorstellbar und für die anderen bereits gelebter Alltag. Jedenfalls ist es nicht mehr annähernd so exotisch wie noch vor ein paar Jahren. Die telepathische Verständigung zwischen Mensch und Tier rückt vermehrt in den Blick der Öffentlichkeit. Tierkommunikation wird sogar auf Ebay als Dienstleistung angeboten, es gibt eine Unzahl an mehr oder weniger seriösen Anbietern und auch eine ganze Reihe von Ausbildungsmöglichkeiten für diejenigen, die diese Methode selbst erlernen möchten.

Online mit Tieren

Eine Meisterin dieses Faches ist Frau Mag. Elisabeth Berger, Gründerin von Online mit Tieren, für die Tierkommunikation ein wichtiger Teil ihres ganzheitliches Angebots für Menschen mit Tieren ist. Wissenschaftliche Bestätigung erhält die Tierkommunikation aktuell  aus der Quantenphysik und aus der Neurobiologie. Rupert Sheldrake mit seinem 7. Sinn der Tiere und den morphogenetischen Feldern dagegen ist vielen TierhalterInnen bereits seit Jahren bekannt ebenso wie der österreichische Biologe und Verhaltensforscher Kurt Kotrschall, dessen Bücher sich immer wieder um die besondere Beziehung zwischen Menschen und Hunden drehen.

Elisabeth Berger mit ihren Tieren
Elisabeth Berger mit ihren Tieren

Wie so oft führte auch im Fall von Elisabeth Berger der Weg zur Expertise über das eigene Erleben bzw. darüber, dass die herkömmlichen Methoden nicht weiterhelfen konnten. Im Bestreben einen ganzheitlichen Weg den eigenen Hunden zu finden, befasste sie sich unterschiedlichsten Ansätzen, absolvierte Ausbildungen (unter anderem zur Hundetrainerin) und eignete sich nach und nach ein breites Wissen an, das sie heute in der Beratung und in Ausbildungen weitergibt.

Wem hilft die Tierkommunikation?

Die Tierkommunikation ist gedacht für Menschen, die mehr wissen möchten über die Gefühle, Erfahrungen und Bedürfnisse ihrer Tiere oder denen die klassischen Angebote zu wenig tiefgreifend sind. Ein Fallbeispiel zeigt, wie wunderbar Wissen und Erfahrungen ineinandergreifen können, wenn Training und Tierkommunikation Hand in Hand arbeiten.

Ulrike Karl ist eine jener TierhalterInnen, für die die Tierkommunikation inzwischen eine ganz normale Möglichkeit ist, die Beziehung zum Tier – und damit auch das Training – bewusster zu gestalten und die Bedürfnisse des Tieres zu erfahren und zu berücksichtigen. Auch sie erzählt in der Hunderunde von ihren Erfahrungen und davon, wie sie überhaupt zur Tierkommunikation gekommen ist.

Ein spannendes Thema, interessante Gäste und viele Lesetipps erwarten Sie in der Hunderunde am 14. September um 12.06 Uhr oder am 15. September um 19.06 Uhr.

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

Das Besondere an alten Hunden

Über das Besondere an alten Hunden

spricht Sabine Neumann in der aktuellen Hunderunde. Sie ist Trainerin in ihrer Hundeschule Traumhund und Obfrau des Vereins Tier-reich, der sich mehr und mehr zu Hundehospiz entwickelt hat.  Die Betreuung und Versorgung der Hundeomas und -opas ist sowohl finanziell als auch arbeitsmäßig ziemlich aufwendig. Doch der Lohn ist das Besondere, das sich im Leben mit alten Hunden offenbart.  Man bekommt alles zurück, das man ihnen gibt, meint Frau Neumann.

Das Hunde-Hospitz

Ihre Liebe gehört den alten Hunden, denen sie gemeinsam mit ihren MitarbeiterInnen und HelferInnen, ein liebevolles Zuhause geben möchte. Egal für wie lang!

Wer das Tier-reich unterstützen möchte, kann dies z.B. in Form einer Patenschaft oder durch eine Spende tun.

Abschiednehmen gehört in einem Hospiz zum Alltag und ist auch dort nicht immer leicht. Rituale helfen den Menschen UND den Tieren, wenn einer der Tier-reich-Schützlinge den Weg über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Auch die Hunde gehen sehr unterschiedlich damit um, wenn einer der Mitbewohner stirbt, ebenso wie wir Menschen.

Für Sabine Neumann ist es nicht von Bedeutung, ob es 3 Wochen oder 3 Jahre sind, die man noch mit einem alten Hund verbringen darf. Entscheidend ist, das das alte Tier“in diesem Leben noch einmal alles bekommen hat, was ein Hund haben sollte“, Liebe Zuwendung, Fürsorge, Aufmerksamkeit….

Aktion10Plus

Graue Schnauzen im Mittelpunkt
Graue Schnauzen

Auch Petra Gruber, Inhaberin der Hundeschule hundeartig und Initiatiorin der Aktion10Plus beschreibt die besondere Beziehung, die man zu einem altem Hund haben kann.

Entschleunigend nennt sie das Spazierengehen mit einem alten Hund und meint, dass uns das allen gut täte.

„Jeder Schritt ist der Weg!“

Die Aktion10Plus startete am 7. Mai und hat inzwischen mehr als AnbieterInnen aus dem In- und Ausland. Wer nach dem 7. Mai einen Hund adoptiert (hat), der mindestens 10 Jahre alt ist, kann die Aktionen Adoptionen in Anspruch nehmen, die von TrainerInnen, TierenergetikerInnen, TierheilpraktikerInnen und anderen Hunde-Professionisten angeboten werden.

Die Voraussetzungen,

um als Adoptant  diese Aktionen in Anspruch nehmen können, sind die Vorlage des Übernahmevertrags und des gültigen Impfpasses für das Tier. Die teilnehmenden Tierheime und Tierschutzorganisationen sind auf der Website der Aktion gelistet.

Servicebox:

Sabine Neumann, Traumhund
Hier finden Sie einige Filme, die im Tierhospitz entstanden sind.

Spenden: BIC SPLSAT21XXX
IBAN AT122023000000502104

Mag. Petra Gruber, hundeartig

Literatur zum Thema:

Clarissa v. Reinhardt und Britta Putfarcken: Weis(s)e Schnauzen
Sabine Neumann: TierHeim – Schicksal oder Chance?!
Clarissa v. Reinhardt und Anders Hallgren: Abschied für länger , Über den Tod unserer Hunde
Jörg Tschentscher & Clarissa v. Reinhardt: Glücksmomente, Vier Pfoten und zwei Beine auf der Suche nach dem Glück

Die Musik zur Sendung:

Mein Freund der Hund – Knorkator
Diamond Dog – David Bowie

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

Alte Liebe rostet nicht

Alte Liebe rostet nicht

und doch sitzen viele Hundesenioren als „Lebenslängliche“ in einem Tierheim, ein Umstand, der besonders berührt. Und leider sind die Vermittlungschancen für so ein graues Schnauzerl ganz besonders schlecht. Oft ist es die Angst vor hohen Tierarztkosten, die potentielle InteressentInnen abschreckt. Und auch die berechtigte Sorge, den neuen Gefährten allzu schnell wieder zu verlieren, da seine Tage gezählt sind. Für die aktuelle Hunderunde habe ich zwei Trainerkolleginnen zum Gespräch gebeten, deren Herz ganz besonders den alten gehört, die keiner mehr will.

 Tier-reich

Sabine Neumann vom Tierschutzverein Tier-reich schreibt über ihre Arbeit:

Wir haben unseren Schwerpunkt darauf gelegt, alten und/oder kranken Tierschutzhunden zu helfen, den wir ihre letzte Zeit in liebevoller, familiärer Umgebung schenken möchten. Sie finden alle Informationen zu diesen Hunden im Bereich „Hospizhunde“. Ausnahmsweise vermitteln wir Hunde auch weiter, die meisten aber bleiben bei Teir-reich. Und weil es natürlich sehr viele Hunde gibt, die Hilfe brauchen wächst unser Tier-reich weiter und weiter…

Tier-reich versteht sich als Tier-Hospiz. Für manche Hunde dort ist es das erste Mal in ihrem Leben, dass sie von Menschen liebevolle Zuwendung und Geborgenheit erfahren. Für einige der alten Tiere ist es nur eine ganz kurze Zeit, für andere wieder sind es einige Jahre, während derer sie geliebt, umsorgt und auch medizinisch betreut werden. Die Kosten, um so ein Tierhospiz zu betreiben, sind nicht unerheblich. Und so ist Frau Neumann auch immer auf der Suche nach Menschen, die ihr Herzensprojekt finanziell unterstützen.

Aktion10Plus

Petra Gruber von hundeartig.at
Petra Gruber von hundeartig.at

Auch Frau Mag. Petra Gruber ist es ein Anliegen, dass Hundesenioren ein liebevolles Zuhause haben. Sie hat die Aktion10Plus ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Aktion kommen Menschen, die einen Hund adoptieren, der zehn Jahre oder älter ist, in den Genuss besonderer Angebote, Rabatte oder kostenloser Leistungen. Diese besonderen Konditionen und Leistungen kommen von Hundeschulen, TrainerInnen, Hunde- PhysiotherapeutInnen, Hundepflegesalons, TierärztInnen und anderen Hunde-ProfessionistInnen, die sich – wie auch ich mit meiner Hundeschule know wau – dieser Aktion angeschlossen haben.

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog. Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

 

 

 

BARFEN – optimale Ernährung oder gefährlicher Trend

BARFEN – ein Trend, der die Gemüter erhitzt. Optimale Ernährung oder gefährlicher Trend, da spalten sich die Geister.  Selbst innerhalb der eigenen Reihen, sind sich die BARFer nicht einig: mit Knochen oder ohne, mit Getreide oder ohne, mit Grammwaage oder ohne…..

Dr. Stefanie Handl, von der Futterambulanz bekommt oft BARF-Fütterungspläne zur Überprüfung vorgelegt. Richtig zusammengestellt sind sie ihrer Erfahrung nach in den seltensten Fällen. Beispielsweise wird oft auf Vitamin D vergessen, dass Hunde und Katzen nicht wie Menschen in der Haut bilden, sondern über die Nahrung aufnehmen müssen.

Dass Menschen ihre Hunde mit selbstzubereitetem Futter ernähren möchten, stellt Frau Dr. Handl nicht in Frage.  Roh sein muss das dargebotene Fleisch allerdings ihrer Meinung nach nicht. Wissenschaftlich gesehen bietet die Rohfütterung mehr Gefahren als Vorteile, vor allem unter hygienischem Gesichtspunkt. Und dies betrifft nicht nur die Gesundheit des Vierbeiners sondern vor allem auch die des Menschen, der ja sehr eng mit seinem Tier zusammenlebt.

Dr. Stefanie Handl, Fachtierärztin für Ernährung und Diätetik, Diplomate ECVCN

Futterambulanz Dr. Handl

Patricia Bisztron, die mit ihrer Tochter, Hunden und Katzen auf einem Bauernhof lebt („ein Privileg!“), hat in ihrer täglichen Praxis als Hundeverhaltensberaterin in der Entspannerei ein kritisches Auge auf den Gesamtzustand der Hunde. Denn ein Hund, dem es mit seinem Futter nicht wirklich gut geht, hat auch keine guten Voraussetzungen zum Lernen.  Auch die eigenen Hunde und Pfleglinge im Hause Bisztron werden nach der BARF-Methode gefüttert – mit etwas Information kein allzu großer Aufwand, meint Frau Bisztron.

Patricia Bisztron,

 

Ute Wadehn
Ute Wadehn

Einige wichtigte Grundlagen muss sich der/die Barf-Willige  unbedingt aneignen, darauf besteht Ute Wadehn, Tierheilpraktikerin mit Schwerpunkt Ernährung. Auf ihrer Seite Barf-gut bietet sie Produkte und Wissen rund ums Barfen an.  Um diese Grundlagen kommt man nicht herum, wenn sich die Fütterung nicht womöglich über kurz oder lang ungesund auf den Vierbeiner auswirken soll.  Dass man bei der Verarbeitung von rohem Fleisch auf Sauberkeit achten muss, sei dabei ebenso wichtig wie bei der Zubereitung der menschlichen Ernährung. Wer sich nicht so intensiv mit dem Thema auseinandersetzen möchte, der kann sich auch ganz bequem die Futterpläne maßgeschneidert von ihr zusammenstellen lassen.

„Man kann bei BARF Fehler machen und das sollte einem auch bewusst sein!“

Barf-gut, Gutes für Futterselbermacher

Servicebox

Webinare für BARF-Einsteiger und BARFer
Kostenlose Broschüre „Checkliste für Barf-Einsteiger“
Lesefutter
Dr. Julia Fritz, Fachtierärztin für Ernährung und Diätetik,  Hunde BARFEN, alles über Rohfütterung
Hans Ulrich Grimm, Katzen würden Mäuse kaufen
Richard und Susan Pitcairn, Natürliche Gesundheit für Hund und Katze
Nadine Wolf, Das Barf-Buch – mit Rezepten

 

Die Musik zur Sendung:

Gavin Frankie – Dog big and dog little
Mama Oliver – Cats and dogs
Attwenger – Dog

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

Lebenswertes Hundeleben!

Lebenswertes Hundeleben – trotz Behinderung?!

Sieht man mehr behinderte Hunde, weil es ein Trend ist, einen Hund mit Handicap aus dem Tierschutz zu sich zu nehmen? Oder sieht man sie deshalb, weil nicht mehr so schnell euthanasiert wird, wenn ein Hund durch Krankheit, Alter oder Unfall eine Behinderung erleidet? Wie auch immer, es ist augenscheinlich, dass mehr Hunde mit Behinderung mit uns leben als früher. Ist das nun besonders schwierig? Sind diese Hunde „glücklich“ oder sollte man sie „erlösen“, weil sie eine Behinderung haben?

Tuffy läuft auf 3 Beinen durchs Leben und zwar durch ein durchaus glückliches, wie uns Frauchen Claudia erzählt. Auch mit anderen Hunden kommt Tuffy gut zurecht. Nur bei allzu wilden Spielgefährten muss Claudia manchmal schützend eingreifen, damit er nicht über den Haufen gerannt wird. Für Claudia jedenfalls ist Tuffy ein ganz toller Hund mitsamt seiner Behinderung.

Mag. Alexandra Wischall-Wagner, c)tanja hoferNicht nur privat sondern auch beruflich mit Hunden zu tun, hat Mag. Alexandra Wischall-Wagner. Sie ist Psychologin und bietet in ihrer Hundeschule „Freud und Hund“ ganzheitliches Hundetraining an. Ihrem Weimaraner-Jungspund Linus ist es zu verdanken, dass Frau Mag. Wischall sich besonders für das Leben und die Erziehung von behinderten Hunden interessiert. Auch Linus hat eine Behinderung: er ist blind. Linus, Grauer Star, ist schon richtig prominent, seine FB Seite Blind Dog Linus hat eine ganze Menge Fans, die er mit Fotos, Videos und Geschichten aus seinem Alltag unterhält.

Unter anderem haben wir uns über die Kennzeichung von blinden Hunden unterhalten. Linus hatte eine solche Kennzeichnung (drei schwarze Punkte auf gelb), die er aber kaum mehr trägt. Abgesehen davon, dass manche Menschen daraus schlossen, das Frauchen sei blind, gibt es noch einen Grund, warum er die Kennzeichnung kaum trägt:

„Ich wollte, dass er als ganz normaler Hund gesehen wird, dass man ihm ganz normal begegnen kann und ihn nicht ständig bedauern muss….“

Was heißt schon Behinderung?

Linus soll als der  Hund wahrgenommen werden, der er ist: lustig, fröhlich und durchaus in der Lage, ein schönes und hundgerechtes Leben zu leben!

Linus ist ein echter Weimaraner und seine Nase ist demnach sein wichtigstes Instrument. Mantrailing oder Verlorensuche sind seine absoluten  Beschäftigungsfavoriten – ungeachtet seiner Behinderung.

Wichtig ist es, dass sein Mensch fürsorglich und vorsorgend mit ihm  umgeht und z. B. beim Spaziergang Fallen und gefährliche Stellen erkennt und dem Hund entsprechend signalisiert.

Hunde leben im Hier und Jetzt, sie lieben das Leben und mit ein bisschen Unterstützung und Verständnis und vielleicht der einen odr anderen Veränderung im Alltag kommen behinderte Hunde erstaunlich gut zurecht.

Wie traurig, dass die BesitzerInnen behinderter Hunde immer wieder – womöglich von völlig Fremden – hören, der Hund hätte kein lebenswertes Leben und man sollte ihn doch „erlösen“.

Doch Linus, Tuffy und Cleo zeigen, wie glücklich behinderte Hunde sein können und stehen stellvertretend für viele Hunde mit Behinderung, die dank eines liebevollen Umfelds ein lebenswertes und hundgerechtes Leben führen dürfen.

Servicebox:

Buchempfehlungen

Gelähmte Hunde: Ratgeber für Hundebesitzer, Tierärzte und Interessierte, Katharina-Hengl-Schmidl

In der Welt der Stille, Barry Eaton, Clarissa v. Reinhardt

Siehst du es? Leben mit einem blinden Hund, Corinne Egger und Romy Illi

Die Musik zur Sendung:

Bob Marley – Maga dog
Ten years after – Losing the dogs
Tori amos – You can bring your dog

Vorschau auf die nächsten Sendungen:

Hundehaltung in der Stadt: Artgerecht? Rücksichtslos? Ein Kompromiss?

Tierkommunikation: Möglichkeiten und Grenzen  – Gespräch mit Mag. Elisabeth Berger, www.online-mit-tieren.at

Kollege Hund: der Hund am Arbeitsplatz

Erziehung ersetzt Bindung? Oder doch nicht? mit Mag. Iris Schöberl, www.der-hund-und-du.com.

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Behinderung und Lebensqualität

Behinderung und Lebensqualität – wie passt das zusammen?

Für die Sendung „Hunderunde – Gespräche und Gedanken über Hunde und Menschen“ habe ich 2 HalterInnen behinderter Hunde dazu befragt.  Auf dieses Thema gebracht hat mich Sabine Marzi, die in der Hunderunde „Beschäftigung – was und wie tut Hunden gut“ über ihre 5 behinderten Bullies erzählt hat. Frau Marzi engagiert sich für den Verein Behinderter Hund und tritt mit ihrer blinden Hündin Cleo bei passenden Gelegenheiten sogar auf. Cleo ist nämlich begeisterte Trickkünstlerin. Diese Auftritte, die im Rahmen verschiedenster Veranstaltungen für Hundemenschen stattfinden, sind nicht nur dazu gedacht, Menschen Mut zu machen, deren Hunde eine Behinderung haben. Vor allem geht es dabei auch darum, die Öffentlichkeit behinderten Hunden gegenüber „gnädiger“ zu stimmen. Denn allzu schnell wird rhetorisch das Todesurteil über einen Hund mit Handicap verhängt, weil „das ist doch kein Leben für einen Hund. Was hat denn der noch davon?“

Wer bei Hund mit Behinderung automatisch an Hunde aus dem Auslandstierschutz denkt, liegt übrigens falsch. Es kann jeden Hundehalter,  jede Hundehalterin treffen: Krankheit, Unfall und Alter sind alltägliche Ursachen für Behinderungen. Und so kann es durchaus passieren, dass auch jemand, der niemals einen Hund mit Behinderung zu sich nehmen würde, plötzlich genau einen solchen zuhause hat.

Wie schön, dass es mehr und mehr Menschen gibt, die ein solches Tier nicht einfach als wertlos empfinden, sondern in ihm weiterhin einen lebens- und liebenswerten Gefährten sehen.

Tuffy
Tuffy, Lebenslust auf 3 Beinen

Zu Gast in der Hunderunde ist Claudia aus Gänserndorf, deren Hund Tuffy nur 3 Beine hat. Denn ein Hinterbein wurde bereits in den ersten Lebensmonaten amputiert.

Frau Mag. Alexandra Wischall-Wagner ist eine VÖHT-Kollegin von mir. Ihre Hundeschule heißt „Freud und Hund“ und besondere Freude bereiten ihr die 3 Hunde. Einer davon ist blind. Blind Dog Linus hat sogar seine eigene Facebookseite und eine große Fangemeinde. Er ist ein riesen Schlingel und ist für sein Frauchen genauso herausfordernd wie sehende Heranwachsende.  Die Integration eines blinden Hundes ist dementsprechend eines ihrer Lieblingsthemen.

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestre am 9. Dezember  um 12:08 Uhr und am 10. Dezember um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

Harmonie von Anfang an

Harmonie von Anfang an

so sollte das Zusammenleben mit der neuen Fellnase funktionieren. Damit das auch wirklich so klappt, kann man eine ganze Menge tun.

Mit meinen Gesprächspartnerinnen Christine von Hake vom Tierheim Freilassing, Angelika Preyer vom woodfairy house und der glücklichen Besitzerin einer ehemaligen Tierschutzhündin spreche ich darüber, woran man seriöse Vermittlung erkennt, welche Überlegungen man anstellen sollte und wie man sich konkret auf das neue Familienmitglied vorbereiten kann.

Hunderunde Servicebox:

www.knowwau.com/informatives/ich-möchte-einen-hund,

Tierheim Freilassing , Hundeschule Feel your dog, Woodfairy House

Auch ungeeignete Haltungsbedingungen prägen einen Hund
Auch ungeeignete Haltungsbedingungen prägen einen Hund

Buchempfehlung:

  • Turid Rugaas, Calming Signals – Die Beschwichtigungssignale der Hunde (auch als DVD erhältlich)
  • Martina Nagel und Clarissa von Reinhardt, Stress bei Hunden
  • Mirjam Cordt, Hundereich – Ein Arbeitsbuch zur Integration von Hunden aus dem Tierschutz
  • Dorothee Schneider, Die Welt in seinem Kopf
  • Suzanne Clothier, Es würde Knochen vom Himmel regnen

Die Musik zur Sendung:

Christina Stürmer – Entlaufene Hunde

Frederic Chopin – Minutenwalzer, gespielt von Lang Lang

Johnny Cash – Doggone lonesome

Die nächsten Sendungen:

  • Hundeerziehung im Zeichen von Facebook, Google und TV
  • Tellington TTouch – nachhaltige Kreise
  • Auslandstierschutz

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler,  www.knowwau.com