{"id":12132,"date":"2014-07-19T05:48:40","date_gmt":"2014-07-19T04:48:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/?p=12132"},"modified":"2014-07-20T21:28:16","modified_gmt":"2014-07-20T20:28:16","slug":"ganz-oben-gar-nichts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/2014\/07\/19\/ganz-oben-gar-nichts\/","title":{"rendered":"Ganz oben &#8211; Gar nichts"},"content":{"rendered":"<p><strong>&gt; Download: <a href=\"http:\/\/cba.fro.at\/265018\">Artarium vom Sonntag, 20. Juli <\/a><\/strong>&#8211; Die Vorstellung von Hierarchie, Obrigkeit und Gehorsam geht (wenn auch unbewusst) stets davon aus, dass &#8222;da ganz oben&#8220; irgend etwas sei. Was aber, wenn nicht? Dann rempeln sich die Hinaufstreber eigentlich ganz ohne Grund gegenseitig von der Karriereleiter. Wollen nur deshalb immer h\u00f6her und h\u00f6her, um noch mehr Untergebenen die Eigenschaften von etwas Erfundenem zu erkl\u00e4ren &#8211; und zwar verbindlich, versteht sich! Ganz oben ist aber gar nichts. <strong>Oberhalb der obersten Obrigkeit<\/strong> ist bestenfalls d\u00fcnne Luft &#8211; doch die l\u00e4sst sich vortrefflich zu Gesetzen zerkauen, solang weiter unten noch Menschen daran glauben. Etwa, dass ihnen von oben herab angeschafft wird, wer oder wie sie zu sein h\u00e4tten. Willkommen in der wundersamen Welt der -ismen &#8211; oder gehts noch -t\u00fcmer?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2014\/07\/DSCN1615.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-12152\" src=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2014\/07\/DSCN1615-300x224.jpg\" alt=\"Spieglein, Spieglein\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2014\/07\/DSCN1615-300x224.jpg 300w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2014\/07\/DSCN1615-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2014\/07\/DSCN1615-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Es ist schon so eine Sache mit den immer wiederkehrenden Gedanken, die sich zu roten F\u00e4den und ganzen Themenstr\u00e4ngen zusammenzwirbeln lassen &#8211; wenn man sie funktional zu einem Antwortende bringen m\u00f6chte, nur um sie endlich <strong>als &#8222;erledigt&#8220;<\/strong> zu begreifen, dann entfliehen sie einem sehr schnell &#8211; und man ist selbst bald genauso fertig, wie man es mit dem Denken gern gewesen w\u00e4re&#8230;<\/p>\n<p>Doch diese immer wieder auftauchenden Motive im eigenen wie im gemeinsamen Denken als Fragmente und Teilaspekte eines gr\u00f6\u00dferen Gesamtbildes zu verstehen und sie auch immer wieder aufs Neue im eigenen Lebenszusammenhang zu interpretieren, das k\u00f6nnte mit der Zeit <strong>zu einer wirklichen Antwort<\/strong> werden, die man nicht blo\u00df so dahermeint, sondern auf die zahllosen Fragen seiner menschlichen Existenz &#8211; darlebt. Und so greifen wir wieder einmal eines jener Themen auf, die uns nach wie vor nicht in Frieden lassen, und zwar die leidvolle Erfahrung mit der Machtaus\u00fcbung um der Macht willen (denn ganz oben gibt es ja nichts). Oder anders ausgedr\u00fcckt &#8211; wenn einmal die <strong>Herrschaft von Menschen \u00fcber Menschen<\/strong> beendet ist, dann k\u00f6nnen wir uns gern auch Gedanken \u00fcber die Existenz Gottes machen. So rum wird eher ein Schuh draus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&gt; Download: Artarium vom Sonntag, 20. Juli &#8211; Die Vorstellung von Hierarchie, Obrigkeit und Gehorsam geht (wenn auch unbewusst) stets davon aus, dass &#8222;da ganz oben&#8220; irgend etwas sei. Was aber, wenn nicht? 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