{"id":13556,"date":"2015-02-02T02:18:30","date_gmt":"2015-02-02T01:18:30","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/?p=13556"},"modified":"2015-02-18T02:19:09","modified_gmt":"2015-02-18T01:19:09","slug":"ueber-sport-reden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/2015\/02\/02\/ueber-sport-reden\/","title":{"rendered":"\u00dcber Sport reden?"},"content":{"rendered":"<p><strong>&gt; Sendung: <a href=\"http:\/\/cba.fro.at\/279826\">Artarium vom Sonntag, 8. Februar<\/a><\/strong> &#8211; L\u00e4sst sich Sport \u00fcberhaupt sprachlich kommunizieren &#8211; und wenn ja, wie lieber nicht? Wo <strong>eingeweihte Fachidiome<\/strong> allsendunglich durch die Berichterstatter wuchern, beginnt f\u00fcr den Au\u00dfenbleibenden oft schon <strong>die wunderbare Welt des angewandten Kannitverstahns<\/strong>. Und einmal ganz ehrlich &#8211; wenn ich mich f\u00fcr diese Sportart oder jene Sportveranstaltung von vornherein schon nicht begeistern mag, was soll mir dann <strong>das unbegabt euphorische Gephrasel irgendeines Sportberichts<\/strong>? Ob es sich jedoch, jenseits von Langeweile oder L\u00e4rmerregung, nicht doch vielleicht auch anders anf\u00fchlen und anh\u00f6ren kann, wenn &#8222;in den Medien&#8220; \u00fcber Sportliches gesprochen wird, das wollen wir als <strong>drei M\u00e4nner im Artarium<\/strong> diesmal untersuchen: <strong>ein Kulturkritiker, ein Passivsportler, ein Totalverweigerer<\/strong>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2015\/02\/H\u00f6rt-h\u00f6rt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-13558\" src=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2015\/02\/H\u00f6rt-h\u00f6rt-300x225.jpg\" alt=\"H\u00f6rt, h\u00f6rt\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2015\/02\/H\u00f6rt-h\u00f6rt-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2015\/02\/H\u00f6rt-h\u00f6rt-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2015\/02\/H\u00f6rt-h\u00f6rt-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Eine solche <strong>etwas andere Betrachtungsweise<\/strong> pflegt zum Beispiel die von <strong>Pirmin Styrnol<\/strong> und <strong>Christian Weiner<\/strong> f\u00fcr Radio Orange produzierte Sendereihe <a href=\"http:\/\/o94.at\/radio\/sendereihe\/momente-des-sports\/\"><strong>&#8222;Momente des Sports&#8220;<\/strong><\/a>. Auf deren <a href=\"http:\/\/www.momentedessports.at\/\"><strong>erweiterter Homepage<\/strong><\/a> finden sich erfreulich hintergr\u00fcndige Features und Reportagen zu allerlei Sportthemen <strong>f\u00fcr den feineren Geist<\/strong> abseits des Interessenmainstreams der quotenorgelnden Zeitgeistsurfer. So unter anderem die heuer mit dem Radiopreis der Erwachsenenbildung ausgezeichnete Sendung <a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/momentedessports\/rollerderby\"><strong>&#8222;Vollkontakt auf 40 Rollen &#8211; Die M\u00e4dels vom Vienna Rollerderby&#8220;<\/strong><\/a>, aus welcher wir uns einen Zusammenschnitt zu Gem\u00fcte f\u00fchren. Wie diese jungen Frauen (und ihre m\u00e4nnlichen Cheerleader!) hier n\u00e4mlich lustvoll mit Geschlechterklischees jonglieren und sich an Begrifflichkeiten wie Aggression und Feminismus abarbeiten, das verschafft auch dem gewachsenen Sportmuffel noch <strong>ein erfrischendes Sporterlebnis<\/strong>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2015\/02\/Der-etwas-andere-Turnverein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-13560\" src=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2015\/02\/Der-etwas-andere-Turnverein-300x225.jpg\" alt=\"Der etwas andere Turnverein\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2015\/02\/Der-etwas-andere-Turnverein-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2015\/02\/Der-etwas-andere-Turnverein-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2015\/02\/Der-etwas-andere-Turnverein-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><strong>Dem Fu\u00dfballmuffel<\/strong> hinwiederum erschlie\u00dft sich beim Betrachten der l\u00f6blichen <strong>WDR-Sportsendung <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/fernsehen\/information\/zeigler\/indexzeigler100.html\">&#8222;Zeiglers wunderbare Welt des Fu\u00dfballs&#8220;<\/a><\/strong> eben genau diese. Denn der sprachverliebte Stadionsprecher (Werder) und Radiokommentator (Bremen-Vier) <strong>Arnd Zeigler<\/strong> schafft es scheinbar spielerisch, noch dem biersten Ernst deutscher Bundesliga <strong>einen dergestalten Wortwitz<\/strong> abzuringen, dass selbst dem Fernstehendsten <strong>dieses Fu\u00dfballchinesisch<\/strong> noch zur zweiten Muttersprache wird. Wir gratulieren also <strong>dem Friedensstifter<\/strong> unter den <strong>sportdeutschen Kulturvermittlern<\/strong> aus Anlass seiner 250. Fernsehsendung &#8211; <strong>Zeigler<\/strong> gibts \u00fcbrigens auch <a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/zwwdf\"><strong>als Radiokolumne<\/strong><\/a> &#8211; und empfehlen ihn vorsorglich schon mal f\u00fcr den Literaturnobelpreis. <strong>Balleluja!<\/strong> Inwieweit uns diese Sendung gelingen wird, das wird sich in ihrer Stattfindung zeigen. Wir haben keinen Plan &#8211; doch wir werden ihn ausf\u00fchren!<\/p>\n<p>Und &#8211; <strong>wir sind ein geiler Turnverein!<\/strong> Diesesmal jedenfalls \ud83d\ude09<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&gt; Sendung: Artarium vom Sonntag, 8. Februar &#8211; L\u00e4sst sich Sport \u00fcberhaupt sprachlich kommunizieren &#8211; und wenn ja, wie lieber nicht? 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