{"id":16340,"date":"2016-06-22T18:24:49","date_gmt":"2016-06-22T17:24:49","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/?p=16340"},"modified":"2016-06-27T00:59:46","modified_gmt":"2016-06-26T23:59:46","slug":"widerstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/2016\/06\/22\/widerstand\/","title":{"rendered":"Widerstand"},"content":{"rendered":"<p><strong>&gt; Sendung: <a href=\"https:\/\/cba.fro.at\/319040\" target=\"_blank\">Artarium vom Sonntag, 26. Juni<\/a><\/strong> &#8211; <strong>Glaub nicht alles, was du denkst&#8230;<\/strong> Oder <strong>f\u00fcr wie bl\u00f6d<\/strong> halten wir uns eigentlich? Die<strong> Volksempf\u00e4ngnis<\/strong> schleicht sich auf immer neuen <strong>Hirnfektionswegen<\/strong> in <strong>unser Bewurstsein<\/strong>. Vom <strong>Volkskofferradio<\/strong> \u00fcber den <strong>Farbfernkonsum<\/strong> bis zur vollstfetten<strong> Onlineporniertheit<\/strong>, zum <strong>Versandhampeln<\/strong>. <strong>Gefickt eingesch\u00e4delt<\/strong> &#8211; aber von wem? Und vor allem, <strong>warum<\/strong> werden wir nie <strong>vorher gefragt<\/strong>, ob &#8211; oder wie nicht &#8211; wir <strong>unser Intimstes<\/strong> dergestalt <strong>roh penetriert<\/strong> kriegen m\u00f6chten? Es ist nichts als <strong>Vergewaltigung<\/strong>, was hier tagein, tagaus und rund um die Uhr mit unserem <strong>Denken<\/strong>, <strong>F\u00fchlen<\/strong> und <strong>Wollen<\/strong> angestellt wird, von den gewissensbet\u00e4ubten <strong>Medienrealit\u00e4tern<\/strong> und <strong>Klemmbrettschwestern<\/strong> (gender as you like) einer vor Schmerz zum Himmel schreienden<strong> Menschenh\u00e4ndlerei<\/strong>, <strong>deren Ware<\/strong> letztlich <strong>wir selbst<\/strong> sind.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2016\/06\/pferdeschwumm.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-16344\" src=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2016\/06\/pferdeschwumm-225x300.jpg\" alt=\"pferdeschwumm\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2016\/06\/pferdeschwumm-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2016\/06\/pferdeschwumm-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2016\/06\/pferdeschwumm.jpg 1704w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Da blas ich mir lieber einen <strong>Wasserschwall<\/strong> auf den <strong>Fischschwanz<\/strong> meiner <strong>phantastischen Restexistenz<\/strong> &#8211; und rauch mir, meinetwegen <strong>zu Ehren des Poseidon<\/strong>, eine <strong>Meerschnecke<\/strong> an! Wie sch\u00f6n kann <strong>barocker Figurenschrott<\/strong> sein, wenn man ihn sich <strong>wie ein Freibeutel<\/strong> zu eigen machen kann, so wie all das andere <strong>Strandgut der Kulturgeschichte<\/strong> auch. Dazu m\u00fcsste man immerhin<strong> n\u00e4chtens<\/strong> dort <strong>umgehen<\/strong> <strong>d\u00fcrfen<\/strong>, wo einst <strong>die F\u00fchrersten rauschige Feste<\/strong> feierten. Und eben auch <strong>selbst so sein<\/strong>, <strong>wie man<\/strong> nun einmal <strong>grad ist<\/strong>. <strong>Oder verkehrt<\/strong>. Nur <strong>verjagt<\/strong>, <strong>vertrieben<\/strong> und <strong>verunglimpft<\/strong> darf man nicht werden, oder man <strong>verdampft<\/strong> <strong>ins Nichts<\/strong>. Und <strong>verdumpft<\/strong> im <strong>Massenwahn einer vorausgewussten Zukunft<\/strong> oder <strong>verschwindet<\/strong> in der <strong>Zweckzwanghaft neu erfundener Oberichkeiten<\/strong>. <em>\u201cVor lauter Angst und <strong>\u00dcber-Ich<\/strong> bleibt <strong>von mir selbst<\/strong> nichts \u00fcberich.\u201d<\/em> <strong>Die Kunnst<\/strong>, <strong>das eigene Selbst zu besch\u00fctzen<\/strong>, indem man <strong>noch rechtzeitig NEIN sagt<\/strong>, wird einem (aus allerlei <strong>milit\u00e4rindustriellen<\/strong>, <strong>konzernpolitischen<\/strong> und <strong>arbeitsmarktbl\u00f6den<\/strong> Staatsinteressen) schon <strong>von fr\u00fchester Kindheit<\/strong> an <strong>ausgetrieben<\/strong>. &#8211; Ich sag nur <strong>Schule<\/strong>. <strong>Frohe Ferien!<\/strong><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=QSs38SyvP2I&amp;list=PLQFfxbIcPlrOGEsVboD_nL_6WltAESJW5\" target=\"_blank\"><strong> Und frag den Lesch:<\/strong><\/a><\/p>\n<p><em>\u201cIn unserem <strong>Bildungssystem<\/strong> scheint vieles keine Rolle mehr zu spielen. Ich bedauere ganz speziell, dass viel zu wenig <strong>Kunst<\/strong>, <strong>Musik<\/strong> und <strong>Sport<\/strong> unterrichtet wird, denn das sind die wesentlichen F\u00e4cher in der Schule, welche <strong>die Kreativit\u00e4t der Kinder<\/strong> so stark beeinflussen wie nichts sonst. Kinder, die sportlich sind, die Musik machen, die Lust haben, Theater zu spielen, was zu malen, irgendwas, <strong>bildende Kunst<\/strong> &#8211; das werden Gehirne sein, die in Zukunft auf Fragen, die noch keiner wei\u00df heute, entsprechend reagieren k\u00f6nnen. <strong>Stattdessen kerkern wir sie ein<\/strong>. Wir kerkern sie in Vokabeln ein, in irgendwelchen mathematischen \u00dcbungsaufgaben, die teilweise von einer Perversion sind, das h\u00e4tt ich gar nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehalten, wir kerkern sie ein in allen m\u00f6glichen Kram &#8211; aber <strong>wir bereiten sie nicht auf das Leben vor<\/strong>.\u201d<\/em><\/p>\n<p>Auszug aus dem <strong>sehr sehenswerten<\/strong> Interview\/Gespr\u00e4ch <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HHFLsBdklh0\" target=\"_blank\"><strong>\u201cDie Welt in 100 Jahren\u201d<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&gt; Sendung: Artarium vom Sonntag, 26. Juni &#8211; Glaub nicht alles, was du denkst&#8230; Oder f\u00fcr wie bl\u00f6d halten wir uns eigentlich? Die Volksempf\u00e4ngnis schleicht sich auf immer neuen Hirnfektionswegen in unser Bewurstsein. 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