{"id":26134,"date":"2025-03-20T15:21:20","date_gmt":"2025-03-20T14:21:20","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/?p=26134"},"modified":"2025-08-22T15:08:22","modified_gmt":"2025-08-22T14:08:22","slug":"living-in-the-past","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/2025\/03\/20\/living-in-the-past\/","title":{"rendered":"Living in The Past"},"content":{"rendered":"<p><strong>&gt; Sendung: <a href=\"https:\/\/cba.media\/702782\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artarium vom Sonntag, 23. M\u00e4rz &#8211; &#8211; &#8211;<\/a><\/strong> <strong>\u00dcberraschendes von und mit einem \u00dcberraschungsgast<\/strong>. Soviel sei vorab verraten: <strong>Unl\u00e4ngst manifestierte sich<\/strong> <strong>ein<\/strong> jahrzehntelang aus meinem Blickfeld geratener <strong>Jugendfreund<\/strong> als wieder \u00f6fterer <strong>Gespr\u00e4chspartner<\/strong> und es stellte sich heraus, dass uns <strong>viel mehr verbindet<\/strong> als lange Zeit angenommen. Dass wir, <strong>jeder f\u00fcr sich<\/strong>, \u00fcber <strong>einzelne Erinnerungsbilder<\/strong> an eine gemeinsam verbrachte <strong>intensive Jugendzeit in den 70er Jahren<\/strong> verf\u00fcgen, die erst in ihrem <strong>einander erz\u00e4hlen<\/strong>, untereinander <strong>vergleichen<\/strong> und wieder <strong>zu einem gr\u00f6\u00dferen Ganzen zusammenf\u00fchren<\/strong> so etwas wie <em><strong>\u201clebendiges Wissen von dem<\/strong>, <strong>was damals wirklich war\u201d<\/strong><\/em> erzeugen k\u00f6nnen. Daher nennen wir diese Sendung <strong>selbstironisch<\/strong> und in Bezugnahme auf <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Living_in_the_Past\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>das gleichnamige Jethro-Tull-Album<\/strong><\/a> auch <strong>\u201cLiving in The Past\u201d<\/strong>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2025\/03\/Living-in-The-Past-rotated.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-26136\" src=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2025\/03\/Living-in-The-Past-225x300.jpg\" alt=\"Living in The Past\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2025\/03\/Living-in-The-Past-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2025\/03\/Living-in-The-Past-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2025\/03\/Living-in-The-Past-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2025\/03\/Living-in-The-Past-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2025\/03\/Living-in-The-Past-rotated.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Wobei <strong>die Betonung auf <em>\u201cLiving\u201d<\/em><\/strong> liegt. Wir wollen hier definitiv <strong>keine sentimentale \u00dc-60 Nostalgie<\/strong> zum alleinigen Zweck <strong>besoffenen Schwelgens<\/strong> im <em><strong>\u201cdamals war alles sch\u00f6ner\u201d<\/strong><\/em> ausrufen. Vielmehr sollen unsere <strong>Anekdoten<\/strong> jene Zeit <strong>dahingehend<\/strong> wieder lebendig werden lassen, dass <strong>erkennbar<\/strong> wird, welche Umst\u00e4nde unsere ganze <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kriegsenkel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>\u201cGeneration von Kriegsenkeln\u201d<\/strong><\/a> gepr\u00e4gt haben &#8211; und was f\u00fcr Gegebenheiten f\u00fcr unser <strong>Leben<\/strong> und unsere <strong>Entwicklung<\/strong> damals <strong>bedeutsam<\/strong> waren. Dabei ist <strong>naturgem\u00e4\u00df ein absoluter Fixpunkt<\/strong> unseres <strong>Aufbruchs in die Gemeinschaft der Gleichaltrigen<\/strong> zu nennen, das inzwischen <a href=\"https:\/\/issuu.com\/marksalzburg\/docs\/mark_50_jahre_webversion\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>legend\u00e4re Mark<\/strong><\/a> (Markusheim) <strong>am Franz-Josefs-Kai<\/strong>. Die dort regelm\u00e4\u00dfig am Wochenende stattfindenden <strong>Musik- und Tanzpartys<\/strong> (dabei wurde <strong>Progressive-Rock vom feinsten<\/strong> zelebriert) waren f\u00fcr uns <em><strong>\u201cunverzichtbare Gelegenheiten zur sicheren Zwischenlandung auf unseren riskanten Expeditionen in die uns umgebende wie die uns innewohnende Welt. Ein \u00fcberaus wertvoller<\/strong>,<\/em><strong><em> kaum zu untersch\u00e4tzender Beitrag zur Bew\u00e4ltigung der Unendlichkeit f\u00fcr uns als 15- bis 18-j\u00e4hrige.\u201d<\/em>\u00a0<\/strong>Anders als die wohl <strong>der gesellschaftlichen Akzeptanz<\/strong> wie <strong>dem Wohlwollen potentieller Geldgeber<\/strong> geschuldete <strong>Darstellung als sozialarbeiterischer Interventionsraum<\/strong> &#8230;<\/p>\n<p>&#8230; haben wir diese Einrichtung als <strong>Probeb\u00fchne des Selbstausdrucks<\/strong>, als <strong>Freiraum f\u00fcr unsere Versuche von Ann\u00e4herung und Abgrenzung<\/strong> (au\u00dferhalb von Schule und Familie) sowie als <strong>Experimentierlabor f\u00fcr noch nicht definierte M\u00f6glichkeitsformen<\/strong> erlebt. Inwieweit die <a href=\"https:\/\/www.demokratiezentrum.org\/bildung\/ressourcen\/themenmodule\/demokratieentwicklung\/die-1960er-und-1970er-jahre-in-oesterreich\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>\u201cpolitische Gro\u00dfwetterlage\u201d<\/strong><\/a> Mitte bis Ende der 70er Jahre dazu beigetragen hat, <strong>eine positive Entwicklung jugendlicher Selbsterforschung in die gesamtgesellschaftliche Integration zu beg\u00fcnstigen<\/strong> &#8211; und was dabei (und wodurch manches) auf der Strecke geblieben ist &#8211; <strong>dar\u00fcber machen wir uns eben Gedanken<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Wie<\/strong> wir zusammen zu einem <strong>gleichzeitig erlebten Moment des Einsseins mit dem Universum<\/strong> (und zwar nach einer gemeinsam durchdichteten Nacht ohne Alkohol oder sonstige Drogen) gelangten, <strong>auf welchem Weg<\/strong> das damals f\u00fcr uns eine bedeutsame Rolle spielende <strong><a href=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/2011\/01\/17\/spartacus-das-ganze-album\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Album \u201cSpartacus\u201d von Triumvirat<\/a><\/strong> an unser Geh\u00f6r (und in unsere Gehirne) gekommen ist, <strong>worin<\/strong> wir uns bei unseren ersten Versuchen, <strong>Sexualit\u00e4t mit Beziehung in Einklang zu bringen<\/strong>, gut widergespiegelt fanden <strong>und<\/strong>,<strong> was derartige Erfahrungen<\/strong> im Kontext damaliger Musikstile <a href=\"https:\/\/sounddiaryofficial.bandcamp.com\/album\/anamnesis-letter-in-a-bottle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>ins Heute \u00fcbertragen<\/strong><\/a> <strong>sein k\u00f6nnten<\/strong> &#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=m__wmsIn99E\"><strong>Living in The Past!<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&gt; Sendung: Artarium vom Sonntag, 23. M\u00e4rz &#8211; &#8211; &#8211; \u00dcberraschendes von und mit einem \u00dcberraschungsgast. 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