{"id":4835,"date":"2012-11-09T06:21:53","date_gmt":"2012-11-09T05:21:53","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/?p=4835"},"modified":"2012-11-12T02:10:27","modified_gmt":"2012-11-12T01:10:27","slug":"evanescence-the-open-door","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/2012\/11\/09\/evanescence-the-open-door\/","title":{"rendered":"Evanescence &#8211; The Open Door"},"content":{"rendered":"<p><strong>Podcast\/Download: <a href=\"http:\/\/cba.fro.at\/66153\">Artarium vom Sonntag, 11. November<\/a> &#8211; Dieses Mal: <a href=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/2010\/05\/16\/somewhere-in-afrika\/\">Das ganze Album<\/a> in einer Geschichte, die so pers\u00f6nlich, so individuell, so emotional ist wie eigentlich all unsere Begegnungen mit jener Musik, die uns ber\u00fchrt, fasziniert, begleitet und auch pr\u00e4gt. Musik, die uns G\u00e4nsehaut verursacht, weil sie uns in einem besonderen Moment unseres Lebens so wiederspiegelt, dass wir uns in ihr erkennen k\u00f6nnen. Musik, durch die wir zum Bewusstsein \u00fcber uns selbst erwachen, weil wir uns durch sie und in ihr auf einmal so sp\u00fcren wie noch nie zuvor. \u00c4hnlich gelagert war wohl die Grundidee der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Musicbox\">\u00d63-Musicbox-Pioniere,<\/a> die in ihrer Reihe <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Musicbox#Die_70er_Jahre\">&#8222;Die komplette LP&#8220;<\/a> jeweils auch Schallplatten vorstellten, die ihnen unmittelbar nahe gegangen waren. Genau jene Musik, die sie pers\u00f6nlich begeisterte, \u00fcberzeugte, verr\u00fcckt machte &#8211; die sie einfach nicht mehr los lie\u00df. So hat sich das damals angesp\u00fcrt, als Radiomachen auch beim ORF noch lustig und experimentell war und &#8222;der kurze Weg von der Operation zum Ergebnis&#8220; (G\u00fcnther Paal) noch nicht in Professionalismus und Institutionalisierung absoff und erstickte.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2012\/11\/Evanescence_The_Open_Door_CD.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-4845\" src=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2012\/11\/Evanescence_The_Open_Door_CD-300x269.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"269\" srcset=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2012\/11\/Evanescence_The_Open_Door_CD-300x269.jpg 300w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2012\/11\/Evanescence_The_Open_Door_CD-1024x921.jpg 1024w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2012\/11\/Evanescence_The_Open_Door_CD.jpg 1654w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Ganz in diesem Sinne servieren wir diesmal das Album <a href=\"http:\/\/www.terrorverlag.de\/rezensionen\/evanescence\/the-open-door\/\"><strong>&#8222;The Open Door&#8220;<\/strong><\/a> der amerikanischen (ja,ja!) \ud83d\ude09 Alternative-Band <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Evanescence\"><strong>Evanescence.<\/strong><\/a> Ein Album, das f\u00fcr <strong>den lieben Chriss<\/strong> eine ganz eigene Bedeutung entwickelt hat und ihn seit seiner Entdeckung <strong>begleitet und inspiriert.<\/strong> Und genau das beschreibt er hier in <strong>seiner Einf\u00fchrung<\/strong> &#8211; aus seinem <strong>eigenen Erleben: <\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;Mit 14 (in meiner Emo-Phase) habe ich mich sehr zur\u00fcckgezogen, war allein, freiwillig allein, und mir ist es gut dabei gegangen. Ich wollte das so. Ich fing an meine ersten Gedichte und Songtexte zu verfassen, war sehr in meinen Gedanken und Tr\u00e4umen versunken. Ich ging oft in der Nacht spazieren, froh dar\u00fcber niemanden zu sehen und ich mied den Kontakt zu anderen. Bis auf einige wenige bei denen es egal war wie vertr\u00e4umt und verwirrt ich auch war. Unter anderem Sabal, zu dem ich mittlerweile keinen Kontakt mehr habe&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Irgendwann zeigte er mir ein Lied namens <strong><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3YxaaGgTQYM\">Bring Me To Life<\/a><\/strong> von Evanescence vom ersten Album Fallen. Das Klavier, die hohe sehr getragene Stimme und dazu die heftig verzerrten Gitarren. Ich hab mich sofort verliebt \ud83d\ude09 Youtube brachte mich dann auf das zweite Album The Open Door und es kam mir vor, die Musik hat mir wirklich eine T\u00fcr ge\u00f6ffnet. Zu etwas was ich bisher noch nicht kannte, etwas Neuem, Interessantem; ich konnte mich einfach in diese Tiefe fallen lassen. Also zog ich los in den Saturn und fand die CD, welche mich seither begleitet. Mal st\u00e4rker, mal schw\u00e4cher. <\/em><\/p>\n<p><em>Schon allein das Albumcover: Die S\u00e4ngerin Amy Lee -gekleidet in ein langes, wallendes, wei\u00dfes Kleid- steht vor einer riesigen ge\u00f6ffneten T\u00fcr. Man sieht einen dunklen Himmel und in der T\u00fcr sind seltsame Zeichen eingraviert. Sonst ist alles dunkel.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2012\/11\/evanescence_the_open_door_inside.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-4861\" src=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2012\/11\/evanescence_the_open_door_inside-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2012\/11\/evanescence_the_open_door_inside-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2012\/11\/evanescence_the_open_door_inside.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><em>Das war die \u00c4sthetik, die so ganz genau mir entsprach und in die ich mich seither einh\u00fclle wenn ich male, schreibe oder singe und die mich so sehr fasziniert. Das Dunkle, Abgr\u00fcndige. Schmerz, Angst, Panik, Verzweiflung, Depression, unerf\u00fcllte W\u00fcnsche und Hoffnungen, Liebe die nicht existieren kann\u2026<\/em><\/p>\n<p><em>Mich traf das Album sehr elementar. Ganz tief unten in meiner Seele. <\/em><em>Das Album spiegelte meine Einsamkeit wider, meine Tr\u00e4ume und Vorstellungen, meinen beginnenden Kampf mit dem System, meine erwachende Poesie, meine Bilder die ich sah, wenn ich meine Augen schloss. Und das tut diese CD immer noch. F\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter. Und mittlerweile empfinde ich die Musik anders, intensiver, ich lasse mich mehr auf die einzelnen kleinen Details ein, auf den Text, die Art wie Amy Lee singt, diesen einen Klavierton der das ganze Lied tr\u00e4gt, diesen einen Schlussakkord der Gitarre!<\/em><\/p>\n<p><em>F\u00fcr mich ist das Album sehr durchkonzipiert, sehr rund, ein ganzes perfektes Werk, gro\u00dfartiger K\u00fcnstler, die einfach die Sch\u00f6nheit aus ihrer Seele lassen. Und wie ich schon weiter oben geschrieben habe, spricht mir das Album sehr aus meinem Herzen, durch die ganzen Dinge, die es in mir bewusst macht. Ich hab es erst wieder entdecken m\u00fcssen, beim Malen eines frustrierten und dennoch sehr starken Selbstportraits. Inspirierend, schwarzromantisch, d\u00fcster und abgr\u00fcndig und dennoch hoffnungsvoll, voller Liebe, nie enden wollenden Tr\u00e4umen und der Suche nach einem Weg\u2026&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Und so w\u00fcnschen wir euch beide <strong>viel\u00a0 Spa\u00df damit<\/strong> (und auch innere Einkehr) \ud83d\ude00 Wir sind auf jeden Fall <strong>ein geiles Institut<\/strong> und <strong>das Passwort f\u00fcr <\/strong>die<strong> vollst\u00e4ndige Sendungskopie<\/strong> (inkl. Musik!) gibts auch <strong>von uns.<\/strong> Ach ja &#8211; fast h\u00e4tt ichs vergessen: <strong>ACHTUNG &#8211; diese Sendung hat \u00dcBERL\u00c4NGE und dauert daher etwas \u00fcber 59 Minuten!<\/strong> Und <a href=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/nachtfahrt\/\"><strong>zur Nachtfahrt<\/strong> gehts hier -&gt;<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Podcast\/Download: Artarium vom Sonntag, 11. November &#8211; Dieses Mal: Das ganze Album in einer Geschichte, die so pers\u00f6nlich, so individuell, so emotional ist wie eigentlich all unsere Begegnungen mit jener Musik, die uns ber\u00fchrt, fasziniert, begleitet und auch pr\u00e4gt. Musik, &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/2012\/11\/09\/evanescence-the-open-door\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[67,69,15],"tags":[4009,91,83,16284],"class_list":["post-4835","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-konzept-entwicklung","category-neue-projekte","category-sendungen","tag-das-ganze-album","tag-die-ursache","tag-inteam","tag-musik"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4835","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4835"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4835\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4835"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4835"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4835"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}