{"id":6327,"date":"2013-05-18T16:28:20","date_gmt":"2013-05-18T15:28:20","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/?p=6327"},"modified":"2013-05-20T00:11:35","modified_gmt":"2013-05-19T23:11:35","slug":"the-who-the-what-the-yeah","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/2013\/05\/18\/the-who-the-what-the-yeah\/","title":{"rendered":"the who the what the yeah"},"content":{"rendered":"<p><strong>Podcast\/Download: <a href=\"http:\/\/cba.fro.at\/110414\">Artarium vom Sonntag, 19. Mai<\/a> &#8211; Bandportrait mit Nebenwirkungen oder Entwicklung ist ein schwer fassbarer Prozess. Das Artarium Team besucht den Roten Salon im ARGE-Studio und wohnt dortselbst einer bewegenden Livedarreichung bereits bekannter sowie erst im Herbst erscheinen werdender Musikst\u00fccke bei. Wiewohl vom Andrang bewegter Massen eher sp\u00e4rlich betroffen und von jeglicher Tanzlust der berufscoolen Salzb\u00fcrger sowieso weitestgehend verschont, machte uns dieser intime Abend Lust auf mehr &#8211; und vor allem neugierig auf das anstehende neue Album von <a href=\"http:\/\/twtwty.tumblr.com\/\">the who the what the yeah,<\/a> welches inzwischen unter abenteuerlichsten Umst\u00e4nden im winterlichen Vorarlberg aufgenommen worden war, noch dazu produziert von keinem Geringeren als dem \u00f6sterreichen Underground-Urgestein <a href=\"http:\/\/www.platzgumer.net\/\">Hans Platzgumer.<\/a> Also luden wir die Herren Martin und Lukas nach dem Konzert noch zum etwas hintergr\u00fcndigeren Gespr\u00e4ch \u00fcber die Entstehungsgeschichte eines einstweilen noch namenlosen Werks.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2013\/05\/DSCN8697.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-6339\" alt=\"twtwty radioshow\" src=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2013\/05\/DSCN8697-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2013\/05\/DSCN8697-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2013\/05\/DSCN8697-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2013\/05\/DSCN8697.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wieso also die Arlbergh\u00fctte ein geeigneterer Ort zur <strong>Albumaufnahme<\/strong> sein kann als etwa ein gro\u00dfst\u00e4dtisches Tonstudio, das erschlie\u00dft sich erst im Zusammenhang mit der <strong>Feststellung,<\/strong> dass ein Tourleben nach dem Motto &#8222;Sex, Drugs &amp; Rock&#8217;n&#8217;Roll&#8220; <strong>nicht notwendigerweise h\u00e4sslich<\/strong> machen muss. Und nachdem uns ohnehin <strong>eine gewisse Geschichte von Entwicklung und Erkenntnis<\/strong> mit diesem angenehm ungew\u00f6hnlichen <strong>Musikkollektiv<\/strong> verbindet, wollten wir eher den <strong>k\u00fcnstlerisch-philosophischen Details ihrer Arbeitsweise<\/strong> nachsp\u00fcren. Anstatt etwa dem redundanten Ranking von Verkaufszahlen Raum zu geben, wie derlei von der angeblich allgemeinen <strong>Massen\u00f6ffentlichkeit<\/strong> kommerziell-rechtlicher Umsatz- und Gewinnmedien als f\u00fcr uns alle <strong>irrsinnig interessant<\/strong> dargestellt <strong>(und<\/strong> dabei von ihnen selbst <strong>hergestellt)<\/strong> wird. Nein, die kritische W\u00fcrdigung des Schaffensprozesses muss sich jeder <strong>marktschreierischen Anbiederung<\/strong> an die global vorherrschende <strong>Wachstumsideologie<\/strong> entschlagen, sonst ist sie nichts anderes als Prostitution f\u00fcr <strong>internationales Marketendering.<\/strong> Und welche Herangehensweise w\u00e4re den <strong>Herausgebern von <a href=\"http:\/\/www.konkord.org\/konkord052\/\">&#8222;Nerv\u00f6se Welt&#8220;<\/a><\/strong> angemessener? Eines derartig nervenaufreibend selbstkritischenen wie systemzerfragenden <strong>Konzeptalbums,<\/strong> dass es sich sogar <strong>Thomas Oberender<\/strong> zur Inspiration seiner letzten Salzburger Festspielaison als Schauspieldirektor angedeihen lie\u00df. <a href=\"http:\/\/cba.fro.at\/49167\"><strong>(-&gt; Oberender-Portrait mit Statement dazu online)<\/strong><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2013\/05\/DSCN8667.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-6381\" alt=\"twtwty martin\" src=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2013\/05\/DSCN8667-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2013\/05\/DSCN8667-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2013\/05\/DSCN8667-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2013\/05\/DSCN8667.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><strong>Freuen wir uns also<\/strong> auf ein paar lustige wie auch nachdenkliche Einblicke in die Entstehung von <strong>Text und Musik<\/strong> des noch unbenannten neuen Albums, das heuer im Oktober oder November ver\u00f6ffentlicht werden soll. Beleuchten wir auch gleich ein paar <strong>grundlegende Aspekte<\/strong> ernsthafter Arbeit mit angloamerikanisch gepr\u00e4gter Rockmusik und <strong>deutschsprachigen Texten.<\/strong> Und h\u00f6ren wir vor allem die <strong>Entwicklung<\/strong> dieser Arbeit in <strong>einigen Songs<\/strong> &#8211; vom ersten Album <a href=\"http:\/\/www.konkord.org\/konkord042\/\"><strong>&#8222;blackbox&#8220;<\/strong><\/a> \u00fcber die gefeierte <strong>&#8222;Nerv\u00f6se Welt&#8220;<\/strong> bis zur (uns lieberweise <strong>schon vorab<\/strong> zur Verf\u00fcgung gestellten) Singleauskopplung <strong>&#8222;Neuseeland&#8220;<\/strong> vom mit Spannung erwarteten <strong>&#8222;Herbstalbum&#8220;<\/strong> \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Wir sind <strong>ein geiles Institut.<\/strong> Und sieben Jahre Klavierunterricht sind vielleicht doch genug&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Podcast\/Download: Artarium vom Sonntag, 19. 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