{"id":8944,"date":"2014-01-10T05:06:10","date_gmt":"2014-01-10T04:06:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/?p=8944"},"modified":"2014-01-13T01:28:19","modified_gmt":"2014-01-13T00:28:19","slug":"kaeptn-peng-der-anfall-ist-nah","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/2014\/01\/10\/kaeptn-peng-der-anfall-ist-nah\/","title":{"rendered":"K\u00e4ptn Peng! (Der Anfall ist nah)"},"content":{"rendered":"<p><strong>-&gt; Download: <a href=\"http:\/\/cba.fro.at\/252666\">Artarium vom Sonntag, 12. Januar<\/a> &#8211; &#8222;Nein, der deutschen Rap-Gemeinde wird auch dieser zweite Versuch nicht zusagen.&#8220; Dies konstatiert der popkulturell immerhin nicht unversierte MusikExpress am Anfang seiner danach doch zunehmend <a href=\"http:\/\/www.musikexpress.de\/reviews\/alben\/article403238\/kaeptn-peng-amp-die-tentakel-von-delphi-expedition-ins-o.html\">hymnischen Rezension<\/a> (5 Sterne) des neuen\/ersten Albums &#8222;Expedition ins O&#8220; von <a href=\"http:\/\/www.kreismusik.de\/bands.html\">K\u00e4ptn Peng und die Tentakel von Delphi<\/a>. Letztere sind das aktuelle, um drei weitere Musiker verst\u00e4rkte Bandprojekt der Gebr\u00fcder Gwisdek, ehedem bekannt als <a href=\"http:\/\/www.kreismusik.de\/bands.html\">Shaban &amp; K\u00e4ptn Peng<\/a> und mit ihrem Album &#8222;Die Z\u00e4hmung der Hydra&#8220; l\u00e4ngst fl\u00e4chendeckend erfolgreicher Geheimtipp unter Genie\u00dfern des gehobeneren Mundartismus, der auch dem Sprachverm\u00f6gen seines Publikums mehr abverlangt als ein sonst in HipHop-Kreisen weithin verbreitetes plump-industrielles &#8222;HeyHo&#8220;-Gepose und andere Abscheulichkeiten pseudomafi\u00f6sen Hintergrunds wie &#8222;Ich fick dich kaputt&#8220; \ud83d\ude41 Nein, dieser K\u00e4ptn ist auf\u00a0 eine erfrischend radikale Art anders peng als die nachgehopsten Ghettomumien &#8211; und kommt noch dazu am <a href=\"http:\/\/www.volume.at\/events\/kategorie-uebersicht\/detailansicht\/m07\/26644\/\">Montag, 20. Januar ins Rockhouse Salzburg<\/a>.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2014\/01\/expedition_ins_o.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-8975\" alt=\"expedition_ins_o\" src=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2014\/01\/expedition_ins_o-300x300.jpg\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2014\/01\/expedition_ins_o-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2014\/01\/expedition_ins_o-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2014\/01\/expedition_ins_o-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2014\/01\/expedition_ins_o.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir erlauben uns also aus gegebenem Anlass, <strong>hier<\/strong> in unserer Reihe <strong>&#8222;Das ganze Album&#8220;<\/strong> oben erw\u00e4hntes und nebenan abgebildetes Werk <strong>vorzustellen<\/strong>. Weil selbiges allerdings recht \u00fcberlang ausgefallen ist (wie schon das vorherige, was uns eh freut) werden wir euch <strong>eine Auswahl<\/strong> von Tracks <strong>aus beiden Alben<\/strong> servieren, beginnend mit dem ersten nat\u00fcrlich, zum <strong>besseren Vergleich<\/strong>. Und dazu auch was sagen&#8230; \ud83d\ude09<\/p>\n<p><em>Wir werden schon von all den and&#8217;ren Weltraumrassen ausgelacht<\/em><br \/>\n<em>als die nichts Checkenden, sich selbst Zerst\u00f6renden,<\/em><br \/>\n<em>Verr\u00fcckten, Deprimierten, die nix sehen und nix h\u00f6ren<\/em><br \/>\n<em>Die um sich Schlagenden, Ver\u00e4ngstigten, Bekloppten<\/em><br \/>\n<em>die verga\u00dfen was sie waren und sich selber st\u00e4ndig foppten<\/em><br \/>\n<em>und sich toppten in der Disziplin der Selbstverarschung<\/em><br \/>\n<em>Unsere Labyrinthe \u00fcbersteigen die Erwartung<\/em><br \/>\n<em>jedes m\u00f6glichen Meisters, der Labyrinthe-Dichtkunst<\/em><br \/>\n<em>(Wir folgen dem Kaninchen!)<\/em><br \/>\n<em>Und pl\u00f6tzlich bricht uns der Boden weg<\/em><\/p>\n<p>Diese <strong>Textkostprobe<\/strong> aus dem Titel <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=AdrHzwWVheA\"><strong>Sockosophie<\/strong><\/a> stellt schon einmal unmissverst\u00e4ndlich klar, mit welcher <strong>Gattung gerappten Gesangs<\/strong> wir es hier zu tun bekommen. Und auch was die Musik betrifft, sieht der <strong>MusikExpress<\/strong> hier f\u00fcr unsereinigen mehr kosmisches Licht am anderen Ende des Rockhouses als etwa f\u00fcr stylistisch verkrampftere Gem\u00fcter: &#8222;<strong>Die Beats<\/strong> haben die Tentakel von Delphi mit Gitarre und Bass, auf Reisekoffern und Plastikeimern eingespielt. Auch das, so phantasievoll klappernd und krachend zwischen Neo-Folk und Augsburger Puppenkiste, wird den <strong>Gralsh\u00fctern des HipHop<\/strong> nicht gefallen.&#8220; <strong>Doch<\/strong> seien wir uns ehrlich &#8211; <strong>sind wir nicht alle<\/strong> manchmal <strong>ein bisschen Peng?<\/strong> \ud83d\ude1b<\/p>\n<p>K\u00e4ptn Bluna<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>-&gt; Download: Artarium vom Sonntag, 12. 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