{"id":9026,"date":"2014-01-17T04:03:15","date_gmt":"2014-01-17T03:03:15","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/?p=9026"},"modified":"2023-10-01T14:47:17","modified_gmt":"2023-10-01T13:47:17","slug":"kunnstpause","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/2014\/01\/17\/kunnstpause\/","title":{"rendered":"Kunnstpause"},"content":{"rendered":"<p><strong>-&gt; Download: <a href=\"http:\/\/cba.fro.at\/252961\">Artarium vom Sonntag, 19. Januar<\/a> &#8211; Schneller, h\u00f6her, weiter &#8211; und vor allem besser, immer noch ein klein wenig besser als beim letzten Mal! Jede(r) Kunstschaffende und Projektgestaltende kennt das doch &#8211; und tr\u00e4gt etwas von dieser ewig antreibenden Unzufriedenheit mit sich herum. Die derzeitige Erscheinungsform des von einem selbst und aus einem selbst Hervorgebrachten erscheint schon nach einer Nacht, sp\u00e4testens aber nach ein paar Tagen erheblich verbesserbar. Sch\u00f6n und gut &#8211; sich nie auf den Lorbeeren des bisher Erreichten ausruhen zu m\u00f6gen und daher stets nach der Erweiterung eigener Ausdrucksm\u00f6glichkeiten zu streben, das macht nun einmal eine sch\u00f6pferische Pers\u00f6nlichkeit aus, das ist auch im Sinne einer eigenen Entwicklung stimmig und sympathisch. Was aber, wenn dieses innere Streben nach Perfektion unter die Zw\u00e4nge der <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1385171452641\/Ihr-seid-die-Burnout-Gesellschaft\">Burnout-Gesellschaft<\/a> und zur Selbstausbeutung ger\u00e4t?<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2014\/01\/DSCN0690.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9049\" src=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2014\/01\/DSCN0690-300x224.jpg\" alt=\"The Angry Bird\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2014\/01\/DSCN0690-300x224.jpg 300w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/files\/2014\/01\/DSCN0690-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Somit setzen wir mit der sonnt\u00e4glichen Sendung zwischen <strong>Weihnachtszeit<\/strong> und neuen <strong>Projektideen<\/strong> ein deutliches Zeichen f\u00fcrs <strong>Herunterschrauben eigener Erwartungen<\/strong> und f\u00fcrs <strong>dringende<\/strong> <strong>Druckentl\u00fcften des inneren Leistungsboilers<\/strong>. Denn kein Mensch kann sich st\u00e4ndig steigern, egal wie <strong>selbstbestimmt<\/strong> seine Ziele auch sein m\u00f6gen&#8230; <strong>Fortw\u00e4hrendes Wachstum<\/strong> f\u00fchrt unausweichlich zum <strong>finalen Zerplatz<\/strong> und <strong>andauernde Beschleunigung<\/strong> zum ungebremsten <strong>aus der Kurve fliegen<\/strong>. Nicht jede neue Sendung muss <strong>intensiver, komplexer, pr\u00e4ziser<\/strong> &#8211; genau gesagt also <strong>besser<\/strong> &#8211; geraten als die jeweils vorherige. <strong>Nein, eine Sendung ist gut, indem sie stattfindet<\/strong>. Das ist n\u00e4mlich auch ihr ureigentlichster Zweck! Oder wie w\u00e4re etwa ein <strong>l\u00e4ngerfristiges Liebesleben<\/strong> auch nur ansatzweise vorstellbar, in dem <strong>jeder H\u00f6hepunkt ein noch h\u00f6herer<\/strong> und <strong>jeder Orgasmus ein noch multiplerer<\/strong> sein <strong>M\u00dcSSTE?<\/strong> Auch Sex ist halt gelegentlich nichts anderes als <strong>&#8222;einander den R\u00fccken kratzen&#8220;<\/strong> &#8211; und genau so etwas in der Art wollen wir in dieser Sendung <strong>zelebrieren<\/strong>. Ein paar liebenswerte <strong>Freundlichkeiten in Wort und Musik<\/strong> austauschen &#8211; und einfach mal <strong>die ganz gro\u00dfen Anspr\u00fcche<\/strong> auf sich beruhen lassen! Werden wir denn nicht alle mit der Zeit \u00e4lter &#8211; <strong>und sterben zum Schluss?<\/strong> Na also \ud83d\ude42<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>-&gt; Download: Artarium vom Sonntag, 19. Januar &#8211; Schneller, h\u00f6her, weiter &#8211; und vor allem besser, immer noch ein klein wenig besser als beim letzten Mal! Jede(r) Kunstschaffende und Projektgestaltende kennt das doch &#8211; und tr\u00e4gt etwas von dieser ewig &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/2014\/01\/17\/kunnstpause\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[67,1,15],"tags":[83,84,16284],"class_list":["post-9026","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-konzept-entwicklung","category-uncategorized","category-sendungen","tag-inteam","tag-kunnst","tag-musik"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9026","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9026"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9026\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24578,"href":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9026\/revisions\/24578"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9026"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9026"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/artarium\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9026"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}