{"id":2201,"date":"2016-04-13T05:00:41","date_gmt":"2016-04-13T04:00:41","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.radiofabrik.at\/battleandhum\/?p=2201"},"modified":"2016-04-13T05:06:09","modified_gmt":"2016-04-13T04:06:09","slug":"gott-ist-code","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/battleandhum\/2016\/04\/13\/gott-ist-code\/","title":{"rendered":"Gott ist Code"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left\"><em>Battle&amp;Hum #69 am Samstag, 16.04.2016, ab 22:00 Uhr, diesmal mit Kn\u00f6del!<\/em><\/p>\n<p>Ein r\u00f6misches Sprichwort besagt, dass Geld nicht stinkt (Pecunia non olet). Die Geschichte trug sich im alten Rom zu. Kaiser Vespasian f\u00fchrte eine Latrinensteuer (die R\u00f6mer hatten ja einige tolle <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=BbOedZN3Sb4\">Innovationen<\/a> f\u00fcr die Barbaren auf Lager.) ein, hielt die ersten Einnahmen seinem Sohn Titus unter die Nase und fragte: \u201eRiechst du etwas?\u201c Soweit die Legende.<\/p>\n<div id=\"attachment_2208\" style=\"width: 230px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.boukal.at\/de\/gallery.html\/lets-make-money-2013\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2208\" class=\"wp-image-2208\" src=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/battleandhum\/files\/2016\/04\/TB_LetsMakeMoney-162x300.jpg\" alt=\"&quot;Let's Make Money&quot; \u00a9Tanja Boukal\" width=\"220\" height=\"407\" srcset=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/battleandhum\/files\/2016\/04\/TB_LetsMakeMoney-162x300.jpg 162w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/battleandhum\/files\/2016\/04\/TB_LetsMakeMoney.jpg 394w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2208\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Let&#8217;s Make Money&#8220;<br \/> \u00a9Tanja Boukal<\/p><\/div>\n<p>Dazu schie\u00dft mir ein Gedanke gleich Jupiters Blitz durch die Synapsen. Die Gleichsetzung der k\u00f6rperlichen Ausscheidungen mit Geld. Sogleich erscheint auf meiner Bildfl\u00e4che ein Esel, der Golddukaten def\u00e4kiert. Der viel beschworene Wunsch, ein Geldschei\u00dfer m\u00f6chte einem doch ein ordentliches H\u00e4ufchen machen, schl\u00e4gt in dieselbe Kerbe. Auch die Redewendung: \u201eMit vollen Hosen ist gut stinken!\u201c entspricht der Gleichung F\u00e4zes = Mammon. Ich glaube die Homophonie von Kot\/Code ist nicht per Zufall in die Welt gekommen. Wir sollen vor dem Bankomat stehend, uns die Finger mit \u201eCode\u201c beschmutzen. Der Zahltag des Tieres ist gekommen. Die Offenbarung welche der Kontostand bringt, ist oft viel apokalyptischer als die wildesten Visionen des Johannes. Der ewige Geizkragen Dagobert Kack ist wahrscheinlich nicht ungewollt in der N\u00e4he eines analen Charakters angesiedelt. Wir zwicken alles fest zusammen und lassen ja nichts (r)aus. Donald war schon immer sympathischer.<\/p>\n<p>H\u00e4lt der Vergleich stand? Wenn Ja, hei\u00dft das, dass Geld Schei\u00dfe ist oder Schei\u00dfe Geld? Manche machen aus Schei\u00dfe ja einen Haufen Geld, siehe Dixi\/ToiToi Klos. Als D\u00fcngemittel unverzichtbar, wir bringen Unmengen an Odel auf unsere Wiesen aus. Stickstoff und Phosphor finden sich in beachtlicher Konzentration im Lulu &amp; AA. Meeresvogelexkremente sind derart reich an Phosphor, dass schon so manche Insel im Pazifik durchl\u00f6chert und ausgebeutet wurde. Die \u00c4hnlichkeit von Adel und Odel f\u00fchrt mich zu der Schlussfolgerung Kot = gut und Geld = b\u00f6se. Obwohl der Adel eigentlich auch nicht gut war und abgeschafft wurde. Ihr seht es ist nicht so leicht zwischen Gut und B\u00f6se zu differenzieren, sogar sehr kompliziert.<\/p>\n<div id=\"attachment_2209\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.boukal.at\/de\/gallery.html\/das-streben-nach-gluck\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2209\" class=\"wp-image-2209\" src=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/battleandhum\/files\/2016\/04\/TB_StrebenGlueck_Gesamt-214x300.jpg\" alt=\"&quot;Das Streben nach Gl\u00fcck&quot; \u00a9Tanja Boukal\" width=\"250\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/battleandhum\/files\/2016\/04\/TB_StrebenGlueck_Gesamt-214x300.jpg 214w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/battleandhum\/files\/2016\/04\/TB_StrebenGlueck_Gesamt-768x1075.jpg 768w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/battleandhum\/files\/2016\/04\/TB_StrebenGlueck_Gesamt-731x1024.jpg 731w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/battleandhum\/files\/2016\/04\/TB_StrebenGlueck_Gesamt.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2209\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Das Streben nach Gl\u00fcck&#8220;<br \/> \u00a9Tanja Boukal<\/p><\/div>\n<p>Grunds\u00e4tzlich halte ich mal fest, dass Geld schon ein bisschen b\u00f6se ist. Es verdirbt bekanntlich den Charakter, wohingegen ein ordentlicher Stuhl noch jede(n) befreit und gl\u00fcckselig gemacht hat. Das Kapital ist schlecht, die Reichen sch\u00f6pfen fr\u00f6hlich Rendite und die Armen nagen an trockenem Brot. \u201eWas ist ein Dietrich gegen eine Aktie?\u201c, h\u00f6re ich Berchtold Brecht sagen. Wie war das noch mit dem einen Prozent der Menschheit welches ungef\u00e4hr so viel besitzt wie die H\u00e4lfte des weltweiten Gesamtverm\u00f6gens. Das hei\u00dft, ein paar Manschettenknopf- und Rolextr\u00e4gerInnen hauen ein paar Milliarden auf ein Packerl und eine Ruhe ist. Sind doch alles nur Zahlen im virtuellen Raum, oder? W\u00e4re die \u201e<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/K_Foundation\">The K Foundation<\/a>\u201c Methode heilsamer? Die Wahnsinnigen haben 1994 im Zuge einer Doku eine! Million! Pfund! Sterling! (Einnahmen aus dem Musikgesch\u00e4ft als \u201eThe KLF\u201c) <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/K_Foundation_Burn_a_Million_Quid\">verbrannt<\/a>. Ist das nun v\u00f6llig gest\u00f6rt oder sowas von subversiv dass man sein Sparschwein opfern m\u00f6chte?<\/p>\n<p>Im Alten Testament tanzten sie noch um ein goldenes Kalb. Nat\u00fcrlich wurde Papa Mose richtig b\u00f6se, aber im Neuen Testament wird Jesus schon viel konkreter und warnt uns davor Sch\u00e4tze auf Erden anzuh\u00e4ufen, wo Motte und Wurm sie zerfressen. Wobei das erscheint mir, trotz aller Richtigkeit, doch irgendwie falsch, denn kein Wurm frisst Gold, vorher knabbert er lieber am Menschlein. Ja Ja, wir haben die Botschaft schon verstanden, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=PciJreaXQH4\">du kannst dir nichts mitnehmen<\/a>. Das gilt, da kriecht der Wurm dr\u00fcber.<\/p>\n<p>Dies alles werden wir am Samstag (16.04.2016) ab 22:00 Uhr in <a href=\"http:\/\/battleandhum.at\" target=\"_blank\">Battle&amp;Hum<\/a> bearbeiten, pr\u00e4zisieren, streifen oder wom\u00f6glich auch g\u00e4nzlich daran vorbei schiffen. Dreht den Swag auf!<\/p>\n<p>MC Wuh<\/p>\n<p>(Die Rechte der Bilder liegen bei \u00a9Tanja Boukal.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.boukal.at\/de\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.boukal.at\/de\/<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Battle&amp;Hum #69 am Samstag, 16.04.2016, ab 22:00 Uhr, diesmal mit Kn\u00f6del! Ein r\u00f6misches Sprichwort besagt, dass Geld nicht stinkt (Pecunia non olet). Die Geschichte trug sich im alten Rom zu. 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