{"id":2341,"date":"2013-08-07T22:09:33","date_gmt":"2013-08-07T22:09:33","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.radiofabrik.at\/nachtfahrt\/?p=2341"},"modified":"2013-09-10T04:24:37","modified_gmt":"2013-09-10T04:24:37","slug":"dichterwerdung-und-sprachfaszination-chriss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/nachtfahrt\/uncategorized\/dichterwerdung-und-sprachfaszination-chriss\/","title":{"rendered":"Dichterwerdung und Sprachfaszination (Chriss)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Stream\/Download: <a href=\"http:\/\/cba.fro.at\/246128\">Die Perlentaucher Nachtfahrt vom Freitag, 9. August<\/a> verdichtet sich zu einem dichten Gedicht, welches die Dichtheit der Sprache auf dichterische Weise abdichtet und sich fasziniert von den schier unendlichen M\u00f6glichkeiten der Dichtung in eine Textase st\u00fcrzt, die dichter nicht sein k\u00f6nnte! Zumal es endlich wieder an der Zeit ist der Sprache zu huldigen und sie gleichzeitig in ihre Einzelteile zu zerlegen, neu zu formen, sie umzugestalten und kreativ mit W\u00f6rtern zu spielen! Also, willkommen im Einmachglas der M\u00f6glichkeiten! \ud83d\ude00\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.radiofabrik.at\/nachtfahrt\/files\/2013\/08\/IMAG0114.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2345\" alt=\"bl\u00e4tterfallen\" src=\"http:\/\/blog.radiofabrik.at\/nachtfahrt\/files\/2013\/08\/IMAG0114-300x179.jpg\" width=\"300\" height=\"179\" srcset=\"https:\/\/blog.radiofabrik.at\/nachtfahrt\/files\/2013\/08\/IMAG0114-300x179.jpg 300w, https:\/\/blog.radiofabrik.at\/nachtfahrt\/files\/2013\/08\/IMAG0114-1024x613.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir wachsen so selbstverst\u00e4ndlich mit der Sprache auf, dass uns teilweise gar nicht mehr auff\u00e4llt, wie zauberhaft und magisch sie sein kann. Sie kann Welten \u00f6ffnen -fantastisch und traumhaft; sie vermag es aber auch uns zu verletzen, h\u00e4sslich zu sein, widerlich und ekelerregend. Sie ist unendlich weit, farbenfroh und so facettenreich; dennoch sto\u00dfen wir hin und wieder an ihre Grenzen. Sprache kann wirklich sprachlos machen. Manchmal verschlagt es uns die Worte, wir k\u00f6nnen nichts mehr sagen, bringen keinen Satz mehr hervor, als h\u00e4tten wir verlernt zu sprechen&#8230;<\/p>\n<p>Ich als Dichter lebe von ihr. Ich liebe und ich hasse sie; und bin auf sie angewiesen. Es ist schon merkw\u00fcrdig wie ein Wort den Sinn eines ganzen Satzes ver\u00e4ndern kann. Es ist ein st\u00e4ndiges Abwiegen, ein andauerndes \u00dcberlegen und Feilen, eine Arbeit, eine Besch\u00e4ftigung, die niemals aufh\u00f6rt, immer weiter geht. Ich bin im Bann der Worte. Und kann doch \u00fcber sie bestimmen! Ich glaube, es ist eine Art Symbiose. Ohne Worte k\u00f6nnte ich nicht meine Gedanken nieder schreiben und ohne mich blieben sie nur seltsame Hieroglyphen&#8230;<\/p>\n<p>Ich werde versuchen mich der Sprache anzun\u00e4hern, doch sie wird sich mir wohl nie ganz erschlie\u00dfen. Es ist ein Mysterium, genauso wie die Zeit. Sprache verbindet und Sprache unterscheidet. Sie stiftet Missverst\u00e4ndnisse und schlie\u00dft Freundschaften. Sie lebt und ver\u00e4ndert sich unaufhaltsam. Genauso wie wir Menschen, denn wir lassen sie erst lebendig werden, hauchen ihr Magie ein und sollten sie auch vor Verfall und Zersetzung bewahren. Denn ich glaube immer noch und mehr denn je, dass Worte zaubern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stream\/Download: Die Perlentaucher Nachtfahrt vom Freitag, 9. 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