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Hunde, die leben helfen

Assistenzhund, Signalhund, Therapiehund, Servicehund – was bedeuten diese Begriffe überhaupt? Und wo ist der Unterschied?

Klara Zösmayr und Andreas Fuchshuber haben einiges gemeinsam. Beide sind Sachverständige für Assistenzhunde und beide haben selbst einen Assitenzhund an ihrer Seite, der leben hilft. Klaras Assistenzhündin Ylvi ist sogar Namensgeberin für ihre Website http://assistenzhund-ylvi.at/.

Klara Zösmayr klärt auf und berät Menschen in Sachen Assistenzhund – auch bereits vor der Anschaffung. In ihrer Facebookgruppe  werden Austausch und Vernetzung groß geschrieben.

c)fuchshuber
Servicehund im Dienst

Andreas Fuchshuber bietet die Vermittlung von qualifizierten TrainerInnen und sowie Seminare im Bereich Lerntheorie, Stress, Körpersprache und Kommunikation.

Als erster Trainer in Österreich, der sich der „Selbstausbildung“ von Assistenzhunden verschrieben hat, profitieren seine SchülerInnen von seiner doppelten Erfahrung – als Ausbildner und als Betroffener.

 

Verantwortung für den Assistenzhund

Ein Assistenzhund ist nicht einfach nur ein „Arbeitsbehelf“, er ist ein Freund und Helfer auf 4 Beinen, ein Familienmitglied. Und auch ein Assistenzhund braucht Freizeit, Kontakte zu Argenossen und ausreichend Ruhe und Erholung. Denn der Job als Assistenzhund ist anstrengend.

Aus diesem Grund ist auch wichtig, dass ein Assistenzhund rundherum gesund ist. Um überhaupt zur Prüfung vor dem Bundesministerium antreten zu dürfen, muss sich der angehende Assistenzhund nämlich  einer Gesundheitsüberprüfung unterziehen.  Erst wenn diese positiv ausfällt, darf das Team die  Prüfung ablegen.

Der Assistenzhund trägt Uniform, eine Kenndecke, die ihn als geprüften Hund im Dienst ausweist. Das ist wichtig, denn für einen Assistenzhund gelten viele Sonderregelungen. Er darf auch dorthin mit, wo normalerweise Hunden der Zutritt verwehrt wird, zum Beispiel ins Lebensmittelgeschäft, zum Zahnarzt oder in den Tiergarten.

Natürlich muss sich so ein besonderer Hund zu benehmen wissen. Er braucht zunächst eine Grundausbildung und dann die Spezialausbildung, die ganz auf die Bedürfnisse seines Menschen abgestimmt wird.

Als Assistenzhundetrainer kann sich zwar schnell jemand bezeichnen, doch sollte man sich auf jeden Fall an jemanden wenden, der wirklich über Wissen und Erfahrung verfügt und sich moderner = gewaltfreier Methoden bedient.

^blog Klara

Der Assistenzhund in der Öffentlichkeit

Wer mit einem Signal- oder Servicehund in der Öffentlichkeit unterwegs ist, hat es nicht immer einfach. Viele Menschen wissen nicht, dass man einen solchen Hund nicht ansprechen oder gar anfassen sollte. Auch Hundekontakt im Dienst ist nicht erwünscht, schließlich ist sein Mensch auf die Hilfe und Aufmerksamkeit des Hundes angewiesen.

 

Sendung anhören

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per APP immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:08 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik, über den Hunderunde Blog oder direkt über das Archiv .

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com