Alle Beiträge von Karin Immler

Mach’s gut Kleiner – Was ZüchterInnen sich für ihre Welpen wünschen

Sympathie entscheidet

Wer verantwortungsvoll Hunde züchtet, egal welcher Rasse, steht irgendwann auch vor der Frage, wem er die Welpen dann für ihr weiteres Leben anvertraut. Natürlich wünscht man sich je nach Rasse Haus mit Garten/ohne Treppen/in ruhiger Lage, gesellige oder ruhige Menschen, die es gerne sportlich/gemütlich/zurückgezogen mögen.  Eben die eine oder andere Voraussetzung, was die Lebensumgebung betrifft. Doch darüber hinaus gibt es noch einige weitere Kriterien, wie mir 2 erfahrene Züchterinnen in der Sendung erzählen. Jutta Wagner berichtet zum Beispiel, sie sei immer gut beraten gewesen, wenn sie auf die Instinkte der Mutterhündin geachtet hat. Eine wichtige Voraussetzung, um einen Welpen von ihr zu bekommen ist daher, die Sympathie ihrer Hunde diesem Menschen gegenüber.

Dr. Jutta Wagner züchtet Shelties und zwar bereits seit 18 Jahren. Lanti, eine ihrer beiden Stammhündinnen feierte gerade erst ihren 11. Geburtstag. Tahli, die zweit Stamm-Mutter ist bereits 12,5. Die Welpen aus Jutta Wagners Zucht übersiedeln zwischen der 8. und der 12 . Lebenswoche in ihr neues Zuhause.  Der Abgabezeitpunkt variiert je nach Hund und je nach Mensch. Das hat  damit zu tun, wie weit der Zwerg schon ist und auch wie viel Hundeerfahrung die neuen WelpenbesitzerInnen mitbringen. Wenn bereits ein Vierbeiner im Hause wohnt, der sich an der Erziehung des Welpen beteiligen kann, wird auch das berücksichtigt, um den optimalen Abgabezeitpunkt zu bestimmen.

 

Züchterischer Rat für WelpenhalterInnen

In den Gesprächen mit den angehenden WelpenhalterInnen geht es natürlich auch um Erziehung und nicht zuletzt auch um Hundeschule. Die gilt es mit Sorgfalt auszuwählen, denn so ein kleiner, zarter Hund, wie es ein Sheltiewelpe ist, kommt leicht unter die Räder – ähem Pfoten.  Die Zusammensetzung einer Welpengruppe ist daher von entscheidender Bedeutung. Neben einer gewaltfreien Herangehensweise natürlich.

 

Welpenspielgruppen für die Kleinen?

Das Konzept der Welpenspielgruppen sieht Jutta Wagner aus mehreren Gründen skeptisch und rät wie auch Belinda Fischer eher davon ab.

Auch Belinda Fischer steht den Menschen, die einen Welpen von ihr bekommen, mit Rat und Tat zur Seite. Sie hat sich vor Jahren dazu entschieden, ihre Hunde mit Rohfütterung und ohne Chemie großzuziehen und aufs Impfen gänzlich zu verzichten. InteressentInnen, die mit dieser Herangehensweise keine Freude haben, weist Belinda Fischer ab.

Ihren Standpunkt vertritt sie klar und deutlich und freut sich darüber, dass immer mehr Menschen über die Notwendigkeit von Impfungen und Kastration nachdenken.  Schließlich sei so ein Hund genauso komplex wie ein Uhrwerk. Und wird da ein Rädchen herausgenommen oder an einem Schräubchen gedreht, wirkt sich das natürlich auf das gesamte Uhrwerk sprich Hundchen aus.

Energetische Unterstützung für Mama und Welpen

Belinda Fischer ist Energetikerin und begleitet ihre Hunde von Anfang an auch auf diese Weise. Zu ihren Methoden gehören u.a. Reconnective Healing nach Dr. Eric Pearl, Energetische Hilfestellungen zum Lösen von Traumen, Blockaden und Problemen, Arbeiten mit Schwingungsenergie und energetischer Lichtenergie sowie Gesundheits-u. Ernährungsberater nach Kurt Tepperwein.

Service Box

Dr. med. Jutta Wagner
Shelties of powerful mind

Belinda Fischer
Golden Retriever vom Golden Home
Facebook

Lektüre für angehende WelpenhalterInnen

Ulli Reichmann, Auf kleinen dicken Pfoten
Suzanne Clothier, Es würde Knochen vom Himmel regnen
Turid Rugaas, Calming Signals, Die Beschwichtigungssignale der Hunde
Mirjam Cordt, Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt und Die sichere Bindung ist die beste Erziehung
know wau Hundepodcast

Musik

Osborne Brothers – Tennessee Hound Dog
Benjamin – Dogwood Angel

 

Sendung anhören – Achtung: neuer Sendeplatz

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream am 2. Mittwoch im Monat um 12.06 und am 2. Samstag im Monat um 14:06 Uhr. Alle Sendungen können im Internet nachgehört werden und zwar hier.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

 

FAIR statt fies! Aufklärung tut not

Hätten wir vor 15 Jahren behauptet, dass Hundeerziehungsformate den Weg ins Hauptabendprogramm im Fernsehen und auf die Showbühnen finden, wären wir schallend ausgelacht worden. Und doch hat genau das stattgefunden. Gleichzeitig sind Wissenschaft und Forschung „auf den Hund gekommen“ und es kam zu einer intensiven Professionalisierung im Hundetraining. Wir erleben derzeit wirklich einen Paradigmenwechsel im Hundetraining, zumindest jene, die sich  mitentwickeln und weiterbilden.

Doch noch immer gelingt es nicht, dieses moderne Wissen um unsere vierbeinigen Gefährten flächendeckend zu verbreiten. Noch immer kämpfen die VertreterInnen gewaltfreier Trainingsmethoden um breite Anerkennung und gegen die teils absurden, teils überholten Theorien, die in einigen dieser eingangs genannter Formate verbreitet werden.

Die Schweizerin Monika Oberli ist Hundetrainerin in ihrer Teamschule für Mensch und Hund und Frauchen von 2 Australian Shepherds. Für die Blogparade „FAIR statt fies“ steuert sie einen Artikel über das vielzitierte „schlechte Gewissen des Hundes“ bei. Zusammen mit anderen zeigen, dass man mit dieser Art der Hundeausbildung nicht alleine ist und ein freundlicher Umgang mit den Hunden zielführend ist, darum geht es ihr bei dieser Aktion.

Die Botschaften aus den Fernsehformaten ziehen weite Kreise und das – so meint sie – heute mehr noch als vor ein paar Jahren.

Für sie ist es ganz wichtig, auch die HundehalterInnen abzuholen. Nicht nur sprachlich durch eine verständliche Wortwahl, sondern besonders auch im Training. Denn das Team besteht nun mal immer aus Hund UND Mensch.

„Man braucht als Hundehalter eine gute Kommunikation mit seinem Tier“ Olaf Neumann

Olaf Neumann ist bildender Künstler und unter anderem für seine Schwarmkunst bekannt. Als Besitzer (oder Personal) einer Dogge und einer Malteserin betrifft ihn das Thema Hundeerziehung ganz persönlich. Die unerwünschten Nebenwirkungen von strafbasiertem Training hat er selbst erlebt und daraus gelernt. Heute ist er aus Überzeugung sowohl bei Dogge Scully, als auch bei der kleinen Finnie erfolgreich mit positiver Bestärkung zugange.

Unter dem Künstlernamen Dogtari entstehen seine Doggencartoons mit den Hauptdarstellern Scully und Bruno, die bereits eine riesen Fangemeinde haben.

Für PositiveRocks sind an die 90 Cartoons über Cartoonhund Rocky und seine Sicht der Dinge  geplant, die nach und nach veröffentlicht werden.  Mit seinen Cartoons über Alltagssituationen, die wir HundehalterInnen alle kennen, möchte Dogtari die Menschen zum Nachdenken bringen.

Aufklärung mit Humor und Köpfchen

Ganz passend zum Trainingsansatz der Positiven Verstärkung, geht man dabei nicht den Weg, Andersdenkende anzufeinden. Vielmehr wird Wissen hier auf leicht verdauliche Art weitergegeben.

Derzeit finden mehrere Aktionen statt, die alle diesen Zweck verfolgen, nämlich HundehalterInnen zu sensibilisieren und zu informieren – ohne den erhobenen Zeigefinger.

Tausche Ticket gegen Training

Diese Aktion wurde von der Öst. Trainerin und Trägerin des Bundestierschutzpreises 2014, Sunny Benett, ins Leben gerufen. Sie findet immer dann statt, wenn ein bekannter amerikanischer Entertainer durch die Lande tourt.  Kompetente, wissenschaftlich fundiert arbeitende HundetrainerInnen laden HundehalterInnen ein, ihre Tickets der TV Hundetrainershows, auch gebrauchte , gegen eine kostenlose Übungsstunde einzutauschen. Ganz nach dem Motto: „Der Vergleich macht Sie sicher.“  Die Informationen Tausche Ticket gegen Training finden Sie über die Initiative für gewaltfreies Hundetraining.  Auf der Website der VÖHT sind die teilnehmenden VÖHT-Mitglieder angeführt, die neben anderen TrainerInnen, Ihre Eintrittskarte eintauschen.

„Sag NEIN zu Gewalt im Hundetraining“ ist die Initiative von  HundetrainerInnen aus Tirol, Vorarlberg und Südtirol, die auch großteils bei der Tickettauschaktion mitmachen.

Blogparade „FAIR statt fies“

Blogparade „FAIR statt fies“. Die BloggerInnen kommen aus der deutschsprachigen Hundeszene, die meisten sind UnterstützerInnen der Initiative für gewaltfreies Hundetraining. Auch viele Mitglieder der VÖHT, der Vereinigung Öst. HundeverhaltenstrainerInnen stellen sich in den Dienst der guten Sache und steuern ihre Blogartikel bei.

PositiveRocks

#PositiveRocks!® ” Rocky” der Cartoon-Hund aus der Feder von Olaf Neumann alias Dogtari erklärt die Welt des modernen Hundetrainings! Selbstironisch und mit Augenzwinkern, aber immer auf den Punkt!

Service Box

Monika Oberli
Teamschule, die Hundeschule für Mensch und Hund
Facebook, Teamschule.Mensch.Hund
Blog

Olaf Neumann
Comiczeichner Olaf Neumann
Dogtari
Facebook, Dogtari

 

Hunderunde-Sendungen, die zum Thema passen:

Kooperation statt Kommandoton
Wissen statt Gewalt – Was gutes Training ausmacht
TV-Hundetraining – Gefährliche Unterhaltung auf Kosten unserer Hunde
Tausche Ticket gegen Training 2.0

 

Musik

Dog, Attwenger
Dog Days are over, Florence + The Machine
Dog big and dog little, Frankie Gavin

Sendung anhören – Achtung: neuer Sendeplatz

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream am 2. Mittwoch im Monat um 12.06 und am 2. Samstag im Monat um 14:06 Uhr. Alle Sendungen können im Internet nachgehört werden und zwar hier.

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Hoopers – mehr als nur Agility ohne Springen

Hoopers oder Hoopers Agility ist bei uns noch nicht sehr verbreitet. Ich kann mir aber vorstellen, dass sich das rasch ändert, denn diese Sportart hat allerhand zu bieten.

Führen auf Distanz

Tanja Ganser von der Pfotenakademie „Die mobile Hundeschule“ im Chiemgau bietet Hoopers für Ihre HundeschulkundInnen an. Beim Hoopers wird ein Parcours aufgebaut, einige der Hindernisse sind Bögen, sogenannte Hoopers, die der Hund durchlaufen muss. Doch nicht nur die fehlenden Sprünge unterscheiden Hoopers vom herkömmlichen Agility, auch die Führweise ist völlig anders. Denn Hoopers wird auf Distanz geführt, der Mensch bleibt in einem bestimmten Bereich und läuft nicht, wie beim Agility mit seinem Hund gemeinsam durch den Parcours. Das macht diese Sportart auch für Menschen interessant, die körperliche Einschränkungen haben oder einfach nicht sportlich genug sind, um den ganzen Parcours im hohen Tempo zu bewältigen.

 

Ob groß ob klein

Auch bei den Hunden gibt es kaum Einschränkungen: Hoopers ist für alle geeignet. Größe, Rasse, Alter – alles das spielt nur in so fern eine Rolle, als der Parcours auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden kann. Natürlich ist es bei älteren Hunden un d solchen, die Bewegungseinschränkungen haben, gut, vorher mit  TierärztIn oder Hundephysio-SpezialistIn zu sprechen, damit diese Anpassungen gut abgestimmt sind.

 

Hoopers für den Alltag

Maria Wallner ist sozusagen „Anwenderin“, sie ist Hundesportlerin mit Hoopers-Ambitionen.  Hoopers hat sie für sich und ihre Hunde entdeckt, als sie für die ältere Hündin  auf der Suche nach einer geeigneten Beschäftigung war, die dem Alter und Gesundheitszustand von Kira entgegenkam. Inzwischen ist sie auch mit Arya in Sachen Hoopers unterwegs und berichtet in der Hunderunde, wie unterschiedlich die Ansprüche der beiden Hunde an ihre Führweise sind bzw. waren.

 

Inzwischen gibt es auch Hoopers-Bewerbe, wo Mensch-Hund-Teams im fröhlichen Wettbewerb gegeneinander antreten, für Maria und Arya ist und bleibt Hoopers eine sportliche Freizeitbeschäftigung mit Mehrwert.

Dieser Mehrwert des Hoopers war bereits mit Kira zu beobachten, denn die Hündin, die ängstlich und unsicher war, konnte deutlich davon profitieren – und zwar nicht nur auf der Bahn, sondern vor allem auch im Alltag. Hoopers fördert nicht nur die Geschicklichkeit, sondern auch das Selbstbewusstsein.

 

Servicebox

Tanja Ganser, Pfotenakademie „Die mobile Hundeschule“
Maria Wallner, (Kontaktaufnahme über die Hunderunde möglich)

 

Hundehaltung quo vadis – am Beispiel Tirol

HundehalterInnen in Österreich weht derzeit ein scharfer Wind entgegen. Nach einer Reihe von Beissvorfällen, sehen sich PolitikerInnen zum raschen Handeln veranlasst. Speziell die neue Hundehalteverordnung der Stadt Wien ist in Fachkreisen äußerst umstritten. Den zuständigen EntscheidungsträgerInnen wird vor allem vorgeworfen, dass sie sich nicht kompetent beraten haben lassen. Österreich hat viele anerkannte SpezialistInnen zum Thema Hund und Hundeverhalten, doch niemand von diesen Fachpersonen wurde in Wien miteinbezogen.

Ganz anders dagegen in Tirol. Dort hat sich eine engagierte Gruppe von Fachpersonen zusammengefunden, um gemeinsam mit Politik und TierärztInnen einen gangbaren Weg zu finden.

Der Arbeitskreis besteht aus derzeit 11 engagierten Damen,  HundetrainerInnen, HundebewegungsleherInnen, TierenergetikerInnen und einer Referentin von „Tierschutz macht Schule“, die ich gerne hier namentlich nenne: Sabine Pribil, Sylvia Ernst, Bettina Specht, Michaela Orfeo, Michaela Braunhofer, Gabi Berr, Sarah Weber, Elisabeth Lierschof, Daniela Zangerle, Verena Pöhli und Ulrike Kerber.

Durch die Ereignisse in Wien alarmiert, die in einer äußerst umstrittenen Verordnung gipfelten, fanden sich die Hundefachleute zusammen und stellten ein Konzept auf die Beine, in dem sie versucht haben, Kompromisse zu finden. Kompromisse zwischen denen, die Hunde halten und denen, die daran keine Freude oder womöglich sogar Angst vor Hunden haben.

„Wir müssen versuchen, gute Kompromisse zu schaffen“ Bettina Specht

Bettina Specht und Ulrike Kerber erzählen in der Hunderunde über die Ideen, die sie für die Tiroler Hundehaltungsverordnung haben. Eines ist jedenfalls klar: die absolute Freiheit in der Hundehaltung wird es nicht mehr geben. Zu viele Hunde gibt es, nicht nur in den Städten, zu dicht leben wir zusammen und zu viele Reibungsflächen gibt es zwischen HundehalterInnen, LandwirtInnen, Grund- und WaldbesitzerInnen, und überhaupt Nicht-HundehalterInnen.

Servicebox:

Bettina Specht
www.hundeschule-tirol.at
www.vierpfotenasanas.at
www.hundepension-tirol.at
www.futterkiste.at
Facebook

Ulrike Kerber
Ortsbäurin und Hundeverhaltensberaterin in Pettneu am Arlberg

Angsthunde: Definition, Diagnostik, Management, Trainingsansätze – Bettina Specht
Calming Signals – Turid Rugaas
Sei höflich zu deinem Hund, Kommunikation auf Augenhöhe – Masih Samin
Herz, Hirn, Hund, Expertenmeinungen zur modernen Hundeerziehung – Thomas Riepe
Entspannter Mensch – entspannter Hund… so glückt das Zusammenleben wie von selbst – Alexandra Wischall-Wagner
Mensch und Hund – ein starkes Team: Die Erfolgsformel für Vertrauen und Partnerschaft – Yvonne Adler und Gudrun Braun

Österreichisches Tierschutzgesetz
Sicherheitspolizeigesetz
Tierschutzkonforme Ausbildung von Hunden

Musik:

Hansen Band – Junger Hund
Wallenstein, Abi & Friends – Walking the dog
David Bowie – Diamond Dogs

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream am 2. Mittwoch im Monat um 12.06 und am 2. Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Alle Sendungen zum Nachhören finden Sie hier.

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Eventhundeschule – ein neuer Trend?

Früher gab es einfach „Hundeschule“ mit Kursen für Anfänger und Fortgeschrittene, Vorbereitungskurse auf die Begleithundeprüfung und dergleichen. Heute werden Fun-Tickets, Krimitouren und Specials für Ostern, Weihnachten und Halloween angeboten. Ist das einfach nur ein Gag, ein vorrübergehender Trend oder eine sinnvolle Ergänzung zur herkömmlichen Hundeschule?

Raphaela Niewerth ist Konzeptionistin, Autorin, Hundetrainerin und natürlich auch selbst Hundehalterin. Ihre Firma Hundeschulkonzepte biraphaela niewerthetet fix und fertige Konzepte für HundetrainerInnen und Hundeschulen an, darunter  Event-Konzepte, wie zum Beispiel eine Krimitour oder die Wasserspiele für heiße Sommertage.

Heidrun Pusch von respektiert, Professionelles Tiertraining in Klagenfurt, bietet Erlebnistouren für Menschen mit Hund an. Das Geheimnis der Spitalberghexe, die Krimitour „Das verschwundene Gemälde“ und neuerdings auch Dog’s Escape sind beliebte Touren, an denen die ganze Familie teilnehmen kann.

 

Qualitätszeit mit Hund

Spiel, Spaß und Spannung bieten solche Konzepte und vor allem „Qualitätszeit mit Hund“. Der sogenannte Alltagsgehorsam bleibt dabei keinesfalls auf der Strecke. Ganz im Gegenteil, spielerisch und abwechslungsreich und auf den jeweiligen Erziehungsstand, Alter und Gesundheitszustand der einzelnen Hunde angepasst, werden sitzenbleiben, liegenbleiben und dergleichen in unterschiedlichen Situationen perfektioniert.

 

„Lernen die Menschen, wie viele tolle Dinge sie mit ihrem Hund erleben können und wieviel Spaß es macht, Zeit mit dem Hund zu verbringen, ist das wohl die beste Art des Tierschutzes, die wir Hundetrainer betreiben können“ Raphaela Niewerth

Tierschutz mit Erlebnischarakter

In der Hundeschule militärisch auf und ab zu marschieren, passt nicht mehr so recht in unsere Zeit, wie Raphaela Niewerth meint. HundehalterInnen freuen sich über kreative Angebote, die auch familientauglich sind,  Leistungsdruck muss nicht dabei sein.

Nicht jede HundetrainerIn kann oder mag solche Erlebnisangebote selbst zusammenzustellen. Für diesen Fall bietet Hundeschulkonzepte nicht nur Konzepte für Basiskurse, sondern auch für Krimitour  & Co, die gerne genutzt werden.

Servicebox

Heidrun Pusch
respektiert, Professionelles Tiertraining in Klagenfurt
Facebook
Instagramm

Raphaela Niewerth
Hundeschulkonzepte
www.crossdogging.de
Facebook

 

Termine

„Das Geheimnis der Spitalberg-Hexe“
2 – 3 Std. Erlebnistour
13.04.2019 15:00

Krimitour: „Das verschwundene Gemälde“
2 – 3 Std. Kriminalfall lösen
18.05.2019 15:00

DOG´s ESCAPE
Das Exit Game für Mensch und Hund
2 – 3 Std. Rätsel lösen
08.06.2019 15:00

Literaturtipps

Krimiwanderungen mit Hunden: Aktivideen für Hundetrainer und Tour-Guides von Eva Pretscher

Musik

Baha Man, Who let the dogs out
I’m no Angel – The Winery Dogs
Dolly Parton, Me and little Andy

 

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Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per APP immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:08 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik, über den Hunderunde Blog oder direkt über das Archiv .

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

Hüftgold ade – Fastenzeit für moppelige Hunde

Nicht nur wir Menschen haben um diese Jahreszeit mit überflüssigen Pfunden zu tun. Auch Hund haben nicht immer eine funktionierende „Appetitbremse“ und wenn dann auch noch zuwenig Bewegung dazukommt,  dann ist auch bei Fifi oder Nero schnell die Taille futsch.

Damit es gar nicht erst soweit kommt, sollten Sie als HundehalterIn von vorneherein auf die richtige Ernährung achten. Diese sollte nicht nur passend für das jeweilige Tier zusammengestellt, sondern auch in der Menge an den Lebensstil und damit den tatsächlichen Bedarf abgestimmt werden.

 

FdH – lieber nicht

Wir haben auch keine Freude, wenn wir uns voller Appetit zu Tisch setzen und dann nur ein Miniportiönchen bekommen. Hunden geht es wohl ähnlich. Die meisten fressen gerne und freuen sich über einen vollen Napf.

Doch nicht nur aus diesem Grund rät Frau Dr. vet.med. Susanne Lautner, Haus- und Nottierärztin, sowie Hundetrainerin, von FdH – Friss die Hälfte – nachdrücklich ab. Denn wer einfach nur die Menge reduziert, der hat am Ende zuwenige Vitamine und andere wichtige Nahrungsbestandteile im Napf. Daher berrechnet Frau Dr. Lautner nach den Angaben der HundehalterIn, wie die ideale Kost für den Vierbeiner zusammengestellt werden soll. Dabei wird natürlich auch auf die Vorlieben und Möglichkeiten der Menschen eingegangen: wer barft, darf das weiter tun, wer nicht barft, bekommt einen Futterplan, der auf Fertigfutter abgestimmt ist.

Frau Dr. Lautner ist Spezialistin für Verhaltensmedizin und -therapie und auch für die gesunde Ernährung von Vierbeinern. Sie erstellt Futterpläne, sowohl in ihrer Praxis als auch per Internet.  Sie ist im Vorstand der PET Dog Trainers of Europe und hält Vorträge im In- und Ausland zum Beispiel über Schmerzen beim Hund.

Zu ihrem Haushalt gehören  Staff-Pit-Mix Flecki, Chihuahua Jessy und der griechische Mix Minos, sowie 2 Katzen und 2 Pferde.

 

Wer rastet, der rostet

Cavaletti-Training ist gesund und macht Spaß

und nicht nur das. Zuwenig Bewegung wirkt sich natürlich auch auf das Hüftgold aus – auch bei unseren vierbeinigen Gefährten. Dabei bewegen Hunde sich im allgemeinen sehr gerne, wie Margot Wallner, tierschutzqualifizierte Hundetrainerin und Inhaberin der Hundeschule „Grinsehunde“ berichtet.  „Bodenturnen“ nennt sie das Bewegungsprogramm, dass sie bei Grinsehunde anbietet. Geeignet ist es für alle Altersklassen, für Groß und Klein und für alle Rassen. Das Bewegungstraining wird individuell auf das spezielle Tier, seine Beweglichkeit zugeschnitten und bei Bedarf mit der TierärztIn abgesprochen.

Ihre Arbeitsschwerpunkte als Hundetrainerin sind neben Bodengerätearbeit (Turnen für Jederhund, Muskelaufbau und Erhalt, Koordinationstraining) auch verschiedene Bereiche der Nasenarbeit (Mantrailen, Nosework – Geruchsdifferenzierung, Stöbern) und Dummytraining als hervorragende Auslastung für Hunde. Sie arbeitet viel und gerne mit zum Teil sehr schwierigen Hunden (aus dem Tierschutz) und findet dieses Begleiten in ein neues Leben als unglaublich bereichernd – wenn auch anstrengend.

Privat ist sie bekennende Schäfer-Freundin, derzeit begleitet sie der  Tierschutz-Schäfer Aragorn of the Woods.

Servicebox

Dr vet.med Susanne Lautner
Tierarztpraxis Lautner
Tierarztpraxis für Kleintiere, Hundeschule Wien Hietzing.

Margot Wallner
Hundeschule Grinsehunde
Facebook
Blog

 

Lesefutter

Ernährung des Hundes: Grundlagen – Fütterung – Diätetik von Helmut Meyer und Jürgen Zentek
Hunde barfen: Alles über Rohfütterung von Julia Fritz – auch für Laien gut verständlich
Cavalettitraining für Hunde von Steffi Rumpf
Physiotherapie und Bewegungstraining für Hunde: Rehabilitation, Massage und Hundesport von Sabine Mai

Zum Nachlesen und Nachhören:

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Der Kampf ums Idealgewicht

Musik

Sweet Rosalie, Brotherhood of man
Dogs, Mhabongo
Puppy Song, Harry Nilsson

 

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Hunde, die leben helfen

Assistenzhund, Signalhund, Therapiehund, Servicehund – was bedeuten diese Begriffe überhaupt? Und wo ist der Unterschied?

Klara Zösmayr und Andreas Fuchshuber haben einiges gemeinsam. Beide sind Sachverständige für Assistenzhunde und beide haben selbst einen Assitenzhund an ihrer Seite, der leben hilft. Klaras Assistenzhündin Ylvi ist sogar Namensgeberin für ihre Website http://assistenzhund-ylvi.at/.

Klara Zösmayr klärt auf und berät Menschen in Sachen Assistenzhund – auch bereits vor der Anschaffung. In ihrer Facebookgruppe  werden Austausch und Vernetzung groß geschrieben.

c)fuchshuber
Servicehund im Dienst

Andreas Fuchshuber bietet die Vermittlung von qualifizierten TrainerInnen und sowie Seminare im Bereich Lerntheorie, Stress, Körpersprache und Kommunikation.

Als erster Trainer in Österreich, der sich der „Selbstausbildung“ von Assistenzhunden verschrieben hat, profitieren seine SchülerInnen von seiner doppelten Erfahrung – als Ausbildner und als Betroffener.

 

Verantwortung für den Assistenzhund

Ein Assistenzhund ist nicht einfach nur ein „Arbeitsbehelf“, er ist ein Freund und Helfer auf 4 Beinen, ein Familienmitglied. Und auch ein Assistenzhund braucht Freizeit, Kontakte zu Argenossen und ausreichend Ruhe und Erholung. Denn der Job als Assistenzhund ist anstrengend.

Aus diesem Grund ist auch wichtig, dass ein Assistenzhund rundherum gesund ist. Um überhaupt zur Prüfung vor dem Bundesministerium antreten zu dürfen, muss sich der angehende Assistenzhund nämlich  einer Gesundheitsüberprüfung unterziehen.  Erst wenn diese positiv ausfällt, darf das Team die  Prüfung ablegen.

Der Assistenzhund trägt Uniform, eine Kenndecke, die ihn als geprüften Hund im Dienst ausweist. Das ist wichtig, denn für einen Assistenzhund gelten viele Sonderregelungen. Er darf auch dorthin mit, wo normalerweise Hunden der Zutritt verwehrt wird, zum Beispiel ins Lebensmittelgeschäft, zum Zahnarzt oder in den Tiergarten.

Natürlich muss sich so ein besonderer Hund zu benehmen wissen. Er braucht zunächst eine Grundausbildung und dann die Spezialausbildung, die ganz auf die Bedürfnisse seines Menschen abgestimmt wird.

Als Assistenzhundetrainer kann sich zwar schnell jemand bezeichnen, doch sollte man sich auf jeden Fall an jemanden wenden, der wirklich über Wissen und Erfahrung verfügt und sich moderner = gewaltfreier Methoden bedient.

^blog Klara

Der Assistenzhund in der Öffentlichkeit

Wer mit einem Signal- oder Servicehund in der Öffentlichkeit unterwegs ist, hat es nicht immer einfach. Viele Menschen wissen nicht, dass man einen solchen Hund nicht ansprechen oder gar anfassen sollte. Auch Hundekontakt im Dienst ist nicht erwünscht, schließlich ist sein Mensch auf die Hilfe und Aufmerksamkeit des Hundes angewiesen.

 

Sendung anhören

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per APP immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:08 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik, über den Hunderunde Blog oder direkt über das Archiv .

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

Kooperation statt Kommando-Ton

Früher hatte ein Hund einfach zu parieren – ohne Wenn und Aber. Heutzutage gehen wir – zumindest viele von uns – wesentlich freundlicher mit unseren Hunden um. Ist das gleichbedeutend mit Kooperation?

Sabrina Weinerth von der Hundeschule „4 Pfoten und 2 Beine – Gemeinsam unterwegs“ legt großen Wert darauf, dass die Bedürfnisse des Hundes gesehen und erfüllt werden. Sie liebt es, ihrem Hund Carlos Fragen zu stellen und auf seine Antworten zu hören.  Ihr Wunsch, freundlich und gewaltfrei mit ihrem Hund umzugehen, war bei der Auswahl ihrer Ausbildung ausschlaggebend. Doch sagt sie selbst, dass es gar nicht so einfach ist, wirklich immer nett und gewaltfrei mit dem Hund umzugehen.

Ute Rott von der Hundeschule Forsthaus Metzelthin rät zur Vorsicht. Kooperation ist wesentlich mehr als „nur“ freundlich zum Hund zu sein, es geht weit darüber hinaus. Und natürlich bleibt auch die Frage nach dem zuverlässigen Gehorsam, denn nur weil freundlich gearbeitet wird, heißt das noch nicht, dass es immer klappt mit dem Folgen.

Sabrina Weinerth mit Carlos
Sabrina Weinerth mit Carlos

Natürlich ist es ein gewisser Aufwand, sich derart auf das Kumpantier Hund einzulassen. Beide Damen schätzen diese bedürfnisorientierte Herangehensweise aber als überaus bereichernd, bringt sie doch jede Menge spannender Erkenntnisse mit sich. Und – es gibt keine Nachteile dabei!

Immer mehr Menschen entscheiden sich für einen freundlichen Umgang mit ihrem Hund und suchen Hundeschulen und TrainerInnen, die sie dabei unterstützen. Ein Grund, warum manche HundehalterInnen sich dennoch wieder den traditionellen Methoden zuwenden, ist der Druck der Umwelt.

Wenn Partner, Kinder,  Eltern nicht mit an einem Strang ziehen, womöglich sogar Unverständnis zeigen, ist das nicht leicht auszuhalten. Vielen ist anfangs nicht klar, dass sie in ihrem Alltag möglicherweise auf Unverständnis stoßen. Kommando-Ton und Parieren werden oft wesentlich besser anerkannt. „Wir haben uns für diesen Weg entschieden“, sagt Ute Rott. Doch die HundehalterInnen müssen in ihrer Welt bestehen, sie wollen einfach nur ihren Hund erzogen haben.

Servicebox

Ute Rott
Hundetrainerin und Verhaltenstherapeutin
Hundeschule Forsthaus Metzelthin
Facebook
Blog
Bücher:
Mensch, mach langsam! – Wenn Hunde an der Leine ziehen, weil Menschen keine Zeit haben
Mantrailing – Praktische Anleitung (nicht nur) für Anfänger
Herzlich willkommen! ein Hund kommt ins Haus
Wohl bekomm’s – Dein Hund ist, was er frißt!
erschienen im PhiloCanis Verlag in der Reihe „Rund um den Hund“

Sabrina Weinerth
Hundetrainerin
Hundeschule „4 Pfoten und 2 Beine – Gemeinsam unterwegs“
Facebook

Vorträge und Seminare

Tiere helfen leben
Rostocker Vierbeiner Symposium
Animal Learn
Bildungsgemeinschaft Hund

Lesefutter

„Calming Signals – die Beschwichtigungssignale der Hunde“ Turid Rugaas
„Wer denken will, muss fühlen“ Elisabeth Beck
„Hundeverstand“ John Bradshaw

Musik

Damned old dog, KD Lang
Hey Bolle, alter Freund,Thomas Frank
I don’t know, The Sheepdogs

Sendung anhören

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Online-Plattformen, Vernetzen für Hundemenschen

Wer sich im Internet umschaut und auf der Suche nach speziellen Angeboten ist, muss dafür womöglich ganz schön Zeit investieren. Gerne greift man deshalb auf Plattformen zurück, die die Informationen zum gewünschten Thema gebündelt zur Verfügung stellen. Melanie Massinger von hundezeugs.at und Nina Neureiter von pfotenprinz.com stellen in der Hunderunde ihre Plattformen vor und erzählen, was so an Ideen, Technik und Arbeit dahinter steckt.

Arbeit ist es jedenfalls ziemlich viel. Beide Damen haben ihre Plattform gemeinsam mit einem Partner entwickelt. Erfahrung in IT-Dingen, Entwicklung, Recht und Betriebswirtschaft mal zwei sozusagen.

Melanie Massinger mit Hündin Dea
Melanie Massinger, Armin Ulrich und Dea

Melanie Massinger und ihr Partner Armin Ulrich sammeln auf hundezeugs.at Hundedinge aus Österreich. Aus Freude am regionalen Angebot teilen sie dieses gerne mit anderen Hundemenschen. Die beiden haben damit ihr Hobby, nämlich Hündin Dea, und ihre Berufe kombiniert und als Hundezeugs.at  in Form gebracht.

Die Auswahl ist dabei sehr persönlich, was gefällt, wird gerne aufgenommen. Zu den Einträgen in ihrer Sammlung gehören zum Beispiel Trainer, G’schäfter, Hundekeksbäcker, Bücher, Blogs und Fotografen. Ihre Freude an guten und originellen Produkten und Dienstleistungen kleiner, oft ziemlich unbekannterAnbieter, teilen sie  gerne mit anderen Hundemenschen. Auch TrainerInnen und HundebloggerInnen werden vorgestellt, wenn – und das ist die Grundvoraussetzung – sie sich zum gewaltfreien Umgang mit Hunden bekennen.

Stöbern und nette Hundedinge entdecken, dazu möchte Melanie Massingereinladen. Viele kleine Anbieter haben kaum Zeit noch Möglichkeit Ihre Internet-Präsenz zu pflegen. Auf Hundezeugs stellen sie auf unkomplizierte Art und Weise ihr Angebot vor.

Auch einen Blog gibt es auf der Plattform  der Steirerin, in dem es sich vornehmlich um die eigenen Erfahrungen und Erlebnisse mit der Groenendalhündin Dea dreht. Je nach Thema lässt sich Melanie Massinger dabei von Fachleuten unterstützen, um verschiedene Aspekte zu beleuchten.

Nina Neureiter

Die Plattform Pfotenprinz wurde von der gebürtigen Salzburgerin Nina Neureiter und ihrem Partner Benjamin Derler ins Leben gerufen. Ursprünglich ging es dabei „nur“ um die Vermittlung von Tiersittern und Gassidiensten.  Dieser Kernkompetenz ist pfotenprinz.com treugeblieben: Hunde, Katzen, Kleintiere. Graz, Gassidienste, Urlaubs- und Tagesbetreuuung für Hunde, Katzen und Kleintiere, derzeit in Wien, Salzburg, Linz und Innsbruck (demnächst geht es auch nach München). Darüber hinaus werden auch Coachings, Onlinekurse  und Beratungen für TierhalterInnen angeboten. Ebenso wie Hundeleckerchen, vor allem für Allergiker und Hunde mit Unverträglichkeiten.

Tiersitterdienste sind Vertrauenssache. Daher wird bei Pfotenprinz zunächst ein Online-Assessment vorgenommen, wenn jemand dort seine Dienstleistung anbieten möchte. Zeigt sich das Ergebnis vielversprechend, gibt es ein persönliches Gespräch, bei dem die Anbieter auf Seriosität und Vertrauenswürdigkeit abgeklopft werden.

Wer Tiersitting oder Gassidienste über Pfotenprinz in Anspruch nimmt, kommt in den Genuss einer Reservierungsgarantie und erspart sich eine Menge Sorgen, falls der gebuchte Sitter ausfällt.

 

Servicebox

Melanie Massinger
Hundezeugs
Facebook
Blog: https://hundezeugs.at/blog

Nina Neureiter, B.A.(Econ.)

Literaturtipps

 

Mirjam Cordt, Ich halte dich – Ein Wegweiser für ungehaltene Hunde, Teil 1 und 2, Hundereich – Ein Arbeitsbuch für die Integration von Tierschutzhunden

Sabine Neumann , Tierheim – Schicksal oder Chance

Wiebke Hagemann und Birgit Laser,  Leben will gelernt sein – So helfen Sie Ihrem Hund, Versäumtes wettzumachen

Nicole Wilde, Der ängstliche Hund, Unsicherheiten und Angst wirkungsvoll begegnen

Heike Westedt, Schreck lass nach, der Einfluss von Stress und Angst auf Gehirn und Verhalten

 

Musik

Walking the dog, Johnny Rivers und John Lee Hooker
Little Buddy, Hank Snow
Herr Schmid, der Hund, Catharina Valente
Mei Hund is Epileptiker, Sigi Maron

 

Sendung anhören

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Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

 

 

Wissen statt Gewalt – was gutes Training ausmacht

Vanessa hat eine 8jährige Cane Corso Hündin mit Namen Lotta. Lotta ist im Alter von dreieinhalb Jahren bei Vanessa eingezogen und bald hat sich herausgestellt, dass professionelle Hilfe vonnöten ist.  Es begann eine Reise durch die deutsche Trainingslandschaft, von der Vanessa in der aktuellen Hunderunde berichtet.  4 TrainerInnen waren es insgesamt, mit denen Vanessa und Lotta zusammengearbeitet haben. Anfangs war immer der Profibonus schlagend, weil die ambitionierte Hundehalterin selbstverständlich davon ausgegangen war, dass die Trainerin ja schließlich wissen musste, was sie da tat. Und doch kam immer auch der Moment, in dem das Bauchgefühl Vanessa dazu bewog, weiterzusuchen.

frau mit hund„Alle Trainerinnen hätten erkennen müssen, dass ich von der Rasse keine Ahnung hatte. Und es wäre gut gewesen, wenn ich durch die Trainer mehr über die Art, die Charkatereigenschaften, die Verhaltensweisen etwas mehr gelernt hätte.“

Vanessa bildete sich auf eigene Faust weiter und lernte vieles über Hunde und über ihre Lotta. Zu guter Letzt ist sie auch bei einer Trainerin gelandet, bei der sie sich gut aufgehoben fühlt. Ihre Ansprüche an Lotta hat sie an die Möglichkeiten angepasst, ihre Erwartungen dort und da reduziert. Und sie hat gemeinsam mit Lotta einen guten Weg gefunden, der ihnen beiden guttut.

 

Trainerin mit Leib und Seele

 

Rosee Riggs ist Inhaberin der Hundeschule Good Dog Practice und bemüht sich auf vielfältige Weise um ein freundliches Miteinander zwischen Mensch und Tier. Rosee ist gebürtige Engländerin und lebt mit ihren Hunden im niederösterreichischen Gloggnitz. Rosee ist Erwachsenenbildnerin in den Bereichen Schauspiel und Ensemblebildung und als Trainerin für Teambildung und Führungskompetenzen gefragt. Auch in ihrem Zweitberuf als Hundetrainerin wendet sie sich an die Menschen mindestens ebenso wie an die Hunde.

Abgesehen von fundiertem Wissen brauchen HundetrainerInnen ihrer Meinung nach sehr viel Kreativität, damit Mensch und Hund am Training nicht nur Spaß haben, sondern als Team, das einander vertraut, nach Hause gehen.

„Eine Mensch-Hund Beziehung, die auf gegenseitiges Vertrauen baut, ist ein Stück Lebensqualität.“

rosee riggs mit hundFür Rosee Riggs ist es wichtig, auch kleine Erfolgserlebnisse zu schaffen und dafür zu sorgen, dass Mensch und Hund gemeinsam angenehme Dinge machen und sich nicht ständig unter Druck setzen.

Neben der Arbeit mit ihren KlientInnen leitet Rosee Riggs zusammen mit ihrer Kollegin, Patricia Bisztron, das Ausbildungszentrum ISCP – Austria, das Seminare und Workshops für Menschen in Hundeberufen und auch für interessierte HundehalterInnen, anbietet.

 

Servicebox

Vanessa vom Karweg
Rosee Riggs
Good Dog Practice
Ausbildungszentrum ISCP – Austria (The International School for Canine Psychology and Behaviour Ltd – ISCP)

Modernes Hundetraining:
Trainieren statt dominieren
Initiative gewaltfreies Hundetraining
VÖHT-Vereinigung österreichischer HundetrainerInnen und -verhaltensberaterInnen

 

Literaturtipps

Rosie Lowry,  Die stille Kommunikation der Hunde verstehen
Ute Blaschke-Berthold, Das Kleingedruckte in der Körpersprache des Hundes“
Dorothee Schneider, die Welt in seinem Kopf
Suzanne Clothier, Es würde Knochen vom Himmel regnen
John Bradshaw, Hundeverstand
Kurt Kotrschal, Einfach beste Freunde, warum Menschen und andere Tiere einander verstehen, Hund und Mensch, das Geheimnis unserer Seelenverwandtschaft

Musik

Simon and Garfunkel, Filmmusik aus A dogs purpose
Dean Martin und Nat King Cole, Open up the dog house
Ilse Werner, Ich möchte dein Schiwawa sein

 

Sendung anhören

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per APP immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:08 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik, über den Hunderunde Blog oder direkt über das Archiv .

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com