Battle&Hum#81

KARSamstag 15.04.2017, Stairway zum Nachhören

Bugs Bunny und Roger Rabbit bitten zum musikalischen Eier pecken!

the playlist:

MC Randy Andy’s Totenlieder:

  • 1. Beasts of Bourbon (black milk) – rest in peace
  • 2. Janet Baker (rückert lieder, gustav Mahler) – ich bin der welt abhanden gekommen
  • 3. Blue Öyster Cult (agents of fortune) – (don’t fear) the reaper
  • 4. Ideal (der ernst des lebens) – erschießen

DJ Ridi Mama’s Erweckungslieder:

  • 3. Thievery Corporation feat. Racquel Jones (the temple of I and I) – letter to the editor
  • 4. Delinquent Habits feat. Sen Dog (it could be round two) – california

„Es ist das Osterfest alljährlich für den Hasen recht beschwerlich.“ (Wilhelm Busch)

 !WICHTIGER HINWEIS!

Ab sofort stehen unsere Sendungen nur mehr beschnitten (ohne Musiktitel) auf der CBA Archivplattform zur Verfügung. Dies soll uns Sendungsmacher vor Urheberrechtlichen Verfolgungen schützen. Aber seid nicht traurig ihr könnt weiterhin mit Hilfe eines Passwort jede Sendung voll und ganz herunterhobeln.

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Dieses Passwort lassen wir jenen interessierten welche uns ein E-Mail schreiben gerne zukommen.

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Zur Abstimmung HIER entlang! (Die Wahlkabinen sind bis Monatsende geöffnet, wo gibts denn sowas…….)

Sippe Sappe

Battle&Hum #81 am Karsamstag, 15.04.2017 22:00 Uhr, diesmal mit Nirvana!

Er kommt ja meistens zu früh der Tod, nicht nur im Kabarett, nein auch im wirklichen Leben, das er erbarmungslos nimmt. Das ist überhaupt nicht lustig, aber alles ist lächerlich, wenn man an den Tod denkt (Thomas Bernhard, sinngemäß). Es gibt ja hunderte Zitate von und mit dem Sensenmann. Ebenso viele Synonyme für das Sterben wie Umschreibungen für Geschlechtsverkehr geistern durch die Welt. Bei so heiklen Themen ist der Mensch kreativ. Im Fall von „der kleine Tod“ treffen sich die beiden Lebensschwerpunkte sogar in einer Phrase. Mein Favorit ist „den Löffel abgeben“ (ok, „ins Gras beißen“ [best outfit ever] ist auch nicht schlecht), sprich:  aus ist es mit der Nahrungsaufnahme (Stoffwechsel, übrigens ein wesentliches Merkmal von LEBEN). „Vögeln“  führt meine Liste beim Anderen an, „ pudern“ ist zu ordinär, obwohl der Aronstab…..

Kommen wir wieder zurück zum Schnitter. Wie das Bild des Mannes mit der Sense schon klar macht, schneidet er alle Grashalme gleich lang ab. Der Tod macht uns alle wieder gleich. Ich persönlich befürchte, dass es dann einfach aus ist. Ich kann mir ein Paradies nur schwer vorstellen und Jungfrauen schon gar nicht. Die Idee von einem Nirwana klingt schon eher einleuchtend, auf jeden Fall sollte dort Musik sein. Der ganze Zirkus mit Wiedergeburt oder einem besseren Leben im Jenseits ist totaler Humbug, würde ich sagen.  Das Leben hier und jetzt ist wichtig, nicht frohlocken im Himmel ohne Pimmel.All beauty must die!

Beinahe alle Religionen nehmen – jede für sich – die Wahrheit in Anspruch. Das geht sich irgendwie nicht aus. Die sagen ja immer es gibt nur Eine.  Ich hatte einmal eine Art einer kleinen  Erleuchtung (so eine Minifunzel). In Indien singen die Leute sehr oft „Ram naam satya hai“, wenn sie ihre Toten zum Scheiterhaufen (eine sehr direkte Erfahrung wenn man Leichen verbrennen sieht) tragen. Das bedeutet so viel wie „Gottes Name ist die Wahrheit“ bzw. Gott  =  Wahrheit. Das ist natürlich Blödsinn, aber was ist wenn man das ein bisschen umdenkt in: das ist die einzige Wahrheit, ihr müsst alle sterben! Tja, wer weiß das alles schon so genau.

Das Osterfest steht kurz bevor, oh Hasen und Häsinnen! Doch die Wahrscheinlichkeit, dass hier irgendwer noch einmal aufersteht ist so groß wie der Osterhase der Eier legt. Die Kathodeln  machen einen riesen Aufstand um den Tod, das Leiden und die Auferstehung des Herrn Heiland. Um das Kreuz und Leiden fast mehr als um den Lebensspaß nachher im Frühlingsgras. Die nennen das Triduum Sacrum und sie sind ganz Grabes ruhig von Gründonnerstag bis inkl. Karsamstag. Die einzigen zwei Tage im Jahr an denen es keine hl. Messe gibt sind der Karfreitag und Karsamstag. Die Glocken sind ja auch still und nach Rom geflogen.

Genau in diese Lücke will Battle&Hum am kommenden Karsamstag stoßen.  Wir werden ein Hochamt des Rock ‚n‘ Roll zelebrieren, sodass  die frische Frühlingsluft durch die muffigen Kutten der Pfaffen fährt.  Ab 22:00 Uhr lassen wir wieder die Glocken von Topfhausen bis Tuttlingen läuten und schaukeln euch die Eier und Eierstöcke! In nomine sexis et drogi et rockus rolli!

MC Wuh

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Nachtrag Blume

Eine kleine Biologiestunde, für die Willigen unter euch Hörerinnen und Hörern. Der Frühling bricht über uns herein und wie wir, weiß Gott wo gelernt haben: Mise en place ist alles. Also, sperrt die Löffel auf wer ein(e) gute(r) Rammler(in) werden will.

MC Randy Andy hat gemacht eine kleine Gehirnprozess und sich die Wortherkunft von „durchgepudert“ im Kopf zergehen lassen. Nebenbei ergibt sich gleich ein Bildungsauftrag in Sachen Fortpflanzung. Battle&Hum heftet sich nämlich den Aufklärungsauftrag noch vor der ganzen Bildung auf die Fahnen. Ich meine nicht nur das Dings, das Sexuelle, nein vielmehr die Kantsche Kante:

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“

Nun, vorerst wieder zurück zum „Pudern“. Mir sind durch unsere Märzsendung wieder vermehrt Blüten mit ihren Stempeln und Staubblättern durch den Geist gestäubt. Wie wir aus dem Naturkunde Unterricht wissen benötigen die Blumen fremde Hilfe um den Stempel richtig zu bestäuben. Das geflügelte Insekt kommt angebrummt, angelockt von der Farbenpracht, ganz geil vom Geruch. Es will Nektar und Ambrosia schlürfen, dann geht’s hin und her zwischen Stempel und Staub, Stempel-Staub, Stempel-Staub, dass es nur so staubt.

Quelle: Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885

Die schönste Sache der Welt! Aber es gibt auch Blumen die wollen auf Nummer sicher gehen und zwingen die armen Insekten zum Verkehr. Die Rede ist vom phänomenalen Aronstab, der wie keine andere Blume die kleinen sechsbeinigen Gehilfen zum Bestäuben einsperrt (kleine Härchen lassen die Insekten nur in eine Richtung passieren, erst nach einiger Zeit erschlaffen diese Sperren wieder und der Weg ist frei) und in diesem Gefängnis der Liebe regelrecht durchpudert! Voila! Diese Blume duftet auch nicht, nein sie stinkt nach Fäkalien und Verwesung. Naturgemäß stellen sich da keine Bienen als Freier an, da trifft sich eher die Unterwelt die ganzen Fliegen und sonstiges Geschmeiß!

Also, B&H schenkt euch einen imaginären Aronstabstrauß (das Zeug ist nebenbei auch noch sehr giftig) als Zeichen unser Verbundenheit in Sex, Drogen und guter Laune! Keine Sorge die nächste Sendung wird wieder eine besinnliche, ja sogar eine traurige. Denn es wird ein Karsamstag sein und da trauern wir um unseren Herrn Jesum Christum. Gesundheit!

MC Wuh

Battle&Hum#80

(Samstag 18.03.2017, Stairway zum Nachhören)

Die ultimative Bachblütentherapie von DJ Axel Rose und MC Edelschweiß erzeugt ein schlackern der Ohren!

the playlist:

MC Randy Andy’s Bedecktsamer:

  • 1. Blümchen Blau (wie die tiere) – tiere
  • 3. Nick Cave (B-sides & rarities) – opium tea
  • 4. Frank Zappa (joe’s garage) – a little green rosetta

DJ Ridi Mama’s Nacktsamer:

  • 1. The Jimi HendrixExperience (are you experienced) – foxy lady
  • 2. Garish (komm schwarzer kater) – matador

„Wie buchstabiert man Liebe?“, fragt Ferkel. Pu der Bär: „Die buchstabiert man nicht, die fühlt man.

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Märzen bechern

Battle&Hum #80 am Samstag, 18.03.2017, 22:00 Uhr, diesmal mit Botanik!

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose, und Erdogan hat nichts in der Hose. Und ausss……. DJ Ridi Mama hat gesagt  ich soll mal was Schönes schreiben und er hat Recht. In letzter Zeit ging es bei uns recht oft um die dunklen Bereiche des Lebens.  Kraftausdrücke wurden gestreut, der Verdauungstrakt recht häufig bemüht und die abartigen Seiten der Kunst beleuchtet.  Nun ist es an der Zeit über anmutige und erhebende Dinge zu berichten und wofür würde sich der Monat März besser eignen als es euch durch die Blume zu sagen.

Der Frühling kriecht noch im Schneckentempo in unser fröstelndes Gebein und so manchen beißt das Märzenkalb. Nun, Dr. Wohlriech weiß Abhilfe:  nehmt einen heißen Aufguss des getrockneten Huflattichs (übrigens eines der ersten blühenden Gewächse im Frühjahr, noch dazu eine der wenigen Pflanzen die vor dem Blattaustrieb blühen, die Bienen sind ganz geil darauf) und lasst ihn in eure geschundene Kehle fließen. Der Husten wird sich verabschieden und die Balzrufe der Männchen können wieder in voller Stimmfarbe willige Weibchen bezirzen.

Nix Rue de la Gack!

Doch der Arzt rät von österreichischer Tagespolitik ab, denn es könnte zu massiven emotionalen Verstimmungen führen. Dennoch müssen wir Humphrey Bogart (Danke Willkommen Österreich) und Co. aufmerksam beobachten. Die Damen und Herren mit der Nelke im Revers versuchen in letzter Zeit mehr und mehr ihr rotes Blümlein in eine blaue Kornblume zu veredeln. Da haut es einem ja die Heublumen herunter, eine sehr bedenkliche Entwicklung. Gut wenn es dem blauen Lager Wähler*innen  kostet (da wird der HC dann deppert aus der Wäsche schauenJ) aber schlecht wenn sie uns lechts für rinks verkaufen.

So harmlos und jugendfrei ist das mit den Blumen und ihren Blüten natürlich auch wieder nicht. Den Erwachsenen zieht es immer so ein süffisantes Grinsen auf, wenn sie von Bienen und Blüten reden und den lieben Kleinen die Sache mit dem Sex anhand dieses Fortpflanzungsbeispiels erklären wollen. Tatsächlich ist diese Methode der Vermehrung ein glorreicher Wurf der Botanik, denn die Ausbreitung durch den Wind ist unsicher und kann in die Hose (eiaculatio praecox?) gehen.

Eine der größten Rosetten Europas. Nein, nicht der Papst! (Notre Dame)Verdammt, wie würden wir bloß die besten Rauschzustände nach Hause tragen ohne Blüten? Die besten Drogen werden aus dem Fruchtkörper einiger Pflanzen gemacht, man denke an Humulus lupulus (dem gemeinen Österreicher als Hopfen bekannt) oder Cannabis sativa (Hanf, tausendmal besungen) und last but the beast Papaver somniferum (Schlafmohn)! Battle&Hum empfiehlt: Vorsicht mit dem Blütenhandwerk.

Selbst die Anmut von Blüten kann in Abgründe der Politik und zu trunkenen Bewußtseinszuständen führen. Battle&Hum führt selbstverständlich immer zum Licht aber zuerst müssen wir durch den Morast tauchen und aus Eingeweiden lesen. Kommenden Samstag ab 22:00 Uhr habt ihr wieder die Wahl zwischen Schierlingsbecher oder Märzenbecher(n). Lasst uns gemeinsam mit einem Bukett an fresher Musik den verfluchten Winter austreiben und den Frühling herbei kopulieren. Yo, Blümchensex für die Ohren. Spring!

MC Wuh

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Battle&Hum#79

(Samstag 18.02.2017, Stairway zum Nachhören)

Battle and Hum ist Kunsten! DJ Ridi Mama und MC Randy Andy müssen nicht, sie dürfen alles!

the playlist:

MC Randy Andy’s Künstler:

  • 2. GG Allin (freaks, faggots, drunks & junkies) – last in line for the gang bang
  • 3. Marilyn Manson (antichrist superstar) – kinderfeld

DJ Ridi Mama’s Artists:

  • 1. Dead Kennedys (single) – nazi punks fuck off
  • 3. Falco (falco 3) – jeanny (crime version)
  • 4. The Meteors (psychobilly sampler) – my daddy is a vampire

Jetzt geh ich in den Birkenwald, denn meine Pillen wirken bald! (Martin Kippenberger)

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Munst!

Battle&Hum #79 am Samstag, 18.02.2017, 22:00 Uhr, diesmal mit Faden!

„Kunnst ma ned an 10er borgen?“, das war (oder ist immer noch) der Spruch der Coolen wenn man einer Kunst gewahr wurde die man nicht verstand. Es gibt auch noch Varianten dieses Einzeilers welche unterhalb der Gürtellinie angesiedelt sind. Haha, dabei bitte heftig auf den Schenkel klopfen. Schlimmer noch ist die Meldung, man könne das genauso gut oder Blut verschütten kann ja jeder! Solchen Personen sollte man entgegenschleudern: „Nein, kannst Du nicht, Du Volltrottel! Sonst wärst Du nicht hier und würdest einen stinklangweiligen Job machen um Dein erbärmliches Leben zu versorgen!“ Kunst kommt eben nicht von Können. Oder doch? Etymologisch schon, aber nicht im Sinne einer handwerklichen Könnerschaft.

Ja, da wären wir gleich beim Streitthema Nummer 1. Was ist Kunst? Reicht es wenn man auf ein Nachrichtenmagazin defäkiert oder muss man erst schön Farbe an die Decke klatschen um richtige Kunst zu machen. Michelangelo, Michelangelo jaaaa das ist wahre Kunst aber Nitsch nein, das ist Kitsch! Wobei wenn Werke einmal hinter einem Bundeskanzler hängen, dann ist das Ware Kunst. (Also heißt es Wunst.) Eigentlich auch schon wieder zum Speien. Die Grenze zum Kapitalismus und Kommerz ist im Kunstmarkt eine dünne und fragile, da geht’s dahin am glatten Eis. Vielleicht hat Daniel Richter in dem Interview ja recht wenn er sagt: „Nirgendwo ist die kapitalistische Ideologie so eindeutig wie im Kunstmarkt.“? Der Richter bekommt auf jeden Fall den Preis für den besten Bildtitel!

an einer wand in sbg

Grundsätzlich ist Kunst (ich meine mit Kunst immer alle Spielarten, Bildende, Musik, Performance etc.) etwas völlig Sinnloses, vom wirtschaftlichen Standpunkt aus betrachtet. Sagt der gelernte Ökognom! Auch Gnome werfen Schatten. Für die Seele ist Kunst aber sowas von essentiell und beinahe unentbehrlich, dass wir ohne sie gar nicht überleben könnten! Wage ich zu behaupten. Wir sind kein animal religiosum, sonder ein animal artarium! Sobald auch nur ein Mensch vor einem Kunstwerk innehält und sich den Kopf kratzt sind wir Affen, ach nein natürlich nicht, wos? Also, wenn sie uns raus reißt aus dem Alltagstropf, ja dann hat sie schon ihren Sinn erfüllt.

Kunst kommt vom Müssen und heißt somit Munst. Manche können ja gar nicht anders als zu müssen, es muss raus aus einem. Es ist durchaus manisch so etwas (Marina Abramović, von der ist übrigens auch der Sessel, ihr Banausen) zu machen oder wie der getriebene Alberto Giacometti schon bemerkte, dass er quasi gar nicht anders kann: „What I am looking for is not happiness. I work solely because it is impossible for me to do anything else.“ Um nicht völlig den Faden zu verlieren nehmen wir euch bei der Hand und holen euch aus dem Dschungel der Kunst raus. Keine Sorge, ihr müsst keine menschlichen Hoden essen so wie es Rick Gibson in den späten 80ern machte, nein wir geleiten euch ohne garstige Begleiterscheinungen an sichere Gestade.

otto m.'s kommunarden having funEin bisschen schmutzig machen wir euch allerdings schon, denn das Gute liegt im Dreck und wir wären nicht Battle&Hum würden wir nicht weitergehen und dort ansetzen wo es zwickt. Hiermit eröffne ich eine kleine, in unregelmäßigen Abständen erscheinende Reihe über Kunst. Battle&Hum’s roter Faden (oder ist es mehr ein gelber Strahl?) durch die Kunst! Beginnen tun wir dort wo das Rampenlicht seltener hinkommt, bei der schönen Kunstform genannt: „Transgressive Kunst bzw. transgressive art“! Wobei wir natürlich auf das Einteilen in Kategorien sowie auf kleinformatige Zeitungen unseren Dung setzen. Kleine Genre Hilfen erlauben wir uns aber trotzdem, sonst finden wir aus dem ganzen Tohuwabohu ja nie raus.

Da wir einen Vertreter und den Godfather dieser Gattung schon gestreift haben werden wir am kommenden Samstag dieses Thema weiter vertiefen und ab 22:00 Uhr ziehen wir die Vorhänge zu und öffnen die Gehörgänge. Ei der Daus, das wird ein Synapsenrausch. No art is crime!

Post Skriptum: Mit „Volltrottel“ sind alle Geschlechter und Nicht-Geschlechter gemeint, voll eben!

MC Wuh

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Battle&Hum#78

Battle&Hum #78

(Samstag 21.01.2017, Stairway zum Nachhören)

Dr. Rinnsal und Prof. Wohlriech verschreiben eurem Gedärm und Gehirn eine Neujahrskur. Wir fangen freie Radikale und wilde Klistiere oder wie die Fuexe sagen: „Wir reißen euch die Scheiße aus dem Oarschloch!“

the playlist:

DJ Ridi Mama’s Feuerwerkskörper:

  • 2. Ernst Molden (schdrom) – wuazln
  • 4. The Blues Brothers (O.S.T.) – minnie the moocher

MC Randy Andy’s Knallfrösche:

  • 2. Moop Mama ft. Jan Delay (M.O.O.P.Topia) – alle kinder
  • 3. Waldeck (ballroom stories) – why did we fire the gun?
  • 4. The Doppelgangaz (peace kehd) – holla x2

Gebt den Leuten mehr Schlaf und sie werden wacher sein, wenn sie wach sind. (Kurt Tucholsky)

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Inter urinas…

Battle&Hum #78 am Samstag, 21.01.2017, 22:00 Uhr, diesmal mit Vögel!

Zu dieser schönen Jahreszeit sprießen nicht nur die Glücksfliegenpilze aus den Supermärkten direkt in unsere Stuben, wo sie sich mit Rauchfangkehrer und Schwein eine ordentliche Vergiftung beim Bleigießen ( oder war es doch der Alkohol?) holen. Nein, auch die Jahresbestenlisten, Jahrescharts, Rückblicke und sonstiges Brimborium des medialen Kasperltheaters bricht zwischen den Jahren über uns herein. Da werden die armen Säue wieder massenhaft durch die Dörfer gejagt.

Nicht so bei Battle&Hum! Wir lieben unsere Schweine und eine Bestenliste ist schnell gefunden. Es kann nur einen geben, MC Randy Andy rulez! Wir verweigern uns allerdings diesem „Was war gut letztes Jahr?“ Hype und der hysterischen Blase darum herum. Die Blasen hinterlassen oft nicht mehr als gelbe Stellen im bezaubernden Weiß des neuen Jahres. Auch die ganzen guten Vorsätze die  von den Glückes Schmieden und Schmiedinnen geschmiedet werden, erzeugen nicht mehr als heiße Luft und übles Gewissen. Macht ja nichts, das ganze Land plagt sich mit Übelkeit am ersten Tag im Jahr. Viel Rausch um Nichts!

Es ist ja eh schön: das Neue, der Neuanfang, eine Geburt, jeder neue Tag. Ganz frisch und sauber ist alles, das Neugeborene hat noch kein AA im Darm, ab dann gibt’s nur mehr Triple A Ausscheidungen. So rein sind wir nie mehr wieder. Doch so blitzeblank ist nicht jeder Babypopo der glänzt, man ahnt es das ganze Leben lang. Irgendetwas stimmt nicht mit dem Leben, das gleißende Licht blendet die Augen aber die Nase lässt sich nicht täuschen. Heureka! Es ist wahr, zwischen Urin und Fäzes werden wir hineingeboren und zu Dreck werden wir kompostieren. Die ewige Verdammnis ist uns bestimmt, jahrzehntelanges Verstauben bei lebendigem Leib ist unser Schicksal.

Vielleicht ballern wir deshalb wie die Gestörten die Raketen in die Luft. Wenn es recht laut tut, lenkt das irrsinnig gut von der Stille ab … die Stille der Erde, die Stille des Todes. Das Leben geht ja weiter aber nicht heiter, mehr mit Eiter und immer weiter… . Trost und Rat bieten nur der Ostbahn Kurti und vielleicht ein paar weise Sprüche, geklopft nicht geschüttelt. Gleich ein Spruch vom Werner Schwab, der passt hier her wie ein Diadem in die Krone der Queen Mum. Einerseits passt das Thema des Spruchs und andererseits hat sich der Herr Schwab in der Silvester Nacht von 1993 auf 1994 tot gesoffen. Man fand ihn mit über 4 Promille in seiner Wohnung. Pass auf, jetzt kommt die Weisheit: „Wir sind in die Welt gevögelt und können nicht fliegen.“

In Battle&Hum sind wir naturgemäß auch immer ganz nah am Thema Vögeln, nur klopfen wir unsere Sprüche selber noch mal durch und finden dass, das Spatzi in der Hand einen tollen Sommer macht! Kommenden Samstag verabreichen wir wieder wie gewohnt ab 22:00 Uhr Medizin und Alka-Seltzer gegen den Kater, obwohl wer saufen kann……….. Geht scho, geht scho wieda weida!

 

Post Skriptum: Da das Vergessen auch eine gut gepflegte menschliche Eigenschaft ist, muss ich hier noch einmal dagegen ankämpfen und euch auf die brandneue Sendung des Herrn Pospischil aka Otto Pleninger hinstoßen. Prämierensendung am 20.01.2017, eine Stunde ab 21:00 Uhr mit dem knackigen Titel Trains&Bells, Das Zitatengestöber im freien Radio Be there or be square!

MC Wuh

Veröffentlicht unter Teaser