Fvonk dich frei entdeckt mit Markus Pausch „Demokratie als Revolte“

Die Demokratie als Staatsform steckt in einer fundamentalen Krise, nicht nur in Europa. Dies ist das Ergebnis einer „Geschichte der gebrochenen Versprechen und verratenen Ideale“, wie Politik-Forscher Pierre Rosanvallon vor kurzem konstatierte.

Demokratie als Revolte - Markus PauschMarkus Pausch, Senior Researcher und Politikwissenschaftler an der FH Salzburg und Inhaber der Firma Eurodempa e.U. (European Democracy Projects) geht in seinem neuen Buch Demokratie als Revolte den Ursachen für Politikverdruss, Misstrauen gegen die Parteipolitik und der Zunahme von eigentlich autoritären Machtstrukturen in demokratisch organisierten Gesellschaften auf den Grund. Seine zentrale Annahme dabei lautet, dass es in unserem Alltagsleben, im institutionalisiert organisierten Miteinander von der Schule bis zum Arbeitsplatz keinen Raum gibt, um die grundlegenden Voraussetzungen für eine lebendige Demokratie in einer von der Globalisierung geprägten Welt zu erlernen, zu erleben und zu üben. Nämlich: „Revoltieren und Nein sagen zu können, ohne sanktioniert zu werden, in Widerspruch und Dialog eintreten sowie Zweifel und Kritik äußern zu können […].“ Auf Basis des Denkens von Albert Camus („Ich revoltiere, also sind wir“) fordert Markus Pausch, dass wir uns der „täglichen Revolte“ als „Akt des Widerspruchs“ stellen, um individuelle Freiheit und Selbstbestimmung sowie für Zweifel, Dialog und Einhaltung der Grund- und Menschenrechte als Grundpfeiler für die „Lebensform Demokratie“ zu erkämpfen.

Was bedeutet Demokratie für Markus Pausch mit Blick auf die Spannungsfelder zwischen Nationalismus und Globalisierung?

Wie kann die geforderte Revolte nicht nur Utopie bleiben, sondern in unserer gewohnten „Alltagsdiktatur“ Platz finden, wenn wir uns ihrer gleichzeitigen „Unabschließbarkeit“ bewusst sein müssen?

Und was hält der Demokratie-Experte von Direkter Demokratie und verbindlicher Mitbestimmung des demokratischen Souveräns, der Bürger*innen?

Wir haben vielen Fragen und freuen uns sehr auf eine denkintensive Stunde mit dem Experten für Demokratie und Partizipation, in der wir ihn zu seinem Aufruf zu „Demokratie als Revolte“ als mögliche Antwort auf die beunruhigenden Entwicklungen in unserem Miteinander befragen wollen.

Radio an, Ohren auf!

Fvonk dich frei – Der Radiotalk mit AlltagsheldInnen. Am FR, den 17.08.2018 im Studio: Markus Pausch  –  17:00 bis 18:00 Uhr – Radiofabrik Salzburg über 107,5 und 97,3 MHz und im Livestream unter: http://radiofabrik.at/rafab_stream_low.m3u

Wiederholung der Sendung am SA, 25.9. 20:00 bis 21:00 Uhr

Abgehalfterte Staatsgünstler

> Sendung: Artarium vom Sonntag, 19. AugustWillkommen in der Fakepublik Östernews, wo die braunen Haufen alles Menschliche niedertrumpeln und dabei so übel riechen wie eh und weh. Wolfgang Ambros zum Beispiel sei ein “abgehalfterter Musiker” und “Systemgünstling”, dem nun in dieser neuen Zeit der schwatzblaunen Volksbeglückung die für ihn einst so lukrativen Staatsaufträge davonschwimmerten. Derlei behauptet ein gewisser Herr Hafenecker von der FPÖ (der bislang weitgehend unbekannt war), aber inzwischen zusammen mit dem renommierten Ischias-Experten Harald Vilimsky deren Generalsekretär gibt. Und einmal abgesehen davon, dass der Wolferl nie irgendwelche öffentlichen Aufträge oder Subventionen erhalten hat, wie sein Manager berichtigt, wer ist hier der von unserem Geld bezahlte Staatsgünstler?

Staatsgünstler“Staatskünstler” hingegen ist ein Hetzwort, mit dem die rechten Ränder schon immer jedwede unbequeme Gesellschaftskritik in der Kunst verunglimpft haben. Es bedeutet, ähnlich den neurechten Kampfbegriffen “Systemmedien” oder “Lügenpresse”, jede gegen sie gerichtete kritische Äußerung auszumerzen. Wobei, so ganz neu ist diese Begrifflichkeit auch wieder nicht, denken wir nur an die “Entartete Kunst”. Entwertende Worte wie “Staatskünstler” und “Systemgünstlinge” vermitteln zugleich auch die Vorstellung, dass bestimmte Kunstformen ohne Unterstützung der Allgemeinheit nicht lebensfähig sind. Zu “lebensunwert” ist es da nur noch ein ganz kleiner (Gedanken-)Schritt. “Wenn wir sie schon nicht umbringen dürfen, dann können wir sie ja verhungern und somit aussterben lassen.” Das lässt sich wunderschön neoliberal verbrämen und als zutiefst wirtschaftsfreundlich verkaufen. Ich erinnere mich an ein recht bierseliges Gespräch mit Jörg Haider, in dem er uns schon 1994 sein Konzept für eine “neue” FPÖ-Kunstförderung erklärte: Jede/r Kunstschaffende hat einen Rechtsanspruch auf Anschubfinanzierung seines/ihres ersten Projekts (unter Umständen noch des zweiten oder dritten) – wenn es sich danach “nicht auf dem Markt durchsetze, sei die Sache für die öffentliche Hand erledigt.” Siehe oben, aussterben. Oder sich sonstwie in den Arbeitsmarkt eingliedern. Das hätte dem Herrn Haider gut getan. Und wohl auch dem Land Kärnten. Aber ein Bärental als Anschubfinanzierung ist halt doch…

An dieser Stelle überlasse ich meine geneigten Leser*innen ihrer eigenen Phantasie. Doch jetzt wieder zurück zum Ausgangspunkt der Geschichte: Der Ambros Wolferl hat nämlich unlängst im Interview mit der Süddeutschen Zeitung folgendes gesagt: “Ich bin mir sicher, dass es viele braune Haufen in der FPÖ gibt.” Und seither rotiert ein von unserem Geld bezahlter FPÖ-Auftragsrüpel wie zu erwarten vor sich hin. Ein niedersprachlich desorganisierter Staatsgünstler, der sich an einem Fixstern der österreichischen Identität vergreift. Wie das ausgehen wird, dürfte ja klar sein.

Das abgebildete Buch mit dem hierzu passenden Titel ist bei Kremayr & Scheriau zu beziehen, von wo wir auch die Cover-Illustration her haben. Ganz liebe Grüße!

 

The Beatles – Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band

> Sendung: Artarium vom Sonntag, 12. AugustDas ganze Album nämlichen Namens, in seiner gesamten Länge sowie als angenehm warmer Stereomix (eine relativ frühe CD-Version), gibt es diesmal bei uns zu erleben. Nicht umsonst gilt “Sergeant Pepper’s Lonely Hearts Club Band” von den Beatles auch nach mehr als 50 Jahren als ein Meilenstein der Musikgeschichte. Warum dem so ist, erhellt beispielsweise diese Dokumentation “Sgt. Pepper’s Musical Revolution” von und mit Howard Goodall. Sie ist nicht so leicht zu beschaffen (als DVD) und verschwindet auch immer wieder gern aus dem Internet, sobald irgendein Hureber ächzt, nehm ich halt mal an. Wiedemauchimmersei, die Beatles haben da 1967 in den Abbey Road Studios gemeinsam mit ihrem Produktionsteam völlig neue Dimensionen erreicht.

Sergeant Pepper's Lonely Hearts Club BandEigentlich begann alles damit, dass die vier Herren aus Liverpool kurz zuvor beschlossen hatten, nie mehr live aufzutreten, weil sie sich wegen des (als “Beatlemania” bekannten) lautstarken Gekreisches ihrer Fans selbst nicht mehr hören konnten, was naturgemäß nicht so ideal ist für jedweden Musiker beim Konzert. Somit erübrigte sich schon einmal die Notwendigkeit, die Aufnahmen für ihr nächstes Album derartig zu gestalten, dass diese danach auch live aufzuführen gewesen wären. Die damals verfügbare Technik setzte jeder Livedarbietung von Pop/Rockmusik so dermaßen enge Grenzen, wie wir sie uns heute nur noch schwer vorstellen können. Doch schwuppdiwupp, wurde aus der Einschränkung eine Gelegenheit (gemacht) und das legendäre Soundbasteln für dieses klangkomplexe Konzeptalbum konnte beginnen. Man muss sich einmal vergegenwärtigen, dass sogar im renommiertesten Aufnahmestudio jener Zeit bloß 4-Spur-Tonbandmaschinen zur Verfügung standen und auch die Ausstattung mit Effektgeräten aus heutiger Sicht “vorsintflutlich” war. Umso beeindruckender ist demnach das Endergebnis der zeitintensiven Sessions sowie der anschließenden planvollen Montagearbeit: Eine wundersame Collage aus vielfach ineinander geschichteten textlichen wie musikalischen Eingebungen

Das Album wird zudem vielfach als “Soundtrack zum Summer of Love” bezeichnet, was auch durch das erstmalige Verwenden von originär indischen Klängen in der “westlichen Popmusik” (seitens George Harrison und Ravi Shankar) zu erklären ist. Zur Einstimmung hier das Stück “Within You Without You”.

 

Sonne, Mond und Sterne – Weltall

Aus aktuellem Anlass: spektakuläre Mondfinsternis Ende Juli 2018

 

  • Mondfinsternis, Sonnenfinsternis
  • Eigenschaften und Dynamiken der Gestirne im Weltall
  • Geschichte der Gestirnsbeobachtung

Ausstrahlung am 10.8.2018 16 Uhr und am 13.8.2018 16 Uhr im Programm der Radiofabrik auf 107.5 MHz und 97.3 MHz, sowie als Datenstream auf radiofabrik.at

Nachzuhören auch unter: https://cba.fro.at/381396

Hilfe, mein Hund hat gebissen

Alleine die Vorstellung ist ein Albtraum: der eigene Hund hat gebissen. Er hat einen Artgenossen beschädigend gebissen, unter Umständen sogar getötet. Oder er hat einen Menschen schwer verletzt. Womöglich gar den eigenen Menschen.

 

Hilfe durch Verhaltenstherapie

 

Frau Dr.med.vet. MSc. PhD. Barbara Schöning ist Fachtierärztin für Verhaltenskunde und Tierschutz / Zusatzbezeichnung Tierverhaltenstherapie.  Zu ihr kommen Menschen, die ein ernstes Problem mit ihrem Hund haben – zum Beispiel, weil er zugebissen hat.

 

Das spezielle Training ist natürlich wichtig. Aber, wenn ich kein Management betreibe und den Hund immer wieder aufs Neue in Problemsituationen hineinlaufen lasse,  dann kann ich mir das spezielle Training sparen. (B. Schöning)

 

Was die Menschen dazu bringt, tatsächlich ihre  verhaltenstherapeutische Tierarztpraxis aufzusuchen, sind

Dr.med.vet. MSc. PhD. Barbara Schöning

Dr.med.vet. MSc. PhD. Barbara Schöning – Fotograf: Andreas Laible

durchaus unterschiedliche Gründe. Manche HundehalterInnen haben nach einem Vorfall Angst, es könnte eine Wiederholung geben, die Kinder oder Enkelkinder könnten in Gefahr sein. Andere kommen, weil der Druck der Umwelt groß ist „Du musst etwas tun!“ und Sie sich „endlich“ ans Eingemachte wagen. Allen gemeinsam ist ein massiver Vertrauensverlust dem eigenen Hund gegenüber. Eine medizinische Abklärung ist ganz wichtig, steht doch ein beachtlicher Teil der Beißvorfälle in causalem Zusammenhang mit Schmerzen bzw. gesundheitlichen Störungen. Und dann heißt es, den eigenen Hund lesen lernen, entsprechendes Training und vor allem umsichtiges Management.

 

Hundetraining als Chance

 

„Es müssen andere Lösungen her, zumindest wenn man nicht immer gebissen werden möchte“ (S. Bündgen)

Tucker mit Sohn am Strand

Tucker mit seinem Spielgefährten am Strand

Auch Susanne Bündgen setzt auf Management und darauf, die Signale des Hundes lesen zu lernen und ernst zu nehmen. Sie ist Inhaberin der Hundeschule Wohlstandsköter und hat mir über ihren Hund Folgendes gesagt: Ich habe ihn mit einem Jahr übernommen, da war er nicht anfassbar und kannte nur zwei Strategien: Fersengeld oder Zähne. Für sie ist es ganz wichtig, dass der Hund nicht auf den „bissigen Köter“ reduziert wird. Ihrer Ansicht nach geht es auch darum, nicht nur immer zu trainieren und damit permanent die Schwächen des Hundes vor Augen zu haben, sondern auch die Stärken zu erkennen und zu genießen. Gemeinsam Zeit in einer Weise verbringen, die beiden wirklich Spaß macht. Die gemeinsame, gezielt gute und stressfreie Zeit konditioniert ja quasi ein gutes Gefühl, wenn man zusammen los geht.

 

„Das ist auch Management, sich selber zu helfen, gute Erlebnisse miteinander zu haben“ (S. Bündgen)

 

Susanne Bündgen spricht auch offen darüber, dass der Hundebiss in ihrem Oberschenkel ihre Welt gehörig ins Wanken gebracht hat. Als Trainerin musste sie völlig neue Wege finden und hat sich dem modernen, wissenschaftsbasierten Hundetraining zugewandt, sodass sie heute sagt: Dieser Biss war das Beste, was mir passieren konnte.

 

„Auch das ist Management, den eigenen Fehler einzukalkulieren“ (S.Bündgen)

 

Auch ihr eigenes Ego war immer wieder Teil ihrer Überlegungen. Geht es tatsächlich um den Hund und das Leben mit ihm. Oder geht es um den Beweiß, dass man als TrainerIn „so einen“ Hund handeln kann? Über diese und mehr Fragen sprechen wir in der aktuellen Hunderunde. Stichworte zum Gespräch: Achtsamkeit, Respekt vor Schwächen, keine Hauruckaktionen, keine Gewalt …

 

Servicebox:

Dr.med.vet. MSc. PhD. Barbara Schöning
Fachtierärztin für Verhaltenskunde und Tierschutz / Zusatzbezeichnung Tierverhaltenstherapie,
Vorsitzende der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und Therapie / Präsidentin der European Society of Veterinary Clinical Ethology
www.ethologin.de

Susanne Bündgen
Inhaberin und Trainerin bei „Wohlstandsköter, mit Hunden leben und lernen“
Facebook

 

Lesetipps:

Hundesprache: Mimik und Körpersprache richtig deuten – Barbara Schöning und Kerstin Röhrs
Hundeprobleme: Erkennen, verstehen und lösen – Barbara Schöning
Hunde – Evolution, Kognition und Verhalten – Ádám Miklósi
Do As I Do. Machs mir nach!: Hunde lernen, indem sie uns beobachten – Claudia Fugazza
Ich halte dich – Ein Wegweiser für ungehaltene Hunde. Band 1 und 2 – Mirjam Cordt
Stress, Angst und Aggression bei Hunden – vorbeugen und abbauen – Anders Hallgren
Einfach beste Freunde – Warum Menschen und andere Tiere einander verstehen – Kurt Kotrschal
Videotutorial Maulkorbtraining – Bina Lunzer

Musik:

DJ Bobo – Chihuahua
Max Raabe – Mein Hund beisst jede schöne Frau ins Bein

 

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per APP immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:08 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik, über den Hunderunde Blog oder direkt über das Archiv .

Feedback und Kontakt: Karin Immler,  www.knowwau.com

Fvonk dich frei ruft zum „Aufbruch“

[Nachtrag Juli 2018] „Die Befreiung von der Unterdrückung ist ein Menschenrecht und das höchste Ziel jedes freien Menschen“ – unter diesem Leitmotiv kämpfte Menschen- und BürgerInnenrecht-Ikone Nelson Mandela, der am 18. Juli seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, sein Leben lang gegen Rassismus sowie für soziale Gerechtigkeit. Solidarität und die Überwindung der durch Abschottung, Ausgrenzung und neoliberale Kontrolle etablierten Ungleichheit in unserer Gesellschaft sind auch zentrale Ansätze in der Arbeit der Initiative „Aufbruch – für eine ökosozialistische Alternative“.

Aufbruch – für eine ökosozialistische Alternative„Aufbruch“ will jede Form von Ausbeutung, Diskriminierung überwinden und eine antikapitalistische Kraft „von unten“ aufbauen, die aktuelle gesellschaftliche wie ökologische Herausforderungen gemeinsam denkt. Dabei geht es „Aufbruch“ nicht nur um Widerstand gegen aktuelle politische Entwicklungen in Österreich, in Europa und global, sondern um ein zukunftsorientiertes Konzept, in dem Vielfalt ebenso wie das Recht auf individuelle Selbstbestimmung in einem sozial gerechten und ökologisch verantwortungsvollen Miteinander zusammenfinden.

„Aufbruch“ versteht sich insofern als „radikal“, als dass die Initiative bestehender Ungleichheit und Ungerechtigkeit und den damit einhergehenden gesellschaftlichen wie politischen Konfrontationen auf den Grund gehen und eine Alternative zum Status Quo-Denken sein will. Am 15. September findet dazu in Salzburg der „Aufbruch“-Kongress unter dem Motto „Widerstand zusammenbringen – gemeinsam Antworten entwickeln statt“. Über diesen und über die allgemeine Zielsetzung von „Aufbruch“ sprechen wir mit zwei engagierten Köpfen der Initiative, mit Karolin Kautzschmann und Christian Zeller – wir freuen uns!

Radio an!

FVONK Dich FREI – Der Radiotalk mit AlltagsheldInnen. Am Fr, den 20. Juli 2018 im Studio: Karolin Kautzschmann, Christian Zeller von „Aufbruch – für eine ökosozialistische Alternative“. Live von 18.00-19.00 Uhr in der Radiofabrik, 107,5 und 97,3 MHz, und im Livestream http://radiofabrik.at/rafab_stream_low.m3u

Farewell Scott Hutchinson – Fvonk dich frei sagt Good bye!

[Nachtrag Mai 2018] Farewell für einen für Su und mich immerwährend besonderen Alltagshelden: Scott Hutchison – Begründer & Frontman der Frightened Rabbit – großartiger Künstler, wunderbares Gegenüber für viele, viele Menschen. Er ist vergangene Woche hinter der Stille verschwunden … sterbensmüde von dieser lärmigen Welt (J. Skaczel)

Wir verabschieden uns mit einer Lauschreise durch das Schaffen von Scott und blicken auf gemeinsame Konzerterlebnisse zurück. Außerdem denken wir über die weiterhin in unserer Leistungsgesellschaft tabuisierten Krankheit der Depression (Für den Notfall: Krisenhotline pro mente) nach.

Scott Hutchinson - Foto by SuScott twittert am 8. Mai zum letzten Mal: „Be so good to everyone you love. It’s not a given. I’m so annoyed that it’s not. I didn’t live by that standard and it kills me. Please, hug your loved ones.“

Dem ist nichts hinzuzufügen. Bye bye Scott & thank you❤

Fvonk dich frei – Der Radiotalk mit AlltagsheldInnen. Am Fr, den 18.05.2018 mit einem Memoriam – live von 17:00 – 18:00 Uhr – Radiofabrik Salzburg über 107,5 und 97,3 MHz und im Livestream unter: http://radiofabrik.at/rafab_stream_low.m3u

Fvonk dich frei mit Diversity Trainer, Extremismus-Experten und Historiker (M.A.) Nedžad Moćević

[Nachtrag zu März 2018] Wie in einer zunehmend komplexen Welt, die einerseits von Freiheit und Individualismus, gleichzeitig von Überforderung und durch die leistungsorientierte Gesellschaftsentwicklung von (oft irrationalen) Ängsten und Sorgen geprägt ist, gemeinschaftlich auf Augenhöhe und in Achtsamkeit vor der Einzigartigkeit des Gegenübers leben und arbeiten?

Nedžad Moćević Diversity TrainerZu dieser unser gesellschaftliches wie politisches Miteinander auf die Probe stellenden Frage forscht, lehrt und berät Nedžad Moćević, Historiker und Diversity Trainer, arbeitet als Junior Researcher an der FH Salzburg (Studiengang Soziale Arbeit) und hält u.a. über die bundesweite Beratungsstelle Extremismus Workshops zu Interkulturalität und für interkulturelles Lernen.  Was bedeutet Extremismus eigentlich im Alltagsleben? Und welche Wege gibt es, damit „Achtung vor Vielfalt“ nicht nur plakatives Schlagwort bleibt, sondern für ein solidarisches, faires Miteinander zu einer Grundhaltung werden kann?

Wir freuen uns außerordentlich, Nedžad zu seiner Arbeit, seiner Einschätzung der aktuellen gesellschaftlichen wie politischen Entwicklungen in unserem Land, aber auch zu seinen Ängsten und Sorgen live befragen zu können. Und zum Durchatmen zwischendurch lauschen wir gern Nedžads liebster Musik.

Radio an, Ohren auf!

Fvonk dich frei – Der Radiotalk mit AlltagsheldInnen. Am MO, den 26.03.2018 im Studio: Nedžad Moćević – live von 17:00 – 18:00 Uhr – Radiofabrik Salzburg über 107,5 und 97,3 MHz und im Livestream unter: http://radiofabrik.at/rafab_stream_low.m3u

Hadwig für ein Solidarisches Salzburg und Anders handeln bei Fvonk dich frei

[Nachtrag Feber 2018] Es geht auch anders – ein selbstbestimmtes Leben, nachhaltiges Wirtschaften und solidarisches Gestalten unseres Miteinanders. Davon ist Hadwig Soyoye-Rothschädl, Universitätslektorin, Landschaftsarchitektin, Mediendesignerin und Bundeskoordinatorin für Die LINKE Österreich  überzeugt. Seit vielen Jahren lebt und kämpft sie dafür neben ihrer politischen Positionierung in vielen Initiativen (Armutskonferenz Salzburg, Plattform für Zivilgesellschaft, …) mit.

Hadwig Soyoye-Rothschädl Die Linke SalzburgWir befragen Hadwig in der Sendung zu den Gründen und Zielen für ihr Aufstehen gegen Ungleichheit und soziale Kälte. So engagiert sich Hadwig aktuell für das bundesweite Bündnis Anders handeln – Globalisierung gerecht gestalten und wendet sich mit klarer Kritik gegen die neoliberale und ungerechte Wirtschaftspolitik in Österreich. Und wir sprechen dazu auch über ihre Arbeit im jungen Netzwerk Solidarisches Salzburg, das zum Ziel hat, „in einem breiten Bündnis engagierter Organisationen und Personen in Salzburg Aktivitäten zu planen, um dem zu erwartenden Sozialabbau und der Verschärfung menschenrechtlicher Problemlagen gemeinsam entgegenzutreten und politische Alternativen auf der Grundlage der Menschenrechte einzufordern“.

Wir freuen uns sehr auf eine spannende, weil kraftvolle und in ihrem Engagement mitreißende Studiogästin!

Turn your radio on!

Fvonk dich frei – Der Radiotalk mit AlltagsheldInnen. Am MO, den 26.02.2018 im Studio: Hadwig Soyoye-Rothschädl – live von 17:00 – 18:00 Uhr – Radiofabrik Salzburg über 107,5 und 97,3 MHz und im Livestream unter: http://radiofabrik.at/rafab_stream_low.m3u