Unter anderem mit:
- Johnny Clegg
- Cypress Hill
- Marsimoto
- Young Krillin feat. Yung Hurn
- Metallica
- Judge Dread
- Nina Hagen
- Attwenger
- Belphegor
- Kreiml & Samurai
- Kroko Jack
- Judgement Night
- Jazzkantine
und unserem lieben Crashgast Norbert K. Hund!
Unter anderem mit:
und unserem lieben Crashgast Norbert K. Hund!

Die unterschiedlichsten Traditionen haben sich oft auch musikalisch mit Naturphänomenen auseinandergesetzt. So gibt es auch viele Musiken, die sich mit Gewittern, Blitz, Donner und Regen beschäftigen – textlich oder lautmalerisch.
In dieser Sendung von Tuning Up – nach einem heftigen Gewitter – gibt es zu hören:
J.S. Bach, Richard Strauss, Argent, The Doors, Jimi Hendrix, Paul Gilbert u.a.
Nachzuhören unter: https://cba.fro.at/416982.
Samstag 15.06.2019 (Stairway zum Nachhören)
Die zwei Ohrbeiter im Soundgarten des Herrn schütten ihr Füllhorn der Liebe über Salzburg aus!
the playlist:
MC Randy Andy’s Love :
DJ Ridi Mama’s Liebstrunk :
„… Mit wem haben wir dort nicht herzliche Stunden verbracht, von der Terrasse hinausblickend in die schöne und friedliche Landschaft, ohne zu ahnen, dass gerade gegenüber auf dem Berchtesgadener Berg der eine Mann saß, der all dies zerstören sollte?“ (Stefan Zweig)
Mehrstimmiger Gesang ohne Instrumentalbegleitung – so wird a capella heutzutage verstanden, und dies ist auch der Ausgangspunkt für die Sendung von Tuning Up.
Ausgehend von Musik aus dem 12. Jahrhundert, über spätromantische Chorwerke bis in 20. Jahrhundert hinein, wird a capella zum Hören gebracht; auch Versionen von Jazz und Rockstücken, und einiges an ethnischer Musik wird in dieser Sendung geboten.
Nachzuhören unter: https://cba.fro.at/408624.
> Sendung: Artarium zum Muttertag am 12. Mai – Wer hats erfunden? Ursprünglich wollten wir (dem Anlass entsprechend) Auszüge der bei Trikont erschienenen Gesamtausgabe Ton von Karl Valentin/Liesl Karlstadt vorspielen. Doch ungeachtet solch ewiger Lieblingswortschöpfungen wie Semmelnknödeln, Wrdlbrmpfd oder “Herr Rembremadeng” waren die darauf findlichen Aufnahmen schon sehr im Seinerzeitkontext verhaftet. Weshalb wir eine Generation weiter sprangen und den ebenso urbayrischen Liederdichter und Geschichtenerfinder Fredl Fesl für unsere Albumpräsentation auswählten. Der steht nämlich auf vieler Leihweise in der Tradition des großen Absurdisten Valentin – und inspiriert auch heute noch aktive Volksbarden wie etwa den aushängigen Christoph Weiherer.
Und ganz im Gegentum zu einem akuten Volksquatschbeschunkler (dessen Namen ich hier allein schon aus gesundheitlichen Gründen nicht erwähnen will) ist der Fredl Fesl mit dem Großen Karl-Valentin-Preis ausgezeichnet worden (nicht bloß mit einem lulligen Faschingsblech). Vielmehr überreichte der legitime Valentin-Nachfolger Gerhard Polt (Nikolausi) ihm den renommierten Preis in Form von einem “Trumm”, das sich bei näherer Betrachtung als rostiges Türschloss herausstellte. Worin dann jetzt also der angesprochene Unterschied zwischen ernster Komik und einfach nur deppertem Kommerz besteht, das möge ein jegliches bittesehr diesem schönen Bericht entnehmen. Ach ja, die unschuldigen 70er, als die “Sowosamaneger” noch keine rassistischen Assoziationen erregten – und der erwähnte Volkshupfdudler auch noch nicht geboren war. Damals, auf dem Höhepunkt der deutschen Folk-Bewegung, wurde “die Volksmusik” ihrem Verhaftetsein in Nazitum und Spießermief entrissen, Freddy (Quinn, nicht Queen) dagegen war schlicht Schlager und mithin industrielles Massenzeugs fürs geölte Einfaltsreich. So ist das eine also etwas völlig andreas als das andere. Bleibt noch zu erwähnen, wie kunstreich und humorvoll der Fredl Fesl die alpenländische Tradition des Jodelns aus dem Bierdunst der Zeltfetten befreit hat:
In seinem Vortrag “Ein ländliches Problem” (den wir in der Signation zitieren) jodelt er sich am Schluss derart schwindlichmachend weg, dass es unsereinem (oder auch zwei) schier die Synapsen sprengt. Die Krönung in seinem Mundart-Overflow ist und bleibt allerdings “Huitidliti, Huitidliti”, wahrlich ein Prachtwerk der Sprachkunst, das eben auch Karl Valentin zu aller Ehre gereicht…
In Tuning Up wird diesmal ausschließlich Musik von und mit Frauen vorgestellt.
Und noch dazu nicht älter als ca. ein Jahr.
Mit dabei sind Lylit, Billie Eilish, Nilüfer Yanya. Katharina Ernst, Ashley Fure, Caecilia Norby u.a.
#Nachzuhören unter: https://cba.fro.at/405155.
Tuning Up widmet sich der aktuellen Salzburger Musikszene. Auszüge aus der letzten Ausgabe des Xtra Ordinary Samplers sind ebenso dabei wie ganz frisch veröffentlichte Tracks.
Mit dabei:
Lylit, Mr. Käfer, Please Madame, Elias Stemeseder u.a.
Nachzuhören unter: https://cba.fro.at/404523.
Samstag 20.04.2019 (Stairway zum Nachhören)
Musik um den Heiland aus dem Grab zu locken, Hosianna in der Höhe!
the playlist:
DJ Ridi Mama’s Eier:
MC Randy Andy’s Rammler:
„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.“ (Pipi Langstrumpf)
Tuning Up hat diesmal die besondere Gelegenheit eine Sendung am 1. April zu machen. Deshalb gibt es eine Melange aus Scherzhaftem, Geburtstagsmenschen und Aprilhaftem.
Mit Musik von: W. A. Mozart, Frank Zappa, The Masked Marauders u.a.
Nachzuhören unter: https://cba.fro.at/402366.
> Sendung: Artarium vom Sonntag, 17. März – Die wortkreative Entsprechung zu Salzteigprothese muss einfach Vollkornschraubenschlüssel sein. Verdutzend? Den Ein- und Ausgeweihten wird schnell bewusst, worum es hier geht: Vor inzwischen zwölf Jahren (in Worten 12) erschuf der nimmermüde Querkünstler Peter.W. die Sendereihe Artarium und somit ist das Dutzend voll. Uns verdutzen seitdem die schöpferischen Spätfolgen dieser Unternehmung aufs vortrefflichste – und immer wieder aufs neue! Zur Würdigung dieses Umstands, liebe Schlagerfreunde, wollen wir diesmal einem ebenso umtriebigen Wortschwurbler und Zusammenhangstifter unser Gehör leihen, nämlich Rainald Grebe, dieser Allroundrampensau zwischen Wahnsinn und Erfolg. Und wir wollen ihm dabei sogar sein abgeschlossenes Studium verzeihen. Kunnst!
Volksbildnerischer Exkurs: Verdutzend als titelspendende Wortvermischung aus Dutzend und verdutzt vereint zwei etymologisch nicht verwandte Begriffe zu einer bisher dergestalt noch nicht dagewesenen Bedeutungsebene. Durch die absichtliche Legierung der beiden Wortelemente entsteht ein Kunstsinngehalt, der wiederum zu selbsteigenem Sprachspiel weiter entwickelt werden kann. Womit wir bei den philosophischen Grundfragen angelangt wären: Was ist ein Künstler? Warum gibt es kein bedingungsfreies Grundeinkommen? Und wann gibts endlich Mittagessen? Diese höchst ernsten Probleme der Zivilisation (und der mit ihr verbundenen Müdigkeit) werden wir hier in gewohnt ironischer Weise verhandeln, indem wir die Wirklichkeit bis zu ihrer Kenntlichkeit entstellen. Damit sie uns nicht allzusehr verwirrt, die Verwirrklichkeit. Ein Kunstuniversum ist eben keine Hochschulvorlesung übers Reimeschmieden.
Höchst hörenswert ist jedenfalls die bei Freirad in Innsbruck produzierte Sendereihe Ethnoskop – Kultur für die Ohren, die zudem an jedem zweiten Sonntag im Monat um 18 Uhr (also gleich nach dem Artarium) auf den Frequenzen der Radiofabrik gut zu hören ist. Wir freuen uns immer wieder über deren thematische und gestalterische Vielschichtigkeit – und eben auch darüber, dass der von uns so geschätzte Rainald Grebe dortselbst des öfteren zu (meist gesungenem) Wort kommt. Ein vielfaches Hoch also auf die gepflegte Collage aus Strandgut und Kultur. Zur Einstimmung wie auch zur Abrundung ein Amuse Geule zur anregenden Verdauung des 20. Jahrhunderts…