Folge 4 „Tourismus und die Salzburger Landschaft“ zur Diskussion gestellt

Kernaussagen der 4. Folge:

– Für den Tourismus in Salzburg ist die Landschaft das größte Kapital und Vorteil. Ein Gutteil der Gäste kommt nach Salzburg, um hier die Kultur- und Naturlandschaft zu genießen. Auch ist der Genuss von Kultur- und Naturgangeboten in Salzburg leicht kombinierbar.

– Die Salzburger Landschaft ist unglaublich Vielfältig und bietet zahlreiche Möglichkeiten für diverse Aktivitäten. Wir müssen alles unternehmen, um auch in Zukunft eine derart attraktive Landschaft anbieten zu können.

– Besonders geschätzt von den Gästen werden die leichte Begehbarkeit und Zugänglichkeit sowie die Sicherheit und hohe Qualität.

– Herausforderungen für den Tourismus liegen in der umweltgerechten Mobilität und Energieversorgung sowie dem Erhalt der Ortscharaktere (Architektur) und Talböden (vorsichtiger Umgang mit Grund und Boden, Raumplanung).

– Gäste fragen nach wie geht das Hotel oder die Region mit Energie und Produkten um. Werden Produkte lokal produziert? Der Gast möchte das Land kulinarisch lokal endtdecken.

– Auch beim Thema Klimawandel bestehen vielen Möglichkeiten in denen der Tourismus einen Beitrag leisten kann und dieses mit unterschiedlichen Akzenten auch tut, ebenso beim Erhalt der Kulturlandschaft. Beispiele sind die Förderung des Radtourismus, Unterstützung von Schibussen im Winter, Waldkampagne, Reinhalteaktionen an Seen.

– Wintertourismus wird auch in Zukunft möglich sein.

Folge 3 „Landschaftswahrnehmung“ zur Diskussion gestellt

Kernaussagen der 3. Folge:

– Landschaft ist ein umfassender Begriff, für den es keine einheitliche Definition gibt.

– Jede Person nimmt Landschaft unterschiedlich wahr. Diese eigene, subjektive Wahrnehmung der Landschaft verändert sich im Laufe des Lebens.

Fragen an dich:

Was gefällt dir in oder an der Landschaft? Was gefällt dir nicht?
Wie soll die Landschaft für dich in Zukunft aussehen?

Folge 2 „Weinwanderung durch die Südsteiermark“ zur Diskussion gestellt

Kernaussagen der 2. Folge:

– Die Südsteiermark hat durch ihre spezielle Geländeform und landwirtschaftliche Nutzung einen besonderen Landschaftscharakter.

– Die vielen bewaldeten Gräben sind wichtige landschaftliche Puffer zwischen den Weingärten. An diese Landschaft angepasste Bauweisen sind für das Landschaftsbild wichtig.

– Die Landschaft, Wandernd, die Gastfreundschaft und die Kulinarik sind wichtige Reisegründe für Gäste hier her zu kommen.

– Klimawandel ist auch im Weinbau ein Thema. Qualität statt Masse ist eine grundsätzliche Strategie.

Wie denkst du darüber?

Folge 1 „Landschaft als Ressource“ zur Diskussion gestellt

Kernaussagen der 1. Folge:

– Landschaft bietet Siedlungs-, Writschafts- und Erholungsraum für Menschen aber auch Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt.

– Es werden unterschiedliche Nutzungsansprüche an den Raum gestellt. Diese gilt es so gut wie möglich zu verknüpfen und Ausgleiche zwischen diesen Interessen zu schaffen.

– Unsere Nutzungsansprüche steigen, auch pro Kopf. Daher müssen Nutzungen optimiert werden (z.B. kurze Wege, Wohnfläche, weniger Ressourcenverbrauch).

– Flächen müssen multifunktional genutzt werden ohne Funktionen zu verlieren. Weniger Ressourcen- oder Flächenverbrauch bedeutet nicht gleichzeitig die Verringerung von Entwicklungsmöglichkeiten oder Nutzungsfreiheiten.

– Baulandmobilisierungen können ein hilfreiches Instrument sein, um den Baulandüberhang entgegen zu wirken.

– Auch die Politik ist gefordert neue Wege einzuschlagen. Aber auch wir BürgerInnen müssen uns in unserem Tun hinterfragen und aktiv werden, um unsere Landschaft zu erhalten.

– Manko bei den bestehenden Instrumenten der Raumordnung ist, dass Entwicklungsperspektiven und Zielvorstellungen was den Freiraum betrifft fehlen, v.a. auf regionaler Ebene.

– Das Sparen von Ressourcen oder Grund und Boden hat wenig mit Verzicht zu tun sondern sehr viel mit Gewinn an Gemeinschaft, Freiflächen und Chancen für die Zukunft, die wir uns dadurch offen halten.

Wie denkst du darüber?