Zirkushunde?!

Zirkushunde oder fürs Leben lernen?

„Ich glaube, gutes Tricktraining wird vor allem dadurch bestimmt, dass der Mensch sich gut auf seinen Hund einstellt“

meint Manuela Zaitz im Gespräch mit Karin Immler in der Hunderunde rund ums Tricktraining. Und sie ergänzt, dass dies wohl für jedes gute Training gelte.

Als Mitbegründerin von „Trainieren statt dominieren“, dem  Netzwerk für gewaltfrei arbeitende Trainer, das auch auf Facebook zu finden ist, fühlt Manuela Zaitz sich dem gewaltfreien Umgang mit Hunden verpflichtet und gibt diese Philosophie auch in Ihrer  in Moers in Nordrhein-Westphalen weiter. Die Bücher, die sie zu diesem Thema geschrieben hat, sind bereits Standartwerke in der Hundebibliothek. Zum Tricktraining gebracht hatte sie ursprünglich eine äußerst kreative und erfindungsreiche Windhündin, deren Umtriebe sie in den Griff bekommen wollte.

Massgeschneidertes Hundetraining

„Man kann ja auch für jeden Hund die passenden Tricks finden.“

Einer der Vorteile des Tricktrainings ist es, dass diese Art mit dem Hund zu arbeiten äußerst individuell ist und auf jeden Hund abgestimmt werden kann – ungeachtet von Alter, Rasse oder Gesundheitszustand.

Auch Lukas Pratscher, RTL- Supertalent Gewinner 2013, schätzt diese Möglichkeit, das Trainingsprogramm für den jeweiligen Hund quasi maßzuschneidern. Auch bei seinen eigenen Hunden haben sich unterschiedliche Schwerpunkte entwickelt, weil Lukas die Stärken seiner Schützlinge bewusst berücksichtigt und fördert. Dass er dabei auch solche Dinge wie Leinenführigkeit erarbeitet, ist sozusagen eine willkommene Nebenwirkung.

Auch Lukas gibt sein Wissen und seine Begeisterung für das Tricktraining an interessierte Hundehalter und Hundehalterinnen weiter. Zum einen bei seinen vielen Vorführungen, die auch immer zum mit- und nachmachen animieren und auch in seiner eigenen  School of Dog in Wien und Neukirchen.

Für beide, sowohl für Manuela als auch für Lukas steht die Freude am gemeinsamen Tun von Mensch und Hund im Vordergrund, doch  der erzieherische Aspekt des Tricktrainings ist nicht zu unterschätzen.

Rückblick auf frühere Sendungen

Auch in einigen der früheren Sendungen

Wie lange bleibt der Ball wohl auf der Nase liegen?

Wie lange bleibt der Ball wohl auf der Nase liegen?

haben wir über das Tricktraining gesprochen, zum Beispiel in der Hunderunde mit der

österreichischen Autorin und Psychologin Elisabeth Beck und in der Sendung zum Thema Beschäftigung. Da war auch Sabine „Bino“ Marzi zu Gast, die eine ganze Meute Bullies – alle mit Handicap und einem großen Faible für Tricktraining zuhause hat.

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream am 13. Juli um 12:06 Uhr und am 14. Juli um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

 

 

 

 

 

 

 

Über die Regenbogenbrücke

Auch wenn wir unseren Tieren ein ewiges Leben wünschen, kommt doch eines Tages der Moment, an dem sie über die Regenbogenbrücke gehen. Allzu oft lassen sie einen völlig verzweifelten Menschen zurück, der sich mit seiner Trauer und mit dem Abschiedsschmerz alleingelassen fühlt. Die Reaktionen der Umwelt sind sehr oft Achselzucken und Unverständnis, denn es war doch “nur ein Tier“. Viele Menschen fühlen sich dadurch verunsichert, dass ihre Trauer nicht verstanden wird. Sie haben Angst, irgendwie nicht “ normal“ zu sein, weil sie so sehr leiden. Sie ziehen sich mit ihrer Trauer zurück, wagen nicht, sich jemandem anzuvertrauen aus Angst, Zurückweisung oder gar Spott und Hohn zu erfahren. Doch das muss nicht so sein. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Angeboten, die Menschen unterstützen, ihr geliebtes Tier betrauern.

Abschiednehmen in Würde

candle-1342227__340Das beginnt bereits beim Abschied nehmen und beim Umgang mit dem Leichnam des Tieres. Daniela Edelmaier von der Tiertrauer Salzburg berät Menschen, wie sie den Abschied ihren geliebten Tier würdevoll und vielleicht auch ganz besonders gestalten können. Sie selbst und auch ihre MitarbeiterInnen sind TierhalterInnen und verstehen, wie ihre KundInnen sich fühlen und was sie bewegt.

Der Verlust einer Beziehung

Die Trauer anzunehmen und sich bewusst damit auseinanderzusetzen, das ist der Ansatz von Frau Dr. Eva Dempewolf. Es ist der Verlust einer Beziehung, der uns so sehr schmerzt und zu schaffen macht. Ihr Buch  „Abschied nehmen – die Trauer um ein verlorenes Tier“ informiert Tierhalterinnen gibt Ihnen Übungen und Rituale an die Hand.

„Hintergrundwissen hilft das eigene Erleben nicht als unnormal wahrzunehmen.“

Auch in ihrer Praxis erlebt sie, wie Menschen darunter leiden, von ihrer Umwelt in ihrer Trauer nicht wahrgenommen zu werden. Oder eben, dass diese Trauer als unangemessen empfunden wird.  Sie spricht in ihrem Buch von der aberkannten / nicht gesehenen Trauer.

„Es war doch nur ein Hund!“

dandelion-1452219__340Silke Christensen, Trauerpfote, begleitet Menschen in der Trauerphase um das geliebte Tier. Trauer ist sehr individuell, etwas ganz persönliches. Auch der Umgang damit, auch die Bewältigung der Trauer ist individuell und sehr persönlich. Der erste Schritt in Silke Christensens Praxis ist, den Menschen zu zeigen, dass alles sein darf und es keine Vorschriften gibt.

„In meiner Arbeit vereine ich meine Herzensthemen Psychologie, Beratung und Hunde miteinander und arbeite ziel-, lösungs- und ressourcenorientiert – der Blick ist dementsprechend nach VORNE gerichtet, da meiner Meinung nach die persönliche Gestaltung des Lebens nur in der Zukunft und in der Gegenwart stattfinden kann. Ich ziehe daher Motivation der Frustration vor – diese Einstellung spiegelt sich in meiner wertschätzenden Arbeit mit Menschen und Hunden wider.“

Servicebox

Daniela Edlmaier
Praxis für Coaching, Psychotherapie & Supervision, ausgebildete Trauerbegleiterin, ehrenamtl. im Hospizbereich tätig
Diplom-Psychologin und Systemische Beraterin

Veranstaltungshinweis:

Kinderuni Salzburg „Die Geburt ins andere Leben“.
 Do 14.07.2016 von 11:00 – 12:30 Uhr

Zum Lesen:

Abschied nehmen – Trauer um ein geliebtes Tier
Ein Begleit- und Praxisbuch, erschienen im Verlag Fred & Otto
von Dr. Eva Dempewolf
Tiere erzählen vom Tod: Wie Tiere ihr Sterben erleben und den Weg ins Licht finden von Penelope Smith
Der Verlust eines Hundes – und wie wir ihn überwinden
von Elli Radinger
Abschied für länger, Über den Tod unserer Hunde
von Clarissa v. Reinhardt und Anders Hallgren
Die Regenbogenbrücke: Ein kleiner Hase in Trauer
auch als Vorlesebuch für Kinder geeignet von Celina del Amo
Leben mit dem Tod
Weine nicht, ich sterbe nur

Die Musik zur Sendung:

Flogging Molly – Every dog has his day
The head and the heart– Cats and dogs
Charly Chaplin – It’s a dog’s life

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream am 13. Juli um 12:06 Uhr und am 14. Juli um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

Wenn der Tag gekommen ist

Tod und Sterben! Damit wollen wir nichts zu tun haben

Tod und Sterben! Beides haben wir in unserer zivilisierten westlichen Welt mit einem Tabu belegt und weitgehend aus unserem Leben zu verdrängen versucht. Darüber sind uns viele heilsame Rituale verloren gegangen, die Trost und Halt spenden könnten. Ist Trauer nicht mehr zeitgemäß?

Wenn der Tag gekommen ist

und ein geliebter Mensch stirbt, sind gerade noch ein bis drei freie Tage drin. Anschließend wird erwartet, dass man wieder „ganz normal“ funktioniert.  Trauern darf man höchstens privat, im Kreise von Familienmitgliedern und Freunden.

Wenn der geliebte Hund stirbt,

ist es noch schwieriger. Vielen Menschen, die ein geliebtes Tier verabschieden mussten, haben unter dem Unverständnis ihrer Umgebung zu leiden. Viele HundehalterInnen trauern um ihr Tier ebenso wie um einen geliebten Menschen. Doch die Umwelt kann mit dieser Trauer vielfach gar nicht recht umgehen. „Es war doch nur ein Hund!“ bekommt man da zu hören oder „Geh doch ins Tierheim und hol dir wieder einen!“ Und so trauern diese Menschen einsam oder, was noch schlimmer ist, unterdrücken ihre Gefühle.

„Es geht um den Verlust einer Beziehung“

so sagt Frau Dr. Eva Dempewolf, die ein Begleit- und Praxisbuch geschrieben hat „Abschied nehmen – Trauer um ein geliebtes Tier“

solitude-1148983__340Daniela Edlmayr von der Tiertrauer Salzburg steht den TierhalterInnen zur Seite, die ihr Tier nicht der Tierkörperverwertung überlassen sondern kremieren und würdevoll verabschieden möchten. Als Hundehalterin kennt sie den Schmerz und die Trauer, wenn ein Gefährte geht.

Silke Christensen, Trauerpfote, begleitet und berät Menschen, die um ein geliebtes Tier trauern.

Die Welt dreht sich einfach weiter, aber Deine eigene Welt und Du – Ihr steht still? Ohnmächtig, fassungslos und trauernd?

Gemeinsam mit den 3 Damen befasse ich mich in der nächsten Hunderunde mit dem Abschiednehmen, mit der Trauer und damit, wie wir damit umgehen können.

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream am 13. Juli um 12:06 Uhr und am 14. Juli um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

 

Persönlichkeit „auf den Hund gekommen“

Persönlichkeit ist eines der Schlüsselwörter, wenn es darum geht, einen Hund zu erziehen.

„Du musst deinem Hund mehr Sicherheit geben, du musst deinen Hund führen, damit er dir auch in schwierigen Situationen folgt!“

Aber wie das gehen soll, wie du schwierige Situationen meistern und auf deine Art führen kannst, das hat dir niemand sagen können?

Ich kann es dir auch nicht sagen. Aber ich kann dir zeigen, wie du dir selbst auf die Spur kommen, deine Kraft spüren und aus dir heraus führen lernst, weil du gut bist!

Anna Meissner Strukturgeberin

Anna Meissner Strukturgeberin

So lautet der Text auf der Website von Anna Meißner, Persönlichkeitsentwicklung mit Hund.

Ihr eigener Hund heißt Cosmo  und die beiden leben gemeinsam mit Annas Ehemann im deutschen Vörstetten.  Cosmos Frauchen ist ist Sozialpädagogin, Sozialarbeiterin, Mediatorin und Coach.

Anna Meißner hat ein ganz besonderes Angebot entwickelt: Sie unterstützt Menschen dabei, an schwierigen Situationen in der Arbeit mit Hund und Mensch persönlich zu wachsen, auf authentische und wertschätzende Art führen zu lernen und mutig, den eigenen Weg zu gehen.  Denn

„Das was dein Hund von dir fordert, bringt dich persönlich weiter.“

so das Credo von Anna Meißner. In der Hunderunde plaudern wir über diese spezielle Art von Coaching, wer es in Anspruch nimmt und warum es KEIN Hundetraining ist.

 

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream am 13. April um 12:08 Uhr und am 14. April um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

 

 

 

 

BARFEN – optimale Ernährung oder gefährlicher Trend

BARFEN – ein Trend, der die Gemüter erhitzt. Optimale Ernährung oder gefährlicher Trend, da spalten sich die Geister.  Selbst innerhalb der eigenen Reihen, sind sich die BARFer nicht einig: mit Knochen oder ohne, mit Getreide oder ohne, mit Grammwaage oder ohne…..

Dr. Stefanie Handl, von der Futterambulanz bekommt oft BARF-Fütterungspläne zur Überprüfung vorgelegt. Richtig zusammengestellt sind sie ihrer Erfahrung nach in den seltensten Fällen. Beispielsweise wird oft auf Vitamin D vergessen, dass Hunde und Katzen nicht wie Menschen in der Haut bilden, sondern über die Nahrung aufnehmen müssen.

Dass Menschen ihre Hunde mit selbstzubereitetem Futter ernähren möchten, stellt Frau Dr. Handl nicht in Frage.  Roh sein muss das dargebotene Fleisch allerdings ihrer Meinung nach nicht. Wissenschaftlich gesehen bietet die Rohfütterung mehr Gefahren als Vorteile, vor allem unter hygienischem Gesichtspunkt. Und dies betrifft nicht nur die Gesundheit des Vierbeiners sondern vor allem auch die des Menschen, der ja sehr eng mit seinem Tier zusammenlebt.

Dr. Stefanie Handl, Fachtierärztin für Ernährung und Diätetik, Diplomate ECVCN

Futterambulanz Dr. Handl

Patricia Bisztron, die mit ihrer Tochter, Hunden und Katzen auf einem Bauernhof lebt („ein Privileg!“), hat in ihrer täglichen Praxis als Hundeverhaltensberaterin in der Entspannerei ein kritisches Auge auf den Gesamtzustand der Hunde. Denn ein Hund, dem es mit seinem Futter nicht wirklich gut geht, hat auch keine guten Voraussetzungen zum Lernen.  Auch die eigenen Hunde und Pfleglinge im Hause Bisztron werden nach der BARF-Methode gefüttert – mit etwas Information kein allzu großer Aufwand, meint Frau Bisztron.

Patricia Bisztron,

 

Ute Wadehn

Ute Wadehn

Einige wichtigte Grundlagen muss sich der/die Barf-Willige  unbedingt aneignen, darauf besteht Ute Wadehn, Tierheilpraktikerin mit Schwerpunkt Ernährung. Auf ihrer Seite Barf-gut bietet sie Produkte und Wissen rund ums Barfen an.  Um diese Grundlagen kommt man nicht herum, wenn sich die Fütterung nicht womöglich über kurz oder lang ungesund auf den Vierbeiner auswirken soll.  Dass man bei der Verarbeitung von rohem Fleisch auf Sauberkeit achten muss, sei dabei ebenso wichtig wie bei der Zubereitung der menschlichen Ernährung. Wer sich nicht so intensiv mit dem Thema auseinandersetzen möchte, der kann sich auch ganz bequem die Futterpläne maßgeschneidert von ihr zusammenstellen lassen.

„Man kann bei BARF Fehler machen und das sollte einem auch bewusst sein!“

Barf-gut, Gutes für Futterselbermacher

Servicebox

Webinare für BARF-Einsteiger und BARFer
Kostenlose Broschüre „Checkliste für Barf-Einsteiger“
Lesefutter
Dr. Julia Fritz, Fachtierärztin für Ernährung und Diätetik,  Hunde BARFEN, alles über Rohfütterung
Hans Ulrich Grimm, Katzen würden Mäuse kaufen
Richard und Susan Pitcairn, Natürliche Gesundheit für Hund und Katze
Nadine Wolf, Das Barf-Buch – mit Rezepten

 

Die Musik zur Sendung:

Gavin Frankie – Dog big and dog little
Mama Oliver – Cats and dogs
Attwenger – Dog

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

Wer auf sich hält, der barft?

Wer in Sachen Hundeernährung im Internet unterwegs ist, der stößt früher oder später auf den Begriff „BARF“(steht für biologisch artgerechte Rohfütterung).

Wer auf sich hält, der barft? Da scheiden sich die Geister. Es gibt eine eingeschworene Barfergemeinde einerseits und warnende Stimmen, vor allem aus den Reihen der VeterinärmedizinerInnen, andererseits.  In der kommenden Hunderunde werden wir dem Phänomen BARF  ein wenig auf den Grund gehen.

Patricia Bisztron und Mia

Patricia Bisztron und Mia

Wir, das sind in diesem Fall Patricia Bisztron, Hundeverhaltensberaterin mit Schwerpunkt ängstliche und traumatisierte Hunde. Zur ganzheitlichen Herangehensweise von Frau Bisztron gehört auch ein kritischer Blick auf die Ernährung der vorgestelten Hunde. Frau Dr. Stefanie Handl, Fachtierärztin für Ernährung und Diätetik, Diplomate ECVCN,berät in ihrer Futterambulanz TierhalterInnen über Vor- und Nachteile der verschiedenen Fütterungsarten.  Sie ist sozusagen Fütterungsexpertin und beruft sich auf wissenschaftliche  Erkenntnisse und aktuelle Forschungsergebnisse.

und Ute Wadehn, die nicht nur alles liefert, was man zum Barfen braucht, sondern auch Webinare anbietet, die Hunde- und KatzenhalterInnen den Umstieg auf BARF-Ernährung erleichtern sollen.  Eine kostenlose Broschüre, die auf ihrer Website zum Download bereit steht, soll ebenfalls helfen, Fehler beim Barfen zu vermeiden.  Ganz so einfach scheint also diese Ernährungsform nicht zu sein.

Verunsicherte HundehalterInnen

Hunde- und Katzenbesitzer, die ihren Liebling gesund füttern möchten, sind mit den Informationen durch Werbung, Tierarzt, Hundeschule und Internet oft ziemlich überfordert. Schließlich möchte jeder das Beste für sein Tier. Und Hundefutter kostet ja auch eine Menge Geld. Doch was genau ist das Beste? Und gibt es überhaupt eine Ernährungsform, die für jeden Hund passt?

Füttern ohne Risiko?

Was die BefürworterInnen als natürliche Ernährung anpreisen, wird von den Gegnern als potentiell gefährlich eingestuft. Umgekehrt werden die KonsumentInnen immer wieder durch ekelerregende  Informationen über Fertigfutter verunsichert.

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestre am 13. Jänner um 12:08 Uhr und am 14. Jänner um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

 

Lebenswertes Hundeleben!

Lebenswertes Hundeleben – trotz Behinderung?!

Sieht man mehr behinderte Hunde, weil es ein Trend ist, einen Hund mit Handicap aus dem Tierschutz zu sich zu nehmen? Oder sieht man sie deshalb, weil nicht mehr so schnell euthanasiert wird, wenn ein Hund durch Krankheit, Alter oder Unfall eine Behinderung erleidet? Wie auch immer, es ist augenscheinlich, dass mehr Hunde mit Behinderung mit uns leben als früher. Ist das nun besonders schwierig? Sind diese Hunde „glücklich“ oder sollte man sie „erlösen“, weil sie eine Behinderung haben?

Tuffy läuft auf 3 Beinen durchs Leben und zwar durch ein durchaus glückliches, wie uns Frauchen Claudia erzählt. Auch mit anderen Hunden kommt Tuffy gut zurecht. Nur bei allzu wilden Spielgefährten muss Claudia manchmal schützend eingreifen, damit er nicht über den Haufen gerannt wird. Für Claudia jedenfalls ist Tuffy ein ganz toller Hund mitsamt seiner Behinderung.

Mag. Alexandra Wischall-Wagner, c)tanja hoferNicht nur privat sondern auch beruflich mit Hunden zu tun, hat Mag. Alexandra Wischall-Wagner. Sie ist Psychologin und bietet in ihrer Hundeschule „Freud und Hund“ ganzheitliches Hundetraining an. Ihrem Weimaraner-Jungspund Linus ist es zu verdanken, dass Frau Mag. Wischall sich besonders für das Leben und die Erziehung von behinderten Hunden interessiert. Auch Linus hat eine Behinderung: er ist blind. Linus, Grauer Star, ist schon richtig prominent, seine FB Seite Blind Dog Linus hat eine ganze Menge Fans, die er mit Fotos, Videos und Geschichten aus seinem Alltag unterhält.

Unter anderem haben wir uns über die Kennzeichung von blinden Hunden unterhalten. Linus hatte eine solche Kennzeichnung (drei schwarze Punkte auf gelb), die er aber kaum mehr trägt. Abgesehen davon, dass manche Menschen daraus schlossen, das Frauchen sei blind, gibt es noch einen Grund, warum er die Kennzeichnung kaum trägt:

„Ich wollte, dass er als ganz normaler Hund gesehen wird, dass man ihm ganz normal begegnen kann und ihn nicht ständig bedauern muss….“

Was heißt schon Behinderung?

Linus soll als der  Hund wahrgenommen werden, der er ist: lustig, fröhlich und durchaus in der Lage, ein schönes und hundgerechtes Leben zu leben!

Linus ist ein echter Weimaraner und seine Nase ist demnach sein wichtigstes Instrument. Mantrailing oder Verlorensuche sind seine absoluten  Beschäftigungsfavoriten – ungeachtet seiner Behinderung.

Wichtig ist es, dass sein Mensch fürsorglich und vorsorgend mit ihm  umgeht und z. B. beim Spaziergang Fallen und gefährliche Stellen erkennt und dem Hund entsprechend signalisiert.

Hunde leben im Hier und Jetzt, sie lieben das Leben und mit ein bisschen Unterstützung und Verständnis und vielleicht der einen odr anderen Veränderung im Alltag kommen behinderte Hunde erstaunlich gut zurecht.

Wie traurig, dass die BesitzerInnen behinderter Hunde immer wieder – womöglich von völlig Fremden – hören, der Hund hätte kein lebenswertes Leben und man sollte ihn doch „erlösen“.

Doch Linus, Tuffy und Cleo zeigen, wie glücklich behinderte Hunde sein können und stehen stellvertretend für viele Hunde mit Behinderung, die dank eines liebevollen Umfelds ein lebenswertes und hundgerechtes Leben führen dürfen.

Servicebox:

Buchempfehlungen

Gelähmte Hunde: Ratgeber für Hundebesitzer, Tierärzte und Interessierte, Katharina-Hengl-Schmidl

In der Welt der Stille, Barry Eaton, Clarissa v. Reinhardt

Siehst du es? Leben mit einem blinden Hund, Corinne Egger und Romy Illi

Die Musik zur Sendung:

Bob Marley – Maga dog
Ten years after – Losing the dogs
Tori amos – You can bring your dog

Vorschau auf die nächsten Sendungen:

Hundehaltung in der Stadt: Artgerecht? Rücksichtslos? Ein Kompromiss?

Tierkommunikation: Möglichkeiten und Grenzen  – Gespräch mit Mag. Elisabeth Berger, www.online-mit-tieren.at

Kollege Hund: der Hund am Arbeitsplatz

Erziehung ersetzt Bindung? Oder doch nicht? mit Mag. Iris Schöberl, www.der-hund-und-du.com.

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

 

Behinderung und Lebensqualität

Behinderung und Lebensqualität – wie passt das zusammen?

Für die Sendung „Hunderunde – Gespräche und Gedanken über Hunde und Menschen“ habe ich 2 HalterInnen behinderter Hunde dazu befragt.  Auf dieses Thema gebracht hat mich Sabine Marzi, die in der Hunderunde „Beschäftigung – was und wie tut Hunden gut“ über ihre 5 behinderten Bullies erzählt hat. Frau Marzi engagiert sich für den Verein Behinderter Hund und tritt mit ihrer blinden Hündin Cleo bei passenden Gelegenheiten sogar auf. Cleo ist nämlich begeisterte Trickkünstlerin. Diese Auftritte, die im Rahmen verschiedenster Veranstaltungen für Hundemenschen stattfinden, sind nicht nur dazu gedacht, Menschen Mut zu machen, deren Hunde eine Behinderung haben. Vor allem geht es dabei auch darum, die Öffentlichkeit behinderten Hunden gegenüber „gnädiger“ zu stimmen. Denn allzu schnell wird rhetorisch das Todesurteil über einen Hund mit Handicap verhängt, weil „das ist doch kein Leben für einen Hund. Was hat denn der noch davon?“

Wer bei Hund mit Behinderung automatisch an Hunde aus dem Auslandstierschutz denkt, liegt übrigens falsch. Es kann jeden Hundehalter,  jede Hundehalterin treffen: Krankheit, Unfall und Alter sind alltägliche Ursachen für Behinderungen. Und so kann es durchaus passieren, dass auch jemand, der niemals einen Hund mit Behinderung zu sich nehmen würde, plötzlich genau einen solchen zuhause hat.

Wie schön, dass es mehr und mehr Menschen gibt, die ein solches Tier nicht einfach als wertlos empfinden, sondern in ihm weiterhin einen lebens- und liebenswerten Gefährten sehen.

Tuffy

Tuffy, Lebenslust auf 3 Beinen

Zu Gast in der Hunderunde ist Claudia aus Gänserndorf, deren Hund Tuffy nur 3 Beine hat. Denn ein Hinterbein wurde bereits in den ersten Lebensmonaten amputiert.

Frau Mag. Alexandra Wischall-Wagner ist eine VÖHT-Kollegin von mir. Ihre Hundeschule heißt „Freud und Hund“ und besondere Freude bereiten ihr die 3 Hunde. Einer davon ist blind. Blind Dog Linus hat sogar seine eigene Facebookseite und eine große Fangemeinde. Er ist ein riesen Schlingel und ist für sein Frauchen genauso herausfordernd wie sehende Heranwachsende.  Die Integration eines blinden Hundes ist dementsprechend eines ihrer Lieblingsthemen.

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestre am 9. Dezember  um 12:08 Uhr und am 10. Dezember um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

Elisabeth Beck in der Hunderunde

Die in Brandenburg lebende Österreicherin, Elisabeth Beck, war im September zu einem Seminar für Hundemenschen in der Bildungswerkstatt in Telfs als Vortragende geladen. Für mich war das eine willkommene Gelegenheit, Elisabeth Beck endlich persönlich kennenzulernen und natürlich auch, sie für die Hunderunde zu einem Gespräch zu bitten.

Elisabeth Beck

ist vielen von uns als Autorin des Buches „Wer denken will, muss fühlen – mit Herz und Verstand zu einem besseren Umgang mit Hunden“ bekannt. Ein Buch, das in einer Zeit, in der es vor allem um funktionieren, konditionieren und detaillierte Übungsanleitungen geht, völlig andere Wege aufzeigt und Mut macht, Gefühle anzunehmen, die eigenen und auch die unserer Hunde.

www.pixabay.com

Minischweinchen sind äußerst intelligent aber sehr anspruchsvoll in der Haltung.

Elisabeth Becks persönliche Tierwelt ist bunt und zahlreich. Besonders Piccolino, das Minischweinchen, das die LeserInnen ihres Buches bereits  kennen, liefert Stoff für unendlich viele Geschichten und Anekdoten, hat es sich doch als echter Trickkünstler entpuppt.  Schweinchen, so Elisabeth Beck, sind derartig intelligent und schnell im Lernen, dass sie Hunde um Längen schlagen. Besonders, wenn es um das Erkennen von Konzepten geht.

Waschbären zu trainieren, ist ebenfalls eine ganz spezielle Sache. Die Waschbären, die als Belohnung gerne dicke Rosinen mögen, sind schnell und einfallsreich und für so manche Verwüstung im Hause Beck verantwortlich. Auch über das Training mit Känguruhs und die damit verbundenen Herausforderungen erzählt die humorvolle Trainerin.

Tricktraining

ist unbestreitbar Elisabeth Becks Steckenpferd. Dies ist aber keinesfalls nur als Spielerei zu verstehen.  Vielmehr schafft das Tricktraining die ideale Basis: es fördert Kreativität und Aktivität des Tieres, stärkt die Kooperations-und Lernbereitschaft und sorgt dafür, dass Lernen als lustvolle und erstrebenswerte Tätigkeit wahrgenommen wird, die man gerne ausübt.

Schema-F-Anleitungen findet man bei Elisabeth Beck keine.  Anregungen für das eigene Training dafür jede Menge. Das Viele-Dinge-Spiel zum Beispiel ist eine ganz einfache Möglichkeit, auch Tiere, die von sich aus kaum Aktivität anbieten, aus der Reserve zu locken.

Insgesamt spürt man die Erfahrung und das Herz, das Elisabeth Beck an die Tiere verloren hat ohne die Menschen darüber zu vergessen.

Servicebox:

Elisabeth Beck

Buchempfehlungen

Wissen Hunde, dass sie Hunde sind?: Wie Hunde denken und fühlen von Kate Kitchenham

Das andere Ende der Leine: Was unseren Umgang mit Hunden bestimmt und Liebst du mich auch?: Die Gefühlswelt bei Mensch und Hund von Patricia B. McConnell

Warum ich fühle, was du fühlst: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone von Joachim Bauer (auch als Hörbuch)

Wer denken will, muss fühlen – mit Herz und Verstand zu einem besseren Umgang mit Hunden von Elisabeth Beck

Die Musik zur Sendung:

Wiener Symphoniker Japan Tour 2006 – Die Entführung aus dem Serail, Ouverture, Leitung Fabio Luisi
Manhattan Transfer – Skyliner
King’s Singers – I’m a train

Vorschau auf die nächste Sendung:

11.November: Beschäftigung – Was und wie ist gut für Hunde

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

Hunde aus dem Tierschutz

Einen Hund aus dem Tierschutz zu sich zu nehmen, bedeutet viel Verantwortung

Einen Hund aus dem Tierschutz zu sich zu nehmen, bedeutet viel Verantwortung

Hunde aus dem Tierschutz – Harmonie von Anfang an

so lautet der Titel der nächsten Hunderunde, die am 14. Februar ausgestrahlt wird.  Mit der Trainerin Angelika Preyer plaudere ich über gute Vorbereitung auf die Adoption eines Tierschutzhundes. Frau L. erzählt darüber, sie sie sich auf ihr neues Familienmitglied Dara vorbereitet hat und die Tierheimleiterin,  schildert uns die Herangehensweise im Tierheim Freilassing.

Frau von Hake betreibt die Hundeschule „Feel your dog“ in Laufen  arbeitete seit 8 Jahren zusätzlich ehrenamtlich auch im Tierheim Freilassing als Hundetrainerin, dessen Leitung sie vor einem Jahr übernommen hat. Ihr Ziel war und ist es, ihr Wissen über gewaltfreies Hundetraining im Tierheim so einzusetzen, dass den Hunden der Aufenthalt im Tierheim möglichst angenehm gestaltet wird und ihre Vermittlungschancen verbessert werden.

Zu Frau von Hakes Familie gehören derzeit 4 Hunde und 2 Katzen – alle aus dem Tierschutz.

Veranstaltungstipp:

Eröffnung des neuen Hundehauses im Tierheim Freilassing am 22.03.2015 (Näheres in Kürze auf der Homepage)

Kontakt:

Christine von Hake, Hundeschule Feel your Dog

Tierheim Freilassing, Facebook: www.facebook.com/tierheim.freilassing

Tel: 0049 8654-2212
info@tierheim-freilassing.de
D 83395 Freilassing

“Hunde aus dem Tierschutz – Harmonie von Anfang an” – Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler,  www.knowwau.com