wenn nicht, dann trotzdem!

Dies ist eine Radiosendung moderiert von Ariane Pellini, meist mit einem oder mehreren Themenschwerpunkt(en), manchmal auch Studiogästen und viel abwechslungsreicher, guter Musik. 😉 Gibts seit mittlerweile gut 5 Jahren fabrikstreue und ist konsequent frisch, putzmunter und mit Liebe zubereitet!! Reflecting steht für zurückwerfen, wiedergeben aber auch nachdenken, Sound für Klang, Mucks, Geräusch; bedeutet aber auch einwandfrei, tief und gut. –> Einfach reinhören und mitschwingen!

Genre: Talk und Musik

Sendezeit: Jeden 3. Montag im Monat, 21:00 – 22:00 uhr

Nächster Sendetermin: NOV 21, 2011

POESIE UND ENGAGEMENT (CHRISS)

In der Sendung vom Freitag dem 14. Oktober (Download) begeben wir uns auf die Suche nach der Vereinbarung von Poesie und Engagement. Thomas Oberender – geschiedener Schauspieldirektor der Salzburger Festspiele – beschrieb mit diesen zwei, anfangs kontrovers erscheinen wollenden Worten, das Album „Nervöse Welt“ der Wiener Band „the who the what the yeah“Rio ReiserTon, Steine, Scherben… Postkapitalistisches Lebensgefühl… eine junge Generation die sich sehr eigen engagiert… – Und das wissen wir, Norbert K Hund und Christopher Schmall, die zwei Perlentaucher und Sternpflücker vom Dienst auch. Engagement und Poesie. Eine interessante Verbindung…

The Who?

Aber wer sind eigentlich „the who the what the yeah“? Ja, eine Band aus Wien! Doch warum haben wir uns schon so oft mit ihnen beschäftigt? (Der Skaverda Effekt, Nervöse Welt- das ganze Album, Das Salzburg Syndrom… nur um mal die markantesten Sendungen zu nennen). „The who the what the yeah“ haben etwas geschaft, vor dem viele andere Bands zurückschrecken, resignieren, schweigen – mit dem sie sich schlichtweg nicht befassen. Und genau das ist der Punkt! „The who the what the yeah“ sprechen, nein, schreien ihre Wahrheit in die Welt hinaus und haben das Gedankengut von Rio Reiser aufgegriffen, für sich selber weiterentwickelt und so verdichtet, dass das Album „Nervöse Welt“ eigentlich als Manifest gelesen werden kann… So da habt ihrs! Selbst schuld! Ihr mit eurem System, das unsicher macht, einengt und verbraucht! Die Maus hatte also doch Recht… Tanzen wenn einem etwas gefällt… am Ende bleiben tausend offene Fragen, die sich wie von selbst stellen…

 The What?

Fragen die wohl oft gar keine Antwort haben oder haben wollen. Fragen die einfach Fragen sind, damit wir nachdenken, so lange bis wir einsehen, dass es nicht auf die Antwort ankommt, sondern auf die Gedanken die wir uns machen… die ganzen kleinen Schritte… denn wir sind ja eigentlich alle nur Maulwürfe, die am Zuckerberg des Konsumismus graben… Wir müssen’s nur noch einsehen! Und dann werden wir dieses System zum Kippen bringen… Und genau das ist es! Poesie und Engagement. Sich für etwas das einen selbst betrifft und berührt, verletzt und beunruhigt, angreift und betrifft einsetzten mit Sätzen und Bildern. Mit Worten, Musik, Farben, mit allem was die Fantasie zu bieten hat. Das ist Poesie! Poesie die aus dem Leben kommt und den Leuten etwas sagt. Schon beim bloßen Ansehen und Erkennen der einzelnen Worte…

 The Yeah!

Also liebe Mitorgler und Zerrinnenden, lasst uns dieses System von Macht, Hierarchie, Geld, Ansehen und nazi-katholischem Kreuzweh endgültig zum Einsturz bringen! Lasst die Gitarren plärren, die Orgeln den Weltuntergang verkünden und vor allem: Lasst uns endlich etwas tun! Schlafen können wir später immer noch lange genug! Jetzt müssen wir aufstehen, die Stimme erheben und uns wehren gegen diese Unterdrückung! Jedoch… wenn ihr nicht von alleine wollt, ich kann euch nicht zwingen, ich kann euch nur vor Augen führen, warum ICH mich wehre und mir nicht länger den Mund verbieten lasse…

From the „Oh“ to the „Wow“!

Liebe FabrikantInnen, Liebe (Radio-) Freunde.

Oh Wow! Die dritte Woche meines Berufsschullehrganges has come and gone. Die ersten Tests sind geschrieben, mein Digital Divide Referat ist gehalten und die erste klasseninterne Krise ist überwunden. Meine Augenringe bezeugen: Ich bin mittlerweile wieder voll im Schulleben angekommen. Über die hab ich ja schon vor zwei Wochen berichtet und außerdem sind die allerhöchstens das „Oh“ in „Oh Wow!“.

Schule macht ja Spaß und alles, aber auf die beiden Tage der Woche, an denen ich die Radiofabrik auch mal von Innen sehen kann (und nicht immer nur auf dem Weg in die Schule daran vorbei fahr) freu ich mich mit jeder Woche mehr. Was gibt’s also Neues? – Einiges! Unsere Programmchefin Eva hatte einen Unfall, was uns alle zeitweise sehr beunruhigt hat. Gott sei Dank ist sie aber schon wieder auf dem Weg der Besserung. Wir geben unser Bestes um sie für euch zu vertreten und die Community um unser Radio am Laufen zu halten. Trotzdem Eva, werd schnell wieder gesund!

Neben dem normalen Betrieb haben wir aber auch noch ein anderes Großprojekt, dass verwirklicht werden will. Wie ihr sicherlich alle wisst ziehen wir mit einem unserer Sender um! Ziel: In Zukunft noch mehr von euch die Chance geben, das beste Radio Salzburgs zu empfangen. Um euch zu zeigen wie das Ganze aussehen soll, wollen wir diesen Samstag mit euch allen raus auf’s Land! An dieser Stelle sei erwähnt, dass die ganze Sache ohne eure Unterstützung aber nicht funktioniert. Wer am Ende des Monats noch den ein oder anderen Euro über hat und nicht weiß wie er ihn investieren soll, der schaut mal hier rein. Für jeden gespendeten Euro erwartet euch nicht nur ein verbesseres Radiofabrik-Radiofeeling, sondern auch allerhand andere Goodies 😉 Also Freunde, schwingt euch auf die Sättel eurer Räder, kommt am Samstag mit uns zum neuen Sender und lasst euch von unserer Vision mitreißen!

Oh Wow! Es gäb noch viel mehr zu berichten, aber wie gesagt, vom zu langen in den Computer schauen, bekommt man viereckige Augen. Also am besten den Computerbildschirm jetzt mal ausmachen, Radiofabrikstream rein und auf den nächsten Blogeintrag warten.

Ihr hört von mir.

the apprentice.

No Civilmedia in 2012

Unfortunately the EU (Europe for Cititzens Programme) has not selected our Civilmedia UnConference for funding this year .
This means we will not be able to organise the conference in spring 2012, as planned.

We are therefore changing to a 2-year-interval, planning to have the next Civilmedia in spring 2013.
Until then, we will again apply for funding at EU-level, or else try to find other financing.

We hope to see you all again in 2013 in Salzburg, or maybe already in November at the CMFE conference in Cyprus:
http://www.cmfe.eu/conference2011

B is for Berufsschule… . Oder Mütter haben immer recht.

Liebe FabrikantInnen und (Radio-)Freunde,

Woche zwei meiner Ausbildung – und damit Woche eins an der Landesberufsschule -, neigt sich dem Ende zu.  Resümee: Ich bin es nach 1,5 Jahren Studium nicht mehr gewohnt vor Sieben Uhr früh aufzustehen!

„Gut“, denk ich mir, „ist alles nur Sache der Selbstdisziplin!“, schwing mich am Montag morgen auf mein Rad und fahr zu meiner ersten Unterrichtsstunde seit mehr als zwei Jahren. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich ja noch keine Ahnung, dass ich die nächsten neun Wochen mit gefühlt zwei Meter hohen und drei Meter breiten iMacs arbeiten werde! Dementsprechend groß waren meine Augen (meine Mama hatte ja schon immer gesagt, von zu viel computerspielen bekommt man viereckige Augen – aber ich wollt’s ja nicht glauben…), als ich zum ersten mal das S T U D I O betrat.

Gelernt hab ich aber auch schon was! Zum Beispiel, dass man Dinge, die betont werden sollen,  l a y o u t t e c h n i s c h vom Rest vom Textes abheben kann, oder dass bei dem Shortcut „cmd – q“ das Programm geschlossen wird, ob man gespeichert hat, oder nicht… . Den Rest dieser Geschichte erspar ich euch! Es gibt ohnehin noch eine Menge zu lernen und auszuprobieren. Meine MitschülerInnen und LehrerInnen sind allesamt sehr nett und kompentent, was mir das mit dem Aufstehen schon ein wenig erleichtert. Über das Wochenende bereite ich auch schon gleich mein erstes Referat zum Thema „Digital Divide“ vor. Was das ist und wie das Referat lief, erfahrt ihr mit Sicherheit in Kürze an D I E S E R Stelle 😉

Ihr hört von mir.

the apprentice

 

 

A is for Ambition…

„This is not a Job (…) I’m searching for someone with a brain, thats gonna start a business with me.“ {The Apprentice, 2011}

Liebe FabrikantInnen und (Radio-)Freunde,

mir ist sehr wohl bekannt, dass es die Radiofabrik bereits länger gibt, als ich überhaupt in Salzburg wohne. Trotzdem, fühlt es sich für mich – und ganz bestimmt auch für meine Kollegen – an wie ein Neuanfang. Für diejenigen, die noch nicht von mir gehört haben: Ich bin Jess, 22 und neue Auszubildende in Salzburgs Community Radio.

Seit dem 1. September gehör ich jetzt also fix zum Office Team der RF und mach nebenbei noch meine Ausbildung zur Medientechnikerin. Mein kleiner Blog, dessen Namen in Anlehnung (vielleicht auch dreistem Diebstahl) an die britische Serie „The Apprentice“ entstand, wird mich dabei begleiten und den Alltag eines RF-Azubis einwenig schildern.

Nach nur 7 Arbeitstagen im Büro, werde ich am Montag zu meinen ersten, knapp Zehn wöchigen Berufsschullehrgang antreten. Schade, weil ich nicht einmal genug Zeit hier hatte um alle kennenzulernen; gut, weil ich im November sicher mit reichlich neuem Wissen mein neues Team NOCH besser unterstützen werden kann als jetzt schon.

Für’s brave Lesen und zur Illustration dessen, wie so eine Lehre aussehen kann noch ein kleines Filmchen.

Ihr hört von mir.

the apprentice

 

Der Klangkoffer: Neuenddeckung Polens

„Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf“ schrieb Oscar Wilde, mit unsere Musikreise durch Europa möchten wir auch eine neue Seite der Länder erfahren. Dieses mal geht es nach Polen, eines der größten, aber in unseren Breiten leider eher unbekannten Ländern Europas. Tolle Musik und sehr schöne Literatur gibt es da natürlich auch! Einfach hier reinhören, viel Spaß!

Le bric-à-brac: außerhalb Frankreichs (oder fast…)

Mardi, le 9 août à 19h06. Ce mois-ci le bric-à-brac sort un peu du franco-français : on va regarder les variétés du français parlé dans l’espace francophone et on écoutera par exemple de la musique guadeloupéenne et suisse. Également au menu, le témoignage d’un ado franco-algérien avec son point de vue sur le ramadan. Dans la rubrique „Littérature”, une histoire bouleversante d’une femme antillaise

Dienstag, 9. August ab 19:06 Uhr. Wir möchten uns vom  „Franko-Französischen” entfernen: Wir werden die verschiedenen Varietäten des Französischen außerhalb Frankreichs anschauen und zum Beispiel Musik aus Guadeloupe und der Schweiz hören. Außerdem gibt es ein Interview mit einem franko-algerischen Teenager über seine Meinung zum Ramadan und in der Rubrik „Literatur” die erschütternde Geschichte einer Frau von den Antillen

always on radiofabrik.at / 107.5 & 97.3

Costumes Martinique

Ruhig Angehen

Genau das war mein Motto für die heutige Sendung. Doch als ich mich voll Motivation zur Arge begab, vergeblich an den Eingangstüren rüttelte und auch keinen anderen Weg ins Innere fand, war Ruhig Angehen nicht mehr so angesagt. Enttäuscht und zugleich mit einer richtigen Wut im Bauch starrte ich auf das sonst so wunderschöne Gebäude, welches sich heute für mich nicht öffnen wollte und somit seinen ganzen wunderbaren Glanz verlor. Kopfschüttelnd begab ich mich wieder fort, blickte auf die Uhr meines Mobiltelefons, seufzte auf und dachte mir: „Naja, jetzt kann man eh nichts mehr ändern.“ Denn wie heißt es so schön? „Über vergossene Milch soll man nicht weinen“ Also alle, die heute vergeblich auf meine Sendung warteten und sich wunderten, warum sie meine Stimme nicht hören konnten, ich hoffe, ich habe eure Frage damit beantwortet! Dennoch nicht gleich den Kopf in den Sand stecken, denn nächsten Samstag, den 30. Juli, findet schon meine nächste Sendung statt und da werde ich dann über das sprechen, was ich für heute vorbereitet gehabt hätte. Also einschalten und reinhören!

Bis dahin sprach der Spike nimmer mehr!

13. Sendung vom 09.07.2011

13. Sendung! Das war vielleicht mal eine! Sehr sommerlich! Sehr viel Text! Viel Musik und viel Sprache!

Thema der Sendung:

In der  Sendung geht es um eine Stadt, die ich vor einiger Zeit besucht und mit welcher ich mich sehr gut angefreudet habe. Ich werde etwas über jene im Allgemeinen erzählen und dazu noch persönliche Erfahrungen schildern, die ich dort gemacht habe. Natürlich wird diese auch einem kleinen Fazit unterzogen, damit ihr einen kleinen Überblick bekommt. Mit dabei sind auch wieder die Reihe „Was geschah am…“, die Veranstaltungstipps, sowie der Antiwitz des Tages. Untermalt wird die Sendung natürlich wieder von viel, viel Musik.

Songs:

Rhapsody Of Fire – Sea Of Fate

Young Rebel Set – If I Was

Two Door Cinema Club – All You Know

Peter Fox – Das Zweite Gesicht

Vincent Rubinetti – Industrial Hysteria

Disturbed – God Of The Mind

Nephew – Blaa & Black

Johnossi – Train Song

Donots – Hello Knife

 

Zum Nachhören