Unsere Petition an die Landespolitik…
http://petition.radiofabrik.at
…ist ein grosser Erfolg. Innerhalb weniger Tage weit über tausend UnterzeichnerInnen. Und heute kommen fast im Minutentakt neue hinzu. Sehr fein!
Unsere Petition an die Landespolitik…
http://petition.radiofabrik.at
…ist ein grosser Erfolg. Innerhalb weniger Tage weit über tausend UnterzeichnerInnen. Und heute kommen fast im Minutentakt neue hinzu. Sehr fein!
Die Radiofabrik wurde beim „Radiopreis der Erwachsenenbildung“ 2008 zum zweiten Mal in Folge prämiert. Am Montag wurde der Preis im Wiener Funkhaus im Rahmen eines Festakts verliehen. Die Laudatio hielt der Schriftsteller Paulus Hochgatterer. Von sechs verliehenen Preisen gingen drei an Freie Radios, drei an den ORF.
In der Kategorie „Bildung und Wissenschaft“ – im nach dem ehemaligen ORF-Kurator benannten Eduard Ploier-Preis – setzten sich Radiofabrik-Chefredakteur Georg Wimmer und Erich Themmel vom Christian-Doppler-Gymnasium mit der gemeinsamen Produktion „Das Zigeunerlager Salzburg Maxglan. Vorhof zum KZ. Ein HörMahnmal“ durch. In dieser Sendung verlesen Schülerinnen und Schüler die Namen jener Kinder, die in dem Zwangslager interniert waren. Die Namen betteten die Sendungsgestalter in Originalaufnahmen von Überlebenden, Interviews mit HistorikerInnen und Zitaten aus dem kriminalpolizeilichen Amtsschriftverkehr zum so genannten „Zigeunerlager” ein.
Die Gestaltung der Sendung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Salzburger Personen-Komitee Stolpersteine und insbesondere mit dem Historiker Gert Kerschbaumer, der die Namen und Schicksale der Lagerinsassen in mühevoller Arbeit recherchiert hat.
In seiner Dankesrede vor über 100 Gästen und MedienvertreterInnen gab sich Wimmer unbequem, forderte mit dem Slogan „Ich bin ein Freies Radio“ Anerkennung der Community-Medien als Säule des Mediensystems und kritisierte mit „Ich bin diskriminiert“ auch die Politik des Bundeslandes Salzburg.
„(..) Ebenso ist es eine Diskriminierung, wenn behauptet wird, dass Österreich ein duales Rundfunksystem hat. Österreich (..) hat ein triales Rundfunksystem. Es gibt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, es gibt privat-kommerzielle Radios und es gibt uns, die Freien Radios Österreichs mit mehr als 2.500 Freien RadiomacherInnen. Wer die Freien unter dem Begriff der Privatradios subsumiert, ignoriert den selbstgewählten öffentlichen Auftrag, den sich die Freien Radios gegeben haben. Er kehrt ihren Anspruch auf Bildung, Ausbildung und Empowerment von Minderheiten ebenso unter den Teppich wir ihr zivilgesellschaftliches Engagement. Ich bin ein Freies Radio!
(..) Die Politik schaut zu, hört aber nicht hin. In Salzburg zum Beispiel geht eines der etabliertesten und bestfunktionierenden Freien Radios – die Radiofabrik – gerade den Bach hinunter. Das Land Salzburg hebt unterdessen mit großer Gelassenheit Jahr für Jahr 6 Millionen Euro an Rundfunkgebühren ein und macht damit alles mögliche – nur keine Medienförderung.“
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Die Radiofabrik Community
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Die preisgekrönte Sendung zum Anhören und Download.
Millionen Ermordete sind eine abstrakte, unbegreifbare Größe. Die dreijährige Juliana Krems ist ein konkreter Mensch. Ihr Unglück war es, ein „Zigeunerkind“ gewesen zu sein. Geboren am 26. April 1940 im so genannten „Zigeunerlager“ in Salzburg-Maxglan, deportiert und ermordet im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau am 3. September 1943.
An Fälle wie den der kleinen Juliana Krems erinnert nun das Projekt „HörMahnmal“, das die Radiofabrik in Zusammenarbeit mit dem Christian Doppler-Gymnasium und dem Salzburger Personen-Komitee Stolpersteine realisiert hat. SchülerInnen des Doppler-Gymnasiums verlesen die Namen jener rund 230 Roma und Sinti, die von Salzburg aus deportiert worden sind. Eingebettet sind diese Listen in einen Informationsteil mit Originalaufnamen von Überlebenden, Interviews mit HistorikerInnen und Zitaten aus dem kriminalpolizeilichen Amtsschriftverkehr zum so genannten „Zigeunerlager“ Salzburg-Maxglan.
Das ´Zigeunerlager´ Salzburg-Maxglan. Vorhof zum KZ. Ein HörMahnmal
Have a look at the online-documentation of Civilmedia 08.
Report on Civilmedia in Austrian public radio (in German):
…ARGEkultur, Gunther Seiser
…Touristikevents St. Johann, Max Zenz, Charly Schrottenbacher
…WAVESOUND, Marcus Diess
for stage, audio and light equipment
[lang_en]More then 100 registered participants from 20 countries and almost 40 contributions!
The programme is now online!
Civilmedia 08 – The Programme[/lang_en]
Kampagne 16 Tage gegen Gewalt
Filmabend und Podiumsdiskussion in Salzburg „Kurz davor ist es passiert“
Film „Kurz davor ist es passiert“ von Anja Salomonowitz (72 Min.) und anschließende Podiumsdiskussion mit
DSA.in Renate Blum (LEFÖ)
Dr.in Birgit Buchinger (so!ution)
Mag. Harald Burgauner (männer|welten)
DSA.in Renée Mader (Gewaltschutzzentrum Salzburg)
Eine Kooperationsveranstaltung von
gendup, Verein FreundInnen der Frauenuniversität – Salzburg und amnesty international
Eintritt: freiwillige Spende, Kartenreservierungen unter ffu@gmx.at
Die Regisseurin Anja Salomonowitz wählt einen ungewöhnlichen Zugang zum Thema: ihr Film basiert auf realen Erzählungen gehandelter Frauen, aus denen die Regisseurin ein dokumentarisches Drehbuch erarbeitet hat. Die Geschichten werden nicht von SchauspielerInnen, sondern von Menschen nacherzählt, die mit den Ereignissen und Orten des Films in einer Beziehung stehen könnten: ein Zöllner, eine Dorfbewohnerin, ein Bordell-Kellner, eine Diplomatin und ein Taxi-Chauffeur. Ein Film über falsche Versprechungen, Ausbeutung und Enttäuschung.
„16 Tage gegen Gewalt“ beginnen am 25. November 2008, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und enden am 10. Dezember 2008, dem Internationalen Tag der Menschenrechte. Programm österreichweit siehe: www.aoef.at.
Unterstützt durch: ÖH Bundesvertretung, Büro für Frauenfragen und Chancengleichheit des Landes Salzburg, Frauenbüro Stadt Salzburg, so!ution, männer|welten, Gewaltschutzzentrum Salzburg, LEFÖ – Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen, Selbsthilfegruppen für Mädchen und junge Frauen die sexuell missbraucht wurden, Österreichische Frauenföderation für Weltfrieden, Arbeitsgemeinschaft für Wehrdienstverweigerung und Gewaltfreiheit, Salzburg – Vielfalt gewinnt.
Carolin Tener und Tina Ring führten im Rahmen ihrer
Diplomarbeiten (FH St. Pölten) eine Studie zum Thema
„Prostitution weiblicher Jugendlicher“ durch. Dabei befragten
sie 25 österreichische Mädchen und junge Frauen
die vor Vollendung des 18. Lebensjahres mit der Prostitution
begonnen haben und in Wien am Straßenstrich im 2. und 15.
Bezirk tätig waren.Die Ergebnisse dieser Studie scheinen im
Buch „Auf dem Strich -Mädchenprostitution in Wien“ auf.
Teresa Lugstein, die Intiatorin der Selbsthilfegruppe Überlebt sprach mit den Autorinnen
Der Beitrag steht unter
http://cba.fro.at/show.php?lang=de&eintrag_id=11135
zum Nachhören oder Downloaden bereit.
Die Broschüre Geschlechtssensible Angebote zur Gewaltprävention im schulischen Bereich ist jetzt auf der Homepage des Bundeskanzleramts unter http://www.frauen.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=32357 (unter: Gewalt an Frauen) zum Download zur Verfügung. Als Druckversion kann die Broschüre über das Bestellformular unter: http://www.frauen.bka.gv.at/site/5472/default.aspx (auch hier unter: Gewalt an Frauen) bzw. per E-Mail unter: broschuerenversand@bka.gv.at oder telefonisch unter: +43/1/53115-2613 bestellt werden.