Am Tag von Mariä Lichtmess wurde auch bei Tuning Up allen Facetten des Lichts Tribut gezollt und eine musikalische Aufarbeitung des Themas versucht. Natürlich wurden wie immer die unterschiedlichsten musikalischen Traditionen nach ihren Beiträgen zum breit gestreuten Begriff des Lichts beforscht.
Szenenwechsel Salzburg: Laube Meik Schubert
Ob da Zufall im Spiel war? Jedenfalls haben sich Georg Laube und Stefan Schubert vor einigen Monaten im Anschluss an ein Stubnblues-Konzert ausgetauscht und über eine musikalische Kollaboration nachgedacht. Und jetzt, da Willi Resetarits dem Stubnblues für 2015 eine Pause auferlegt hat, haben die beiden Masterminds die Gelegenheit – auch nicht ganz zufällig – schnell ergriffen. So ist gemeinsam mit Bassist Alex Meik das unterhaltsam unverkrampfte Folk/Blues-Album Wie’s da Zufoi wü in österreichischer Mundart entstanden. Gitarrist und Produzent Schubert meint: „Das ist vielleicht das feinste Album, das ich je gemacht habe!“.
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Über Sport reden?
> Sendung: Artarium vom Sonntag, 8. Februar – Lässt sich Sport überhaupt sprachlich kommunizieren – und wenn ja, wie lieber nicht? Wo eingeweihte Fachidiome allsendunglich durch die Berichterstatter wuchern, beginnt für den Außenbleibenden oft schon die wunderbare Welt des angewandten Kannitverstahns. Und einmal ganz ehrlich – wenn ich mich für diese Sportart oder jene Sportveranstaltung von vornherein schon nicht begeistern mag, was soll mir dann das unbegabt euphorische Gephrasel irgendeines Sportberichts? Ob es sich jedoch, jenseits von Langeweile oder Lärmerregung, nicht doch vielleicht auch anders anfühlen und anhören kann, wenn „in den Medien“ über Sportliches gesprochen wird, das wollen wir als drei Männer im Artarium diesmal untersuchen: ein Kulturkritiker, ein Passivsportler, ein Totalverweigerer.
Eine solche etwas andere Betrachtungsweise pflegt zum Beispiel die von Pirmin Styrnol und Christian Weiner für Radio Orange produzierte Sendereihe „Momente des Sports“. Auf deren erweiterter Homepage finden sich erfreulich hintergründige Features und Reportagen zu allerlei Sportthemen für den feineren Geist abseits des Interessenmainstreams der quotenorgelnden Zeitgeistsurfer. So unter anderem die heuer mit dem Radiopreis der Erwachsenenbildung ausgezeichnete Sendung „Vollkontakt auf 40 Rollen – Die Mädels vom Vienna Rollerderby“, aus welcher wir uns einen Zusammenschnitt zu Gemüte führen. Wie diese jungen Frauen (und ihre männlichen Cheerleader!) hier nämlich lustvoll mit Geschlechterklischees jonglieren und sich an Begrifflichkeiten wie Aggression und Feminismus abarbeiten, das verschafft auch dem gewachsenen Sportmuffel noch ein erfrischendes Sporterlebnis.
Dem Fußballmuffel hinwiederum erschließt sich beim Betrachten der löblichen WDR-Sportsendung „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“ eben genau diese. Denn der sprachverliebte Stadionsprecher (Werder) und Radiokommentator (Bremen-Vier) Arnd Zeigler schafft es scheinbar spielerisch, noch dem biersten Ernst deutscher Bundesliga einen dergestalten Wortwitz abzuringen, dass selbst dem Fernstehendsten dieses Fußballchinesisch noch zur zweiten Muttersprache wird. Wir gratulieren also dem Friedensstifter unter den sportdeutschen Kulturvermittlern aus Anlass seiner 250. Fernsehsendung – Zeigler gibts übrigens auch als Radiokolumne – und empfehlen ihn vorsorglich schon mal für den Literaturnobelpreis. Balleluja! Inwieweit uns diese Sendung gelingen wird, das wird sich in ihrer Stattfindung zeigen. Wir haben keinen Plan – doch wir werden ihn ausführen!
Und – wir sind ein geiler Turnverein! Diesesmal jedenfalls 😉
Mag. Cordula Hofmann-Molis live: von einem eisernern Willen und dem Aufeinanderprall dreier Welten
Sie ist eine starke Frau, die man nicht so schnell vergisst. „DAS WILL ICH“ hat sie hinausgerufen in die Welt, und viele ihrer Träume hart erarbeitet und erreicht.
Kostümbildnerin in der schillernden Welt von Theater und Oper, 5 Jahre Schafbäurin ganz in den Vibes der 1970er und 35 Unterrichtsjahre an der Universität Mozarteum in Salzburg. Und ganz nebenbei hat sie noch eine Familie gegründet – mit der großen Liebe ihres Lebens.
Wo ein Wille ist, da ist ein Weg!

Sonntag, 1. Februar 2015, 15:00 – 16:00
Live in der Radiofabrik!
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Arab Electronics – FNTOME Jan 2015
Die schöne Frau Nowak präsentiert ein Wechselspiel aus Orientalismen, Okzidentialismen, Internationalismen und Lokalkolorit.
Wir hören Kunstklänge, Partysound, Tanzmusik und Todesmärsche.
Mit: Ulcerium, Gigi Force, Wet Robots, OkyDoky, Hello Psychaleppo & uvm…
MO, 26. JAN 2015 – 20:00 – Radio Fro Linz
DI, 27. JAN 2015 – 21:00 – Radiofabrik Salzburg
MI, 28. JAN 2015 – 08:00 – Tide 96.0 Hamburg
“ Wir sind nicht CHARLIE (Hebdo), wir sind DISCLOSURE (weltweite Offenlegung der außerirdischen Präsenz)!“
Nach dem Untergang
> Sendung: Artarium vom Sonntag, 25. Januar – Sollen wir uns gleich in den Kopf schießen – oder doch erst etwas später? Am besten überhaupt nach dem Tod, sofern sich das terminlich noch ausgeht heutzutage. Es ist ja auch gar nicht so leicht, den Sinn für das eigene Weitertun zu entdecken, wenn man sich in der Weltpolitik umschaut und in der Nachbarschaft, wo sich diese Weltpolitik oft gerade am Widerlichsten zeigt. „Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch…“, also sprach Theodor W. Adorno einst zu seinen Mitdeutschen, und legte mit „Alle Kultur nach Auschwitz ist Müll.“ pointiert und provokativ nach. Vor allem mit seiner „Todesfuge“ belehrte ihn der deutsch-jüdische Dichter Paul Celan über viele Jahre hinweg eines Lebendigeren. Zumindest solange, bis sein Davonkommen auch an der Unweigerlichkeit zerschellte.
Und in diesem Zwischen stehen auch wir und ringen, nicht selten ratlos, nach den richtigen Worten. Dabei begleiten uns zum Glück die Gedanken der selbst in ihrem Überleben so Gefährdeten wie schwimmende Rettungsinseln auf den entseelten Weltmeeren, wo ringsumher längst ganze Gesellschaften untergehen. Und wir danken es ihnen – meist atemlos, aber immer berauscht – und verzaubert! 🙂 „Wir müssen uns die vergewaltigten Begriffe zurück erobern.“ So in etwa formulierte es Konstantin Wecker schon in den 90ern. „Mit Geschichte umgehen bedeutet, sie zugleich anzunehmen wie auch abzulehnen, und aus dieser Ambivalenz heraus wieder etwas Eigenes, Neues auszusagen.“ So übersetzten wir ein Statement von Patti Smith, welches sie im Dokumentarfilm Dream Of Life vor nicht allzulanger Zeit dazu abgab. „Manchmal hält sich ein Wort, das in der Öffentlichkeit missbräuchlich verwendet wird, vor Schreck die Hand vor den Mund. Unsere Sprache hat sich womöglich von etwas blenden lassen, sich zu sehr in den Dienst nehmen lassen, und leidet wie die Menschen an Sinnentleerung, an Müdigkeit und Erschöpfung.“ Das konstatiert Maja Haderlap in ihrer Eröffnungsrede zum diesjährigen Radiopreis der Erwachsenenbildung, den übrigens unser lieber Kollege Matteo Coletta für seine „Stimmen aus den Schützengräben“ gewonnen hat 😉 Wir gratulieren also inmitten der sich aufdrängenden Lebensmüdigkeit recht absichtsvoll – und ganz herzlich! Zudem hören wir Auszüge der ziterten Rede sowie zu diesem Wahlsonntag griechische Musik.
„Ich hegte die Hoffnung, dass es Hoffnung gibt. Das hält einen Mann am Leben.“ (Sean Connery in „The Rock“)
Stadtteilradio Itzling im Jänner: Kochwerkstätten und ein kleines Hörspiel ;-)
Wir sprechen heute mit Anna und Luise über die Kochwerkstätten im ABZ. Anna verrät uns Tipps und Tricks zum Kochen aus ihrer Heimat Indonesien und Luise verrät uns, was sie uns in einer nächsten Kochwerkstätten zeigen wird. Die Literarische Minute haben Anna, Fatma und Luise gemeinsam als Hörspiel eingebracht. Hört rein, das Stadtteilradio ist am Freitag, 23.1. um 17.00 on air.
Moderation und Redaktion: Fatma Ahmad Said und Martha Schweissgut | Stadtteilkultur Itzling
Fatma mit unseren Studiogästen Anna und Luise
Interkulturelle Sichtweisen: Schnee – die Natur wird zu einem weißen Kühlschrank und Wintersonnenwende – die Wiedergeburt der Sonne
Schnee – eine Selbstverständlichkeit in unseren Breiten, aber wie schaut’s woanders aus? Wie nimmt jemand Schnee war, der ihn zum ersten Mal sieht? Ali aus Somalia hat heuer zum ersten Mal den „Kühlschrank der Natur“ erlebt und erzählt uns mit Mohammad und Alaa gemeinsam wie sie Schnee wahrnehmen und welche Skulpturen sie entstehen haben lassen. Im zweiten Teil der Sendung sprechen wir über Wintersonnenwende und wie dies in unterschiedlichen Kulturen gefeiert wird: Mohammad erzählt uns über traditionelle Feiern in Afghanistan und Alaa führt uns in die Wiedergeburt der Sonne im Irak ein.
Studiogäste: Alaa, Ali und Mohammad
Redaktion und Moderation: Martha Schweissgut | Stadtteil- und Kulturarbeit Itzling
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Szenenwechsel Linz – The Unused Word
Heutiges Thema: The Unused Word.
Vor ihrem Auftritt in der Linzer KAPU sprachen wir mit Anna (The Unused Word) über ihre Leidenschaft zur Musik und die aktuelle EP „Think“.
Im Anschluss an das Gespräch senden wir den Konzertmitschnitt. (Aufgezeichnet am 2.11.2014, KAPU)
Link zur EP: https://soundcloud.com/the-unused-word/sets/think-ep
https://www.youtube.com/watch?v=GSiFzoOlEnY
Sendung hören: http://cba.fro.at/277366



