Parsch im Juni: Yella Schwarzer

Ingrid Munz bringt am Freitag, 10. Juni um 17 Uhr ein Interview mit der Sängerin Yella Schwarzer.

Die in Parsch lebende Musikerin ist in drei Formationen aktiv: „Femmes Vocales“, „Serrado“ und „Yella & Ari“.

In der Sendung erzählt sie über sich und ihre Arbeit und natürlich gibt es ihre Musik zu hören.

http://www.yella.at/

 

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Beneath the Surface

Aus noch aufzuklärenden technischen Gründen existiert von dieser Sendung leider keine Aufzeichnung, die wir hier sonst so gern als Stream/Download anbieten würden! Sie war diesmal also wohl nur beim ZUHÖREN ZU HÖREN…

Die Perlentaucher – Nachtfahrt vom Freitag, 10. Juni verspielt sich in den assoziativen Abgründigkeiten rund ums Abtauchen, Eintauchen, Durchtauchen und Untertauchen. Tummelt sich irgendwo zwischen U-Booten und Oktopoden, Ozeanografen und Meerjungfrauen, durchbricht die Oberflächen und Oberflächlichkeiten scheinbar spiegelglatten Sozial-Smalltalks und sinkt tief unter den thermischen Schichtungen ein in die Sedimente elementarer Schmelzprozesse – und geht irgendwie unter die Haut. Boah, ey!!!

Zum letzten Mal vor Schulschluss verknüpfen die Herren Museau & Sternenhund exklusiv zweisam ihre Leseperformances und Musikauswahlen. Am Freitag, 8. Juli, dem Tag der Urteilsverkündung, pardon, Zeugnisverteilung, öffnen wir unser nächtliches Sendestudio für alle angewiderten, ausgebrannten und schulfrustrierten WortspenderInnen, die ihre entsprechenden Provokationen lauthals und live in den Äther bellen, flüstern, keuchen, röcheln, schreien oder stöhnen wollen, whatever. Die Speak Your Mind Nacht sozusagen – Open Mike For Everyone und Dokumentation eures Widerstands.

Diesmal werden wir daher sehr frei und weit gespannt assoziierend eine Brücke bilden zwischen der letzten Sendung (Liebe) und der nächstfolgenden (Provokation, Widerstand, Überlebenskampf) sowie ebenfalls zwischen unseren zwei Wesenswelten, die seit der skandalisierten Dezembersendung (Uwe Dick – Der Öd) in einem ständig wachsenden Verbindungsprozess zusammen wirken. Als einstweiligen Höhepunkt unseres monatlichen Nacht-Mahls servieren wir also nun ein absolut ausgewogenes Text- und Musikmenue in zweisam geteilter Zubereitung seiner einzelnen Spezereyen. Freut euch (mit uns), Leute!

Worüber ich persönlich besonders beglückt bin, entwickelt sich doch die zugleich geplante wie freie Dramaturgie dieser seit Herbst 2008 stattfindenden Nachtsendung erst so richtig spannend, seit der genial kreative Chriss Museau in jeder Hinsicht als mein Copilot mit an Bord ist. Chapeau! Wir sind halt schon ein geiles Institut!

Also lasst euch wieder mal mit uns fallen in eine weitere Nacht der Nächte. Lasst euch ein – auf euch selbst – zusammen mit uns. Lassen wir uns alle mal wieder so richtig aushängig einsinken in ein Meer von Liedern und Gedichten – Geschichten aus 2000 und mindestens immer noch einer Nacht. Lassen wir uns verführen und verzaubern von dem, was sich ereignet, wenn unsere Phantasien einander begegnen und dabei auf wundersame Weise Welten entstehen, die viel mehr sind als ihre Summe oder ein Produkt. Vergessen wir uns selbst, verlieren wir letztendlich die Kontrolle und verschwinden wir einfach eine Zeit lang in den Tiefen und Untiefen der Ozeane in uns.

Und keine Angst vor den weißen Räumen, der plötzlichen Leere des (noch) Unbestimmten. Wir gehen alle unsere jeweiligen Wege Schritt für Schritt und wissen nicht wirklich, wo uns das alles einmal hinführen wird. Und wir verfügen ebenfalls alle ganz tief in uns über eine sehr detaillierte Vision unseres Lebensziels, wissen sozusagen ganz genau, wohin wir eigentlich wollen. Und das genügt bereits. Sich immer wieder mal die Vorstellung davon in allen Facetten ausmalen, wie ein typischer Tag des eigenen Lebens in 20 Jahren aussehen würde, wenn sich alles völlig nach unseren Wünschen entwickelt, das funktioniert besser als alles Planen.

Toihaus Special – Just Vonce

Im Toihaus ist noch bis Mitte Juni das Toihaus Special voll im Gange. In den letzten Wochen waren bereits „Feed And Bleed“ und „Unter dem Sonnenschein“ zu sehen, und mit „Just Vonce“ wagt sich nun das jüngste Ensemble-Mitglied, Ceren Oran an das letzte Toihaus Special. „Just Vonce“ ist ihre zweite Arbeit am Toihaus Theater und ist eine Stimm- und Tanz Performance. Das Stimm- und Tanztheater ist am 8. und 9. Juni im Toihaus zu sehen und ist das Werk der Tänzerin und Vocalistin, deren besondere Liebe der Stimme gilt, die sie in „Just Vonce“ auf besondere Weise mit dem Tanz verbindet.

Und noch etwas Besonderes hat das Toihaus im Juni zu bieten: Das Stück „Die Landkarten der Schatten“ im Rahmen des 12. europäischen & internationalen Gehörlosentheaterfestival. Der bosnische Dichter Dževad Karahasan kreiert einen fiktiven Dialog zwischen den beiden Fürsten der Dichtung: Johann Wolfgang Goethe und Heinrich Kleist. Poesie im Wort- und Bildstreit, der Dialog findet in Österreichischer Gebärdensprache und synchron in deutscher Sprache statt. Alle Infos zu den aktuellen Stücken – darunter auch „Trag Mich“, ein Stück für Kinder –  hört ihr in der aktuellen Ausgabe von „So A Theater“.

Nervöse Welt – das ganze Album

Podcast/Download der Sendung: Nervöse Welt – das ganze Album feat. Teresa Reiter

„In einer Welt aus Papier will ich Flammenwerfer sein!“ Dieser programmatische Satz vom Promo-Sticker zum neuen Album von the who the what the yeah möge uns als Motto für unsere pfingstsonntägliche Artarium-Ausgabe dienen – drückt er doch „in a nutshell“ all das aus, weswegen Mann & Frau räudig, rebellisch und ja, revolutionär Rockmusik hören, machen und erleben! „Wenn dir etwas nicht gefällt, versuch es vielleicht zu verstehen ABER schreib auf jeden Fall einen Song darüber!“ Keine Ahnung? Am Sonntag, 12. Juni ab 17:06 sorgen wir für Aufklärung:

Ein Album mit einigem an Vorgeschichte: Nachdem das Erstlingswerk blackbox von Sandra Bernhofer auf thegap mit den Worten „Wütend, tanzbar, wortgewaltig!“ willkommen geheißen ward, folgte dortselbst nunmehr die von Teresa Reiter verfasste Ablehnung von Nervöse Welt, die im Urteil „Zehnmal derselbe Song“ kulminierte. Da mag man sich nun welcher Erlebniswelt oder Geschmacksrichtung auch immer zugehörig fühlen – diese (im besten etymologischen Wortsinn) Provokation sowie die nicht minder provokanten (teils durchaus geschmacklosen) Reaktionen darauf haben doch ganz ordentliche Wellen geschlagen – und zwar weit über den Kreis der üblichen Verdächtigen hinaus. Tsunami wirds (leider) trotzdem keiner!

Zwei Herren hauen auf die Mozartkugelkacke – und werden dafür ausgerutscht. Bei der Kritik dieser Kritik im Rahmen der Skaverda-Sendung am 8. Mai explodieren die Emotionen und gipfeln in eher geschmacksfernen Unterstellungen persönlicher Motivationsschieflagen seitens der Autorin, was zur sofortigen Absetzung der Sendungsübernahme der gesamten Artarium-Reihe bei Radio FRO in Linz führt, und zwar mit der Begründung eines angeblich in dieser Sendung stattfindenden „massiven Sexismus“. In weiterer Folge kommt es dann – in eigentlich fast schon Thomas Bernhard zur Ehre gereichender Manier – zu diversen Erregungen, Gegenerregungen und anderen, der Sache selbst gar nicht mehr angemessenen Holzfällereien. Was lernen wir da jetzt daraus?

Wir leben wirklich in einer nervösen Welt. Denn sowohl Titel wie Texte dieses Albums beziehen sich auf unseren Umgang mit den gesellschaftlichen Verhältnissen und Machtstrukturen, in denen wir tagtäglich zur Gleichförmigkeit animiert, gesachzwängt und hineinvergewaltigt werden – und nicht etwa auf irgendeine „Teenage Angst“ vor dem naturkatastrophalen Weltuntergang. Eine dieser Unterdrückungsmechanismen ist Sexismus, und zwar besonders perfide, weil schwer zu entlarven, in seiner uns allen von Anfang an gefickt eingeschädelten Form der Heteronormativität, gegen welche wir, das nämlich auch nicht ganz zufällig so heißende „etwas andere Kunnst-Biotop“, nicht bloß gehirnlich Stellung beziehen, sondern schon immer und in jeder Hinsicht gesamtbiographisch anleben. Der Rest ist Queer oder Punk oder einfach nur Sex jedenfalls aber Rock’n’Roll – however scheiß ich persönlich einen von mir aus auch Schokoladehaufen drauf, wem das vielleicht nicht gefällt!

Und ja, Teresa Reiter ist eine liebenswert engagierte und emotional sprachbegabte Kollegin, die nicht nur Verrisse sondern auch Lobeshymnen zu schreiben weiß, wie hier auf thegap zu Johnny von Petsch Moser (auch da gehen ja die Geschmacksmeinungen auseinander, lieber Niklas). Zudem ist sie im Management des Club Nolabel für junge und unbekannte Bands aktiv und überhaupt eine ziemliche Hänsin Volldampf in vielerlei Fachgassen, wie sich bei näherer Betrachtung ihres Autorenprofils unschwer hätte feststellen lassen. Und auch live kommt sie cool rüber, wovon ihr euch in dieser Sendung ebenfalls werdet überzeugen können. Wir entschuldigen uns hiermit für unsere diesbezüglichen früheren Fehlschlüsse und daraus resultierenden Missverständlichkeiten. Doch genug davon – einfach zuhören, mitleben, aufatmen!

 

Starke Frauen braucht die Uni

Starke Frauen braucht die Uni

 

Wir brauchen dich!

Bewerbe dich als neue Frauenreferentin oder Sachbearbeiterin für die Amtsperiode 2011-2013.

per Mail ans Frauenreferat: frauen@oeh-salzburg.at

 

Im September 2011 wird die neue Frauenreferentin auf einer von uns einberufenen Frauenvollversammlung gewählt.

  1. Anmeldung von mindestens 20 Frauen zur Vollversammlung

  2. Jede Kandidatin stellt sich und ihre Projekte vor
  3. Offene Diskussions- und Fragerunde

  4. Vorschlag einer Frau als zukünftige Frauenreferentin

  5. Einstimmiger Beschluss der Frauenvollversammlung

  6. Die Frauenreferentin setzt die Sachbearbeiterinnen ein

 

Danach wird der Entschluss der Universitätsvertretung (UV) mitgeteilt und die Frauenreferentin wird offiziell bestätigt.

 

Keine Angst, wir lassen dich nicht allein!

Wir vereinbaren mit dir und deinen Sachbearbeiterinnen einen Termin, an dem wir dir alles was es über die ÖH zu wissen gibt erklären und dir alle wichtigen Daten übergeben (z.B. Homepage-, Mail- und Computer-Zugangsdaten) und alle deine Fragen beantworten.

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Willkommen in Salzburg span./dt.: Zugewandert. Homosexuell.

Interview im Studio mit Josef Lindner Obmann HOSI Salzburg

Am 30. Mai fand im Pegasuszimmer im Schloss Mirabell ein Stadtdialog der HOSI Salzburg statt. Das Motto war „Zugewandert. Homosexuell. Was nun?“ – Lebenswirklichkeiten homosexueller Migranten. Es wurde die Einwanderungsproblematik von homosexuellen Migranten diskutiert.

Sind homosexuelle Migrantinnen mehrfach diskriminiert?

Sind Zuwanderer mehr diskriminiert als Homosexuelle?

 

Entrevista con Josef Lindner presidente de HOSI Salzburg

Inmigración-Homosexualidad .y…ahora que ? Nuestro invitado de hoy es Josef Lindner presidente de HOSI Salzburg

El pasado 30 de mayo se llevo a cabo la conferencia Inmigración. Homosexualidad. y… ahora que?

En esta conferencia se expuso la problematica de los homosexuales inmigrantes. Por qué los homosexuales inmigrantes sufren discriminación múltiple? .A quien se le acepta mejor en la sociedad a un homosexual o a un inmigrante? La conferencia se realizó dentro del marco „Stadt Dialoge““ Dialogos en la ciudad“ que organizó el Ayuntamiento de Salzburgo

OCB presents The EELS (30.05.2011)

Mark Oliver Everett – gerne nur „E“ genannt – und seine Band The EELS zählen seit dem Debutalbum der Band „Beautiful Freak“ (1996) zu den bedeutendsten Vertretern des Indie-Rock. Am 16. Juni besuchen die EELS im Rahmen ihrer Trendeous Dynamite-Tour in einer Rockhouse-Veranstaltung das republic in Salzburg. Aus diesem Anlass widmet sich OCBoddity in einem zweistündigen Special dem musikalischen Werdegang Everetts und bietet auch Einblicke in dessen persönlichen Hintergrund, den er in der Autobiographie „Things the Grandchildren Should Know“ niederschrieb. Ein „Must Hear“ für alle EELS-Fans und für die, die‘s noch vor dem 16. Juni werden wollen! Und OCBoddity macht’s möglich!

PLAYLIST Pt. One

Prizefighter
Tremedous Dynamite
Novocaine For The Soul
Last Stop This Town
Susan’s House
Elizabeth On The Bathroom Floor
Baby Genius
Lucky Day In Hell
Souljacker Pt. I
Bus Stop Boxer
I Need A Mother

PLAYLIST Pt. Two

It’s A Motherfucker
Girl From A Northern Country
Saturday Morning
Dirty Girl
I Drew A Line
Railroad Man
To Lick Your Boots
Going Fetal
Baby Loves Me
The Beginning
Hey Man (Now You‘re Really Living)

Papa Joe’s Garage mit Jürgen Brunner (Ausgabe vom 02.06.2011)

Salzburg liegt anscheinend an der Route 66, auch die Union Pacific Railroad führt hier vorbei. Zumindest möchte man es meinen, wenn man dem Salzburger Folk-Rock Musiker Jürgen zuhört. Seine Musik klingt authentisch und echt und wenn jemand behauptet sie kommt aus den USA, dann nimmt man ihm das ab. Für Folkmusikfans ist diese Sendung garantiert ein Highlight.

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bis der staat euch scheidet

Was im Februar wie ein Damoklesschwert über der Maxglaner Familie schwebte ist eingetroffen: Niederlassungsbewilligung in zweiter Instanz abgelehnt – der fünffache Familienvater muss gehen. Lina Anna Cenic im Gespräch mit Niki Kleiner und Fuat Rizvani.

OCBoddity 190 (23.05.2011)

Same time, same station, same sensation! Die 190. Ausgabe von OCBoddity spielt die gewohnten Stärken aus: Bemerkenswerte Neurerschienungen, unausweichliche Größen der Indie-Szene und Künstler bzw. Songs, die hierzulande definitiv zu wenig Gehör bekommen! Und manche von denen sind in näherer Zukunft sogar auch noch in Mitteleuropa live zu sehen! Tja, so greifbar nahe kann Radio-Glück liegen … mit OCBoddity!

PLAYLIST
Arctic Monkeys, The Hellcat Spangled Shalalala
Art Brut, Lost Weekend
Bright Eyes, Jejeune Stars
Beady Eye, The Roller
Noah & The Whale, Life Is Life
Glasvegas, The World Is Yours
R.E.M., It Happened Today
Danger Mouse & Daniele Luppi, Black
William Fitzsimmons, The Winter From Her Leaving
PJ Harvey, The Words That Maketh Murder
The Unthanks, Gan To The Kye
Joan As Police Woman, Nervous

Und wer’s nachhören will … klickt hier