Hundeerziehung – einst und jetzt
Nach der Sendung ist vor der Sendung! Und so bin ich bereits bei der Vorbereitung zur nächsten Hunderunde am 10. September. In dieser Sendung geht es darum, was sich geändert hat in den letzten 20 Jahren. Hundeerziehung – einst und jetzt. Wenn Sie mir zu diesem Thema etwas erzählen möchten, mir Ihre Sicht der Veränderungen schildern möchten, dann bitte ich um Kontaktaufnahme per Email.
Felixwillkommen
> Sendung: Artarium vom Sonntag, 17. August – Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was verzählen. Und unser Studiogast Felix Steinhauser ist ja erst unlängst von seiner Erlebnisfahrt in diverse europäische Städte zurück gekommen. Da wollen wir doch einmal nachspüren, wie sich solches Reisen auf die kreative Gestaltung der Wortkunst auswirken kann, wie sich die Eindrücke zu Ausdrücken verdichten im Nachhall vergehender Zeit. Poesie ist nämlich zuallererst schöpferische Selbstwerdung beim Wahrnehmen der Welt, und erst danach – vielleicht, womöglich – ein Beruf aus Berufung. Dichterwerdung ist kein berechenbares Geschäft mit dem Geldwert des Marktworts – das ist billiges Geklingel, bloßes Kunstmundwerk für kommerzamtliche Literaturverbraucher. Davon zum Glück noch weitgehend unbepatzt, empfehlen wir also eine etwas andere Betrachtungsweise:
Wir sind nackt und hilflos
unter einem brennenden Himmel
voller Sternschnuppen
das erste Mal die Einsamkeit verloren
ich hatte sie doch so lange gesucht
du hast sie mir gestohlen
Trickbetrüger
jetzt können wir gehen
meine Reise endet hier
aber unsere hätte erst begonnen
Obiger Text mit dem Titel G entstand nach Felix‘ Rückkehr ins heimatliche Salzburg. Er ist auch auf seinem Blog thereisnocureforhumans zu finden, woselbst viele Wortbildkreationen zur Ausdrucksform seiner Innenwelt werden. Frühere Texte waren bereits in der Sendung Denk mal fairkehrt zu hören. Doch diesmal werden wir ihren Autor noch näher kennenlernen
das blut sei sein blut
das fleisch sei sein leib
ich gebe dir gerne war mir gehört
ich lasse mich gerne ausbeuten
ich lasse mich gerne aussperren
ich lasse mich gerne unterordnen
denn alles was er ist ist gut
diese welt ist unerhört
kein mensch darüber empört
kindergekreisch blutbeschmiert
ikea handtuch
wasser gespritzt
bauch verkümmert
“ So hatte er seine Dummheit mit dem Leben bezahlen müssen“
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In Stimmen aus den Schütengräben #7 we deal again with aerial warfare (see episode #3). The first „guest“ is Manfred von Richthofen, the legendary Red Baron. In 1917 (a few months before his death) he published an Autobiography, from which we selected a passage describing an aerial dogfight between him and an English Pilot – his 32th victory. Richthofen was a very well known figure during WWI: Germans regarded him as a hero, French and English hated him with a passion. With 80 confirmed victories, the Red Baron is the highest ranked flying ace of the whole conflict, and his deeds inspired many books, documentaries and even movies (the latest one, „Der rote Baron“, was released in 2008). His nickname comes from the colour of his planes, painted in a bright-red colour. The title of the Autobiography – „Der rote Kampfflieger“ – has the same origin.
Manfred von Richthofen is a controversial figure: regarded by many (non only in the German speaking countries) as an extraordinary man, celebrated in movies and literature. But also a young soldier who deeply enjoyed war and showed neither mercy nor compassion for the fallen enemies. His Autobiography is available at: https://archive.org/details/DerRoteKampfflieger
The second „guest“ of the episode is sergeant Leonard J. Ounsworth (see episodes #1 and #3). In an original interview he relates of a very peculiar episode he witnessed while serving in France. He remembers that once a french plane was diving on the corner of a corn field for no apparent reason. Then, all of a sudden, a detachement of Indian cavalry (according to Ounsworth, the 9th Royal Deccan Horse) surrounded German machineguns and captured at least 34 prisoners and their weapons. The french plane was unarmed and only served as a distraction to cover the movements of the cavalry until the very last moment. The full interview is available at: http://www.oucs.ox.ac.uk/ww1lit/gwa/document/9404?REC=1
The last account is by French soldier Maurice Leclerc (see episode #5), who wrote about the tragic epilogue of a dogfight in a letter dated 22/09/1916. Leclecrc witnessed the crash of a french plane and the death of the crew. The observer jumped from the plane but the parachute (see episode #3) didn’t work. The pilot tried to land the burning plane, but the impact with the ground caused the gas tank to explode. The letter can be downloaded at: http://europeana1914-1918.eu/de/contributions/9841
-Credits-
Editing: Laura Leitner, Matteo Coletta
Voices in this episode: David Leberbauer as Manfred von Richthofen, L.J. Ounsworth as himself, Matteo Coletta as Maurice Leclerc.
Jingle:
Music: Gregoire Lourme, „Fire arrows and shields“
Concept: Matteo Coletta
Voices: Hannes Hochwasser, Matteo Coletta, Roman Reischl, L.J. Ounsworth, Norbert K. Hund.
Hundeerziehung ohne Zwang!
Hundeerziehung ohne Zwang – geht das überhaupt?
Unter diesem Titel ging heute die „Hunderunde“ on air. Gast bei mir im Studio war Bettina Fuchs, Lebens- und Sozialberaterin, die mit 2 ihrer 3 Hunde, Ronja und Caruso, einen Teil ihrer Freizeit dem tiergestützten Besuchsdienst widmet. Für Frau Fuchs hat Zwang im Tiergestützten Besuchsdienst absolut nichts verloren. Ein guter Therapie- und/oder Besuchshund hat Freude an seiner Tätigkeit und konnte alles, was dafür an Fertigkeiten und Kenntnissen notwendig ist, bereits im Vorfeld in Ruhe und Schritt für Schritt erlernen. Aufmerksamkeit des Menschen, gutes Management vor Ort und gründliche Vorbereitung des Teams machen Zwang im Einsatz überflüssig.
Dorothee Schneider, Buchautorin, NLP-Coach, Trainerin und begehrte Referentin in Sachen „Hund“ sprach über fürsorgliche Machtausübung und passive Leine. Je mehr Klarheit in der Kommunikation zwischen Mensch und Hund herrscht, umso weniger notwendig erscheinen Zwangseinwirkungen. So geht es weniger darum, dem Hund zu zeigen, was er nicht tun darf, sondern ihm vielmehr das lohnend zu gestalten, was er tun soll.
KontrInsp Hannes Loidl, Dienststellenleiter der Salzburger Diensthundeinspektion, erzählte über die Ausbildung der Polizeihunde. Seine Ausführungen werden all jene erstaunen, die immer behaupten, Clickertraining und Futterbelohnung sei nur etwas für Hausfrauenhunde und Tralala-Training. Denn auch bei der Polizei wird über positive Bestärkung gearbeitet und auf kleinschrittiges Lernen gesetzt. Auch KontrInsp Loidl betonte, wie wichtig es ist, dass der Hund freudig und gerne mit seinem Menschen arbeitet.
Fazit:
Egal ob Diensthund, Einsatzhund im Besuchsdienst oder Privatier auf 4 Beinen, die Lernvorgänge sind bei allen gleich. Lernen in individuellen, kleinen Schritten mit reichlich Belohnung/Bestärkung, gute Kommunikation zwischen Mensch und Hund sind ebenso wie ein klares Management die Voraussetzungen für ein Mensch-Hund-Team, um die Herausforderungen im Dienst, im Einsatz und im Alltag gut zu bewältigen.

Tiergestützter Besuchsdienst, Hund im Einsatz mit Kindern
Servicebox:
Dorothee Schneider: Hunde einfach erziehen, Die Welt in seinem Kopf – Über das Lernverhalten von Hunden
Zitat: „Qualifizierte Trainer haben ihre Emotionen im Griff und lassen sich nicht zu einer Affektbestrafung des Hundes hinreißen, weil der einen Übungsteil nicht wie gewünscht zeigt. Disziplinlosigkeit und eigene Ungeduld zerstören das Vertrauen in Lernsituationen, in die gemeinsame Zusammenarbeit und schlimmstenfalls in die Umwelt allgemein.“
Elisabeth Beck: Wer denken will, muss fühlen, Mit Herz und Verstand zu einem besseren Umgang mit Hunden
Zitat: „Stellen Sie sich vor, Sie seien Ihr Hund, der gerade eine bestimmte Übung lernt. Nehmen Sie sich wieder einen Moment Zeit, sich ganz in Ihren Hund hineinzuversetzen. Sie sind jetzt beim Training.
Wie fühlt sich die Übung an, die Sie gerade machen? Was ist leicht, was ist schwer? Was tut Ihr Herrchen/Frauchen? Was würde Ihnen beim Lernen helfen? Welche Gefühle haben Sie?“
Die Musik zur Sendung:
Danny Osmond – Puppy Love
Max Raabe – Mein Hund beißt jede schöne Frau ins Bein
STADTTEILRADIO AIGEN AUGUST 2014
DAS STADTTEILRADIOAIGEN HAT BEI EINEM CAPOEIRA-KURS FÜR VOLKSSCHÜLER MITGEHÖRT, DEN DER DREIFACHE EUROPAMEISTER SILVA CARNEIRO E SILVA,WAS FÜR EIN NAME !!!, ABGEHALTEN HAT. MUITO PRAZER!
Clickertraining für Diensthunde
Auch „Kommissar Rex“ wird über positive Bestärkung ausgebildet und zwar mittels Clickertraining!
Für die Hunderunde zum Thema „Hundeerziehung ohne Zwang – geht das überhaupt?“ führte ich ein interessantes Gespräch mit dem Herrn Kontrollinspektor Hannes Loidl,
Dienststellenleiter der Diensthundeinspektion Salzburg. Was manche Menschen vielleicht überraschen wird, ist die Tatsache, dass sich die Erziehung von Diensthunden von der Methode her nicht wirklich von der Erziehung des Familienhundes unterscheidet. Positive Bestärkung ist auch hier das Mittel der Wahl und so wird bereits im Polizeihundekindergarten geclickert. Der Clicker ist also durchaus nicht nur ein Spielzeug für unterbeschäftigte „Hausfrauenhunde“, sondern ein ernsthaftes Werkzeug, mit dessen Hilfe auch Spezialisten wir z.B. Banknoten- und Dokumentenspürhunde ausgebildet werden.
KontrInsp. Loidl, an dessen Seite zur Zeit die 3jährige belg. Schäferhündin Kiara Dienst tut, über vernünftige Hundeerziehung: „human, tierschutzgerecht und effektiv“ müsse sie sein.
Weiters sprach der routinierte Diensthundeführer über „Trainieren in kleinen Schritten“ und darüber, den Hund fehlerfrei zu seinem Ziel kommen zu lassen, sodass er mit falschen Verhaltensweisen gar nicht in Berührung kommt.
Klingt genauso wie in der Hundeschule?! Ja, denn der Lernvorgang im Gehirn hängt nicht davon ab, welchen „Beruf“ der Hund ausübt, ob er ein Drogenspürhund oder ein Familienhund, ein Blindenhund oder ein Agility-Turnierstarter ist.
Das Gespräch mit Hannes Loidl gibt’s in der Hunderunde am 13. August ab 12.06 Uhr auf der Radiofabrik zu hören oder später im Hunderunde-Blog.
Rainald Grebe – auch mit Band!
> Stream/Download: Artarium vom Sonntag, 10. August – „Dem Mann tut eine Band gut“ haben wir erst unlängst konstatiert. Zwar ist Rainald Grebe auch solo am Klavier ein gscheites Kasperltheater, vor allem, wenn man seinen einzigartigen Grimassenfundus dabei auch synchron zu sehen bekommt, wie zum Beispiel in den bekannten Livevideos „Künstler“ oder „Der Kandidat“. Dass der gestandene Schauspieler und Schwurbelkomiker (er trat am Anfang seiner Karriere in Sendungen für brachialen deutschen Plemplemhumor auf) inzwischen auch in den tieferen Themen des Tragikomischen angekommen ist (und dort durchaus der Sozialkritik eines Georg Kreisler nahekommt), das beweisen Nummern wie „Gilead“ und „Auf der Flucht“ in geradezu abgründiger Weise. Unserer Ansicht nach kommt dieser Vollblutmusiker allerdings inmitten des komplexeren Arrangements einer ordentlichen Musikkapelle noch weitaus besser zur Geltung:
Das hat sich schon bei den ersten fürs Fernsehen aufgezeichneten Auftritten mit dem Duo „Kapelle der Versöhnung“ abgezeichnet, so etwa hier in „Massenkompatibel“, wo es gleich so richtig psychedelisch zur Ursache geht, wenn er da singt:
„Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, denn wo zwei oder drei versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Dieser Satz von Jesus, der war mir immer schon, der war mir immer schon popelig erschienen. Ich bin massenkompatibel, massenkompatibel, la la la la…“
Doch damit nicht genug, die um einige oder oft auch mehrere Musiker erweiterte Begleitband heißt nunmehr „Orchester der Versöhnung“ und spielt zu jedwedem Anlass meisterlich auf! Das wollen wir gern mit einigen Titeln aus deren gleichlautendem Studioalbum von 2011 unterstreichen. Davor gibts noch ein paar Solonummern aus dem „Rainald Grebe Konzert“ – We show you both best sides of this good man. Das allerneueste Orchesterprogramm „Berliner Republik“ bieten wir hingegen hier als wohlformulierten Audienzbericht zum Lesen an. Und spielen einen einzigen Titel daraus in unserem imaginären Best Of Album, nämlich das Kinderlied Dankwart ist Tankwart: „Bushido, Bushido – Bushido, lutsch meinen Schwanz. Was du kannst, kann ich auch, ich will auf den Index! Tötet, tötet, tötet Markus Lanz!“ 😀
Lilli ON AIR am 08. August
„Di che reggimento siete fratelli? Parola tremante nella notte…“
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WWI War Poetry is a very wide topic, much too vaste to be exhausted in a short radio show: hundreds of texts, many authors and complex cultural backgrounds should be taken into account.
The task could be easier if we limited our task to a single country or even a single author, but this would go against the purpose of this project. Stimmen aus den Schützengräben is, and must remain, a multilingual show where the lost voices of all Europe merge together in unison. We want to broaden horizons, not to narrow them down.
The verses we selected are not only written in different languages but also with different mastery. The first poem comes from the war journal of German soldier Philipp Schopp (see episode #4) and was composed after a night shift.
Auf einsamer Wacht
(Nachts 9-12 Uhr, geschrieben am Morgen von 6-8 Uhr, 9. 10. 15)
Draußen im Felde auf einsamen Wegen,
Sitzen 8 Männer im rieselnden Regen.
Dunkel ist die Nacht;
Schwarze Wolken ziehen mit großer Macht.
Scheinwerfer blitzen hüben und drüben,
Leuchtraketen schießen deutsche und finnische Schützen.
Rechts über der Strypa, da brennt ein Panjehaus.
Das Stroh verbrennt mit Frucht, Maus und Laus.
Vor und links davon sitzt der Feind,
mit Raketen er unsere Front bescheint.
Deutsche Patrouillen gehen und kommen,
Das neueste vom Posten wird mitgenommen.
Und unter den 8ten, da sitzt ein Rekrut
Tapfer und treu mit frischem Mut.
Hatte vor kurzem noch auf der Schulbank gesessen,
Dann vom 7. 9. Galizien durchmessen.
Hatte geträumt von Alpen, Rhein und Mo(se)l,
Mußte hinaus bis vor Tarnopol
Hatte gerungen und errungen seinen Stand.
Lehrer war er geworden im hessischen Land.
Fern liegt er nun von Mutter und Bruder,
um zu kämpfen gegen das russische Luder.
Er denkt an die Heimat, an seine Lieben,
an sein späteres Leben, an den ersehnten Frieden.
Der Herrgott wird geben ihm seinen Segen,
Und ihn beschenken auf all seinen Wegen.
The second poem belongs to the collection „L’allegria“ (1931) by Giuseppe Ungaretti, perhaps the most influential Italian poet of the 20th century. „Fratelli“ was composed on the 15 July 1916, after one year of war against Austria. The verses are broken like the man who wrote them.
Di che reggimento siete
fratelli?
Parola tremante
nella notte
Foglia appena nata
Nell’aria spasimante
involontaria rivolta
dell’uomo presente alla sua
fragilità
Fratelli
Like Ungaretti, many felt the urge to abandon traditional poetry and experiment with new ways of expression. Others, on the other hand, kept using conventional meters and forms. The following sonnets were written by Hans Ehrenbaum (1889-1915), German soldier who died on the Eastern front.
The sonnets were kindly made available by the Brenner-Archiv (Universität Innsbruck). Their publishing history is listed in: “Eberhard Sauermann (Hg.): Schützengrabengedichte. Online-Anthologie. http://www.uibk.ac.at/brenner-archiv/editionen/ged_wk1/schuetz_ged.html.”
Sonette aus dem Schützengraben
I.
Wir haben die Gewehre in den Händen
Und stolpern langsam durch die schwere Nacht.
Wir hören flüstern, wenn das Astwerk kracht,
Und keiner weiß, wo unsere Reihen enden.
Da kommt vom Feind, der sern verborgen steht,
Ein Stoß von Licht ins Dunkel. Und wie Glas
Sind plötzlich dünner Wald und hohes Gras
Von einem triefend weißen Glanz durchweht.
Und wir, vereinsamt unter seuchtem Laub,
Weglos hintastend und in starrem Lauschen
Auf jeden Schuß, der in die Täler hallt.
Sel/n die Kolonnen, schattenhast geballt,
Augenblickskurz über die Stoppeln rauschen….
Da wirst uns ein Befehl jäh in den Staub.
II.
Hungrig und schlaflos seit drei langen Tagen
Liegen wir immer noch im Waldgefecht;
Durch unsere Pulse, die ermüdet schlagen,
Schleppt sich der Blutftrom traurig und geschwächt.
Hart Platscht der Regen in die Schützengräben
Und läßt uns frieren wie ein kleines Kind,
Daß wir bald steif wie Gliederpuppen sind
Und starr im aufgeweichten Boden kleben.
Und von den Schüssen, die sich langsam lösen,
Wissen die krummen Hände nicht mehr viel.
Wir denken nur noch „Schlafen“ oder „Brot“.
Da tacken leicht und rhythmisch wie im Spiel
Vom ausgebrannten Dorf die Mitrailleusen
Und reißen uns elektrisch hin zum Tod.
The last verses are a selection from the long poem „Les Martyrs„, by Henry-Jacques (pseudonym of Henri Edmond Jacques). The poem belongs to the collection „La Symphonie Heroïque“ (1921), written in the form of a symphony. The full text is available at: https://archive.org/stream/lasymphoniehro00jacquoft#page/98/mode/2up. „Les Martyrs“ is at pages 98-103.
-Credits-
Editing: Eva Schmidhuber, Matteo Coletta
Voices in this episode: Norbert K. Hund as Philipp Schopp, Matteo Coletta as Giuseppe Ungaretti und Henry-Jacques, Hans Peter Reuber as Hans Ehrenbaum.
Jingle:
Music: Gregoire Lourme, “Fire arrows and shields”
Concept: Matteo Coletta
Voices: Hans-Peter Reuber, Matteo Coletta, Roman Reischl, L.J. Ounsworth, Norbert K. Hund.






