Ich bin der Chriss

Könnte eine Annäherung sein… Vielleicht auch mehr.                                                     Aber auf jeden Fall eine Vorstellung von mir und meiner KUNNST!

Ich bin irgendwie in dieses neue, sehr geniale Radio-Projekt hineingestolpert worden. Und zwar von einem sehr liebenswerten Menschen. Nämlich vom legendären Bärenwelpenkorbmuttertier Norbert K Hund. Da bin ich ihm auch wirklich dankbar dafür. Denn es taten sich mir ganz neue Sinneserfahrungen, Lebenswelten, Zulunftsvisionswellen und Gedankentürme auf.

Und alles fing an am 10.12. 2010…

Die erste Nachfahrt

Ein Salzburger Adventsingen. Mein erster Auftritt im Radio. 4 Stunden, von 22:00- 02:00. Schnee. Dunkelheit. Ein neuer Mensch und Uwe Dick mit „Der Öd“. Alles war wie in einem Traum. Sehr unwirklich und dennoch mehr als real. Erschöpft und mit dem Wissen, dass dies erst der Anfang sei, machte ich mich auf in eine neue Welt…

Und jetzt, 8 Monate später, darf ich mich Co-Producer der Nachfahrt nennen! 😀 Und Radiomachen ist für mich nicht nur ein Hobby, sondern viel mehr ein Teil meines Lebens… ein sehr geliebter und geschätzter Teil…

Ich hab noch lange nicht genug!  

 

Ich bin der Norbert

Was mach ich da jetzt auf diesem neuen Blog? Na ja, irgendwie hab ichs halt doch erfunden, die Nachtfahrt, damals vor 3 Jahren, gemeinsam mit dem Mark und dem Luki. Wirklich, 3 Jahre lang gibts unsere emotional-musikalische Seelenreise jetzt schon, immer am 2. Freitag jedes Monats ab 22:00 Uhr. Ganze 3 Stunden Musik und Text rund um ein spezielles Thema, mittlerweile unter dem Namen Perlentaucher in ausgesprochen kongenialer Koproduktion mit meinem kollegialen Chaospiloten Christopher Schmall, dem wunderbaren Monsieur Museau des Sternenpflückens.

Irgendwie haben wir einander nicht nur als zwei seelenverwandte Menschentiere gefunden, sondern sind dermaßen in das Thema “Musik und Text emotionsdramaturgisch spontanassoziativ zu einer Ganzheit zu verbinden” hinein gestürzt, voller Begeisterung und einem Himmel voller Ideen, so dass wir es seither immer und immer wieder tun.

Und weil das für unser kreatives Mitteilungsbedürfnis natürlich “noch lange nicht genug” sein kann – und wir euch, liebe Ohrrübinnen und Hörgemüseriche, auch gern mit weiteren Informationen, Projektideen und Spassbasteleien rund um unser allmonatliches Hör- und Spürtheater versorgen wollen, haben wir beschlossen, dem Projekt Perlentaucher von nun an auch einen eigenen Blog zu widmen, den wir ebenfalls gemeinschaftlich gestalten werden.

Seid uns also herzlich willkommen und – geht mit uns auf die Reise nach selbstinnen – oder wo auch immer uns das alles hinführen wird…

PS. Reiche Eltern für alle und andere Lustbarkeiten gibts nach wie vor auch im Artarium-Blog

 

KT Tunstall – from D.I.Y. to EMI…

Download/Podcast: Das Artarium vom Sonntag, 31. Juli präsentiert die doch etwas andere Indie-Folk-Performerin KT Tunstall, deren Song „Push That Knot Away“ für uns zur persönlichen Empowerment-Hymne geworden ist. Zwischen ihrem eigenwilligen Songwriting unter intuitivster Ausreizung sämtlicher Segnungen der AKAI-Headrush Loopstation und einer andererseits heftigen Major-Label-Verwertung ihrer Kreativismen am Beispiel von „Suddenly I See“ (The Devil Wears PradaGrey’s AnatomyNestea-Werbung etc.) tun sich allerdings Welten auf. Kann der Spagat auf Dauer gelingen?

Oder besser gesagt – vermögen wir die hinter glamourösem Artwork und tief im PR-Schlamm globaler Vermarktung versteckten Perlen ihrer grundsätzlich emanzipatorischen Aussagen noch zu entdecken und für unser Schaffen nutzbar zu machen? Immerhin bezieht sich KT in ihrer Arbeit auf eine der ganz innovativen und progressiven Rock-Ikonen der Punk-Prähistorie und Spoken-Word-Avantgarde…

Uns jedenfalls überzeugt ihre Patti Smith Coverversion von „Because The Night“ mit Rhythms Del Mundo – und der stellen wir auch gern zum Vergleich der sprachrhythmischer Ausdruckstechnik die „Summer Cannibals“ von Punkgroßmutter persönlich gegenüber. Allerdings bedarf es beim Herausschälen von KT Tunstalls textlichen Botschaften aus diversen kontextlichen Konnotationen doch einer gewissen Anstrengung, der wir uns aber bereitwillig unterziehen, weil wir sie für dementsprechend wertvoll erachten. Sprachen wir nicht erst unlängst einmal von der Provokation auf Samtpfoten?

Nichtsdestotrotz wollen wir bei dieser Tauchfahrt auch den kritischen Kontrast nicht zu kurz kommen lassen. Für den Kontrapunkt bietet sich hier die ebenfalls auf Patti Smith gründende, jedoch stilistisch um einiges abgründigere Kooperation der Lyrikerin und Malerin Joolz Denby (Hex, 1987) mit New Model Army an. Wieder ein weites Land…

Le bric-à-brac du mois de juillet

Vous pouvez écouter le bric-à-brac de juillet ici

Le livre :
Jean-Marie Gustave Le Clézio. Ritournelle de la faim.  2008

Le film :
Jules et Jim. Francois Truffaut. 1962

L’invitée:
Elodie Malanda lit son texte „L’avis des autres“

L’article :
“Heureux les polyamoureux?“, Cécile Guéret, Psychologies – Juin 2011

L’agenda :
Salzbourg

-Das Kino
LES PETITS RUISSEAUX -DAS LEBEN AN DER ANGEL – Pascal Rabaté – 2010

LA TETE EN FRICHE – DAS LABYRINTH DER WÖRTER – Jean Becker – 2010

L’ITALIEN – FASTEN AUF ITALIENISCH – Olivier Baroux – 2010

RIEN A DECLARER – Nichts zu verzollen – Dany Boon – 2011

31 juillet soirée spéciale… !

Paris

– 21 jullet – 21 août : Paris Plages

– jusqu’au 9 août : Paris quartier d’éte

Le reportage :

Madame Bovary. Eloge de l’adultère Par Linda Kebdani, Production : ARTE Radio.com

Les mots :

Chaise-longue, transat, chilienne, bouquiner, faire bronzette, bronzer, lézarder, parasol, boire la tasse, ce n’est pas la mer à boire, coup de soleil, boire un coup…

Programmation musicale :

1. Daphne– Musicamor
2. Georges Brassens – Les amoureux des bancs publiques
3. Olivia Ruiz – J’aime pas l’amour
4. Cocoon – The best I can
5. Camille – Mon petit vieux
6. Manu Chao – Je ne t’aime plus
7. Julien Doré – Les bords de mer

Ruhig Angehen

Genau das war mein Motto für die heutige Sendung. Doch als ich mich voll Motivation zur Arge begab, vergeblich an den Eingangstüren rüttelte und auch keinen anderen Weg ins Innere fand, war Ruhig Angehen nicht mehr so angesagt. Enttäuscht und zugleich mit einer richtigen Wut im Bauch starrte ich auf das sonst so wunderschöne Gebäude, welches sich heute für mich nicht öffnen wollte und somit seinen ganzen wunderbaren Glanz verlor. Kopfschüttelnd begab ich mich wieder fort, blickte auf die Uhr meines Mobiltelefons, seufzte auf und dachte mir: „Naja, jetzt kann man eh nichts mehr ändern.“ Denn wie heißt es so schön? „Über vergossene Milch soll man nicht weinen“ Also alle, die heute vergeblich auf meine Sendung warteten und sich wunderten, warum sie meine Stimme nicht hören konnten, ich hoffe, ich habe eure Frage damit beantwortet! Dennoch nicht gleich den Kopf in den Sand stecken, denn nächsten Samstag, den 30. Juli, findet schon meine nächste Sendung statt und da werde ich dann über das sprechen, was ich für heute vorbereitet gehabt hätte. Also einschalten und reinhören!

Bis dahin sprach der Spike nimmer mehr!

13. Sendung vom 09.07.2011

13. Sendung! Das war vielleicht mal eine! Sehr sommerlich! Sehr viel Text! Viel Musik und viel Sprache!

Thema der Sendung:

In der  Sendung geht es um eine Stadt, die ich vor einiger Zeit besucht und mit welcher ich mich sehr gut angefreudet habe. Ich werde etwas über jene im Allgemeinen erzählen und dazu noch persönliche Erfahrungen schildern, die ich dort gemacht habe. Natürlich wird diese auch einem kleinen Fazit unterzogen, damit ihr einen kleinen Überblick bekommt. Mit dabei sind auch wieder die Reihe „Was geschah am…“, die Veranstaltungstipps, sowie der Antiwitz des Tages. Untermalt wird die Sendung natürlich wieder von viel, viel Musik.

Songs:

Rhapsody Of Fire – Sea Of Fate

Young Rebel Set – If I Was

Two Door Cinema Club – All You Know

Peter Fox – Das Zweite Gesicht

Vincent Rubinetti – Industrial Hysteria

Disturbed – God Of The Mind

Nephew – Blaa & Black

Johnossi – Train Song

Donots – Hello Knife

 

Zum Nachhören

OCBoddity 194 (25.07.2011)

Der Sommer scheint vorüber, der Regen unaufhörlich und die Temperaturen sinken immer weiter! Gut, dass es OCB gibt, der mit OCBoddity194 den Sommer zu retten sich anschickt und neben brandaktuellen Songs von Portugal The Man und den Red Hot Chili Peppers noch weitere Brennkohle wie Akron/Family und Who Made Who – am Stuck! Festival dabei – und Oldboy Paul Simon in den Hit-Ofen wirft. Dazu gibt’s jungen und hierzulande noch unbekannten Zunder von Like Pioneers, Dale Earnhardt Jr. Jr., Icarus Himself und dem genialen James Blake. Da der Realität des Trüben aber leider nicht gänzlich zu entkommen ist, stehen Jolie Holland und Marianne Faithfull zur Seite, um der viel zu früh verstorbenen Amy Winehouse letztes Geleit zu bieten! OCBoddity – eine Sendung wie ein Lebensbegleiter, das gibt’s nur in der Radiofabrik!!

PLAYLIST
The Broken West, Perfect Games
Portugal The Man, Got It All
Red Hot Chili Peppers, The Adventure Of Rain Dance Maggie
Akron/Family, Another Sky
Who Made Who, Every Minute Alone
Paul Simon, Love Is Eternal Sacred Light
Like Pioneers, Crop Circles Plus Legs
Dale Earnhardt Jr. Jr., Vocal Chords
Icarus Himself, Digging Holes
James Blake, The Wilhelm Scream
Jolie Holland, All Those Girls
Amy Winehouse, Love Is A Losing Game (live)
Marianne Faithfull, That’s How Every Empire


Und wer’s nachhören will … klickt hier

Erzählkunst mit Axel Corti

Podcast/Download: Das Artarium vom Sonntag, 24. Juli würdigt Axel Corti als einen großen, weil zutiefst menschlichen Geschichtenerzähler und präsentiert hierzu seinen allerletzten Schalldämpfer vom 26. 12. 1993, den er noch wenige Tage vor seinem bereits zu erwartenden Tod produziert hat. Was für eine Geschichte ließe sich denn im Angesicht des eigenen Sterbens erzählen, um dem lebenslang selbst gestellten Anspruch an Authentizität auf  bescheidene Weise halbwegs gerecht zu werden? Eine chassidische Legende womöglich – und zwar die vom Rabbi Hillel, der noch einmal kurz aus dem Jenseits zurück kehren kann, um seinen Schülern die eine, die wesentliche Lebensfrage zu verdeutlichen…

Also plündern wir wieder einmal den archivarischen Fundus des ORF und fördern ein paar Perlen zu Tage, die uns im wahrsten Sinn zum Eigenen anstiften. Zum Erzählen der für unsere Entwicklung bedeutsamen Geschichten, aber auch zum Erforschen und Erproben einer nachgerade genialen Sprechweise, die einfach gehört gehört.

Sobald man sich aber ehrfurchtlos genug an den Künsten seiner Vorbilder versucht, geschieht etwas recht Eigenartiges. Der Unterschied zwischen Meister und Schüler verschwimmt zusehends und aus beider Begeisterung entsteht etwas Neues und Eigenständiges, ähnlich wie ein Kind aus der Verschmelzung zweier Liebender entspringt, eine ganz eigene, lebendige und sich selbst weiter erzählende Geschichte, der beim Wachsen und Werden beizuwohnen höchste Lust bedeutet und die alle an ihrem Zustandekommen Beteiligten mit einem zärtlichen Stolz auf ihr Eigenleben erfüllt. Eine ähnliche Liebschaft war übrigens beim diesjährigen Wettlesen um den Bachmannpreis zwischen Antonia Baum und Thomas Bernhard zu erleben, den gralshütenden Literaturverwaltungsmetzgern sei es hiermit noch einmal ins Leere gespuckt: Antonia Baum – Wie ich einmal vorlas. (FAZ)

Wir spannen unsere Lebenswirklichkeit auf – zwischen Selbstsuche und jüdischer Kultur, zwischen Menschlichkeit und Abgrund, zwischen Beobachtung, Überleben, Stellungnahme und überhaupt – inzwischen unterwegs. Und wir laden euch ein, ein Stück dieses Wegs zu sich selbst mit uns zu gehen, zu erleben – und auch selbst zu erzählen

„Der Dialog zwischen den Politikern und den Künstlern – gibts den, oder ist das ein Scheindialog?“ Hier unsere diesbezügliche Schalldämpfer-Signation, einfach anklicken und – gut zu hören! „Angesichts des Todes ist alles nichtig. Nichtig und lächerlich.“

Der Klangkoffer: Italien einmal anders…

Freitag, 22. Juli ab 16:00 Uhr auf der radiofabrik ist wieder Klangkoffer time!

Wer Sommer sagt, sagt Italien… wir bleiben in Ferienstimmung und zeigen euch eine neue Seite Italiens. Wir spielen nicht Ramazzotti oder Pausini. Wir werden die Vielfältigkeit des Landes mit euch erfahren, vom tiefen Süden mit der Tarantella bis zum Norden mit einem Liedermacher der auf Dialekt singt! A venerdì!