Im Februar gibt es wieder einen Basis-Workshop in Bad Reichenhall:
Freitag 12. & Samstag 13. Februar 2016,
Fr 16 – 21 Uhr & Sa 10 – 18 Uhr
Alle weiteren Infos gibt es HIER
Im Februar gibt es wieder einen Basis-Workshop in Bad Reichenhall:
Freitag 12. & Samstag 13. Februar 2016,
Fr 16 – 21 Uhr & Sa 10 – 18 Uhr
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> Sendung: Perlentaucher Nachtfahrt vom Freitag, 11. Dezember – Café Unstet 1 (Musikjournalismus) und Café Unstet 2 (Todesfuge, Texte). Vier andächtige Stunden rund um Musik mit Migrationshintergrund und vorweihnachtliche Völkerwanderung – ohne Engel, ohne Esel – und nicht auf den Nahen Osten beschränkt. Auf Heimatsuche unterwegs durch die Assoziationen der Adventszeit, gemeinsam mit angehenden Absolvent_innen des Radiofabrik-Lehrgangs für Musikjournalismus sowie allerlei Bild-, Text- und Tonbeiträgen von freundlichen Fluchthelfern, Künstlern und Pfarrersköchinnen. Wir fühlen uns ein, ins eigene wie ins fremde Unbehaustsein, und laden zur Einkehr ins Café Unstet, unserer winterlichen Wärmestube für alle, die sich noch nötig haben im globalen Plemplem des Kaufrumpels. Umgeben wir uns doch einmal mit Musik und Gedanken, die alltogether einen weiten Weg hinter sich haben…
gemeinsamallein – die erste Stunde greift das Thema des Musikjournalismus-Moduls Musik mit Migrationshintergrund auf und nimmt einzeln nachhaus Flüchtende mit auf die Überfahrt durch die Untiefen der “Stereotypen, Missverständnisse und Worldmusic”. Es mag an der Weltpolitik liegen oder am Besinnlichkeitsterror der ringsum in Glühweingeldflut versinkenden Vorweihnachtsgesellschaft – auf jeden Fall bringt das Thema “Musik aus aller Welt” heuer kaum feuchtfröhliche Reisegefühle mit sich, stattdessen Abgründiges aus dem Unterwegs in Ungewissheit und Angst. Doch wie sollten wir nicht auch noch aus dieser Not eine Jugend machen, indem wir das vielfältige Angebot weltweiter musikalischer Interaktion zum Vehikel erklären? Um nämlich darzustellen, was “einmal um die ganze Welt” in Krisen wie diesen eigentlich bedeutet, nämlich viel mehr Flucht zu Fuß als christliche Seefahrt. Die Ausflugsreisen sind wegen der vielen Ertrinkenden bis auf weiteres eingestellt. Gehen sie nach Hause, nehmen sie brav ihre Drogen – und warten sie auf die Anweisungen der Regierung…
der hunger im herz – in der Zwischenzeit stellen wir einige Projekte vor, die sich auf nachfühlbare Weise mit den Themen Alleinsein, Hunger, Krieg – aber auch Zärtlichkeit und Trost beschäftigen. So zum Beispiel die Street-Art-Figur BAMBSY, der uns auch die Illustrationen für diesen Artikel freundlich zur Verfügung gestellt hat. Sie gehören allesamt zum Zyklus “Broken Angelz”, zu sehen via Facebook-Page des Künstlers. Er freut sich sicher über eure Besuche und Likes! Außerdem kann man ihm mit dem Kauf des schon legendären Hero-Bag beim Helfen helfen – sein Schöpfer lebt derzeit in Mostar (Bosnien-Herzegowina) und unterstützt dort das Waisenhaus. Und er ist auch Teil des jährlichen Street-Art-Festivals (Video), einer höchst ansehnlichen Obdeulung. Wie lassen sich nun Bürgerkriegsflüchtlinge und elternlose Straßenkids musikalisch “illustrieren”? Bap-Sänger Wolfgang Niedecken wäre mal ein Anfang, engagiert er sich doch seit Jahren für die Betreuung ehemaliger Kindersoldaten. Oder Teresa “Ghost” Reiters Balkanplatte von 2012 – echt Alternative aus dem Kosovo? Wir nähern uns der Gegend – und spielen Reuf Sipović mit einem Ausschnitt aus Survival/Sevdah (Video).
der krieg im bauch – naturgemäß nähert sich diese Stunde dem inneren Befinden angesichts des möglichen eigenen Untergangs. Und wir arbeiten mit Texten und Übersetzungen – aus dem Arabischen, aus dem Hebräischen, aus dem Persischen. Denn sei es die gedankliche Zerrissenheit eines Migranten aus dem Maghreb angesichts seiner unmöglichen Arbeitssuche, seien es Perspektivlosigkeit und Depression eines jungen israelischen Friedensaktivisten angesichts des in seinem Land herrschenden Kriegszustands, sei es die permanent lauernde Lebensgefahr jenes iranischen Sängers, der für ein kritisches Lied eine Todesfatwa erhielt, angesichts all der religiösen Fanatiker, die seitdem weltweit hinter ihm her sind – diese doch sehr unterschiedlichen Schicksale bewirken einander verwandte Empfindungen und erinnern uns auch an ein bekannt dunkles Kapitel aus der eigenen Heimatgeschichte. Wir möchten dazu eine geniale Neu-Interpretation des KZ-Überlebensklassikers “Todesfuge” von Paul Celan empfehlen, und zwar die Version aus “Das lyrische Wir” von Maik und Pirmin Styrnol, den zwei ONchAIR Bros.
zweisammen dann – so geht unsere post-orientalische Herbergsuche quer durch alle Weltgegenden wieder zu Ende. Gewähren wir einander Unterschlupf an den Ufern unserer einstweilenen Zwischenweltinseln – und wenns nur für heut Nacht ist. Begleitet von Boker Tov Iran sowie No No Keshagesh winken wir euch zum Abschied noch einmal nach und wünschen viel Glück beim Selbstsein auf den Wortwogen des Weltblabla! Doch Augenblick mal – was sind das für verwegene Verrückte, die da am Lampedusa-Lagerfeuer noch lang nach der EU-amtlichen Sperrstund Musik machen und Herz und Hirn für die Freiheit der Verfolgten hinhalten? Der Cantautore Giacomo Sferlazzo (hier im Portrait von BQ-Media) mit Wolfgang Maria Gran, dem rasenden Reporter des versammelten Menschheitsblues, und sie reißen gemeinsam eine Session an, dass es nur so scheppert. Mit dieser Phantasie – und dem Ausblick auf Das Ganze Album – Artarium am Sonntag – verbleiben wir auch heuer herzlichst:
EUER GEILES INSTITUT
»Da Hofa“, „Der Watzmann ruft“, „Codo“ oder „Sind Sie Single?“, die Hitliste des Autors, Kabarettisten und Sängers Joesi Prokopetz ist lang. Es gibt wohl kaum einen namhaften Vertreter der österreichischen Popularmusik, den Prokopetz nicht mit seinen Texten unterstützt hätte. Allen voran Wolfgang Ambros, mit dem er anfangs der 1970er Jahre seine Karriere startete. Als Mitglied der Gruppe DÖF schaffte Joesi Prokopetz 1983 mit der Single „Codo“ einen Nummer-eins-Hit in Österreich, Deutschland, den Niederlanden und Belgien. Insgesamt verkaufte sich die Single 1,2 Millionen Mal. Wie ein roter Faden durch seine Karriere zieht sich auch sein Rustical „Der Watzmann ruft“. 2016 kommt es zur Abschiedstournee.
Peter Pohn hat sich mit dem Autor, Kabarettisten und Sänger Joesi Prokopetz in Salzburg getroffen und ein Porträt gestaltet.
Behinderung und Lebensqualität – wie passt das zusammen?
Für die Sendung „Hunderunde – Gespräche und Gedanken über Hunde und Menschen“ habe ich 2 HalterInnen behinderter Hunde dazu befragt. Auf dieses Thema gebracht hat mich Sabine Marzi, die in der Hunderunde „Beschäftigung – was und wie tut Hunden gut“ über ihre 5 behinderten Bullies erzählt hat. Frau Marzi engagiert sich für den Verein Behinderter Hund und tritt mit ihrer blinden Hündin Cleo bei passenden Gelegenheiten sogar auf. Cleo ist nämlich begeisterte Trickkünstlerin. Diese Auftritte, die im Rahmen verschiedenster Veranstaltungen für Hundemenschen stattfinden, sind nicht nur dazu gedacht, Menschen Mut zu machen, deren Hunde eine Behinderung haben. Vor allem geht es dabei auch darum, die Öffentlichkeit behinderten Hunden gegenüber „gnädiger“ zu stimmen. Denn allzu schnell wird rhetorisch das Todesurteil über einen Hund mit Handicap verhängt, weil „das ist doch kein Leben für einen Hund. Was hat denn der noch davon?“
Wer bei Hund mit Behinderung automatisch an Hunde aus dem Auslandstierschutz denkt, liegt übrigens falsch. Es kann jeden Hundehalter, jede Hundehalterin treffen: Krankheit, Unfall und Alter sind alltägliche Ursachen für Behinderungen. Und so kann es durchaus passieren, dass auch jemand, der niemals einen Hund mit Behinderung zu sich nehmen würde, plötzlich genau einen solchen zuhause hat.
Wie schön, dass es mehr und mehr Menschen gibt, die ein solches Tier nicht einfach als wertlos empfinden, sondern in ihm weiterhin einen lebens- und liebenswerten Gefährten sehen.
Zu Gast in der Hunderunde ist Claudia aus Gänserndorf, deren Hund Tuffy nur 3 Beine hat. Denn ein Hinterbein wurde bereits in den ersten Lebensmonaten amputiert.
Frau Mag. Alexandra Wischall-Wagner ist eine VÖHT-Kollegin von mir. Ihre Hundeschule heißt „Freud und Hund“ und besondere Freude bereiten ihr die 3 Hunde. Einer davon ist blind. Blind Dog Linus hat sogar seine eigene Facebookseite und eine große Fangemeinde. Er ist ein riesen Schlingel und ist für sein Frauchen genauso herausfordernd wie sehende Heranwachsende. Die Integration eines blinden Hundes ist dementsprechend eines ihrer Lieblingsthemen.
Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestre am 9. Dezember um 12:08 Uhr und am 10. Dezember um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.
Frei nach einem gleichnamigen Buch für Kinder eines irischen Indie-Book-Verlages nähern wir uns dem Thema Advent in adventurischer Weise.
Somit werden die Klänge nicht nur um vorweihnachtlichen Harfenzupf sondern auch um verzerrgeschwängerte 6-Saiter kreisen.
Aber keine Angst – die Zusammenstellung ist wieder breit aufgefächert sodass die Stimmungsschwankungen wie immer therapeutsich aufgefangen werden.
Sendung am Montag, den 7.12.2015 um 21.00 Uhr.
Anlässlich seines 70. Geburtstags am 12. November 2015 haben wir uns in dieser Sendung ganz dem musikalischen Schaffen Neil Youngs gewidmet und Musik aus beinahe 50 Jahren gespielt. (Die ersten Aufnahmen Youngs stammen übrigens aus 1963 und sind somit noch älter). Weiterlesen