Radiofabrik @ Schmiede – Tag 2

Wir haben es groß angekündigt und natürlich auch durchgezogen. Die Redaktion vom Magazin um 5 hat in der Küche der Schmiede fleißig mit angepackt.

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Romana hat gleich mal mit angepackt und Koch Walter geholfen das Apfelmus für das Frühstück vorzubereiten.

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Koch Walter beweist, dass beides geht, kochen und interviewt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wider aller Erwartungen war das Küchen-Team sehr zufrieden mit der Arbeit der Moderatoren des Magazins um 5. Trotzdem steht ein Berufswechsel außer Frage. Wir berichten euch lieber weiter von den tollen Projekten auf der Schmiede.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie gestern bereits angekündigt war Matthias für euch in einer Fahrradwerkstadt der besonderen Art.

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Und konntet ihr euch die „Musik-Instalation“ aus unserem Beitrag vorstellen? Zugegeben, ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben den vielen spannenden Beiträgen gab es natürlich auch wieder ein Interview. Romana hat Jos Diegl vom Künstlerkollektiv „Das Regie“ einmal genau nach seinem neuesten Projekt gefragt.

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Nach so einem produktiven Tag hat sich Moderator Matthias sein Bier redlich verdient.

Wir freuen uns schon auf morgen!

„Je vous dirai que malgré mon masque j’en avais trop respiré…“

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In Stimmen aus den Schützengräben #12 we deal again (see episode #5) with chemical warfare. The first document is a passage of the memories of Italian military chaplain Feliciano Marini. The events took place at the outbreak of the Battle of Caporetto (12th Battle of Isonzo), the greatest defeat ever suffered by the Italian Army.

The battle began on the 24th of October 1917 at 2 am, with a massive use of chlorine and phosgene gas. The infantry followed a few hours later. Italians headquarters were expecting an assault but failed to organise the defense. The frontline collapsed, Italian troops fled without any assistance from the high command, entire divisions were surrounded and taken prisoner. The retreat only stopped on the 11th of November, when the last units reached the new defence line on river Piave. In less than 3 weeks the Central Powers moved the frontline 150 km to the west. They also captured more than 250.000 men, over 2000 cannons and a huge amount of equipments and supplies. Armando Diaz took the place of Luigi Cadorna as commander-in-chief, and the goverment had to resign.

The defeat of Caporetto struck so deep, that even nowadays „Caporetto“ is used in Italian language as a synonym for a military desaster.

 

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Men and beasts wearing masks (http://www.navecorsara.it)

 

Gas played a major role in the success of the operation. Most of the soldiers didn’t trust their masks and fled, thus leaving the trenches unmanned. Some of them, however, were surprised by the gas and couldn’t react. In a journal entry Chaplain Feliciano Marini reports how the gassed soldiers arrived at the field hospital where he was working. Many of the gases used in WWI didn’t work instantly (see episode #5),  and the soldiers didn’t realise how badly they were poisoned until it was to late. Marini writes: „at first glance their conditions dont’t look serious at all. But shortly after the symptoms appear, and some of them almost died before I could give them the Sacraments“. Gassed soldiers were seized by panic when their brothers-in-arms suddenly started dying, and it was very hard to maintain order. The bad news from the front made it even worse. Feliciano Marini served as a a military chaplain and stood on the frontline from May 1915 until February 1918. The transcription of his memories, published with the title „Ricordi di un cappellano militare“, is available at: http://www.cimeetrincee.it/marini.htm.

 

German soldiers wearing a gasmask (Wikipedia)

German soldiers wearing a gasmask (Wikipedia)

 

The second document of the week is a letter from German soldier Johann Görtemaker (see episode #5), written on the 23th of May 1917. In a passage he mentions a British night attack with gasses, telling how hard it was to see while wearing the mask. Turning on the lights was strictly forbidden, which didn’t help. The full letter, together with many others, is available at: http://www.europeana1914-1918.eu/de/contributions/462.

 

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Australian soldiers wearing gasmasks. Ypres, 1917 (Wikipedia)

 

The last document is a letter from French soldier Jean Fauchet, from the 17th of February 1917. A few days before writing the letter Fauchet was victim of a German gas attack and was affected by the poison despite wearing a mask. After a few hours he fell like dead, and some soldiers brought him to a dressign station where they gave him drugs to induce vomit. Three days later he was still very weak and could only drink some milk, but he managed to write his family to inform them of his condition: „Now I feel better, but believe me, I suffered! I’d rather take a bullet straight in the head than die poisoned.“ The full letter, together with many others, is available at: http://forezhistoire.free.fr/jean-fauchet.html.

 

-Credits-

Editing: Carla Steinitzer , Matteo Coletta.

Voices in this episode: Hannes Hochwasser als Johann Görtemaker, Matteo Coletta as Feliciano Marini and Jean Fauchet

Jingle:

Music: Gregoire Lourme, “Fire arrows and shields
Concept: Matteo Coletta
Voices: Hannes Hochwasser, Matteo Coletta, Roman Reischl, L.J. Ounsworth, Norbert K. Hund.

 

Radiofabrik @ Schmiede – Tag 1

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Tag 1 auf der Schmiede und bereits morgens sind wir vor Ort, um uns für euh die interessantesten Projekte auszusuchen, über die wir später im Magazin 5 berichten werden.

 

 

 

 

 

 

 

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Wir fragen einfach jeden zu seiner Meinung und seinen Erfahrungen auf der Schmiede. Und sogar Moderatren-Kollege Matthias ist vor Larissas Fragen nicht sicher.

 

 

 

 

 

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Auch das Team von FS1 ist vor Ort und unterstützt uns kräftig bei den Interviews. Hier gerade mit Carlo Galli, der von seiner spannenden Instalation auf der Schmiede berichtet.

 

 

 

 

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Wer gar nicht mehr nach Hause gehen möchte, kann sogar übernacht bleiben. Romana hat für einen Beitrag das „Normadic Village besucht und sich erkundigt, wie es eigentlich ist überall zuhause sein zu können.

 

 

 

 

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Bei so viel Arbeit sei uns auch einmal das ein oder andere Päuschen vergönnt 😉

 

 

 

 

 

 

 

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Und dann ist es auch schon soweit. Ausnahmsweise beginnt das Magazin um 5 heute schon um 16:00Uhr, bei der Fülle an spannenden Beiträgen rund um die Schmiede könnten wir euch auch noch mehr als 2h berichten.

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Romana interviewt Ruediger Wassibauer. Er ist der künstlerische Leiter der Schmiede und schon seit dem Beginn vor 12 Jahren dabei. Er kann also problemlos alles beantworten, was Romana über die Projekte und Teilnehmer wissen möchte.

 

 

 

 

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Bei der Schmmiede können einfach alle mitmachen. Dieses Motto nehmen wir uns zu Herzen und moderieren die zweite Stunde einfach zu dritt. Auch das ist in unserem Außenstudio kein Problem.

Alles in allem ein sehr erfolgreicher erster Tag. Wir freuen uns schon auf Tag “ bei der Schmiede. Und ihr?

GÖTTERFUNK mit MEL (live & unplugged, 04.09.2014)

Götterfunk_Mel_smSie war wieder da!! Zwei Jahre nach dem famosen Album King Street (und ihrem letzten GÖTTERFUNK-Auftritt) meldet sich MEL – derzeit auf kleiner Österreich-Tournee – mit ihrem dritten Longplayer Go or Run zurück. 2008 nahm ihr Siegeszug mit der Debüt-EP changing ihren Anfang und seitdem geht’s im Zwei-Jahres-Rhythmus dahin. Das gilt auch für ihre Auftritte im GÖTTERFUNK. Dementsprechend stattete MEL mit dem neuen Album und einer Gitarre im Gepäck am 4. September – am Tag vor dem Release-Date – Oliver Baumann im GÖTTERFUNK-Studio einen Besuch ab und bot den Zuhörern exklusiv live gespielte Hörproben, Hintergründe und home-stories zu Go or Run. Wer das versäumt hat, darf hier jetzt reinhören. PW: GoeFu

Stadtteilradio Itzling-Elisabethvorstadt: Flüchtlinge in Salzburg

In unserer Stadtteilradiosendung sprechen wir mit Flüchtlingen über ihr Leben in Österreich und ihre Erfahrungen mit Lebensmitteln, Kultur, Religion und Sprache. Sie erzählen uns über ihr Leben, wie sie ihren Tag verbringen, welche Hoffnungen sie hegen und was sie in ihrer Zukunft erreichen wollen. Im Studio zu Gast sind Djabar und Karim, zwei Asylwerber die uns über ihr Leben erzählen. Die Inhalte werden von Fatma Ahmad Said auf arabisch zusammengefasst.

Das Schmiedember-Highlight: Die Radiofabrik live vom 16.-18. September von der Schmiede 2014

Unser Außenstudio in der Schmiede

Von Dienstag bis Donnerstag gibt es im Magazin um 5 aktuelle Berichte aus dem progessivsten Medienlabor des Landes. Die Radiofabrik sendet live von der Schmiede 2014 auf der Pernerinsel in Hallein.

„SelfAssembling“ – „Selbst-Zusammenfügung“, das ist das Motto der diesjährigen Schmiede Hallein. Der Prozess der Struktur- und Musterbildung, autonom, ohne externe Einwirkungen. Die Schmiede hat vor zwölf Jahren klein begonnen, dieses Jahr zieht sie über 300 Smiths (TeilnehmerInnen) aus ganz Europa nach Hallein, um sich zu vernetzen, Projekte zu entwickeln, umzusetzen und diese schlussendlich zu präsentieren

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Gemeinsam mit FS1 ist die Radiofabrik mit ihrem mobilen Sendestudio auf der Schmiede vertreten und sendet via Live-Stream das Magazin um 5 am Dienstag bereits ab 16:00Uhr und Mittwoch und Donnerstag ab 17:00uhr aus dem alten Salzlager auf der Halleiner Pernerinsel. Es gibt Interviews mit Veranstalter und Smiths zu hören, Impressionen der Workshops und Arbeitsprozesse und vieles mehr.

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Lilli ON AIR heute

Erstens kommt es immer anders und zweitens als man denkt…Aus gesundheitlichen Gründen wird Lilli ON AIR heute kurzfristig nicht live gesendet. Stattdessen könnt ihr die Wiederholung der Sendung mit dem Interview mit der Musikerin Stefanie Heinzmann hören. Bestimmt wird das euren (eventuellen) Regenblues vertreiben 🙂
GLG Lilli

Stimmgewitter Augustin

> Sendung anhören: Artarium vom Sonntag, 14. September – Als passende Ergänzung zum Langen Tag der Flucht und unserem Nachtfahrt-Perlentaucher-Beitrag Auf der Flucht bringen wir hier nochmals einige der Stimmen vom Musik-Theater-Benefiz-Sampler Über den Wolken – unter der Brücke zu Gehör, dieses legendär rotzigen und heimlich anmenschelnden Projekts der Wiener Straßen- oder Boulevard 😉 Zeitung Augustin und ihres Chorablegers Stimmgewitter. „Offenherzigeren StammwählerInnen ermöglicht die enthemmte Livepower des STIMMGEWITTER die Eröffnung eines neuen Dialogs mit ihren inneren RevoluzzerInnen. ParteigängerInnen einer anderen, offeneren Welt können ihr Glück oft kaum fassen, dass es so eine unerhörte, seligmachende, popo-tretende, gute Musik gibt, die sich vor ihren Augen und Ohren entfaltet. So mitten aus dem Leben und mitten im Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Kurzum: Das STIMMGEWITTER ist etwas ganz Besonderes!“ – Soweit dessen Selbstbeschreibung.

Hinterholzers KaiUnd weil es in unserem Projektbeitrag zu Flucht, Vertreibung und stets unstetem Leben auch um selbst erlebte und selbst erzählte Geschichte(n) geht, und weil wir dabei unser Augenmerk auf das alltägliche Auswandern im In- und Ausland mitten unter uns richten, seien hier noch zwei eigene Zitate angefügt, um die Atmosphäre dieser Arbeit aufzuzeigen:

Neben der allseitsverstandenen Vorstellung von Flucht, den Gründen und den Folgen, reizen uns vorallem auch jene Aspekte, die einem möglicherweise erst auf den zweiten Blick auffallen. Die Flucht aus der Heimatstadt, aus dem Alltag, aus Systemen, Hierarchien, die innere Emigration, Völkerwanderung, Seelenwanderung, innere Wanderung von Ich zu Ich, in andere Welten flüchten, durch lesen, schreiben, malen, musizieren, träumen, sich wegträumen… Wo ankommen? Überhaupt ankommen? Reisend bleiben? Nomadenleben, der Sonne entegegen, weg, fort, beyond, woanders ist besser als hier, vielleicht stimmt das, weiter gehen, weiter, immer weiter, on the road, losgelöst, frei, irgendwie schön, nichts zu haben außer sich selbst und einen Rucksack voll Erinnerung, unterwegs, nach… Sendungsbeschreibung von Christopher Schmall

Erzählen wir selbst die Geschichte(n) von entwurzelten Angehörigen, von äußerem Druck und innerer Unruhe, von der heimlichen Brutalität des “normalen” Alltags, von Anpassung, Auflehnung und angemaßter Autorität. Vom Hunger nach Gerechtigkeit, vom Verzweifeln an den Verhältnissen, vom Bedrohtwerden der eigenen Existenz, vom Auswandern in die innere Emigration. Von dir und von mir und von uns. Und von der Hoffnung, die bis zuletzt nicht sterben will! Denn das macht uns zu Menschengeschwistern, dass wir miteinander teilen, was wir erleben, einander mitteilen… Artikel von Norbert K.Hund

Das passende Foto von der Artarium-Sendung ARS PUBLICA I – Hinterholzers Kai

 

Auf der Flucht (Norbert)

  > Sendung anhören: Perlentaucher Nachtfahrt vom Freitag, 12. September – Flucht und Vertreibung einmal etwas anders betrachtet als aus dem Blickwinkel aktueller Berichterstattung oder engagierter Migrationsstatistik. Wir alle kennen die Bilder der vor Lampedusa ertrunkenen oder gerade noch so mit dem bloßen Leben davongekommenen halbverhungerten Habenichtse aus den Abendnachrichten. Oder die fast schon endlos wiederholte Darstellung von Displaced Persons, KZ-Überlebende wie Heimatvertriebene, etwa aus den Geschichtsdokus von Hugo Portisch bis Guido Knopp. Ganz zu schweigen vom mittlerweile zu einer medialen Ikone des 20. Jahrhunderts gewordenen Foto, das ein weinend flüchtendes, durch Napalm verbranntes Mädchen im Vietnamkrieg zeigt. Was wir da jeweils zu sehen bekommen, das prägt unsere Erinnerung ans Weltgeschehen.

Erinnern Verstehen 1Wie aber verhält es sich mit unseren eigenen Geschichten? Jenen, die wir selbst bebildern, darstellen, erzählen können? Bei denen die Kommentare von uns selbst gesprochen – und die Zusammenhänge von uns selbst hergestellt werden? Die weichen oft stark von allgemeiner Geschichte ab – und auch davon, woran wir uns so zu erinnern glauben. Können wir etwas dazu beitragen, dass solche persönlichen Lebens- und Familiengeschichten nicht nur in der Erinnerung bewahrt bleiben, sondern darüber hinaus als ebenbürtige Elemente kollektiver Geschichte in Erscheinung treten? Dies ist die Fragestellung der dreistündigen Sendung rund um das Thema Flucht und ihre jeweiligen Anlässe und Auswirkungen – aber auch einem damit verbundenen dauernden Unterwegssein. Und zugleich unser Beitrag zum EU-Projekt „Memory under Construction: Giving Voice to Forgotten Memory“, einer 2-jährigen Grundtvig-Lernpartnerschaft unter Mitwirkung der Radiofabrik zu Salzburg. Wir finden das Konzept des emotional-assoziativen Zugangs zur Atmosphäre des Flüchtens besonders geeignet, derartige Fluchtgeschichten möglichst unverstellt zu erleben.

Erinnern Verstehen 2Daher wenden wir unseren Blick zunächst von heftigen Bildern und damit verbundenen Schicksalen ab. Stattdessen spüren wir ins Innere und Ungewisse des fremdbestimmten Nomadentums unserer Gesellschaft und suchen nach den Ursachen für das unfreiwillige Unstetsein inmitten von Heimat und Überfluss. Lassen wir dazu Autoren vom respektablen Literaturprojekt Denk ich an Heimat der Straßenzeitung Apropos zu Wort kommen, oder Hans Rauscher (nein, nicht der Journalist) vom bestechenden Musiksampler Über den Wolken, unter der Brücke der Wiener Augustin-Redaktion. Erzählen wir selbst die Geschichte(n) von entwurzelten Angehörigen, von äußerem Druck und innerer Unruhe, von der heimlichen Brutalität des „normalen“ Alltags, von Anpassung, Auflehnung und angemaßter Autorität. Vom Hunger nach Gerechtigkeit, vom Verzweifeln an den Verhältnissen, vom Bedrohtwerden der eigenen Existenz, vom Auswandern in die innere Emigration. Von dir und von mir und von uns. Und von der Hoffnung, die bis zuletzt nicht sterben will! Denn das macht uns zu Menschengeschwistern, dass wir miteinander teilen, was wir erleben, einander mitteilen…

„…bald sah er aus wie viele, die zur Wanderschaft gezwungen sind, weil sie kein Heim haben oder keines wollen. Weil sie keine Ruhe finden, oder weil sie sich ein Ziel gesetzt haben, das mehr ist und ferner als irgendein Ort auf dieser Erde, auf der sie nur unstete Wanderer sind – wie wir alle.“  (Joseph Roth – Tarabas. Ein Gast auf dieser Erde)

> Zu diesem Thema gibts auch einen Artikel vom Chriss 😉

> sowie zum Nachhören die einstündige Zusammenschau