Frau Nowaks Transorientalischer Musikexpress über den jüdischen Beitrag zum Wienerlied.
Eine Mischung aus Nostalgie und Zynismus.
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Musik und Kabarett – Vanessa Maurischat ist derzeit mit gleich drei Programmen unterwegs. – Andrea Eberl hat sie für die Sendung „funkende Schatulle“ dazu befragt.
Und wieder in Zuckerl: GÖTTERFUNK präsentiert live & unplugged STUBNBLUES ft. WILLI RESETARITS! Unter der Moderation von Oliver Baumann stehen Stefan SCHUBERT, Peter ANGERER, Klaus KRCHER und Willi RESETARITS – der Eingebürgerte – vom Salzburger Stubnblues Rede und Antwort. Dazu gibts Songs aus ihrem aktuellem Album „Ois Off’n“ – live und unplugged! Das kann man sich hier nicht entgehen lassen! Hier zum Nachhören!
Im Rahmen von Sommerblut -dem Festival der Multipolarkultur in Köln veranstaltet Blinde und Kunst e.V. BLACK OUT – SEE THE LIGHT am 22. Mai 2012 im Kölner Stadtgarten. Der von Siegfried Saerberg und Andrea Eberl gestaltete Teaser verrät die ersten Details und macht Lust auf mehr. Reinhören, Hinkommen & See the Light!
Podcast/Download: Die Perlentaucher Nachtfahrt vom Freitag, 11. Mai erfindet sich schon wieder neu und wagt sich an ein weiteres Produktions-Konzept. Schon seit längerem wollte ich mit dem Fex gemeinsam eine freischwebende Themensendung gestalten, um einige dieser spontanen Assoziationen und philosophischen Aushängigkeiten zu veröffentlichen, die uns in vielen Gesprächen immer so unterhaltsam inspiriert haben. Allerdings sollte dafür schon auch ein geeignetes Zeitfenster gefunden werden, in dem sowohl Chriss als auch ich mit dem kreativen Input vom Fex gleichermaßen umgehen könnten. Nun ist es soweit – die Triade kann beginnen!
„Wir werden tatsächlich von frühester Kindheit an zu einem Höchstmaß an fremdbestimmter Zeiteinteilung gezwungen und außerdem noch zur Beschäftigung mit fremdbestimmten Themen und Inhalten vergewaltigt. Wir werden von klein auf mit System und Methode von uns selbst, von unseren Gefühlen und Bedürfnissen abgelenkt und dadurch nachhaltig von uns selbst entfremdet. Vor lauter Widerstand gegen dieses massive „woanders hin geschoben werden“ haben wir kaum noch Zugang zu unserem inneren Sein. Ein derart von sich selbst „ver-rückter“ Mensch glaubt, kauft, funktioniert – und fürchtet sich vor der Bestrafung für seine Nichtanpassung.“
Aus solchen und ähnlichen Gedankensplittern werde ich diesmal vortragen, während Chriss seine immer stärker ins rhythmische Spoken-Word gehenden Texte rezitieren und auch zur Gitarre singen wird. Und der Fex, der uns auf Anfrage spontan den Begriff der „Untotigkeit“ zuwarf, wird wohl ebenso spontan für dementsprechenden Gesprächs- und Denkstoff sorgen.
„Der vollständig entkernte und vom Empfinden seiner eigenen Lebendigkeit abgetrennte Mensch ist das Endprodukt der Gesellschafts-Erziehung und entspricht forthin nur noch den Interessen der Industrie. Ein profitorientierter Funktionsidiot, ein angepasster Hampelkasper, ein Reiz-Reaktions-automatisierter Arbeitshamster, ein ebenso blödböser wie tödlich-öder Restmensch, ein ins Produktionsprofil passender Placebowichtel und pseudopolitischer Programmpapagei, ein seelenamputierter, spezialisierter und sozialsedierter Staatssklave, ein wie untot umher irrender Untertan…“
Es muss einem ja nicht nur Sozialkritisches rund um den Begriff der „Untotigkeit“ einfallen – man kann durchaus auch über Zombies, Vampire, Werwölfe und andere Wiedergänger reden. Mir allerdings drängt sich bei dem Thema immer wieder der Totstellreflex von Tieren in ausweglosen Situationen auf – und eine Gesellschaft voller sich tot stellender Menschen.
„Auf der einen Seite der Statistik brechen Menschen wirklich zusammen, werden im wahrsten Wortsinn verrückt oder bringen sich tatsächlich um. Auf der anderen Seite ziehen ganze Gruppen gemeinsam in die innere Emigration einer fortwährenden Vollnarkose. Dazwischen, wo die Mehrheit wohnt, in der Gauß’schen Normalmitte, im Main- und Allgemeinstream, in des Mozartpudels patzig-süßem Kugelkern, in der gestaltlosen Fettcreme der Durchschnitte, da werden die Geschäfte gemacht, die Massen bewegt und die Wahlen gewonnen, da gehen die Restfunktions-Lebenden scheintot und schreckstarr ans Werk.
Und wir? – Widerstand im Komaland!“
In diesem Sinne ist auch wieder einmal alles möglich, was uns in diesem Zusammen-Aushängen ein-, auf- und zufällt. Nicht zu vergessen die Dreieinigkeit der gemeinsamen Playlist, welche den Begriff der „Untotigkeit“ von allen unmöglichen (drei) Seiten zu beleuchten vermag. Verhellen oder erdunkeln, das ist hier nicht die Frage. Zu dritt verboten? Wir sind ein geiles Institut! 😀
Das Personenkomitee Stolpersteine lädt zum Frühlingsputz.
168 Stolpersteine liegen derzeit auf den Straßen Salzburgs. 2007 wurden die ersten Steine verlegt, jährlich kommen etwa 40 neue Stolpersteine hinzu.
Heuer wurden zudem Stolpersteine für Personengruppen verlegt, denen die Opferwürde 67 Jahre verwehrt blieb: der erste Stein für einen Homosexuellen vor dem Haus Brodgasse 3 und der erste Stein für einen Deserteur vor dem Haus Plainstraße 74 – ein Novum in Österreich, doch kein Grund zum Feiern, vielmehr ein Grund zum Aufpolieren der Erinnerung und zum Wachsamsein.
Die Oberfläche dieser Erinnerungs-Steine ist mit einer Messingplatte versehen, die mit der Zeit durch Umwelteinflüsse und Verschmutzung dunkler wird. Viele Steine sind über die Jahre bereits so dunkel geworden, dass die Inschriften kaum noch lesbar sind.
Seit dem Vorjahr ruft das Personenkomitee Stolpersteine Salzburg mit seinen derzeit 265 Mitgliedern am österreichischen Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus zum Stolperstein-Frühjahrsputz. An diesem Jahrestag – am 5. Mai 1945 – wurde das Konzentrationslager Mauthausen durch die vorrückenden Truppen der 11. US-Panzerdivision der 3. US Armee befreit. Weiterlesen
Stellt euch (Du bist mehr!) vor die Welt wäre eine ruhige, kein Verbrennungsmotorenlärm, keine Strahltriebwerke am Himmel, keine stinkenden Kreuzfahrtschiffe und keine Full HD Flachwixschirme aus denen die Marktschreier 2.0 uns eine schöne neue Welt vorplärren.
Würden wir zur Ruhe kommen, würden wir anstatt 20 Kaffeesorten nur 2 akzeptieren ? Könnten wir uns ohne die kreischend freie Marktwirtschaft auf etwas anderes besinnen oder würden wir
weiterhin ohnmächtig und lustlos jeden Tag zur Arbeit taumeln und die hart verdienten Kohlen in den Geld ejakulierenden Penis stopfen?
Stellt euch vor die Paradigmen wechseln und die Begrifflichkeiten von PRIVATeigentum, Grund und Boden, meins und deins „verschwimmden“. Stellt euch ein Recht auf Wohnraum auf Lebensdauer oder das wirklich bedingungslose Grundeinkommen vor?
Wäre die Welt der Menschen eine liebenswertere, eine gerechtere?
I have a dream………..
(Am kommenden Samstag [05.05.2012] gibts ein paar Arbeiterlieder zur gedeihlichen Erquickung und etwas Gehirnsturm von einer Hälfte (MC Wuh) der durchaus ernst gemeinten Sendung BATTLE&HUM der Sonderschiene: DIE GRÜNE STUNDE!!)
In der 18. Ausgabe des STR Aigen gibt es nicht ganz freiwillig, der häusliche PC hat gestreikt, nur eine adaptierte und aktualisierte Version der Sendung über den Spielebus in Aigen
„What a great show that was!“ Tobias Pötzelsberger, Headmaster von The More Or The Less war am 19. April zu Gast in OCBs „GÖTTERFUNK, Bands und Musikschaffende aus Salzburg“. Live & unplugged präsentierte er dabei Songs aus dem pressfrischen Album „Keep Calm“ und stand Rede und Antwort!
Gut war’s und wer’s versäumt hat … kann hier nachhören.
Dienstag, 1. Mai um 19:06 Uhr auf der Radiofabrik.
Frida Kahlo ist die mit Abstand bekannteste Malerin Mexikos, wenn nicht sogar Lateinamerikas. Ihre Bilder wurden von der mexikanischen Regierung offiziell zum „nationalen Kulturgut“ erklärt. Ihr Ganzkörper-Selbstbildnis Raíces erzielte im Mai 2006 einen Versteigerungserlös von 5,6 Millionen US-Dollar und gilt damit als das bislang teuerste Bild eines lateinamerikanischen Künstlers.
Mit 47 Jahren starb Kahlo 1954 in Mexiko. Kahlo bezieht sich in ihren Bildern auf die präkolumbianische, mexikanische Kunst der Azteken und Maya und thematisiert soziale und politische Probleme. Außerdem versucht sie ihr Leiden in ihren Bildern zu verarbeiten. Mit sechs Jahren erkrankt Kahlo an Kinderlähmung, mit 18 hat sie einen Straßenbahnunfall, der fast ihre komplette Wirbelsäule zerstört. Sie stellt aber auch ihre Ehe mit dem exzentrischen Muralist Diego Riviera dar, sowie ihre tragische Romanze mit dem Revolutionsführer León Trotzky. 1953 wird ihr rechter Fuß amputiert. Die folgende Invalidität stürzt sie in tiefe Depressionen. Nach mehreren Selbstmordversuchen stirbt die Malerin 1954 an einer Lungenembolie.
„Pinto autoretratos por que estoy gran parte del tiempo sola, por que soy la persona a quien mejor conozco“ palabras de Frida Kahlo (1907-1954), pintora mexicana, quien a pesar de su enfermedad, luchó por sus suenos, la felicidad y el amor, siempre se sostuvo de pie amte toda adverisdad y siempre mostró fortaleza y coraje ante la vida.