Playlist du 15 mars 2011 (19h-20h)

1. Hervé Akrich – J’vais m’y faire et Samira comme ça

2. Camille – Au port

3. Noir Désir – L’appartement

4.  La Rue Kétanou – Todas las mujeres

5. Cabrel – Je l’aime à mourir

6. Zaz – Je veux

7. K’maro – Femme like u

8. Mc Solaar – La belle et le bad boy

9. Amadou et Mariam – Je pense à toi

10. Emilie Loizeau – Je suis jalouse

11. 8 Femmes (BO) – Mon amour, mon ami

12. Paris Combo – Living room

13. Barbara – Gare de Lyon

14. Arneau Fleurent-Didier – Je vais au cinéma

15. Abd Al Malik – Ma jolie

J’espère que ça vous a plu !

Vous pouvez écouter l’émission ici : cba.fro.at/43788

7. Sendung vom 12.02.2011

Zweite Sendung im Jahr 2011! Diesmal mit Stargast Sonny Edelmann! Also hört rein und freut euch!

Thema der Sendung:

Im Rahmen der Sendung spreche ich mit meinem Gast über seine Fazination an Japen, was in ihm das Interesse für dieses Land geweckt hat, dann über das Genre J-Rock, über die Art, wie sich die Musiker dort nach außen präsentieren, sowie über die Kultur allgemein und die uns bekannten Mangas, über die mein Gast Einiges zu berichten und richtig zu stellen hat. Natürlich ist in der Sendung auch wieder Die Reihe Was geschah am… dabei, die mein Gast und ich zusammen gestalten. Dazu gibt es jede Menge Musik, die zum Thema passt, aber auch viel, viel Anderes, was wir euch im Laufe der Sendung vorspielen! Wenn du so groß wärst, wie blöd, dann müsste man dir das Essen mit einer Flak raufschießen!

Songs:

Carpark North – Last Song

D’Espairs Ray – Forbidden

The Gazette – Cassis

Jamie T – Sticks ’n‘ Stones

Filter – Hey Man, Nice Shot

Architecture In Helsinki – Do The Whirlwind

Mando Diao – If I Don’t Live Today, Then I Might Be Here Tomorrow

 

Zum Nachhören

Le bric-à-brac

Le bric-à-brac, le créneau francophone de radiofabrik, est une émission pour tous ceux qui souhaitent entendre la langue francaise, se baigner dans celle-ci à travers la musique, mais aussi grace à des lectures, de l‘actualité, des reportages, du cinéma, des portraits et une touche de linguistique.

On vous informera sur les événements pertinents à Salzburg. Mais on ira aussi voir ce qui se passe en France et dans d’autres pays francophones.

Francophiles, on vous attend ! Et on serait ravis de vous accueillir dans le studio ou de vous faire un interview, si vous souhaitez partager une lecture, un film, une chanson, un bon plan ou autre. Il n’y a pas de véritables limites thématiques dans Le bric-à-brac, le seul „must“ c’est le francais. N’hésitez pas à envoyer un message à e.lepori@radiofabrik.at

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Le bric-à-brac, die französische Sende-reihe der radiofabrik, ist eine Sendung für alle, die die französische Sprache und Kultur lieben: Musik, Literatur, Film, Neuigkeiten, Reportagen, Porträts und ein Hauch Linguistik.

In Le bric-à-brac informieren wir euch über relevante Veranstalltungen in Salzburg. Und wir werfen immer wieder einen Blick auf das Geschehen in anderen französischsprachigen Ländern.

Wir freuen uns auf euch. Und wer von euch ein Buch, einen Film oder ein Lied vorstellen möchte ist herzlich willkommen. In Le bric-à-brac gibt es keine thematischen grenzen, das einzige „Must“ ist französisch. Bitte meldet euch unter e.lepori@radiofabik.at.

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Le premier bric-à-brac aura le 12 avril 2011 à 19h06. Pour un avant-gout, branchez-vous dès ce soir, le 15 mars 2011, à 19h06.

Die erste bric-à-brac Sendung wird am 12. April 2011 um 19:06 Uhr sein. Um einen Vorgeschmack auf französische Musik zu bekommen, schaltet schon heute Abend, 15. März 2011, um 19:o6 Uhr ein.

Ohrenblicke Stadtführung in Salzburg

Eine Stadtführung ist nichts Außergewöhnliches. Wir schauen uns verschiedene Gebäude an, Denkmäler und vieles mehr. Die Inhalte, die präsentiert werden, sind meistens an das Auge gerichtet. Und deshalb ist eine Stadtführung im traditionellen Sinne eher langweilig. Was also tun, wenn Gästen, die allesamt blind sind, die Stadt näher bringen möchte. Als unsere Ohrenblicke-Redaktion Besuch von den Kollegen aus Köln und Nürnberg bekam, hat sie sich an die Stadtführerin Inez Reichl gewandt. Inez Reichl gestaltet in Salzburg auch Stadtührungen, die nur auf die Sinne Tasten, Riechen, Schmecken und Hören ausgerichtet sind. Im folgenden Beitrag erfahren wir, wie so eine Stadtführung für vier Sinne abläuft.

Malmsheimer: Sprechalarm!

Podcast/Download: Artarium vom Sonntag, 13. März: „Ich bin kein Tag für eine Nacht“ von Jochen Malmsheimer. Adrenalinausbrüche, Hormongewitter und Moralverstopfung in der synaptischen Kommandozentrale eines Jugendlichen, den in der Disco plötzlich das Mädchen seiner Träume anspricht. Ein fulminantes Kurzhörspiel aus dem Sprachzentrum eines wahrhaft Wortverwirrten.

Der im Gegensatz dazu aufs äußerste eloquente Schöper dieses psychotropen Schädeltheaters dürfte einem breiteren (sic!) Publikum spätestens seit seinem abgründigen Plädoyer für das Wurstbrot als Kulturkonstante im Irrenhaus „Neues aus der Anstalt“ oder seiner furiosen Abrechnung mit dem epidemischen Quatsch- und Quasselradio Bongo Boulevard anlässlich der Verleihung des Deutschen Kleinkunstpreises 2009 ein Begriff sein. Sollte dem – liebes verbreiterungsbereites Publikum – noch nicht der Fall sein: Jochen Malmsheimer kommt wortgewaltig wie zum Wegschmeißen witzig AUCH LIVE wieder über uns, nämlich am Mittwoch, 22. Juni in der ARGEkultur. Das aus Anlass seines leibhaftigen Erscheinens dargereichte Programm trägt den epiphanischen Titel: „Wenn Worte reden könnten oder: 14 Tage im Leben einer Stunde.“ Der darauf folgende Donnerstag ist auf Jochens Betreiben extra zum katholischen Feiertag für Salzburg erklärt worden, so dass ihr euren konsekutiven Rausch dann auch recht gemütlich ausschlafen könnt. Wir wünschen jedenfalls jetzt schon einen froh’n Leichnam! Weil auch wir uns nämlich mit ans Leben grenzender Wahrscheinlichkeit wieder einmal totlachen gehen …

 

Willkommen in Salzburg, türkisch-deutsche Ausgabe: Frau und Arbeit

Am 9. März um 19:06 geht es um das Thema Frau&Arbeit

Meltem Akcora hat Interviews mit Dr. Heidemarie Bojanovsky und Dipl.Psych. Ursula Liebing von „Frau und Arbeit“ geführt.

Frau und Arbeit im Internet: http://www.frau-und-arbeit.at/

Beratungsstellen „Frau und Arbeit“:
Salzburg Stadt: 0662 88 0723 Frau Dr. Bojanovsky
Bischofshofen: 06462 6180 Frau Altmann (vormittags erreichbar)
Zell am See: 06542 73 048 Frau Kirchlechner (vormittags außer Mittwochs erreichbar)
Lungau 06474 82 73-19 Frau Rosenkranz (vormittags erreichbar)

Frühlings Erwachen

Perlentaucher Nachtfahrt vom Freitag, 11. März als Podcast/Download: Vier Stunden Experimentaldramaturgie zwischen Gegenkultur und Musiktextase zum 4. Artarium-Geburtstag. Eine abgründige Versuchung zum Zwischenleben im einstweiligen Trotzdem – recht frei nach Frank Wedekind und jedenfalls jenseits von Nuran David Calis‘ Umdichtungen – wie etwa dem gleichnamigen Film mit Wilson Gonzales Ochsenknecht! Die etwas andere Betrachtungsweise zum 120. Erscheinungsjahr eines sehr speziellen Skandal-Stücks: „Frühlings Erwachen – Eine Kindertragödie“

Erwachendes Interesse: Im Theaterstück (den Text gibts hier) geht es eindeutig um 14jährige, welche das „Sex, Drugs & Rock’n’Roll“ ihrer Epoche erforschen und es in ihrem Leben zu integrieren versuchen – und nicht um erwachsene Berufsschauspieler, die sich karrierebedingt noch einmal recht jugendlich lässig geben wollen.

Das – und der Umstand, dass ein mittlerweile erwachsener Autor seine eigenen Pubertätserlebnisse nicht als abgeschlossene Angelegenheit betrachtet, sondern sie nach wie vor dermaßen (man könnte sagen, tod-) ernst nimmt, dass er sie der herrschenden Gesellschaftsordnung als eine himmelschreiend unbeantwortete Fragestellung ins Gesicht schmeißt – macht die skandalträchtige Brisanz dieser im wahrsten Sinn zeitlosen Arbeit aus. Wedekind schuf keine Pose für irgendein Podest, sondern ging ein Leben lang schwanger mit der schweren Verwundung seines von der Unmenschlichkeit der Funktionsidioten zu Tode zerquetschten Freundes Moritz.

Gefährliches Befremden: Natürlich ist das Entdecken bislang unbekannter Welten mit konkreter Gefährdung verbunden: Alkoholvergiftung, Freizeitunfall, Schwangerschaft – um nur einige zu nennen – doch inwieweit kann ein Selbstmord aus Verzweiflung ein rein individuelles Problem sein?

Jeder junge Mensch findet sich mit dieser gesamten Erfahrungswelt in ein unhinterfragt vorhandenes Wertsystem aus Begriffen, Reaktionen und Zuordnungen gestellt, welches sein dem Verhalten zugrunde liegendes Erleben ständig entweder als ein Erwünschtes bestätigt – oder eben als ein Verwerfliches bestraft. Noch in den 70er Jahren waren zum Beispiel sexuelle Handlungen oder gar Schwangerwerden in Salzburger Gymnasien Grund genug für einen schnellen Schulverweis. Noch viel subtiler und somit brutaler spielt sich die „vorauseilende Verhaltenskontrolle“ in der Familie und im Freundeskreis ab. Intime Gefühle werden bereits bei ihrem ersten Auftauchen im Sinne irgendwelcher Vorstellungen von „richtig oder falsch“ definiert, interpretiert und zweckgewidmet. Diesen alltäglichen Mechanismus von Missbrauch und Unterdrückung vermag Wedekinds Stück aufzudecken.

Tragische Gesellschaft! Und sie entlarven sich alle schlussendlich selbst – auf den Begräbnissen, in den Lehrerkonferenzen und zwischen den Zeilen ihrer Briefe und Erklärungen: Um das vielbeschworene Wohlergehen der ihnen anvertrauten Kinder ist es im Grunde nie gegangen, sondern lediglich um Anpassung und Erfolg.

Die Herausforderung dieser Sendung – wie auch des Lebens an sich – besteht in der Verwegenheit, diesem „Wahnsinn der Normalität“ ins Gesicht zu blicken, ohne dabei das eigene Empfinden auszuschalten und somit selbst verrückt zu werden. Narren und Narkotisierte gehen dieser Tage eh schon bis zum Erbrechen um in unseren Gehirngängen. Nein, bewaffnet mit der Echtheit des eigenen Erlebens wollen wir uns der Auseinandersetzung mit dem Moloch der angeblich so sinnvollen Gefühlskonditionierung stellen – denn was wäre das denn überhaupt für ein Sinn, den man nicht zuvor schon ordentlich hinterfragt hätte? Womit wir bei der noch viel umfassenderen Aufgabenstellung angelangt wären, nämlich diesem nach wie vor verkrusteten System des „Schein statt Sein“ nicht nur eine individuelle Sinnstiftung abzutrotzen, sondern dieser sinnlos verselbständigten Scheißgesellschaft sogar noch einen kreativen Gegenentwurf ins Schaufenster ihrer Selbstgefälligkeit zu pflanzen.

Ein vermummter Herr… Taucht auf einmal auf – mitten in der Lebenskrise, am Friedhof der Phantasien und Wünsche, neben dem Grab des toten Freundes – und meint: „Ich mache dir den Vorschlag, dich mir anzuvertrauen.“ Wer könnte das wohl sein? Gott? Der Dichter selbst? Das Leben – ein Symbol? Oder doch nur der alte Eros…

„Wer sind Sie? Wer sind Sie? Ich kann mich einem Menschen nicht anvertrauen, den ich nicht kenne.“ – „Du lernst mich nicht kennen, ohne dich mir anzuvertrauen.“ -„Glauben Sie?“ – „Tatsache!“ So entwickelt sich in der Schlußszene jener geniale Dialog zwischen dem lebensüberdrüssigen Schüler Melchior und dem vermummten Herrn, den uns Nuran David Calis aus welchen Gründen auch immer vorenthält – und der immerhin zu der fundamentalen Erkenntnis führt, dass man sich mit leerem Magen nicht wirklich zwischen Leben und Tod entscheiden kann. Welch prophetische Sicht auch auf die grassierende Anorexie unserer Tage!

Postscriptum: Das bringt auch das Prinzip Perlentaucher auf den Punkt. Wir nähern uns dem Thema an, umkreisen die Fragestellung, assoziieren spontan zur Musik und beleuchten den einen oder anderen Aspekt mit unseren Texten. Nicht um Antworten vorzugeben, sondern um Fragen aufzuwerfen und zum eigenem Entdecken anzustiften. Werdet selbst Perlentaucher! Wir sind alle ein kreatives Vakuum…

Ohrenblicke unterwegs mit der Mirno More Friedenflotte

Wenn hierzulande der Winter länger dauert, schweifen die Gedanken schon mal ab in wärmere Gefilde. Sonne, Sand und Meer – das wär doch was. Um unsere Stimmung etwas aufzuhellen, haben Sarah und Sebastian Traugott den folgenden Beitrag gestaltet. Sie haben letzten Herbst an der Mirno More Friedensflotte in der Adria teilgenommen. Die Mirno More Friedensflotte ermöglich Kinder mit Behinderungen einmal im Jahr einen aufregenden Segeltörn. Sarah und Sebastian waren mit dabei. Meeresrauschen, Ankerlichten und Möwen-Geschrei im O-Ton kommen uns jetzt gerade richtig.

Gestaltung (Sebatian Traugott, Sarah Traugott, Marcus Diess)
www.mirnomore.org

8th of March with Welcome to Salzburg

Today, 8th of March, is international Women’s day. It is a day to celebrate the Women’s rights movement and all the great steps forward that have been made up until today. Gender equality and breaking gender roles is NOT exclusive and are causes everyone is welcome to work and be active for. Enjoy our show where we interview Salzburg’s ÖH Frauenreferat Veronica about feminism and the exclusion of men in the march scheduled for today in Salzburg. We also have a studio guest, Simon B., who joins our discussion about positive activism within the women’s rights movement and in general. As always, we have great music to fancy your ears- Anthony and the Johnsons, Lau Nau and more. Happy day for everyone and stay tuned!