OCB-„Two Shows This Week“-Oddity

… Fleißaufgabe gemacht!

OCB ist in den nächsten Tagen mit zwei Sendungen (+ zwei Wiederholungen) am Start!

Am 12. Juli, 21h, und 13. Juli, 15h, gibt’s die 167. Auflage von OCBoddity.

Und am 16. Juli, 14h08, und 22. Juli, 0h bringt OCB das Album der Woche ein: The Rolling Stones, Exile On Main St.!

Da heißt’s: Termine fett anstreichen!

FNTOME presents AUDIOLITH

fntome am 11.07.10

audiolith

Frau Nowaks Transorientalischer Musikexpress stellt euch das Hamburger Label Audiolith vor. Linker Techno? Elektropunk? Partypolitik!

11.Juli von 21-22 Uhr
auf www.radiofabrik.at

OCBoddity 166 (30.06.2010)

Ein defektes Mischpult kann OCB nicht stoppen und so ging die 166. Ausgabe von OCBoddity einfach zwei Tage später on air. Und auch die gute Laune des – endlich eingetroffenen – Frühsommers kannte keine Schwächen. Ein veritables Feuerwerk an poppig treibenden Neuerscheinungen – von Arcade Fire bis Blitzen Trapper – fegte aus der Radiofabrik über Salzburg hinweg. Prädikat: C’mon!

PLAYLIST
The Soft Pack, C’mon
Hot Club de Paris, I’m Not In Love And Neither Are You
Ocean Colour Scene, Saturday
Nada Surf, Agony Of Lafitte
Arcade Fire, Ready To Start
Portugal The Man, 1000 Years
Teenage Fanclub, Sometimes In Don’t Need To Believe In Anything
Keane, Stop For A Minute
Rogue Wave, Permalight
James, Ten Below
Andrew Collberg, Clementine
John Grant, I Wanna Got To Marz
Blitzen Trapper, Destroyer Of The Void
Und wer’s hören will … klickt hier

Papa Joe’s Garage mit Mathias Schuh (Ausgabe vom 1.7.10)

Mathias Schuh ist Liedermacher aus Schwarzach – St. Veit und als solcher in Papa Joe’s Garage zu Gast.
Als Künstler ist er jedoch vielseitiger: Texter, Komponist und Sänger sind die eine Seite.Mehr noch als das, ist er ein bekannter und begeisterter Theaterregisseur und Schauspieler.
Diese Seite fließt unüberhörbar und sehr positiv in seine Musik ein. Lyrische Texte, die Gabe, Bilder aus Stimme, Tönen und Gefühlen zu malen, starke Worte und leise Töne. Das ist Mathias Schuh.

Papa Joe’s Garage entstand im Rahmen von „Ohrenblicke – Radiokunst von Blinden und Sehenden“.

Unter Wasser

Stream/Download: NACHTFAHRT XXII vom Freitag, 9. JULIGewidmet Michi Borodin, der letzten Sommer auf seiner Lebensmission im Wasser der Salzach unterging.

Unter WasserDie Artarium-Crew geht auf experimentelle Tauchfahrt. Sonare Assoziationen unter der Oberfläche des allzu Alltäglichen – zur Rettung des Weltfriedens.

Unterschwelliges, Verborgenes und Widerentdecktes. Submarine Perspektiven eines vielschichtigen Seins.

Zusammen mit den Tauchoffizieren Jakob Weinhäupl (Sonar), Marwin Tildach (Reaktor) und Rupert Höller (Navigation) unternimmt Käptn K.Hund einen weiteren verwegenen Versuch, über die Konventionsgrenzen der Weltmachtblöcke hinweg zu kommunizieren. Bitte nur ein Ping (One ping only, please).

Inspiriert von der Dramaturgie des Films Jagd auf Roter Oktober wollen wir zwischen  Schönheit und Sabotage, Gefahr und Gefühlen kreuzen, um zuletzt hoffentlich inmitten von Kontakt und Kreativität aufzutauchen. Es genügt schon, wenn zwei Menschen einander verstehen, um der Welt den Frieden zu bringen.

Zur selben Zeit findet im African Center in der Hannakstrasse 17 ein Freundschaftsfest in Verbundenheit mit Michi statt. Musik von DJ Selekta Mykal sowie Moby Stick live…

 

Seid herzlich eingeladen … unter Wasser und … Fare well!

 

River, river, carry me on

Living river, carry me on

River, river, carry me on

To the place where I come from

 

Peter Gabriel – Washing Of The Water

 

 

DIE KÖNIGSMACHER

Viel wurde dieser Tage wieder geschrieben und geredet über Michael Jackson, der am 25. Juni vor einem Jahr an einem von seinem Arzt verabreichten Medikamentencocktail starb.
Kaum ein Aspekt seines Lebens, der nicht schon 1000 Fach von der Presse durchgekaut worden wäre.
Dabei reichen die Darstellungen vom kleine Jungs vernaschenden Wacko Jacko bis unantastbaren King Of Pop.

Seine Fans verehren ihn als musikalisches Genie, seine Feinde sehen in ihm eine Marionette der Musikindustrie und kreiden ihm an, dass man ihn nie ein Instrument spielen sah und er ab den 90ern einen großen Teil seiner Bühnenauftritte Playback sang. Im Selben Atemzug wird oft Prince als positives Gegenbeispiel genannt, der all seine Musik selber kompomiert, produziert und live auf der Bühne performt.

Unbestritten konnte Michael Jackson gut singen und tanzen, wie aber entstand seine Musik?

Fakt ist, in seiner Karriere arbeitete er mit den verschiedensten Produzenten und Songschreibern, die seine Musik und seinen Erfolg maßgeblich prägten. Einige dieser Königsmacher sollen im Folgenden vorgestellt werden.

Die großen  Hits der Jackson 5 in den Anfangsjahren beim Label Mo Town schrieb ein vier- köpfiges Songschreiber-Team namens „The Corporation“, eigens engagiert um einen Sound zu kreieren, der gemeinhin als Bubblegum Soul bezeichnet wird. Mit Hits wie „ABC“, „Sugar Daddy“ und „I want You Back“ machten sie die Gebrüder Jackson berühmt.

Denen war es untersagt eigene Songs zu veröffentlichen und, obwohl sie auf der Bühne mit Instrumenten auftraten, wurden alle Aufnahmen im Studio mit Profimusikern eingespielt.

Später, lösten sich die Jacksons von Mo Town, um von nun an ihre eigenen Songs zu produzieren. Es entstand eine Reihe seichter Disco-Pop Alben, für die Michael, der nun auch als Solokünstler unterwegs war, einen Großteil der Songs schrieb.

Seine Musikalische Mentorin dieser Zeit soll Diana Ross gewesen sein, zu der ihn Zeit seines Lebens eine enge Freundschaft verband. Ihr und ihren Affairen ist gerüchteweise auch der Song „Dirty Diana“ gewidmet.

Die vielleicht wichtigste Begegnung seines Lebens machte er aber am Rande der Dreharbeiten des Kinomusicals „The Wiz“, in dem er an der Seite von Diana Ross eine Vogelscheuche, die sich ein Hirn wünscht, spielte: Er traf auf den Produzenten und  Quincy Jones, in dessen Lebenslauf sich alle wichtigen Jazzmusiker seiner Zeit versammeln. Sarah Vaughan, Count Basie, Ray Charles und Frank Sinatra, um nur einige zu nennen.Mit Michael Jackson landete er seinen größten Coup.

Jones produzierte die drei legendären Alben Off The Wall, Thriller und Bad.Er lud dazu hochkarätige Hochkarätige Musiker und Songschreiber ins Studio, unter anderem, Stevie Wonder, Paul McCartney und Eddie Van HalenAber auch Michael Jackson erwies sich als engagierter Songschreiber. Von ihm sind Dancefloorburner wie Dont Stop till You Get Enough, Wanna Be Starting Something, Beat It und Billie Jean.

Stammten auf „Off The Wall“ noch drei von zehn und auf „Thriller“ vier von neun Songs aus seiner Feder, so schrieb Michael für „Bad“ fast alle Songs selbst. Den kommerziellen Erfolg von „Thriller“, das bis heute das meistverkaufte Album aller Zeiten ist, konnte er jedoch nicht toppen.

Da Bad nicht so erfolgreich wurde wie Thriller, trennte sich Michael Jackson von Quincy Jones und wechselte zu  Teddy Riley.
Der damals erst 23 jährige Produzent war eine Koriphäe des sogenannten New Jack Swing, einer Mischung aus Hip Hop, Dance und RnB. Er gab Jacksons Musik eine neue Stilrichtung.

Auf dem Album Dangerous fungierte der King Of Pop meist nur noch als Co-Writer. Die einzigen Songs, die Jackson allein schrieb waren Weltrettungsschnulzen, wie Heal The World und Will You Be There, vom Soundtrack zum Film Free Willy.  Diese sind aus Jackson Feder und weitere dieser Art sollten folgen.

Zur Entstehung des Earth Songs, der auf dem Doppelalbum History erschien sagte er:

„Ich erinnere mich, wie ich „Earth Song“ in einem Hotel in Österreich schrieb. Und ich fühlte solche Pein und so viel Schmerzen angesichts der Not des Planeten Erde. Dies ist meine Chance, möglichst viele Menschen, die Stimme des Planeten hören zu lassen. Das ist es, wodurch es inspiriert wurde. Es fiel mir gleichsam in den Schoß“.

Ab den 90er Jahren, also der Zeit in die die Mißbrauchsvorwürfe fallen, begann der King Of Pop einen immer größeren Hofstaat an namhaften Produzenten um sich zu scharen. Darunter Größen des Hip Hop und RnB Geschäfts wie Babyface oder  R. Kelly, der für ihn die Kitschballade „You Are Not Alone“ schrieb

Sage und schreibe 8 Produzenten und 5 Gaststars waren an seinem letzten 2001 erschienenen Album Invincible beteiligt. Heraus kam ein Produkt, das genauso von Britney Spears oder jedem anderen Retorten-Star hätte sein können. Nur einen Song darauf hat Michael selbst geschrieben. Er heisst Lost Children.

Auf die Frage, wie seine Songs denn entstehen würden, antwortete Jackson 2001:

„Es ist wirklich in Gottes Hand, und es ist, als sei es schon geschrieben bevor wir geboren werden, und du bist wirklich nur die Quelle, durch die die Lieder kommen. Sie fallen dir einfach in ihrer Gänze in den Schoß. Es ist eine Arbeit Gottes.“

Bei Ebendiesem sitzt er jetzt. Rest In Peace Michael Jackson.

DER PRINZ UND DER KÖNIG am 27.06.10

der prinz und der könig - fntome am 27.06.10

der prinz und der könig

Was haben Prince und der King of Pop gemeinsam?
Sie sind im selben Jahr geboren, haben eine hohe Stimme, tanzen, tragen dabei komische Kostüme und sie gelten beide als exzentrisch.
Und dann sind da noch die Zeugen Jehovas…
Was die beiden trennt?
Die Grenze vom Diesseits zum Jenseits.
Und ihre gesamte musikalische Produktionsweise natürlich.
Für alle, die heute nicht Fußball kucken:
Frau Nowaks Transorientalischer Musikexpress
Sonntag, 27.06.10
von 21-22 Uhr
onlinestream auf: www.radiofabrik.at
Grüße aus Hamburg!
Eure Frau Nowak
Veröffentlicht unter News

Papa Joe’s Garage mit Atrium (Ausgabe vom 17. Juni 2010)

Starke deutsche Texte, geschrieben und vorgetragen von einer tollen Frontfrau mit Power in der Stimme. Dazu richtige Rockmusik, episch, mal geradlinig, mal raffiniert – so klingt ATRIUM.

Die 5 Musiker aus Bayern und Salzburg spielen schon seit über 10 Jahren zusammen, jedoch ist von Abnützungs- oder Ermüdungserscheinungen keine Spur. Die Band klingt frisch, perfekt aufeinander eingespielt, kurz gesagt: Rockmusik der Extraklasse!

Die Sendung “Papa Joe’s Garage” enstand im Rahmen des Projekts “Ohrenblicke – Radiokunst von Blinden und Sehenden”.

Papa Joe’s Garage mit Blackbauer (Ausgabe vom 3. Juni 2010)

Blackbauer als Liedermacher zu bezeichnen, stimmt und wird ihm doch nicht ganz gerecht. Seine Lieder sind in der guten Tradition des Chansons geschrieben. Allerdings auf Salzburgerisch, hintergründig, schräg, skuril, philosophisch. Nebenbei ist der Mann ein begnadeter Gitarrenvirtuose und interpretiert seine Lieder auf seine ganz eigene tiefsinnige Art.

Die Sendung „Papa Joe’s Garage“ enstand im Rahmen des Projekts „Ohrenblicke – Radiokunst von Blinden und Sehenden“.

Einen kurzen Zwischenstopp auf dem Weg vom Probekeller zur großen Bühne mit Papa Joe steht jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat ab 21:00 Uhr am Programm der Radiofabrik.