Battle&Hum#63

Battle&Hum #63

(Samstag 16.05.2015)

Ein bunter Liederabend im Seniorenclub, DJ Ridi Mama erlebt den 3. Frühling und MC Randy Andy macht euch den Rock ’n‘ Rollator!

the playlist:

DJ Ridi Mama’s Granitzwerge:

  • 1. Blur (the magic whip) – ice cream man
  • 2. The Chemical Brothers (born in the echoes) – go
  • 3. ACDC (live at river plate) – back in black
  • 4. Sleaford Mods (divide and exit) – tied up in nottz

MC Randy Andy’s Marmorriesen:

  • 1. B. B. King (indianola mississippi seeds) – king’s special
  • 2. Young Marble Giants (colossal youth) – credit in the straight world
  • 3. Kreisky (trouble) – scheisse, schauspieler
  • 4. Sylvan Esso (same) – hey mami

„A.E.I.O.U. = Am Ende is olles umasunst!“ (?)

 !WICHTIGER HINWEIS!

Ab sofort stehen unsere Sendungen nur mehr beschnitten (ohne Musiktitel) auf der CBA Archivplattform zur Verfügung. Dies soll uns Sendungsmacher vor Urheberrechtlichen Verfolgungen schützen. Aber seid nicht traurig ihr könnt weiterhin mit Hilfe eines Passwort jede Sendung voll und ganz herunterhobeln.

Streamen ist ohne Passwort möglich nur für den Download benötigt man ein Zauberwort.

Dieses Passwort lassen wir jenen interessierten welche uns ein E-Mail schreiben gerne zukommen.

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Klicket das gelbe Schlößchen (links unter der Musikdatei) an und gebet dann das Passwort ein und das Glück kommt in Strömen!

Zur Abstimmung HIER entlang! (Die Wahlkabinen sind bis Monatsende geöffnet, wo gibts denn sowas…….)

Ganz frisch ausgepackt – Folge 1

Baglama_turc_manche_long

Dieses Mal widmete sich Tuning Up musikalischen Neuerscheinungen des Jahres 2015, mit folgenden Beiträgen:

Jorim, Willemark und Nakagawa
Dröm
aus der CD „Trees of light“, erschienen März 2015 bei ECM

Blues Pills
No hope left for me
aus der CD „Blues Pills Live“, erschienen im März 2015 bei Nuclear Blast

David Helbock Trio
Sechs kleine Klavierstücke op.19, Nr. 2
aus der CD „Aural Colors“, erschienen im Jänner 2015 bei Traumton

Silje Nergaard
Hunting High and Low
aus der CD „Chain of Days“, erschienen im Jänner 2015 bei Sony

Kenny Wheeler
Pretty Liddle Waltz
aus der CD „Songs for Quintet“, erschienen im Jänner 2015 bei ECM

Steve Vai
Sisters
aus der CD „Stillness in Motion“, erschienen im April 2015 bei Light Without Heat

Erik Esterbauer
Saz Impro
unveröffentlichtes Demo, aufgenommen im April 2015

Kevin Eubanks & Stanley Jordan
Lights
aus der CD „Duets“, erschienen im März 2015 bei Mack Avenue Records

Wer die Sendung nachhören will, kann dies tun unter:
http://cba.fro.at/286773

Szenenwechsel Salzburg: Kosmotron

Drei Jahre ist es inzwischen her, dass das Jazz-Kollektiv Kosmotron sein Debütalbum „Schall 7“ auf der Jazzit:CD:Edition veröffentlichte – jetzt, im April 2015 legen die 9 Musiker mit „Hexagon“ eine kompositorische Weiterentwicklung vor: Heavy Funk, Afrobeat und Jazz-Punk. So weit die Welt, so offen der musikalische Horizont von Kosmotron, das wurde auch bei der Albumpräsentation Anfang April im Jazzit wieder unter Beweis gestellt. Im Szenenwechsel stellen wir euch diesmal Kosmotron vor, inklusive dem neuen Album „Hexagon“ und, natürlich mit: All that Jazz.

Sendung online: http://cba.fro.at/286664

PREIS WERT

> Sendung: Artarium vom Sonntag, 26. April – Texte und Töne rund ums Wesentliche. Erlaubt? Verboten? Die Gewinner des Spiels stehen von vornherein fest – die Teilnahme ist aber für alle kostenpflichtig. Auf alles und jedes wird ein Preiszetterl geklebt, Kunst und Kultur werden zunehmend zerkauft. Die Wirrschaft muss wachsen! Und alles wird billiger, weils Geld kostet. Wie bitte? Vor allem das kreative Schaffen der Jugend wird ja dadurch angekurbelt, dass jede Schülerband und jeder Literaturzirkel sich eine Lizenz kaufen muss, sobald sie auch nur ein urheberrechtlich geschütztes Lied oder Gedicht vor mehr als eineinhalb Personen (also öffentlich) darbieten. Erkennen sie die Ironie? Oder die Absicht dahinter? Wir sind darob auf jeden Fall längst verstimmt!

kunstpreiswertDas wollen wir auch am Donnerstag, 7. Mai ab 18 Uhr bei der Civilmedia 15 (im Kunstquartier, Bergstraße 12) dokumentieren. COPY RIOT – A Barely Legal Artists‘ Rights Recycling heißt diese Word&Sound Performance – sie ist ein unterhaltsames Statement und ein Beitrag zur Diskussion um eine notwendige Neufassung des Urheberrechts, etwa an Werken der Kunst. Die Ursache (sic) dafür war das Verbot einer Thomas Bernhard Lesung im Salzburger Literaturhaus durch den Suhrkamp Verlag, und zwar im Auftrag von Bernhards Halbbruder Peter Fabjan, dem testamentignorierenden Erben der Verwertungsrechte (Standard-Artikel). Unser Standpunkt hingegen ist einfach, allerdings für die Arbeit in niederschwelligen, nichtkommerziellen Kultureinrichtungen wesentlich (eben auch in Freien Radios und anderen Community Medien). Veröffentlichte Werke stehen der Weiterverbreitung sowie interpretativen Bearbeitung unentgeltlich zur Verfügung, und zwar all jenen, die keinen materiellen Gewinn daraus erwirtschaften. Erst ab einem substanziell messbaren Profit seitens der Rechtenutzer sollen sie im Verhältnis dazu abgeltungspflichtig sein. Und solange die bestehenden Gesetze anwendbar bleiben, müssen für den dezidiert nichtkommerziellen Sektor in der Kulturvermittlung entsprechende Sonderregelungen (wie leistbare „symbolische“ Pauschalen etc.) auf Verbandsebene ausgehandelt werden.

A Mensch mecht i bleibn
und i wü net verkauft werdn
wie irgend a Stückl Woar
net olles wos an Wert hot
muaß a an Preis hobn
owa moch des amoi wem kloar

Wolfgang Ambros

 

Battle&Hum#62

Battle&Hum #62

(Samstag 18.04.2015)

Die geile Tochter und der geile Sohn zersingen euch das Bundeshymen!

 

the playlist:

MC Randy Andy’s Brüderchöre:

  • 1. Attwenger (spot) – kana daham
  • 2. Station 17 & Von Spar (?) – geister (sid le rock remix)
  • 3. König Leopold feat. MC Rhine (?) – 8th of march
  • 4. The Wanton Bishops (sleep with the lights on) – smith and wesson

DJ Ridi Mama’s Jubelchöre:

  • 1. Nirvana (in utero) – heart shapped box
  • 2. 5/8erl in Ehr’n (yes we does) – akademikerball
  • 3. Deftones (around the fur) – my own summer
  • 4. Mala Rodriguez (malamarismo) – por la noche

„Ihr seid alle zu stupid, für dieses Lied!“ (König Leopold)

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Szenenwechsel Linz: The Future Sound

5YTFS – 5 Jahre The Future Sound in der Linzer Stadtwerkstatt.

Seit 2010 breitet The Future Sound regelmäßig seinen Soundteppich im Saal der Stadtwerkstatt aus. Die Clubreihe feiert im April 2015 sein 5-jähriges Bestehen – dazu im Studio: Felix Vierlinger mit einer Trackauswahl.

https://www.facebook.com/thefuturesound.linz

Sendung online: http://cba.fro.at/283933

https://vimeo.com/114331088

Eiersuche in der Musicbox

ostern3

Die Ostermontag-Ausgabe von „Tuning Up – die Musicbox mit Reflekto(h)ren“ – natürlich live aus dem Studio – hat wieder einige Überraschungen parat. Diesmal im Osternest. Was gibt es nicht alles an Verstecktem und Verborgenem auf Tonträgern?! Fündig geworden sind Erik & Paul nicht nur bei Nirvana, auch Jamiroquai, Prince und The Beatles werden zu hören sein mit „hidden tracks“. Und ganz passend in der Osteroktav: „Watermelon in Easter Hay“ als „this month´s tune“. Und natürlich gibts das Quiz, und natürlich wird zwischen den Musikstücken gequatscht …

Frauentag im Hasenstall

> Sendung: DIE ARTARIA vom Sonntag, 8. März (zum Internationalen Frauentag) – Wir sind nach wie vor die Hasen, doch heut gehn wir als Mädchen! 😉 Wieso nicht einmal andere Assoziationen erzeugen? Ein Neutrum Artarium bleibt zwischen Atrium und Aquarium doch immer „der Raum für“ und „das Ding mit“„Kunnst“, allerdings mit zwei „n“ wie in „Könntestform und Möglichkeit“. Eine Femina Artaria hingegen bewegt den Lufthauch ihres Ausdrucks vom Kunstlied über den Musenkuss bis hin zum Opernsolo. Wohlan, das will uns doch durchaus gefallen! Zumal das Artarium just seinen 8. Geburtstag feiert (es ging am 7. März 2007 mit Peter.W. erstmals On Air) und seither noch dazu bereits in 300 Ausgaben zu hören war. Unsere nunmehr 301. Artarium-Sendung soll deshalb etwas ganz Besonderes sein…

KopflosDazu haben wir als Mitgestalterin unsere höchst umtriebige Kollegin Sabaha Sinanovic eingeladen, die unter anderem seit 2005 im Rahmen der angesehenenen Sendereihe Radiofabrik-Frauenzimmer (CBA) das oft zweisprachige zenska soba betreibt. Sie wird uns etwas über die beklemmenderen Hintergründe dieses eigentlich ganz „normal“ wirkenden Begriffs erzählen, der ja wörtlich übersetzt einfach „Frauenzimmer“ oder „Raum für Frauen“ bedeutet. Dazu passend ein Live-Telefonbericht zur gleichzeitig stattfindenden Frauendemo unter dem Motto „My Body is not your Battleground“ von den Kampfschwimmerinnen des feministischen Frauenkollektivs sisterresist. Das gleichnamige radio ist eine weitere Sendung aus dem Frauenzimmer und widmet sich inzwischen sogar der gepflegten Sportreportage auf unterhaltsamste Weise  > Frauenfußball Sondersendung. 🙂

Kim Gordon

Kim Gordon 2007 wikimedia commons

Doch was ist jetzt das ureigene Interesse von uns zwei Hasen –  am Thema Emanzipation im Sinne von Selbstermächtigung?  Women aren’t allowed to be kick-ass. I refused to play the game.“ Das Zitat aus der soeben erschienenen Autobiographie von Kim Gordon (Sonic Youth) gilt doch gewiss genauso für all die anderen Mitglieder 😛 die sich gegen das Eingepresstsein in gesellschaftliche Stereotype, Normen und Klischees wehren müssen, weil ihnen sonst noch alles Leben abstirbt! Und auch aus dem wunderbaren Gedicht „My Body is not your Battleground“ der syrisch-amerikanischen Autorin Mohja Kahf kann Mann der Befreiung so einiges von den Gewaltbildern „heiliger“ Schriften erfahren, die uns so gern untertan machen. Die Verwandtschaft von Tora, Bibel und Koran tritt hier offen zu Tage, ebenso wie die sexualisierten Besitzphrasen aus den vielen Hoheliedern der Vaterlandsschwüre.

My body is not your battleground
How dare you put your hand
where I have not given permission
Has God, then, given you permission
to put your hand there?

Sich emanzipieren heißt ja im Wortsinn „sich aus der Hand, die Macht hat und somit Gewalt ausübt, heraus zu nehmen“ Allein schon deshalb ist „die Emanzipation“ eine Aufgabenstellung für uns alle. Die Kunnst der Selbstbefreiung hieß denn auch eine frühere Radiosendung zum Internationalen Frauentag 2009. Wollen wir einander dabei weiterhin (und jetzt erst recht) auf Augenhöhe begegnen – und beistehen!