Battle&Hum#61

Battle&Hum #61

(Samstag 21.02.2015)

Wir bilden nicht den Body, sondern das Gehirn!

 

the playlist:

DJ Ridi Mama’s Brightness:

  • 1. Carl Barat and the Jackals (let it reign) – glory days
  • 2. Jan Delay (hammer&michel) – st. pauli
  • 3. Alice Wolf (creature smile) – moaning lisa smile
  • 4. Olympique (crystal palace) – the reason i came

MC Randy Andy’s Darkness:

  • 1. Marilyn Manson (antichrist superstar) – antichrist superstar
  • 2. Sunn O))) (monoliths & dimensions) – big church
  • 3. Bohren & der Club of Gore (black earth) – grave wisdom
  • 4. Diamanda Galas (the litanies of satan) – the litanies of satan (edit)

„Just forget all about enlightenment. Enjoy simple things with total intensity. Just a cup of tea can be a deep meditation. If you can enjoy it, the aroma of it, slowly sipping it, th taste of it…… Who cares about god?“ („Rajneesh“ Chandra Mohan Jain a.k.a. Osho)

 !Wichtiger Hinweis!

Ab sofort stehen unsere Sendungen nur mehr beschnitten (ohne Musiktitel) auf der CBA Archivplattform zur Verfügung. Dies soll uns Sendungsmacher vor Urheberrechtlichen Verfolgungen schützen. Aber seid nicht traurig ihr könnt weiterhin mit Hilfe eines Passwort jede Sendung voll und ganz herunterhobeln.

Streamen ist ohne Passwort möglich nur für den Download benötigt man ein Zauberwort.

Dieses Passwort lassen wir jenen interessierten welche uns ein E-Mail schreiben gerne zukommen.

Opens window for sending emailinfo@battleandhum.at

Klicket das gelbe Schlößchen (links unter der Musikdatei) an und gebet dann das Passwort ein und das Glück kommt in Strömen!

Zur Abstimmung HIER entlang! (Die Wahlkabinen sind bis Monatsende geöffnet, wo gibts denn sowas…….)

Best Of Zeitzeuge

>  Sendung: Artarium vom Sonntag, 15. Februar – Die deutsche, nein, bayerische Band Zeitzeuge beeindruckt uns vor allem durch die lyrische Kraft ihrer Songtexte. Darum wählen wir diesmal für unsere Reihe Das ganze Album” gleich aus zwei CDs dieses wundervollen Musikprojekts aus – und zwar jene Lieder, die sich aufgrund ihrer besonderen sprachlichen Stimmungsbilder am besten in unser etwas anderes Hörwelttheater einfügen. Sowohl “Man singt, man weint, man schreit dafür” (2008) als auch “Bürgerkrieg im Herzland” (2011) tragen ja schon dafür programmatische Titel – also erfreuen wir uns (und euch an den Empfängnisgeräten) mit einer spontan-assoziativen Zusammenstellung von 9 Tracks aus diesen beiden denkwürdigen Werken. Des weiteren gibts noch den Sound von ihrem sehr inwendigen Video “Wie schwer es ist zu gehen”

Zeitzeuge Band LiveDass Songtexte auch ohne Musik, quasi trocken gelesen, funktionieren können, das zeigen wir anhand von zwei Beispielen, nämlich indem wir selbst “Gegen den Wind” und “Wenn der Löwe fällt” (auszugsweise) als Gedichte vortragen. Dabei zeigt sich eben die Intensität der offenbar auch hinter dem Zeitzeuge-Musikschaffen steckenden Aussagen und Auseinandersetzungen. Chapeau! Wir gratulieren, allerdings schon mit zwei weinenden Augen, zumal sich diese in ihren Botschaften so erfrischend eigensinnige Kapelle inzwischen auch aufgelöst hat. Bedauerlicherweise – wie etwa auch Rotz aus Salzburg oder Tagtraum aus Schweinfurt (sic!) – es betrifft immer wieder die Bands, die sich nicht dem geklonten Gleichklang der Industrie und ihrer Verwertstopfung anbiedern. Doch wie dem auch sei, Zeitzeuge erfreuen sich in ihrer Zuhörerschaft jedenfalls bleibender Bedeutung, vovon gerade auch die per Homepage angekündigte DVD ihres Abschiedskonzerts (2013) ein überaus lebendiges Zeugnis ablegt. Und wenn wir schon beim Zitatwortspiel sind, so wünschen wir uns und ihnen doch noch viele kraftvolle Lebenszeichen, denn, wie sie es selber so schön sagen: Du kannst nicht davonrennen. Du bist ein Zeuge deiner Zeit.” In diesem Sinne hier der in der Sendung gelesene Text Gegen den Wind”:

Du schweifst ab in die Ferne
und ich folg dir dahin
Ach, Kind was hab ich dich gerne
ruf nicht gegen den Wind

Ohooo
nicht mehr rot
spring aufs Boot
und auf Los
auf Los gehts los

Und ich spiel die Akkorde
hier im Westen nichts Neues
ein Lied von vielen
hörs dir an und bereu es

Doch es ist unser Weg
unsere neue Tür
unser kleines Etwas
man singt, man weint, man schreit dafür

Unser großes Schifflein
es ist nicht mehr weit
wir sind die Zeugen
unserer eigenen Zeit

Und wir fahren nicht geradeaus
nicht nach oben, nicht zurück
unser Ziel ist ein Gefühl
und ich nenn es nicht mal Glück

Sondern da wo man hin will
da wo man hin will, also da,
also was Ähnliches wie zuhaus
wie zuhaus

 

PS. Mein Einspruch bezüglich „BR2 Zündfunk Montagsdemo“ als Download 😉

 

Licht-Mess

Am Tag von Mariä Lichtmess wurde auch bei Tuning Up allen Facetten des Lichts Tribut gezollt und eine musikalische Aufarbeitung des Themas versucht. Natürlich wurden wie immer die unterschiedlichsten musikalischen Traditionen nach ihren Beiträgen zum breit gestreuten Begriff des Lichts beforscht.

aberg Weiterlesen

Szenenwechsel Salzburg: Laube Meik Schubert

Ob da Zufall im Spiel war? Jedenfalls haben sich Georg Laube und Stefan Schubert vor einigen Monaten im Anschluss an ein Stubnblues-Konzert ausgetauscht und über eine musikalische Kollaboration nachgedacht. Und jetzt, da Willi Resetarits dem Stubnblues für 2015 eine Pause auferlegt hat, haben die beiden Masterminds die Gelegenheit – auch nicht ganz zufällig – schnell ergriffen. So ist gemeinsam mit Bassist Alex Meik das unterhaltsam unverkrampfte Folk/Blues-Album Wie’s da Zufoi wü in österreichischer Mundart entstanden. Gitarrist und Produzent Schubert meint: „Das ist vielleicht das feinste Album, das ich je gemacht habe!“.

http://cba.fro.at/279421

Szenenwechsel Linz – The Unused Word

Heutiges Thema: The Unused Word.

Vor ihrem Auftritt in der Linzer KAPU sprachen wir mit Anna (The Unused Word) über ihre Leidenschaft zur Musik und die aktuelle EP „Think“.
Im Anschluss an das Gespräch senden wir den Konzertmitschnitt. (Aufgezeichnet am 2.11.2014, KAPU)

Link zur EP: https://soundcloud.com/the-unused-word/sets/think-ep

https://www.youtube.com/watch?v=GSiFzoOlEnY
Sendung hören: http://cba.fro.at/277366

SoundDiary – A Book In My Hand

> Sendung: Artarium vom Sonntag, 11. Januar – Das komplette brandneue Album der Wiener Band SoundDiary – eine in vielerlei Hinsicht außergewöhnliche Abenteuerfahrt durch die Glücksgefühle und Gefährdungen des postmodernen Nomadentums auf der Suche nach der Seinsinsel zwischen Sinn und Zusammenhang. Meine Reaktion aufs erste Durchhören dieses akustischen Bewusstseins-Roadmovies erfand sich in folgenden Worten: „Ich kenne zur Zeit keine österreichische Band – Blank Manuskript einmal ausgenommen – die den nötigen Scheißdrauf hat, ein derart authentisches Progressive-Rock-Konzeptalbum herauszubringen, dem man zwar immer anhört, dass es 2014 produziert wurde, von dem man aber meinen möchte, seine Kompositionen stammten aus der Blütezeit von Genesis & Co.“ Allein das schon eine Empfehlung 😉

A Book In My HandDoch es verbirgt sich noch weit mehr hinter der gefälligen Oberfläche eines stimmigen Musikalbums, das auch durch gelungenes Crowd-Funding produziert und im Eigenverlag fairöffentlicht werden konnte:

Philosophische Fragestellungen zum Beispiel – und Reflexionen über das Verhältnis des Individuums zur Welt – in Gestalt einzelner Mitmenschen, gesellschaftlicher Gegebenheiten oder verinnerlichter Moralgebote, die Songtexte sprechen da für sich.

Where You Lead MeIch in Beziehung UND unabhängig – dieser rote Faden ist das Konzept des Albums und zugleich wohl auch programmatisch für die Interessen der Bandmitglieder. Nicht nur, was kommunikative Publikumsberührung in Verbindung mit größtmöglicher künstlerischer Freiheit anbelangt, sondern gewiss auch in persönlich erlebten Versuchen, neue Formen zu entwickeln fürs Zusammensein der Gegensätze – mit einander, in der Welt – und – zwischen sich selbst! Aufbrüche ins Ungewisse…

Obiedient To IIndifferenceEndlich wieder einmal, textlich wie musikalisch, ein Gesamtkunstwerk, dem man die emotionale Echtheit und das individuelle Engagement seiner Schöpfer_innen (!) abnehmen kann, möcht man lauthals aufjubeln. In Zeiten wie diesen, wo fast jede Neuerscheinung allzu affensichtlich aufs Arschloch des Marktes schielt, um sich sogleich in irgendeiner Pose zu verfieberzapferln zwecks ihres besseren Verkaufs. So erbrechenbar wie Fastfood, Fernsehen und jede andere Mainstream-Prostitution. 😛 Hallelujah! Oder so. Jedenfalls wissen wir jetzt wieder, warum wir ein Konzeptalbum wie dieses hier lieben. Weil es uns auf eine handwerklich gut zubereitete Zauberreise mitnimmt – durch die wechselvollen Zustände und Zwischenwelten unseres Daseins. Weil wir uns in ihm wiederspiegeln, in unserem Kampf um die eigene Sinnstiftung, inmitten von Größenwahn, Niedertracht und Volksverhumpfung. Eben weil es etwas zu sagen hat – und das auch tut. Eine Message (jawohl), die Fragen und Antworten im Zwiegespräch mit sich selber belässt – und die einen so auch zum Selbstdenken der eigenen Welt anregt. Was ließe sich über ein Kunstwerk wohl Schöneres sagen? Lehnen wir uns also zurück in unsere Leben und genießen wir diese Erfahrung:

What counts and what matters can neither be said nor written, composed, performed or played.“

 > Hinweis: Einen Vorgeschmack auf dieses Kunnstwerk (nebst allerlei musikalischen Assoziationen) gibt es in unserer illustren Nachtfahrt-Sendung „Winterschlaftraum“ 😉

 

Persönlicher Szenenwechsel von Linz nach Graz: Richie Herbst im Interview

Richie Herbst, Veranstalter, Labelbetreiber und Musiker lebt und arbeitet seit vier Jahren in Graz, nachdem er die Jahre davor in Linz tätig gewesen ist. Im Gespräch mit David Künstner erzählt er über seine Erfahrungen und die Szenen beider Städte.
Sendung online: http://cba.fro.at/275467
Richie Herbst: http://herbst.klingt.org

richie_heart_of_noise_2014

Richie Herbst, Heart of Noise, 2014

 

Battle&Hum#60

Battle&Hum #60

(Samstag 15.11.2014)

Die zwei Würstchen im SchlafRock ‚N‘ Roll weisen euch den Weg durch den Nebel des Grauens!

 

the playlist:

DJ Ridi Mama’s Röcke:

  • 1. Element of Crime (lieblingsfarben & tiere) – dunkle wolke
  • 2. Neonschwarz (fliegende fische) – 2014
  • 3. Gorillaz (same) – clint eastwood
  • 4. Royal Blood (same) – out of the black

MC Randy Andy’s Strapse:

  • 1. Cold War Kids (robbers & coward) – hang me up to dry
  • 2. John Zorn (kristallnacht) – shtetl (ghetto life)
  • 3. Ziggy Marley and the Melody Makers (one bright day) – one bright day
  • 4. LCD Soundsystem (sound of silver) – north american scum

(Diesmal ein Witz.)

„Ein Bankier, ein Krone Leser und ein Asylwerber sitzen an einem Tisch. Auf dem Tisch liegen 12 Kekse. Der Bankier nimmt sich 11 Kekse und sagt zum Krone Leser: Pass auf, der Asylant will deinen Keks!“

 !Wichtiger Hinweis!

Ab sofort stehen unsere Sendungen nur mehr beschnitten (ohne Musiktitel) auf der CBA Archivplattform zur Verfügung. Dies soll uns Sendungsmacher vor Urheberrechtlichen Verfolgungen schützen. Aber seid nicht traurig ihr könnt weiterhin mit Hilfe eines Passwort jede Sendung voll und ganz herunterhobeln.

Streamen ist ohne Passwort möglich nur für den Download benötigt man ein Zauberwort.

Dieses Passwort lassen wir jenen interessierten welche uns ein E-Mail schreiben gerne zukommen.

Opens window for sending emailinfo@battleandhum.at

Klicket das gelbe Schlößchen (links unter der Musikdatei) an und gebet dann das Passwort ein und das Glück kommt in Strömen!

Zur Abstimmung HIER entlang! (Die Wahlkabinen sind bis Monatsende geöffnet, wo gibts denn sowas…….)

Szenenwechsel Salzburg: DOC J

Mit dem Szenenwechsel präsentieren einmal im Monat die Freien Radios in Österreich das aktuelle musikalische Geschehen einer Stadt oder einer Region. Mit Bandportraits, Interviews, Studiosessions oder auch thematischen Schwerpunkten gibt es so monatlich exklusive Einblicke in die heimischen Musikszenen, die von anderen freien Radios übernommen werden. Diesmal gibt es wieder Musik aus Salzburg.

DOC J. and the Libratones sind schon fast Salzburger Urgesteine: In einem Alter, in dem andere schon längst nur mehr ihre Greatest Hits bemühen, fängt er erst an: Doc J. (alias Johannes Leimgruber) hat im Oktober sein erstes Album „Time Fades“ veröffentlicht. Und das zeugt bei schnörkelloser Machart von großer musikalischer Bandbreite und jeder Menge Lebenserfahrung, von Abschied, Sehnsucht und von der Zeit: Neben dem Albumtitel „Time fades“ beinhalten drei weitere Songtitel des Albums das Wort „Time“.

Im Szenenwechsel unterhält sich Oliver Baumann mit Johannes Leimgruber und Stootsie über DOC J, das neue Album, über Greatest Hits und es gibt auch wieder unplugged Sessions aus dem Studio – tune in!

Sendung online hören: http://cba.fro.at/272948