Opus 75

Jubiläumssendung zur 75. Ausgabe von Tuning Up.

Nach beinahe 5 Jahren hat Tuning Up bereits 75 Sendungen absolviert. Grund genug zum „Feiern“. Jedoch wird diesmal nicht zurückgeblickt, sondern mal nachgeschaut, was es an Werken mit der Zahl 75 so gibt, ob Opuszahl, Titel oder auch Formationsname.

Zu hören gibt es die Connellls, Franz Schubert, Ceasar Frazier oder Alireza Mashayekhi.

Nachzuhören unter: https://cba.fro.at/419884.

Gewittermusik


Lightning by Anthony Quintano, Flickr, CC BY 2.0

Die unterschiedlichsten Traditionen haben sich oft auch musikalisch mit Naturphänomenen auseinandergesetzt. So gibt es auch viele Musiken, die sich mit Gewittern, Blitz, Donner und Regen beschäftigen – textlich oder lautmalerisch.

In dieser Sendung von Tuning Up – nach einem heftigen Gewitter – gibt es zu hören:
J.S. Bach, Richard Strauss, Argent, The Doors, Jimi Hendrix, Paul Gilbert u.a.

Nachzuhören unter: https://cba.fro.at/416982.

 

Battle&Hum#97

Samstag 15.06.2019 (Stairway zum Nachhören)

Die zwei Ohrbeiter im Soundgarten des Herrn schütten ihr Füllhorn der Liebe über Salzburg aus!

the playlist:

MC Randy Andy’s Love :

  • 1. Sam Ragga Band (loktown hi-life) – wasser
  • 3. Dr. John (gris-gris) – gris-gris gumbo ya ya
  • 4. Black Mountain (destroyer) – boogie lover

DJ Ridi Mama’s Liebstrunk :

  • 3. Sleaford Mods (eton alive) – into the payzone
  • 4. Yasmo (useless information) – useless information

„… Mit wem haben wir dort nicht herzliche Stunden verbracht, von der Terrasse hinausblickend in die schöne und friedliche Landschaft, ohne zu ahnen, dass gerade gegenüber auf dem Berchtesgadener Berg der eine Mann saß, der all dies zerstören sollte?“  (Stefan Zweig)

A capella

Mehrstimmiger Gesang ohne Instrumentalbegleitung – so wird a capella heutzutage verstanden, und dies ist auch der Ausgangspunkt für die Sendung von Tuning Up.

Ausgehend von Musik aus dem 12. Jahrhundert, über spätromantische Chorwerke bis in 20. Jahrhundert hinein, wird a capella zum Hören gebracht; auch Versionen von Jazz und Rockstücken, und einiges an ethnischer Musik wird in dieser Sendung geboten.

Nachzuhören unter: https://cba.fro.at/408624.

Eine Stunde mit Fredl Fesl

> Sendung: Artarium zum Muttertag am 12. MaiWer hats erfunden? Ursprünglich wollten wir (dem Anlass entsprechend) Auszüge der bei Trikont erschienenen Gesamtausgabe Ton von Karl Valentin/Liesl Karlstadt vorspielen. Doch ungeachtet solch ewiger Lieblingswortschöpfungen wie Semmelnknödeln, Wrdlbrmpfd oder “Herr Rembremadeng” waren die darauf findlichen Aufnahmen schon sehr im Seinerzeitkontext verhaftet. Weshalb wir eine Generation weiter sprangen und den ebenso urbayrischen Liederdichter und Geschichtenerfinder Fredl Fesl für unsere Albumpräsentation auswählten. Der steht nämlich auf vieler Leihweise in der Tradition des großen Absurdisten Valentin – und inspiriert auch heute noch aktive Volksbarden wie etwa den aushängigen Christoph Weiherer.

Fredl FeslUnd ganz im Gegentum zu einem akuten Volksquatschbeschunkler (dessen Namen ich hier allein schon aus gesundheitlichen Gründen nicht erwähnen will) ist der Fredl Fesl mit dem Großen Karl-Valentin-Preis ausgezeichnet worden (nicht bloß mit einem lulligen Faschingsblech). Vielmehr überreichte der legitime Valentin-Nachfolger Gerhard Polt (Nikolausi) ihm den renommierten Preis in Form von einem “Trumm”, das sich bei näherer Betrachtung als rostiges Türschloss herausstellte. Worin dann jetzt also der angesprochene Unterschied zwischen ernster Komik und einfach nur deppertem Kommerz besteht, das möge ein jegliches bittesehr diesem schönen Bericht entnehmen. Ach ja, die unschuldigen 70er, als die “Sowosamaneger” noch keine rassistischen Assoziationen erregten – und der erwähnte Volkshupfdudler auch noch nicht geboren war. Damals, auf dem Höhepunkt der deutschen Folk-Bewegung, wurde “die Volksmusik” ihrem Verhaftetsein in Nazitum und Spießermief entrissen, Freddy (Quinn, nicht Queen) dagegen war schlicht Schlager und mithin industrielles Massenzeugs fürs geölte Einfaltsreich. So ist das eine also etwas völlig andreas als das andere. Bleibt noch zu erwähnen, wie kunstreich und humorvoll der Fredl Fesl die alpenländische Tradition des Jodelns aus dem Bierdunst der Zeltfetten befreit hat:

In seinem Vortrag “Ein ländliches Problem” (den wir in der Signation zitieren) jodelt er sich am Schluss derart schwindlichmachend weg, dass es unsereinem (oder auch zwei) schier die Synapsen sprengt. Die Krönung in seinem Mundart-Overflow ist und bleibt allerdings “Huitidliti, Huitidliti”, wahrlich ein Prachtwerk der Sprachkunst, das eben auch Karl Valentin zu aller Ehre gereicht…

 

Female Power

In Tuning Up wird diesmal ausschließlich Musik von und mit Frauen vorgestellt.
Und noch dazu nicht älter als ca. ein Jahr.

Mit dabei sind Lylit, Billie Eilish, Nilüfer Yanya. Katharina Ernst, Ashley Fure, Caecilia Norby u.a.

#Nachzuhören unter: https://cba.fro.at/405155.

Battle&Hum#96

Samstag 20.04.2019 (Stairway zum Nachhören)

Musik um den Heiland aus dem Grab zu locken, Hosianna in der Höhe!

the playlist:

DJ Ridi Mama’s Eier:

  • 2. Brujeria (single ?) – viva presidente trump
  • 3. Sateliti (single ?) – audi
  • 4. Fadoul (habibi funk) – al zman saib

MC Randy Andy’s Rammler:

  • 1. Beastie Boys (paul’s boutique) – egg man
  • 2. Nirvana (bleach) – big cheese
  • 3. Marilyn Manson (portrait of an american family) – cake and sodomy
  • 4. Helge Schneider (es rappelt im karton) – scrapple from the apple

„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.“ (Pipi Langstrumpf)