…Nach 8 Ausgaben von Bernd`s Schwyzer Gazette hier eine kleine Lektion um sich in Schwyzerdütsch zu üben…
Αγγελική Ιονάτου
> Sendung: Artarium vom Sonntag, 14. Juni – Wir spielen das ganze Album O Erotas der griechisch-französischen “Compositrice et Chanteuse” Angélique Ionatos, das der gute Christopher unlängst im H.C. (Artmann) Café des Literaturhauses zu Salzburg entdeckt hat. Die bei uns weithin unbekannte Künstlerin verbindet in ihrem musikalischen Werk verschiedenste Einflüsse mediterraner Kulturtradition zu einer ganz eigenen, berührend faszinierenden Klangwelt. Wir fühlen uns da in einen lyrischen Kosmos entführt, in dem „das Bittere stets mit dem Süßen vermengt ist“, wie es bereits in einem altgriechischen Sprichwort heißt. Das titelgebende Lied des Albums O Erotas ist übrigens ein von ihr vertontes Gedicht des griechischen Literaturnobelpreisträgers Odysseas Elytis. „Kunst und Liebe sind stets auch politisch“, so empfinden es wir…
„Die Schwarzweiß-Photographie einer herzhaft lachenden Frau mit lockigem Haar und Lederjacke. Darunter blassblaue Zeichen, die einen Namen formen: Angélique Ionatos. Die Engelhafte.
Und daneben in kleiner weißer Schrift: O Erotas. Die Liebe. Ich stöberte im Regal mit den CDs, die über die Jahre von verschiedenen Menschen zusammengetragen worden sind und entdeckte dabei dieses sommernachtstraumhafte Album.
Spätestens als Ionatos den ersten Ton freigab, war ich verzaubert, wurde verwandelt, fiel in ihren Bann. Es liegt auf der Hand: Mischt man eine dunkelwarme Stimme, welche griechische Poesie wie Beschwörungen singt, mit einer eigensinnlichen Musik, die manches Mal auch in den Hintergrund tritt, wie um die Worte zu stärken, so kann daraus eigentlich nur ein außergewöhnlicher Genuss entstehen.
Also, lasst uns ein Stück Hörwelt teilen und gemeinsam Klangwege beschreiten. Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik!“
Mogelpackung Hundetraining
Mogelpackung Hundetraining –
ist friedvoll drin, wo gewaltfrei draufsteht?
- Mag. Iris Schöberl, Der Hund und Du – Systemische Beratung und Hundeverhaltenstraining,
Präsidentin der Vereinigung Öst. HundeverhaltenstrainerInnenVÖHT, Hundeverhaltensberaterin, Lebens- und Sozialberaterin, Paar- und Familienberaterin - Dr. Monika Schwaighofer, Konfliktkultur und neue Wege, eingetragene Mediatorin gem. Ziv.Med.G, Systemische Trainerin & Coach, International zertifizierte Yogalehrerin
- Anja Beckmann, Panther-Rei, Tierkommunikation und Hundetraining, Hundetrainerin und Tierkommunikatorin
Für alle 3 Damen sind gewaltfreie Kommunikation und Respekt für das Gegenüber wichtige Eckpfeiler ihrer durchaus unterschiedlichen Tätigkeit. Doch wer bestimmt, wo Gewalt beginnt? Gibt es allgemein gültige Definitionen oder entscheidet das Individuum? Gibt es so etwas wie tolerierbare Gewalt und wo endet die Toleranz?
Werbemittel landauf, landab preisen gewaltfreies Training an, doch wie ist es wirklich darum bestellt?
Wie wirkt sich der Einsatz von Gewalt im Training aus? Was passiert mit dem Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Hund und ebenso zwischen TrainerIn und HundehalterIn?
Hundetraining ist Menschentraining
Hundetraining beschränkt sich nicht nur auf den Hund, der Mensch ist es letztlich, der das Training und das Zusammenleben mit dem Hund gestaltet.
Mensch und Hund reagieren auf dieselbe Weise auf Gewalt, Druck und Missachtung.
Mensch und Hund lernen besonders gut, wenn sie Spaß daran haben, sich angenommen fühlen und ihren Talenten und Kapazitäten entsprechend gefördert werden.
Eine wichtige Kompetenz für HundetrainerInnen ist also auch die – gewaltfreie – Kommunikation mit Menschen und die Fähigkeit, Menschen dort abzuholen, wo sie sind.
Servicebox:
Lesefutter:
Die Musik zur Sendung:
Vorschau auf die nächste Sendung:
Sendung anhören:
Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com
Sommernachtstraum
> Sendung: Perlentaucher Nachtfahrt vom Freitag, 12. Juni – Wir eröffnen uns einen H. C. Artmann Platz. Feierlich. Live. Im Radio. Aber sowas von! In diesen Zeiten burgenländlichen Blauweinjuhudelns ist es uns ein besonderes Anliegen, den einzig wahren H. C. (Hans Carl nämlich) hervorzukehren. Dem wird ja heute auch tatsächlich ein amtlicher Platz (der Vorplatz vom Salzburger Literaturhaus) gewidmet, mitsamt den üblichen Ansprachen vom Bürgerschaden abwärts. Das alles auch noch im Rahmen des Aktionstags einer solidarischen Stadt, an sich eine lobenswerte Veranstaltung, die mir aber schon vorab einen unguten Beigeschmack bereitet, zumal dieselbe ach so solidarische Salzstadt ziemlich zeitgleich ein umstrittenes Sektorales Bettelverbot eingeführt hat ? Die Roten purzeln wohl neuerdings überall wie die Dominos aus ihren – ähm – Positionen. Erklären wir uns halt die roten Sitzsteine zum Zeichen der Hoffnung:
Der poetische act ist dichtung um der reinen dichtung willen. Er ist reine dichtung und frei von aller ambition nach anerkennung, lob oder kritik.
Der poetische act ist materiell vollkommen wertlos und birgt deshalb von vornherein nie den bazillus der prostitution. Seine lautere vollbringung ist schlechthin edel.
Der vollzogene poetische act, in unserer erinnerung aufgezeichnet, ist einer der wenigen reichtümer, die wir tatsächlich unentreißbar mit uns tragen können.
aus proklamation des poetischen actes 1953
Wollen wir also in diesen drei Stunden zum Themenkreis Sommer, Nacht, Traum den Sprachakrobaten höchstselbst zu Wort kommen lassen – ja, wir haben wieder in der Grauzone der Egalität die Archive geplündert – und zudem auch ein paar kongeniale Interpreten und inspiriert Wortene hören, wie zum Beispiel Helmut Qualtinger, Fritz Kohles oder Ronnie Urini & die letzten Poeten. Halleluja, das wird ein Fest, wenn die Jahrhunderte Schlange stehen – und der Artmann-Café-Barherr den Rosé ausschenkt. Wir wünschen uns nach all der offiziellen Daheit dieses Tages eine samtene Nacht!
liebe ratte, komm zu mir,
gerne spiele ich mit dir,
bind dir engleinsflügel um,
trag dich ins panoptikum,
worein oft die kinder gehn,
und wann die dich fliegen sehn,
rufen alle, alle aus:
so ne große fledermaus!
aus allerleirausch neue schöne kinderreime
Ein bis heute unvergessliches Erlebnis ist mir jene nichtendenwollende Lesung von H.C. Artmann in einem recht schummrigen Gasthof zu St. Pölten, die unser genial vielseitiger Berufsschullehrer für Kunst-, Kultur- und Literaturgeschichte Hugo Schöffer als einen integrierten Bestandteil der Ausbildung zum Buch-, Kunst- und Musikalienhändler veranstaltete. Ja, so hieß der Lehrberuf damals nicht nur – das war er in dem Fall auch wirklich! Und Anekdoten zu alkoholischen Artmann-Auftritten gibt es mittlerweile wohl genau so viele, wie entsprechende Getränke dortselbst dargeboten und konsumiert wurden. Die FM4-Sendung Chez Hermes etwa brachte den halbamtlichen Mitschnitt einer heillos versoffenen Poesie-Performance im schönen Kärnten zu Gehör. Von den zwischenmenschlichen Aspekten des Grünen Veltliners weiß auch ich zu berichten…
ich bin die liebe mumie
und aus ägypten kumm i eh,
o kindlein treibt es nicht zu arg,
sonst steig ich aus dem sarkopharg,
hol euch ins pyramidenland,
eilf meter unterm wüstensand,
da habe ich mein trautes heim,
es ist mir süß wie honigseim,
dort, unter heißen winden,
wird keiner euch mehr finden.
o lauschet nur, mit trip und trap
husch ich die treppen auf und ab,
und hört ihrs einmal pochen,
so ists mein daumenknochen
an eurer zimmertür – o kindlein, seht euch für!
Dieses Gedicht hörte ich dabei zum ersten Mal. Es findet sich wie viele andere in der Sammlung ein lilienweißer brief aus lincolnshire. gedichte aus 21 jahren (1969). Womit wir diesen sprachgespielen Exkurs von und zu unserer freitagnächtlichen Perlentaucherei eigentlich gleich abrunden könnten. Und – was lernen wir daraus? Es gibt einen geraden Weg singt PeterLicht. (Ge)dichte Kunnst kann, auch nach Jahrzehnten des Realitätsterrors, die Wirklichkeit der Freiliebenden beschützen. Dass sie oft nicht bei uns ankommt – das ist das Versagen der Politik und nicht der Poesie.
Stadtteilradio PARSCH im Juni 2015: Das Areal rund um die Parscher Trabrennbahn
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es in Parsch eine Trabrennbahn. Die Sendung versucht die Geschichte des Areal rund um die damalige Trabrennbahn von damals bis heute zu durchleuchten.
Musik:
Prologue/Ben Hur (Miklós Rózsa)
Ghost Rider in the Sky (Burl Ives)
Fiakerlied (Paul Hörbiger)
Fiaker Galopp (Johann Schrammel)
Tennesse Stud (Johnny Cash)
The wild horde/Mein Name ist Nobody (Ennio Morricone)
Gestaltung der Sendung: Thomas Schneider
Kommunikation statt Gewalt
Vertrauen und Kommunikation statt Gewalt!
Alternativen zur Gewalt
Um Alternativen zur Gewalt geht es auch bei Frau Dr. Monika Schwaighofer, mit der ich ebenfalls über dieses Thema geplaudert habe. Frau Dr. Schwaighofer berät Menschen über den Umgang mit Konflikten mit dem Schwerpunkt „gewaltfreie Kommunikation“. Wir sprechen darüber, was Menschen veranlasst, Gewalt auszuüben und auch über die Möglichkeiten, anders zu reagieren.
Sendung anhören:
Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.
Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com
Hundewissen zum Hören im Hundepodcast von know wau.
Musik die unbedingt gehört werden muss – Folge 1 …. die Playlist
Am Montag, dem 1. Juni, gab es die erste Folge unserer „Must hear“ Reihe.
Folgendes war zu hören:
Frank Zappa & The Mothers
Call Any Vegetable (Just Another Band from L.A., 1971 7:22
John Coltrane Quartet
Tunji (Coltrane, 1962) 6:34
LaBrassBanda
Brassbanda (Habediehre, 2008) 3:31
Giacinto Scelsi
Anagamin
Münchner Kammerorchester – Christoph Poppen (Natura Renovatur, 2006) 7:12
Michael Borner
Birdland (Thoughts… unspoken, 1999) 4:42
Nick Drake
Things behind the sun (Pink Moon, 1972) 3:57
Josquin Desprez
Mille regretz
Hilliard Ensemble (Josquin, 2009) 2:02
Nusrat Fateh Ali Khan
Tumhen Dil Lagi Bhool Jani Paregee (Best of CD 4, 2008) 10:02
Wer die Sendung nachhören will, kann dies tun unter:
http://cba.fro.at/288683
Szenenwechsel Graz: KLAY
Die Grazer Alternative Pop Band KLAY gibt es seit 2009, in derzeitiger Formation mit Klara (Git. / Voc.), Ben (Bass) und Martin (Drums) seit 2014.
Am 24. April 2015 haben sie ihre erste EP „Reflected“ veröffentlicht.
In der Ausgabe der „The Oozing Music Show“ vom 27.4.2015 (Radio Helsinki) erzählen die drei sympathischen Menschen alles Wissenswerte rund um ihre Band und ihr künstlerisches Schaffen, außerdem wird ihre EP in voller Länge gespielt.
Sendung online: http://cba.fro.at/288570
Edgar Honetschläger – Zwischen Kulturen und Künsten
Der österreichische Filmemacher, Drehbuchautor und Künstler ist praktisch in der ganzen Welt zu Hause und widmet sich so vielen Kunstrichtungen, dass es für 3 Leben reichen würde.
Mitten unter der Produktion seines neuen Films Billionaire, der Ende des Jahres in die Kinos kommen soll, findet er Zeit, sich mit mir über seine Leidenschaften und sein Leben zu unterhalten.
Ein kleiner Einblick, wie die Welt anders gedacht werden könnte – geprägt von Eindrücken aus vielen Lebensjahren in anderen Kulturen und Sichtweisen.
Sonntag, 7. Juni 2015, 15:00-16:00 zu hören auf der Radiofabrik
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Endlich ist ER fertig!
Hallo liebe Leute,
ich würde mal sagen: „The end!“
Anfang des Jahres hat alles damit begonnen, eine neue Idee für einen Radiofabrik-Spot zu finden. Viele Vorschläge wurden verteilt, es wurde gegrübelt und fantasiert. Doch um auf den Punkt zu kommen, „Es wäre doch echt mal cool einen Song zu schreiben!“
Also haben wir das gemacht. Song schreiben, Musik produzieren, Studioaufnahme, Requisiten basteln, Schauspieler suchen und finden, 2 Drehtage, schneiden und PREMIERE.
Viel Arbeit aber auch sehr viel Spaß!!!
Danke an ALLE die dabei waren!!
BaBa Laura




