Ganz oben – Gar nichts

> Download: Artarium vom Sonntag, 20. Juli – Die Vorstellung von Hierarchie, Obrigkeit und Gehorsam geht (wenn auch unbewusst) stets davon aus, dass „da ganz oben“ irgend etwas sei. Was aber, wenn nicht? Dann rempeln sich die Hinaufstreber eigentlich ganz ohne Grund gegenseitig von der Karriereleiter. Wollen nur deshalb immer höher und höher, um noch mehr Untergebenen die Eigenschaften von etwas Erfundenem zu erklären – und zwar verbindlich, versteht sich! Ganz oben ist aber gar nichts. Oberhalb der obersten Obrigkeit ist bestenfalls dünne Luft – doch die lässt sich vortrefflich zu Gesetzen zerkauen, solang weiter unten noch Menschen daran glauben. Etwa, dass ihnen von oben herab angeschafft wird, wer oder wie sie zu sein hätten. Willkommen in der wundersamen Welt der -ismen – oder gehts noch -tümer?

Spieglein, SpiegleinEs ist schon so eine Sache mit den immer wiederkehrenden Gedanken, die sich zu roten Fäden und ganzen Themensträngen zusammenzwirbeln lassen – wenn man sie funktional zu einem Antwortende bringen möchte, nur um sie endlich als „erledigt“ zu begreifen, dann entfliehen sie einem sehr schnell – und man ist selbst bald genauso fertig, wie man es mit dem Denken gern gewesen wäre…

Doch diese immer wieder auftauchenden Motive im eigenen wie im gemeinsamen Denken als Fragmente und Teilaspekte eines größeren Gesamtbildes zu verstehen und sie auch immer wieder aufs Neue im eigenen Lebenszusammenhang zu interpretieren, das könnte mit der Zeit zu einer wirklichen Antwort werden, die man nicht bloß so dahermeint, sondern auf die zahllosen Fragen seiner menschlichen Existenz – darlebt. Und so greifen wir wieder einmal eines jener Themen auf, die uns nach wie vor nicht in Frieden lassen, und zwar die leidvolle Erfahrung mit der Machtausübung um der Macht willen (denn ganz oben gibt es ja nichts). Oder anders ausgedrückt – wenn einmal die Herrschaft von Menschen über Menschen beendet ist, dann können wir uns gern auch Gedanken über die Existenz Gottes machen. So rum wird eher ein Schuh draus.

 

„C’était le fameux Richthofen, un as de l’aviation allemande…“

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During WWI many new weapons and techniques were developed: not only better rifles and bigger cannons, but also technological breakthroughs that would change the modern warfare forever, like tanks and aircrafts.

It must be said, for sake of completeness, that the use of flying devices for scouting and bombing was not unknown at the time: France started using balloons for observation as early as in the 18th century. Moreover, the first attempt of an aerial attack took place on July 2, 1849, when Austrian balloons loaded with incendiary bombs tried to set Venice on fire. The endeavour didn’t succeed because of strong winds, but it is commonly mentioned as a milestone.

The first self-powered and manned plane was successfully tested by the Wright brothers on December 17, 1903.  The flight only lasted 12 seconds (36 meters), but eight years later the Italian army could already pioneer the military use of aircrafts during the Italo-Turkish war. By the end of WWI, all of the main countries involved had developed their own air force.

 

Lt. Émile Dupond (source: Europeana)

The first „guest“ of this episode is the French veteran Émile Dupond, former lieutenant of the 45th company of tethered balloons, who shares some war memories in a tape from 1971. In the selected passage he recalls three interesting episodes:

First: a Navy officer (probably Constant Duclos) goes to every company to demonstrate the use of a parachute. To do so, he would jump out of the balloon from a height of 1500 meters (4900 ft). Parachutes were still experimental at the time and soldiers didn’t put any trust in it.

Second: a German aircraft once split the balloon in half with the fire of its machinegun. The crew managed to escape thanks to the parachute and landed behind the French lines unharmed .

Third: the German ace Manfred von Richthofen once set the balloon on fire.

The recording has been cut, cleaned and edited to improve the sound. The full tape in its original quality is available at: http://www.europeana.eu/portal/record/2020601/attachments_120906_10243_120906_original_120906_mp3.html?

 

George Michael Lill (source: Europeana)

George Michael Lill (source: Europeana)

The second „guest“ is Michael George Lill, a German soldier who fought on the Western front near the border between France and Belgium from 1914 to 1916. He survived the war but three members of his family were killed in action. The journal entry we chose is from 14th March 1916. At the time, Lill’s unit was deployed at Carvin-Épinoy, where it was hit by an aerial bombing.

A transcription of Lill’s journal is available at: https://europeana1914-1918.s3.amazonaws.com/attachments/19662/624.19662.original.pdf?1310402732

 

the third contribution is also dated March 1916. In a journal entry, the Italian officer Attilio Frescura relates the comical attempt of a colonel to camuflage Italian batteries under sheaves of straw. But as Frescura sarcastically points out, straw doesn’t grow on the mountains, and the solution gives away the position of Italian guns instead of concealing them.

Frescura’s journal has been published and is available at: teca.bncf.firenze.sbn.it/ImageViewer/servlet/ImageViewer?idr=BNCF00004006672#page/75/mode/1up

The last testimony comes from British veteran Leonard J. Ounsworth. In a passage of a longer interview (available at: ) he recalls how dogfights used to take place in the evening, just above the trenches. He has a clear memory of a German plane loosing both wings, catching fire and crashing like a blazing torch behind English lines.

The full interview is available at: http://www.oucs.ox.ac.uk/ww1lit/gwa/document/9404?REC=4.

 

-Credits-

Editing: Eva Schmidhuber, Matteo Coletta

Voices in this episode: Émile Dupond as himself, Norbert K. Hund as George M. Lill, Matteo Coletta as Attilio Frescura,  L.J. Ounsworth as himself.

Jingle:

Music: Gregoire Lourme, “Fire arrows and shields
Concept: Matteo Coletta
Voices: Hans-Peter Reuber, Matteo Coletta, Roman Reischl, L.J. Ounsworth, Norbert K. Hund.

 

GÖTTERFUNK mit THE DARK SHADOWS (live & unplugged, 19.06.2014)

Goetterfunk_DarkShadowsDer GÖTTERFUNK-Juni 2014 gehörte den Urgesteinen der Salzburger Rockmusik. Das Highlight dieser Kurzserie stellte der Besuch der DARK SHADOWS am 19. Juni dar. Kaum zu glauben, aber die Gründung dieser Combo geht auf das Jahr 1961 zurück. Als draufgängerische Coverband erreichten sie in den lauter werdenden 60ern einen großen Publikumskreis. Unter ihren zahlreichen Auftritten zählte jener im Grand Hotel Bad Gastein vor dem damaligen Schah von Persien zu den Höhepunkten ihrer Karriere. Nach einigen Jahren Pause ging es mit Beginn des neuen Jahrtausends in veränderter Besetzung wieder los. Vor wenigen Wochen präsentierten The DARK SHADOWS die Band ihre ersten Single mit eigenen Kompositionen. Diese und vieles mehr boten sie am 19. Juni im GÖTTERFUNK auf und hier kann man die Show noch einmal erleben! PW: GoeFu

GÖTTERFUNK mit STOOTSIE (live & unplugged, 05.06.2014)

GoeFu_StootsieUnd noch ein Urgestein der Salzburger Rockszene, das den GÖTTERFUNK besuchte: STOOTSIE, der Dorian Grey der heimischen Musiklandschaft, kann neben seinem langjährigen Mutterschiff The SeeSaw auf zahlreiche Band- bzw. Projektengagements blicken und bleibt letztlich doch stets seiner eigenen Linie treu. Frisch aus Liverpool zurückgekehrt beehrte er am 5. Juni 2014 (zum zweiten Mal) den GÖTTERFUNK, erzählte von jüngst Erlebtem, blickte auf sein kommendes (zweites) Soloalbum voraus und bot gewohnt entspannt Plausch und G’schichtln aus dem Musikbiz. Ein feines Stück Sommer-GÖTTERFUNKhier zum Nachhören. PW: GoeFu

Hörsturz #6: Schrauben, 3D-Drucker, fleckiges Gemüse und unser Radio

Bei mir ist eine Schraube kaputt. Genau genommen nicht bei mir, sondern bei der Espressomaschine. Genau genommen ist es keine Schraube, sondern irgendwas beim Ventil, keine Ahnung. Zum Einschrauben.

Schraube

Ich habe keine Ahnung von der Maschine, es ist eine schöne Maschine und sie war teuer. Ich gehe ins Geschäft, es ist ein schönes Geschäft, die Maschine kommt aus Italien, Ersatz kein Problem, bestellt.

Ich stelle mir Mailänder Werkzeugmeister vor, jahrelang ausgebildet, die aus einem Messingblock die Schraube schaben, mit von Spänen gegerbtem Gesicht, polieren, mir schicken. Weiterlesen

Hundeerziehung ohne Zwang?!

So lautet der Titel der nächsten Sendung, die im August ausgestrahlt wird.

Zwang steht laut Wikipedia für die „Beeinflussung der Entscheidungs- und Handlungsfreiheit“.

Eine nicht wirklich plastische Erklärung, denn was bedeutet das im (Hunde-)Alltag? Leinenzwang, Maulkorbzwang, rundherum nur Vorschriften. Wo beginnt der Zwang eigentlich! Und hat er auch eine gute Seite?

Was ist überhaupt „Zwang“? Und wo beginnt „Zwang“ in der Hundeerziehung? Gibt es Situationen, in denen es ohne Zwang nicht geht? „Gewaltfrei“ und „zwanglos“ – ist das dasselbe?

Diese Fragen und noch mehr werde ich am 13. August in der Hunderunde auf 107,5 mit meinen Gesprächspartnerinnen besprechen. Wenn Sie mir im Vorfeld Ihre Meinung dazu schreiben möchten, erreichen Sie mich unter www.knowwau.com oder über Facebook.

Oder möchten Sie Ihren Standpunkt in einem Interview oder als Studiogast darlegen?

Ich freue mich über Anregungen und Kommentare zur Sendung.

 

Heather Nova – zur Beruhigung

> Download: Artarium am Sonntag, 13. Juli – Fußballbedingt hochkochenden Männerseelen zur finalpräventiven Rundumentkrampfung in beide Gehörgänge geschmeidigt – das ganze Album zum innerlichen Abschluss der Männlichkeits-Waldmeisterschaft im Maracujastadion 😉 Die Notfalls-Gralshüter alles Weiblichen inmitten rundlederner Machoposen und verschwitzter Hupfbrüllerei packen ihren leuchtorangen Letzte-Hilfe-Koffer aus und verabreichen den verdurstenden Gehirnen die fette Ölung! Ein Kontrapunkt zum Fanatentum der Vergeisterten tut allerdings not, und was wäre dazu geeigneter als etwas hocherotische Entschleunigung mittels einiger von Heather Nova bei den 2 Meter Sessies in Holland aufgenommener Akustiktracks?

Engels TrompeteDoch damit die unverhofft einsetzende Wirkung unseres Testosteron-Erlösungs-Cocktails nicht in unkontrolliert unerwünschte Nebenwirkungen hinüberschwappt, haben wir zuvorab noch zwei feine FEMALE. FEEL MALE! – Songs als Einstimmung ausgewählt, die uns in der männlichweiblichen Fanzone gut abholen werden: Nämlich zum einen eine ziemlich rockige Heather Nova Coverversion von Peter Gabriels „I have the touch“ – und zum anderen ihr geniales zweisprachiges Duett mit Bløf „Mooie dag“ 😀 Wunderschön! Und alsdann gibt es die versprochene alphawellen-induzierende Musique. Die Sätze und ihre Bezeichnungen:

01 Walk this world

02 Heal

03 Maybe an angel

04 My fidelity

05 Blessed

06 Heaven sent

07 Virus of the mind

Zu Risiken und sonstigen Gewöhnungseffekten: Wir sind ein geiles Institut…

 

1. Post

Hallo Leute,

leider bin ich mit meinem ersten Post ziemlich in Verzug. Hatte ein paar Probleme mit der Erstellung des Blogs. Aber jetzt ist es soweit …

Eigentlich könnte ich euch jetzt erzählen wie alles begonnen hat
> wie bin ich zu dieser Lehrstelle gekommen
> was habe ich vorher gemacht
> wie war der erste Tag
> wie waren inzwischen die ersten 4 Monate
> usw.

Aber ich will euch das Alles ersparen und ein neues Photoshop-Turtorial mit euch teilen.
Darauf gestoßen bin ich dadurch, dass ich für unser kleines Radiofabrik-Museum (das sich hinter der Couch in der Radiofabrik Lounge befindet) ein Schild gestalten sollte. Ich wollte aber nichts langweiliges machen sondern etwas das schon auffällt.
Und weil ich Photoshop echt gerne mag, habe ich mir aus Youtube ein Turtorial rausgesucht.

Hier ist der Link: https://www.youtube.com/watch?v=ZTbdmSV23Wc

Probiert es mal aus und sagt mir wie ihr es findet =)

Und zum besser Vorstellen, hier ist meins:

museumschild

BaBa Laura

[hr]

Schlafens Brüder

> Download: Perlentaucher Nachtfahrt vom Freitag, 11. Juli – Schlafen, träumen, verwandeln – so selbstverständlich uns das auch erscheint, so unerforscht bleiben doch die einzelnen Vorgänge und Zustände jener eigenen Zwischenwelt, die wir da allnächtlich durchreisen, um anderntags überrascht wiederbelebt aufzuerstehen. So selbstverständlich sind uns die versammelten Übergänge von dem einen in immer noch andere Unterbewusstseinsformen, dass wir sie erst dann wahrnehmen, wenn sie uns abgehen – oder anderweitig in Schräglage geraten. Schlaflosigkeit, Schlafsucht, Schlaftrunkenheit, Schlafwandlerei – alles Phänomene, die den Geist so gründlich in bewusstseinsandere Sphären versetzen, wie das sonst nur erhebliche Portionen schwindelerregender Anwendungen vermögen – in den Gestalten des Rausches.

Schlaflos in SalzburgWollen wir hier also nunmehr der Phänomenologie schlafverwandter Inzwischenheit wissensgschaftlich zu Leibe (oder zu Traumgestalt) rücken? Keineswegs, das sei sehr, sehr ferne von uns! Viel zu vertraut ist uns doch das Traumtänzerische der „blauen Stunden“, in denen oft das Phantastische ins Festgefügte hineinragt – auch eins ins andere übergeht, unmerklich sich mischend und doch immer getrennt, in zauberhaften Berührungen verwandter Verschiedenwesen. Wie immer man diesen Aggregatzustand des Seelenerlebens bezeichnen möchte – als kreatives Vakuum, schöpferischen Prozess, visionäre Befruchtung – er entzieht sich seiner physikalischen Fassbarkeit ebenso wie unserem beschreibenden Zugriff. Er oder es oder sie bleibt zwischen dem Gemeinsamen inmitten der Gegensätze unerkannt unterscheidbar wohnen als flüchtiger Moment möglicher Begegnung von Tag, Nacht und…

Freundschaft…Inspiration beim Formulieren, tastendes Suchen nach einem verlorenen Begriff, Aufregung über das Aussterben der Idealisten, Träume von einer besseren Welt, gestohlene Ideen und Identitäten, entgleiste Assoziationsketten, versunkenes Nasenbohren und unendliche Müdigkeit, gleichzeitig da – und doch woanders sein, müssen, sollen und wieder nicht wollen dürfen, entrückt, versetzt, zerbrieselt, im Aufschwung zum Ausguss stürzen, kilometerschwer hintangedrückt, fallend im Liegen flattern, von schlaf kunnst, erst, mehrmals, nichts, lohnender Abgrund, die Verschiebung der Perspektive auf morgen, bleizeitig Kaffee trinken, ringsüber zu Wort kommen, nieweder zur Geltung, Hirndrang verspüren, sich Beleichterung erschaffen, frei sein – und langweil ich, entoder wer, na von froh herein, zum zweiziegsten Mal, in Luft tauchen, traumreich, schlaftrunken, nachtwach…

 

Hunderunde on air

karin on airPuh! Radiomachen ist wie Autofahren. Und für mich als Anfängerin sind das verdammt viele Knöpfe, die man in so einem Studio bedienen muss (Ja, man ist ganz alleine für die Sendung zuständig und hat keinen Techniker, der die Knopferl drückt!). Also ist die erste Sendung mit einigen technischen Pannen über die Bühne gegangen. Ein Interviewteil hat aus unerforschlichen Gründen den Weg vom Aufnahmegerät ins Studio nicht geschafft 🙂 Wer diesen Teil (Frau Dr. Roth spricht über ihre beiden Hundegruppen) nachhören möchte, kann dies gerne unter diesem Link tun.
Die Hunderunde wurde heute zum Thema „Mehrhundehaltung – vor Risiken und Nebenwirkungen wird gewarnt“ ausgestrahlt. Der Tenor der Sendung war, dass man sich gut überlegen sollte, bevor man sich für eine Erweiterung des Fellnasen-Bestandes in der Familie entscheidet. Ohne Mithilfe von Freunden und/oder Familie ist es kaum zu schaffen. Der Zeitaufwand ist beträchtlich und auch finanziell kommt einiges auf MehrhundehalterInnen zu. Und: es kann auch ganz schön schwierig sein, einen neuen Hund zu integrieren.
Gast im Studio war die TCM-Ernährungsberaterin Karin Ehringer, www.physiopraxis-ehringer.at. Mit ihr und ihrem Mann leben ein Hovawarth , ein Chesapeakbay Retriever und ein Griechischer Findling .
Weitere Gesprächspartnerinnen waren Frau Dr. Anne Roth, Tierarztpraxis Parsch, Spezialistin für Verhaltenstherapie, Wildtiere und Exoten, die derzeit 5 Hunde in 2 Gruppen um sich hat. Und Nicole M. Pfaller von Happy Fellow Consulting & Seminar in Puchberg am Schneeberg. Frau Pfaller ist Tierschutzqualifizierte Hundetrainerin, Certified BAT Instructor, Proud Pet Professional Guild Member und Inhaberin des Advanced Diploma in Canine Behaviour Management. Zu Ihrer Familie gehören neben ihrem Ehemann Gernot derzeit 9 Hunde, Golden Retriever und Nova Scotia Duck Tolling Retriever.

Infobox:

Webbasierter Vortrag von Nicole M. Pfaller über Mehrhundehaltung unter folgendem Link: http://www.dog-ibox.com/market/catalog/product_info.php?cPath=26&products_id=117
Hundereich: Ein Arbeitsbuch zur Integration von Hunden aus dem Tierschutz von Mirjam Cordt. Die Autorin beschreibt in diesem Buch Mittel und Wege zum Teil schwer traumatisierte Tiere mit schweren Verhaltensstörungen in eine bestehende Gruppe zu integrieren. Die Tipps und Ansätze sind aber für jeden Hundemenschen, der seine Familie um eine weitere Fellnase vergrößern möchte, absolut empfehlenswert.
Ein tolles Buch, voller Herz und voller Erfahrung! Aber Achtung Tränenalarm, die Fallgeschichten haben es in sich.

Zitat „Auf keinen Fall ist die Mehrhundehaltung als „animal hoarding“ misszuverstehen. Immer die Bedürfnisse eines jeden Hundes der Familie im Blick, muss jeder selbst die Grenze ziehen, wann aus dem Hundereichtum eine Überforderung entsteht und die Situation dann nicht mehr ein Reich für die Hunde darstellt, in dem sie sich wohl fühlen können, sondern im Gegenteil einen Ort, an dem ihre einzigartigen Persönlichkeiten unterzugehen drohen.“
Pat McConell: Einmal Meutechef und zurück: Mit mehreren Hunden leben. Quadratisch, praktisch, gut, erklärt Frau Dr. McConell worauf es ankommt, wenn mehrere Hunde Ihr Leben aufmischen. Zitat: „Menschen, die mehr als einen Hund besitzen, gehören einem ganz speziellen Klübchen an, dessen Mitglieder alle einige unumstößliche Weisheiten kennen. Zum Beispiel die, dass zwei Hunde mehr als doppelt so viel Arbeit machen wie ein Hund und drei ungefähr soviel, wie man von sieben erwarten würde.“
Die Musik zur Sendung: Elvis Presley – Hound Dog, Reinhard Mey – Himmelhund, Baha Man – Who let the dogs out, Lobo – Me an you and a dog named Boo, Patsy Cline – I’m walking the dog.