All for a bottle of rum!

Battle&Hum am Samstag!

Ja ich weiß, ihr musstet schon wieder soo lange warten, aber alles wird gut! Am kommenden Samstag (21.04.12) surfen wir ab 22:00 Uhr auf den ultrakurzen Wellen in euer allerwertestes Ohr!

Es gibt wieder einen zünftigen Battle, mit der Möglichkeit über das Schicksal der beiden Proponenten mitzubestimmen. Die Playlist wird wie gehabt direkt im Anschluss an die Sendung freigegeben und ist für 48 Stunden offen.

Der Kuh-Dung Clan (feat. DJ Ridi Mama und MC Randy Andy) ist schon gespannt wie ein Gummiringerl. Also seid dabei wenn es wieder heißt „Bubirock versus Halbstarkenmetal“!

Dig that shit!

Veröffentlicht unter Teaser

A Echta Weana – FNTOME im April 12

„Wien ist ein einziger großer Platsch, schlammig, faulig, wurstig, vielleicht das Einzige in der Welt von dem man sagen kann: „Ein bisschen tot.“
Georg Kreisler hatte ein schwieriges Verhältnis zu seiner Heimatstadt.

Hermann Leopoldi sang „Wir ham schließlich kan Charakter, doch wir ham ein gold’nes Herz.“
Er wurde nach der Rückkehr aus dem Exil vom Wiener Publikum gefeiert, ganz ob nichts geschehen wäre.

FRAU NOWAKS TRANSORIENTALISCHER MUSIKEXPRESS widmet sich im April dem jüdischen Beitrag zum Wienerlied.

Hierzu ein ARTIKEL

Die Sendetermine:

23. AprilRadio Fro um 20 Uhr

25. AprilTIDE 96.0 um 18 Uhr

29.April –  Radiofabrik  um 20 Uhr.

 

 

…“doch wir ham ein gold’nes Herz“

Dieser Artikel erschien am 16.04.2012 in einer gekürzten Version in der Wiener Zeitung

„Sei Bluat war so lüftig und leicht wie der Wind. Ja, er war halt: a echt’s Weanakind.“
So endet das berühmte Fiakerlied, das vielen als „heimliche Hymne Wiens“ gilt.
Unter den Nazis war dieses Lied verboten. Nicht jedoch, weil der Ausdruck österreichisch-wienerischen Nationalstolzes dem großdeutschen Anschlussgedanken widersprach. Der Grund: Gustav Pick, der Autor des Fiakerliedes, war Jude.
So wie auch Fritz Spielmann (Schinkenfleckerl), Jimmy Berg (Sperrstund Is) oder Peter Hammerschlag (Krüppellied).

Bis 1938 waren in Wiener Kabarett, Chanson und Revue  jüdische Komponisten, Texter und Musiker überdurchschnittlich vertreten.
Unzählige Volkssänger, Komiker und Musiker tummelten sich um die Jahrhundertwende in den Kaffeehäusern und Singspielhallen Wiens. Etablissements wie das Kabarett „Hölle“, oder das „Budapester Orpheum“ waren Talentschmieden für Künstler wie Fritz Grünbaum, Karl Farkas, Hugo Wiener, Armin Berg oder Hans Moser. Letzterer war übrigens kein Jude, aber mit einer Jüdin verheiratet, spielte in der Nazizeit aber trotzdem – oder deshalb? – in fragwürdigen Propagandastreifen mit. Aber das sei hier nur am Rande bemerkt.

Die Identitätsfrage – Jude oder Nicht-Jude – war noch bis in in die Zwischenkriegszeit hinein von geringer Bedeutung, wichtiger war die Einstellung zu Begriffen wie Nation und Heimat.
Im ersten Weltkrieg hatten sich noch viele jüdische Künstler, wie Robert Musil, Stefan Zweig, Franz Werfel, Oskar Kokoschka oder Alfred Kubin für den Krieg freiwillig gemeldet oder ihre Kreativität in den Dienst militaristischer Propaganda gestellt. Damit entsprachen sie dem allgemeinen Zeitgeist.
So auch der berühmte Hermann Leopoldi, einer der meist gefeierten „Klavierhumoristen“ der 20er Jahre, Komponist und Interpret unzähliger Schlager und Wiener Lieder.

Leopoldi hieß eigentlich Hersch Kohn, entstammte einer jüdischen Meidlinger Musikerfamile und wurde 1938 ins KZ Dachau und dann ins Lager Buchenwald deportiert. Er hatte Glück, seine Frau konnte ihn freikaufen, und er emigrierte in die USA.

Weniger Glück hatte Fritz Löhner-Beda, Leopoldis langjähriger Textdichter. Ihr letztes gemeinsames Stück war der Buchenwälder Marsch, den sie auf Anordnung des sadistischen KZ-Leiters komponiert hatten. Löhner-Beda überlebte den Nazi Terror nicht. Genauso wie unzählige andere jüdische Musiker, Komponisten und Schriftsteller. Kein Wunder, dass die meisten Überlebenden im Exil nicht gerade das Bedürfnis hatten, in ihre alte Heimat zurückzukehren.

Hermann Leopoldi kam zurück – und wurde jubelnd in Wien empfangen. Es schien, als hätten die Österreicher vergessen, warum er emigriert war, „Sagen’s Herr Kohn wann kommen’s z’rück“, heisst es denn auch in einer Textzeile des Liedes „An der schönen roten Donau“, in dem Leopoldi mit der anbiedernden Verdrängungsmentalität der Österreicher abrechnet. „Wann kommen’s z’rück?“, als ob er nur mal auf Urlaub gewesen sei. Weiter heisst es in dem Lied: „Wir ham schließlich kan Charakter, doch wir ham ein gold’nes Herz.“
Schon bald schrieb der Leopoldi aber wieder wie gewohnt typisch „Österreichische“ Schlager über Weinseligkeit und Schmähtandlerei und wurde dafür bis zu seinem Tod 1959 vom Österreichischen Publikum gefeiert.

Auch Gerhard Bronner kam nach dem Krieg zurück. Seine  gesamte Familie war von den Nazis umgebracht worden, er selbst hatte eine abenteuerliche Fluchtgeschichte nach Palästina hinter sich und wollte eigentlich 1948 nach London, wo er ein Engagement erhalten hatte. Doch seine damalige Frau bestand darauf, noch vorher ihre Eltern in Wien zu besuchen. Er blieb hängen. „Wir dürfen die jungen Menschen hier nicht mit den alten Nazis allein lassen“, war das ausschlaggebende Argument seines Freundes Hans Weigel. Bronner wurde zu einer österreichischen Rundfunk- und Wiener Kabarettkoryphäe, legendär waren seine Programme mit Helmut Qualtinger (dessen Vater übrigens überzeugter Altnazi war), legendär seine „Marietta Bar“, in der unter anderem auch Georg Kreisler seine ersten musikalischen Schritte in Österreich machte.

Kreisler war 1955 aus den USA zurückgekehrt und hatte Zeit seines Lebens ein – milde ausgedrückt – ambivalentes Verhältnis zu Wien und Österreich. „Wie schön wäre Wien ohne die Wiener“, heisst es in einem seiner Lieder. Zu seinem 75. Geburtstag 1996 bat er  er gar in einem offenen Brief an die Repräsentanten der Republik, ihm in Zukunft nicht mehr zu seinen Jubiläen zu gratulieren, „weil sich die Republik Österreich in den über vierzig Jahren, seit ich nach Europa zurückgekehrt bin, noch nie um mich geschert hat.“ Die Österreichische Staatsbürgerschaft habe er nie zurückerhalten, stattdessen besäße er immer noch seinen alten Deutschen Pass mit einem großen J Stempel darin.

In seinem Buch „Das böse Wien“ schrieb Kreisler:
„Wien ist ein einziger großer Platsch, schlammig, faulig, wurstig, vielleicht das Einzige in der Welt von dem man sagen kann: „Ein bisschen tot.“

Die Lieder Kreislers, Bronners, Leopoldis und all der anderen unzähligen jüdischen Komponisten, Musiker, Texter und Kabarettisten, werden heute noch gesungen.

Beim Wean Hean Wienerlied Festival vom 19. April bis 23. Mai 2012 zum Beispiel, das dieses Jahr den Schwerpunkt auf jüdische Komponisten und Textdichter setzt.

HIER geht’s zum Programm.

 

Lebendiges Lehen am 20. April 2012 um 17:00: Stadtwerk Lehen und Stiegenhaustheater

Karl Zankl ist heute LIVE im Studio der Radiofabrik mit folgenden Themen:

http://www.radiofabrik.at/fileadmin/radiofabrik/design/images/zahnrad_mini_icon.png Interview mit Fang Liang He vom Infopoint Stadtwerk Lehen

http://www.radiofabrik.at/fileadmin/radiofabrik/design/images/zahnrad_mini_icon.pngDas war das Stiegenhaustheater in Lehen und Itzling

http://www.radiofabrik.at/fileadmin/radiofabrik/design/images/zahnrad_mini_icon.pngEinladung zum Fairkehrten Fest am 19. und 20. Mai

Im Studio mit dabei ist Terence Goster von TEEN FM  – vielen Dank für die technische Unterstützung!

Danke auch an Franz Fleissner vom Stadtwerk, der das Interview mit Fang geführt hat – wir hören sicher bald mehr von ihm 🙂

 

Wiederholung der Sendung: Dienstag, 24. April um 8 Uhr

Helene Heyckendorf

Produktion: Freies Sender Kombinat, Hamburg

Die Vereinsstraße im Hamburger Schanzenviertel heute.

Helene Heyckendorf. Die Hamburger Kommunistin wurde im April 1945 im KZ Neuengamme ermordet. Erhängt. Sie und ihr Mann Max hatten sich beide dem Widerstand gegen die Nazis angeschlossen. Gewohnt haben sie im Schanzenviertel – in der Susannenstraße – dann in Eimsbüttel. Vor ihrem letzten Wohnhaus, in der Vereinsstraße 59, liegt nun zu ihrem Gedenken ein Stolperstein. 

Helene Heyckendorf gehörte zum Umkreis der Widerstandsorganisation Bästlein-Jacob-Abshagen, einer der wichtigsten Widerstandsgruppierungen gegen den NS. Vor allem aus Großbetrieben heraus wollten die 300 Mitglieder der Gruppe den Kampf gegen das NS-Regime führen und für ein schnelles Kriegsende arbeiten. In über 30 Hamburger Betrieben und Werften entstand ein konspiratives Netzwerk. Die Widerstandskämpferinnen und -kämpfer halfen ausländischen Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter, informierten über den tatsächlichen Kriegsverlauf und betrieben Sabotage. Helenes Ehemann Max beispielsweise organisierte Fluchtwege nach Skandinavien. Über ihre Aktivitäten ist heute leider nichts Bekannt. Nachdem die Gruppe durch die Gestapo enttarnt war, floh Max Heyckendorf vor der Verhaftung. An seiner Stelle nahm man Helene Heyckendorf in die so genannte „Sippenhaft“. Im Arrestbunker des KZ Neuengamme wurde sie im April 1945, also kurz vor Kriegsende, mit 12 anderen Frauen und 58 Männern erhängt. Ohne Prozess und ohne Gerichtsurteil. Damit versuchten die Nazis in der Endphase des Krieges wichtige Zeugen auszulöschen, die den Alliierten hätten aussagen können.  Weiterlesen

OCBoddity 215 (09.04.2012)

Zum Duell zwischen Großraum New York vs. Österreich lädt die 215. Auflage von OCBoddity. Wer daraus als Sieger hervorgeht, darf jeder selbst „erhören“. Das letzte Wort gehört jedenfalls den lokalen Größen. Und an deren bemerkenswerten, brandaktuellen Songs bzw. Alben kam man sich dieser Tage nicht nur im Rahmen der Sendung Götterfunk, sondern auch live in Salzburg erfreuen:
Mel: Live & unplugged im Götterfunk am 05. April, live im Rockhouse am 19. April
The More Or The Less: Live & unplugged im Götterfunk am 19. April, live in der ARGE am 14. April
Willi Resetarits & Stubnblues: Live & unplugged im Götterfunk am 03. Mai, live in der ARGE am 25. & 26. April
Son Of The Velvet Rat: Live in der ARGE am 27. April

Und OCBoddity stimmt darauf ein!

PLAYLIST
Lee Ronaldo, Angles
Real Estate, Easy
Lucero, Downtown/On My Way Downtown
Great Lake Swimmers, New Wild Everywhere
Waters, Out In The Light
Bruce Springsteen, Wrecking Ball
Sinead O’Connor, 4th & Vine
Lana Del Rey, Carmen
Mel, What’s Left Behind Our Blue Eyes
The More Or The Less, Oh Santiago
Willi Resetarits & Stubnblues, Niemois Sois’d
Son Of The Velvet Rat, The Vampire Song

Listen

Reise, Schreibe, Liebe – Teresa Reiter

ENDLICH! Podcast/Download: Das Artarium vom Sonntag, 15. April begrüßt sie Live On Äther – Teresa Reiter, Journalistin aus Leidenschaft und Überzeugung, erzählt von ihren Expeditionen in die Subkulturen der Krisengebiete (oder wars umgekehrt?) und präsentiert Musik vom Balkan, die man sonst kaum jemals zu hören bekommt. Teresa Reiter? War da nicht einmal irgendwas mit einer Orgel? Genau, so haben wir sie damals kennen gelernt, als wir über eine CD-Review von ihr gestolpert und anschließend beim Verriss-Verreißen ausgerutscht sind. (Könnt ihr hier nach lesen hören) Es ist halt schon eine Nervöse Welt und der Gelegenheiten sind wohl ebenso viele wie der Geschmäcker. Und schon wenden wir uns weiteren Minenfeldern zu!

Als wir Teresa letzten Sommer in Wien trafen, war sie gerade auf dem Sprung nach Serbien und Kosovo, um dort eine gröbere Reportage über den musikalischen Underground und die Off-Mainstream-Kultur zu gestalten. Fast hätte ihr anschließend in der Presse veröffentlicher Artikel einen längst schwelenden Konflikt zwischen Hip-Hoppern und Gitarrenbands vollends zum Ausbruch gebracht. Wir bewunderten sie für diese coole Verwegenheit, sich emotional höchst engagiert auf solch explosive Krisengebiete einzulassen und dabei zugleich beobachtend, geordnet und reflektiert über potenziell chaotische Themen wie Gender Studies, Kulturkämpfe und Sozialprojekte zu berichten. Ich nannte sie Ernestine Hemingway oder nach Egon Erwin Kisch die rasende Reporterin und zog Vergleiche mit anderen bekannten Persönlichkeiten, bei denen mir nie ganz klar war, ob die jeweiligen Krawalle und Skandale sie nur magisch anzogen oder vielleicht doch erst wegen ihnen zur Vollform aufblühten. Wie dem auch sei…

Wir entdeckten seither allerdings einiges an Gemeinsamkeiten und Interessen, die Liebe zum Entdecken und Unterwegssein etwa, die Leidenschaft für Genauigkeit im sprachlichen Ausdruck oder eine gewisse kreative Hypomanie, immer ein nächstes und übernächstes Projekt in der Produktion zu haben. Vor allem aber erfrischt und ermutigt uns die Unerbittlichkeit, mit der Teresa ihre Begeisterung zum Beruf macht. In dieser Hinsicht ist sie ein feines Beispiel dafür, wie man der Durchschnittsfalle erfolgreich  entkommen kann. Oder anders gesagt: „Mach in deinem Leben das, wozu du am meisten Lust hast, denn das wirst du auf längere Sicht auch am besten können.“ In diesem Sinne sind wir neugierig, was sich in einer knappen Stunde Kunnst-Biotop noch so alles an spontanem Gespräch und Geräusch ereignen wird. Und wir freuen uns natürlich auf musikalische Inspirationen von Bands wie zum Beispiel The Freelancers oder Freak Week. Denn das Gewohnte, das kennen wir ja eh schon. 😉

Battle&Hum: Die braune Stunde 2.9

Sendung vom Samstag dem 07.04.2012

Endlich, es ist vollbracht die Schläuche sind purgiert und alles wurde abgeführt! (Doch leider hat sich MC Randy Andy wieder mal vertan und fälschlicherweise den Herrn Joseph Beuys den Wiener Aktionisten zugeordnet, er meinte aber den Herrn Günter Brus. Hier der Wikipedia Link zur weiteren Vertiefung in die Aktion „Kunst und Revolution“)

Hier kommt die Drecklist:

MC’s Opener: feat. Klospülung, Helge Schneider, Mich und Don van Vliet+Frank Zappa

  • Ween (Pure Guava) – poopship destroyer
  • Neil Young & Crazy Horse (sleeps with angels) – piece of crap
  • Richard Wagner (Apocalypse now) – ride of the valkyries
  • Karlheinz Stockhausen (-) – Helikopter Streichquartett
  • Pungent Stench (?) – klyster boogie
  • Nina Hagen (Unbehagen) – wau wau
  • Attwenger (Luft) – kosz
  • Red Hot Chilli Peppers (Blood Suger Sex Magik) – sir psycho sexy

Rauskehrer: Wu-Tang Clan  (Wu-Tang forever) – dog shit

Hier oder dort drüben ——-> (feed your hoRSSe) downloadable, but take care of your PC Pimperlboxen!

Faule eiern (Chriss)

Podcast/Download: Die Nachtfahrt vom 13. April 2012 wird sich ein Mal mehr religions- und glaubenskritisch zeigen und das Urbi et Orbi der Religwution auseinander nehmen, hinterfragen, anschauen und auf alle Fälle mit einer gewissen Skepsis dagegentreten.

Es wurde wirklich wieder mal Zeit ein bisschen auf die Kacke zu hauen! Nach einer sehr emotionalen Sendung und einer themenfreien Sendung sollte mal wieder was Politisches ausgesagt werden. Und was könnte dafür besser passen, als eine Religion, deren Hauptvertreter der Macht keinen Ungehorsam duldet und in der Homosexuelle anscheinend Menschen dritter Klasse sind. Willkommen im Kirchenstaat! Im Sprachabschneidungssaal der Komaleute, im Patriarchat des einen Kirchengottes! Weit hommas brocht…

Die Kirche schneidet einem die Sprache ab. Man kann an irgendeinem Punkt nicht mehr artikulieren. Irgendwann wird man wortlos! Und genau diese Wortlosigkeit nutzt der Staat aus. Wer wenn nicht die katholische Kirche ist denn an unserer Gesellschaft des Konsumismus und der eingefrorenen Individualität zu einem großen Teil schuld?! Meine Gefühle, die ich zeige? Meine Gedanken die ich frei und unverschönt in die Welt schreie? Mein Leben, die Eigenerkenntnis? Nein… sicherlich nicht… Mauern werden fallen… müssen! Denn wenn wir so weitermachen wie bisher wird uns das den Verlust unserer Persönlichkeiten und unseres eigenen Denkens einbringen.

Aber das ist es doch was sie alle wollen… Politiker, Staatsmänner, Gesellschaft, Staat, Kirche, Schule, Institutionen… Es gibt zu viele als dass man allein gegen sie ankämpfen könnte. Allein… als sensibler Mensch, als Aussenseiter, als Geächteter, als Arbeitsloser, als Asylwerber, als Ausländer, als Homosexueller, als Andersdenkender… als selbstbestimmter Mensch! Und deswegen sollte unsere Liebe ein Aufstand sein, gegen alles was uns aufhält! Gegen alles was uns erniedrigt, gegen alles was uns unterdrückt! Und so verbleiben wir – und ob sich etwas ändern wird, wissen wir (noch) nicht. Doch eins ist gewiss: Etwas wächst in uns, unterbewusst. Manchen fällt es auf und sie machen was draus. Anderen nicht, doch es ist in jedem von uns. In jedem.