Wir gehn KALKSBURG – FNTOME Mai 2012

Eine Stunde Kalksburg. Der Name steht für eine Trinkerheilanstalt, ein katholisches Privatgymnasium und für das neue Wiener Lied.
Das Kollegium Kalksburg sind drei nette Herren aus Wien, die sich nix scheissn, gerne Wein trinken, Pferdegulasch speisen und dazu und darüber singen. Voll das Klischee?
„Bei uns heissts immer, wir sind authentisch“.

Montag, 28. Mai um 20 Uhr Radio Fro

Freitag, 1. Juni um 18  Uhr Radiofabrik

Donnerstag, 14. Juni um 19 Uhr Tide 96.0

Battle&Hum: Die grüne Stunde 0.10 (Hoch der 1. Mai)

Sendung vom Samstag dem 05.05.2012

Lasst uns einen auf die Freundschaft trinken, mit erhobenen Fäusten winken und Nelken pflücken.

Hier kommt (etwas verspätet) die Playlist:

MC’s Opener: feat. Maschinengeräusche, Arbeiterlieder und als Hauptakt: Georg Ringsgwandl mit „Arbata auf da Straß“

  • Bandiera Rossa
  • The Red Flag
  • Black Flag (slip it in) – the bars
  • Antifaschistische Lieder  – lied einer deutschen mutter + das lied vom sa-mann
  • Ja, Panik (the angst and the money) – alles hin, hin, hin
  • The Rifles of the IRA
  • Jochen Distelmeyer (heavy) – wohin mit dem hass

Rauskehrer: Warschawjanka

Hier oder dort drüben ——-> zum DOWNLOAD!

Stadtteilradio Itzling – PARK(ing)Day 2012

Der PARK(ing) Day kommt ursprünglich aus San Franzisko und möchte – so wie das Fairkehrte Fest – Grün ins triste Grau der Stadt bringen und Parkplätze für einen gemeinsamen Aktionstag alternativ nützen.

Lukas Uitz ist am Freitag, den 25.5. um 17.30 Uhr im Stadtteilradio Itzling zu Gast und erzählt wie Eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt sind um mit FreundInnen, KollegInnenm Familie oder Betrieb ein selbstgestalteter PARKplatz umgesetzt werden kann.

Am 21.9. ist in Salzburg das 1. Mal PARK(ing) Day! Weitere Infos unter 0699-14089004, lukas@fairkehr.net, www.fairkehr.net. Am 6.6. um 19 Uhr findet ein Interessiertentreffen im Café Shakespeare, Hubert-Sattlergasse, statt.

Playlist „A echta Weana“ – FNTOME April 12

Playlist FNTOME April  „A echta Weana“

1. Titel: Wiener Fiakerlied
Interpret: Dato Malazonia Ensemble
Text: Gustav Pick
Wean Hean Vol. 05 Festivalsampler

2. Titel: Wiener Gstanzln
Interpret: Armin Berg
Text: Louis Taufstein

3. Titel: Wenn der Ungar lustig ist
Interpret: Cornelius Obonya & Bela Koreny
Text: Salpeter und Berndt-Hofer
Musik: Hermann Leopoldi
Wean Hean 2012 Pressesampler

4. Titel: Soiree bei Tannenbaum
Interpret: Andrea Eckert & Bela Koreny
Text: Artur Rebner
Musik: Hermann Leopoldi
Wean Hean 2012 Pressesampler

5. Titel: Klein, aber mein. Walzerlied aus der Revue „Wien, alles aussteigen“
Musik & Gesang: Hermann Leopoldi
Text: Fritz Löhner-Beda
CD zur Biografie Hermann Leopoldi – Hersch Kohn

6. Titel: Buchenwälder Marsch
Interpret: Chor und Blasorchester unbekannt – erhalten von kampflieder.de
Text: Fritz Löhner-Beda
Musik: Hermann Leopoldi
CD zur Biografie Hermann Leopoldi – Hersch Kohn

7. Titel: An der schönen roten Donau
Musik, Klavier, Gesang: Hermann Leopoldi
Text: Kurt Robitschek
CD zur Biografie Hermann Leopoldi – Hersch Kohn

8. Titel: Meidlinger Buam
Musik, Klavier, Gesang: Hermann Leopoldi
Text: Helly Möslein & Rudolf Skutajan
CD zur Biografie Hermann Leopoldi – Hersch Kohn

9. Titel: Wien ohne Wiener
Interpret & Textdichter: Georg Kreisler
youtube

10. Titel: Ich Fühl Mich Nicht Zu Hause
Interpret & Textdichter: Georg Kreisler
Nicht Arische Arien

11. Titel: Alplenglühen
Interpret & Textdichter: Georg Kreisler
Heimatparodien

12. Titel: Schmetterling
Interpret: Aliosha Biz & Roman Grinberg
Text: Roman Grinberg
Wean Hean 2012 Pressesampler

13. Titlel: Heissen in Kuba
Kollegium Kalksburg
WeanHean Vol. 04 Festivalsampler

Zu Gast bei Tandaradio – Die Junghistorikerin Barbara Asen

Liebe HörerInnen,

heute haben wir einen besonders spannenden Gast im HistorikerInnen-Café – die Kultur- und Zeithistorikerin Mag. Barbara Asen.

Barbara Asen - Historikerin und Musikliebhaberin

 

Barbara erzählt über Ihre interessante und vielseitige Arbeit als Historikerin, gibt Einblick in ihr aktuelles Liebesbrief-Projekt und schwärmt ausführlich über ihre große Leidenschaft – die Musik. Zu hören gibt es die französische Chansonette ZAZ, die Ex-10.000 Maniacs-Frontfrau Natalie Merchant, die Dänin Tina Dico sowie die wunderbare Medizinerin und Straßenmusikerin Kleingeldprinzessin. Und natürlich ganz viel Barbara Asen.

Nicht versäumen – Barbara Asen bei Tandaradio, dem HistorikerInnen-Café, Sonntag, 20.5.2012, 20 – 21 Uhr sowie Dienstag, 22.5.2012, 9-10 Uhr auf der Radiofabrik, www.radiofabrik.at

Viel Vergnügen beim Zuhören wünschen Euch

Jo&Su

Battle&Hum#36

Battle&Hum #36

(Samstag 19.05.2012)

 

Der Himmel hängt voller Arschgeigen, deshalb frohlocken die wahren Engel aus dem Radio!

the playlist:

DJ Ridi Mama’s Himmelfahrt:

  • 1. Monster Magnet (power trip) – power trip
  • 2. Faith No More+Boo Ya Tribe (ost judgement night) – another body murdered
  • 3. Father John Misty (?) – hollywood forever cemetery sings
  • 4. Motörhead (?) – whiplash

MC Randy Andy’s Maiandacht:

  • 2. David Lynch (crazy clown time) – football game
  • 3. The Black Keys (thickfreakness) – thickfreakness
  • 4. Feist (metals) – how come you never go there

„..und den weibern ward so pfingstig ums heil…“ (Ernst Jandl)

Zur Abstimmung HIER entlang! (Die Wahlkabinen sind nach der Sendung 48 Stunden lang geöffnet, hernach seht ihr unter demselben LINK das Ergebnis!)

Lebendiges Lehen im Mai 2012: Freitag, 18. Mai um 17 Uhr

LIVE aus dem Studio der Radiofabrik gibt es wieder viel Neues über den Stadtteil zu berichten! Wir wünschen viel Vergnügen bei der heutigen Sendung zu den Themen:
http://www.radiofabrik.at/fileadmin/radiofabrik/design/images/zahnrad_mini_icon.png Architekturtage am 1. und 2. Juni in Lehen und ganz Salzburg
http://www.radiofabrik.at/fileadmin/radiofabrik/design/images/zahnrad_mini_icon.png Rucksackfest TriBühne Lehen vom 11. Mai zum Nachhören

Moderation: Karl Zankl
Schnitt: Iris Perner
Ton: Terence Goster

Gedenken verlangt Denken!

Gedenkveranstaltung anlässlich der Deportation von 101 Erfurterinnen und Erfurtern vor 70 Jahren am 9. Mai 2012 von 6:00 bis 8:00 Uhr am Erfurter Hauptbahnhof

Warum wir gedenken

2012 05 09 Aktion Bahnhof Erfurt 02Am 9. Mai 2012 gedenken wir der ersten flächendeckenden Massendeportation aus dem Raum Thüringen und Sachsen. Das offizielle Deportationsdatum ist der 10. Mai 1942. Insgesamt verschleppten die Nationalsozialisten an diesem Tag 1002 Menschen, darunter 341 aus Thüringen. Ziel der Deportation war das Ghetto Bełżyce in der Nähe von Lublin/ Polen. Von den 101 Männern, Frauen und Kindern aus Erfurt, die bei dieser Aktion in das Ghetto Bełżyce verschleppt wurden, überlebte niemand. Sie erlagen den unmenschlichen Bedingungen im Ghetto Bełżyce oder wurden im KZ Majdanek oder in anderen Vernichtungslagern ermordet.

Weiterlesen

(Gegen die Titel im Artikel hab ich eh keine Chance, deshalb überleg ich mir nichts, sondern schreib‘ lieber…)

Liebe FabrikantInnen und (Grafik-)Freunde,

was ich auf jeden Fall über meinen zukünftigen Job gelernt habe ist, dass sich Trends und Designvorlieben sich rasend schnell ändern. Wir arbeiten ständig was an unserem
C o r p o r a t e  D e s i g n und überarbeiten vorhandene Design Elemente.
Wo holt man sich Anregungen für neue Homepages, Visitenkarten, oder Aufkleber.

Heute soll’s ein wenig um Inspiration gehen (war übrigens auch das Thema meiner letzten Radiosendung, um den Bogen zu schließen 😉 ). Wo man sie sich holt, was andere darauß machen und und und. Im folgenden also drei Internet Tipps auf denen sich Profis, Auszubildende und andere Interessierte Anregungen holen können.

1. Bored Panda

P R O: Die Artikel sind Rankings, bzw. Auflistungen kreativer Ideen zu einem bestimmten Thema. Suche ich z.B. nach kreativen Timelines für Facebook einfach das passende Stichwort in die Suche eingeben und der zugehörige Artikel wird ausgespuckt.

C O N T R A: Die ganzen roten Überschriften erzeugen bei mir persönlich das Gefühl, dass was nicht stimmt :O

2. Webdesign Shock 

Eine Seite, die ich selbst erst vorkurzem entdeckt habe.

P R O: Kostenloser Download von unzähligen Templates, PSD-Dateien, etc. die für’s Basteln an den eigenen Projekten verwendet, ein-, oder nachgebaut werden können.

C O N T R A: Einmal dabei, bekommt man quasi ständig Post von denen mit Benachrichtigungen über neue Uploads. Kann informativ, viel öfter aber einfach nervig sein.

3. Delicious

P R O: Der Klassiker. Ähnlich aufgebaut wie Bored Panda, mit Kategorien, die man durchstöbern kann. Wer einen Account besitzt kann sich interessante Artikel zu einem persönlichen „Stack“ zusammenfügen. So hat man alles mit einem Klick parat und kann die Netzfundstücke mit anderen teilen.

Falls jemand alle Seiten durchgeschaut hat und immer noch nicht inspiriert sein sollte: Follow these steps!

Die Inspiration sei mit euch!
Ihr hört von mir.

the apprentice

Herr Peter (Die Werkschau)

PodcastDownload: Artarium vom Sonntag, 20. Mai – Der Multikünstler Peter Wolfgang Wetzelsberger zieht Bilanz über sein Salzburger Schaffen. Mit einer gnadenlos intimen Werkschau am Freitag, 18.Mai um 20:00 Uhr im So.What in Obergnigl eröffnet der allseits als Peter.W. bekannte Autor, Musiker, Zeichner, Performer, Schauspieler, Radiopionier, Netzwerker und Anstifter den letzten Akt eines langen Abschieds. Er kehrt seiner Heimatstadt also vorläufig endgültig den Rücken und wird fortan in Wien und anderswo seine Produktivität entfalten. Zuvor muss Salzburg sich aber noch einmal an einem Rundblick aus Peters Perspektive messen lassen. Und wieder einmal die Frage nach der Ursache. Eine Annäherung…

Letztlich ist der Herr Peter ursächlich schuld daran, dass es die Sendereihe Artarium überhaupt gibt, hat er sie doch aus einer seiner unzähligen liebenswerten Launen heraus damals im März 2007  ins Leben gerufen. Und einigermaßen unüberschaubar wie die Art oder Anzahl von Peters kreativen Ausbrüchen ist wohl auch sein bisheriger Schaffensreigen, der in dieser Kunstmetropole des Konsum und Kommerz immer ein Schattendasein fristete, jenseits von Mainstream und Mozartkugel. Peter.W.s Kunst, die sehr wohl eine hand- und mundwerklich gediegen durchgearbeitete ist, könnte man genauso gut mit zwei N als „Kunnst“ der Möglichkeitsform beschreiben, so sehr ist sie immer den myzelischen Netzwerken informeller Freiräume verbunden – und auf sie angewiesen geblieben. Und dieser Umstand, der mir unendlich sympathisch ist, nämlich gnadenlos Kunst zu machen, weil „die einfach raus will aus meinem Kopf, der sonst explodieren würde“ – und nicht wie die vielen mehr oder weniger begabten Pop-Artisten dieser Stadt immer aufs Bedienen von Geschmack, Erwartung und Szenetrend aus zu sein, dieser Umstand ist eine mögliche Ursache von Peters Abgang aus Salzburg. Denn die Freiräume mitsamt ihrem spontankreativen Substrat sind verschwunden – in die Emigration, in die Resignation oder in die Institutionalisierung. Übrig bleibt ein Mensch, der sich selbst treu bleibt…

Gegen die systemimmanente Verdrängung des Kreativen durch die Beschleunigung der Geldwertgesinnung, die zunehmend brutale und eiskalte Vermarktung von allem und jeden, die sich selbst vervollkommnende Verkommerzialisierung des freien Kunst-, Kultur- und Subkulturschaffens hat Peter.W. immer angekämpft – mit den Mitteln seiner Leidenschaft, mit Freigiebigkeit, Gemeinschaftssinn, Spontaneität und schweißtreibender Arbeit. Mit unendlichen Denk- und Projektanstößen und einer unglaublichen Fülle verrückter Einfälle, deren Einem ich eine Vielzahl von weiterführenden Inspirationen verdanke. Aus einer einzigen Einladung ins Freie Radio entstand unter anderem „Das etwas andere Kunnst-Biotop“ und meine mittlerweile über 4-jährige Rundfunk-Karriere. Stellen wir die Welt doch endlich wieder auf die Füße – ihr Kopf hat eh schon viel zu lang Globalfinanzsausen! „Die Verletzten wollen die Ärzte sein, die Letzten sollen die Ersten sein – sieh es ein: The meek shall inherit the earth!“ Und so werden wir nicht nur gemeinsam mit Peter Rückschau halten auf sein in der Werkschau dargestelltes Œvre, sondern auch den jüngsten Wurf seines experimentellen Soloprojekts Wolfwetz vorstellen, das bei Kaktus=Apfelbaum-Records erschienene Album „Mööbel“ (Download!) Und wem das jetzt noch nicht reicht, Ohren hat zuhören oder siehe – oben. Chapeau!