B is for Berufsschule… . Oder Mütter haben immer recht.

Liebe FabrikantInnen und (Radio-)Freunde,

Woche zwei meiner Ausbildung – und damit Woche eins an der Landesberufsschule -, neigt sich dem Ende zu.  Resümee: Ich bin es nach 1,5 Jahren Studium nicht mehr gewohnt vor Sieben Uhr früh aufzustehen!

„Gut“, denk ich mir, „ist alles nur Sache der Selbstdisziplin!“, schwing mich am Montag morgen auf mein Rad und fahr zu meiner ersten Unterrichtsstunde seit mehr als zwei Jahren. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich ja noch keine Ahnung, dass ich die nächsten neun Wochen mit gefühlt zwei Meter hohen und drei Meter breiten iMacs arbeiten werde! Dementsprechend groß waren meine Augen (meine Mama hatte ja schon immer gesagt, von zu viel computerspielen bekommt man viereckige Augen – aber ich wollt’s ja nicht glauben…), als ich zum ersten mal das S T U D I O betrat.

Gelernt hab ich aber auch schon was! Zum Beispiel, dass man Dinge, die betont werden sollen,  l a y o u t t e c h n i s c h vom Rest vom Textes abheben kann, oder dass bei dem Shortcut „cmd – q“ das Programm geschlossen wird, ob man gespeichert hat, oder nicht… . Den Rest dieser Geschichte erspar ich euch! Es gibt ohnehin noch eine Menge zu lernen und auszuprobieren. Meine MitschülerInnen und LehrerInnen sind allesamt sehr nett und kompentent, was mir das mit dem Aufstehen schon ein wenig erleichtert. Über das Wochenende bereite ich auch schon gleich mein erstes Referat zum Thema „Digital Divide“ vor. Was das ist und wie das Referat lief, erfahrt ihr mit Sicherheit in Kürze an D I E S E R Stelle 😉

Ihr hört von mir.

the apprentice

 

 

Le bric-à-brac de septembre

Ecoutez ou téléchargez le bric-à-brac de septembre !

Le livre :
Agota Kristof. Le grand cahier. 1986.

Le film :
Gadjo Dilo. Tony Gatlif. 1997.

L’invitée :
Monika Pink-Rank, présidente de l’association de Radiofabrik nous parle du mythe du juif errant

L’article :
“Au secours, à LED”, Libération 23 août, Laure Noualhat

L’agenda :
Salzbourg :
Das Kino

– Bienvenue chez les ch’tis – Willkommen bei den Sch’tis – Dany Boon (le 18 septembre à 10h45)
– Les emotifs anomymes – Die anonyme Romantiker – Jean-Pierre Améris
– Midnight in Paris – Woody Allen

Literaturhaus
– 19 septembre à 20h, performance littéraire avec Rodica Draghincescu et Andrej Lasarev
plus d’infos ici

– 25 septembre: Tages des Denkmales, plus d’infos ici

Paris :
– Les journées du patrimoine le 17 et 18 septembre
– Exposition : „Le Maroc et l’Europe : six siècles dans le regard de l’autre“ à l’Hôtel de Ville
…pour plus d’infos paris.fr.

Le reportage :
filles & garcons. Par Danielle Manguin. Production: ARTE Radio.com

Les mots :
assaiasoner, barjo, croisé, désamorcer, évasif…

Programmation musicale :
1. Dominique A –  Le bruit blanc de l’été
2. Hk et les Saltimbanks – Salam Alaykoum
3. Rita Mitsouko – Les histoires d’amour
4. Louise Attaque –  Les soirées parisiennes
5. Carmen Consoli – Je suis venu te dire que je m’en vais (reprise de Gainsbourg)
6. Têtes Raides – L’an demain

13 septembre, 19h06 sur radiofabrik : le bric-à-brac

Au programme ce soir, un véritable bric-à-brac qui mélange : un reportage où les enfants répondent aux questions des gender studies, un hommage à Agota Kristof, un interview avec la présidente de l’association de radiofabrik qui nous parle du mythe du juif errant, une touche d‘écologie et bien d’autres sujets.
Ce soir à 19h06, branchez vous sur radiofabrik pour une heure de musique et culture francophones.Agota Kristof

TeenFm – Back to School

Hallo liebe TeenFm Hörer & Blog-Leser!

Die Ferien in Salzburg (Österreich) sind jetzt um und die Schule hat wieder angefangen.
In den Ferien wurden auch fleißig Sendungen produziert, welche aber derzeit leider nicht im Netz verfügbar sind.

In der Sendung vom 12. Juli 2011 haben dieses Mal Hannah, Teodora und Laura live im Studio der Radiofabrik die Sendung gestaltet. Live-Musik, Umfragen zum Thema Problemzonen und Weiteres.
Falls ihr die Sendung verpasst habt – der Link ist rechts in der ‚Box‘ „Sendungen (CBA) unter dem Namen „TeenFm vom 12.7.2011“ zu finden.

Die Sendung im August wurde von Melanie, Ilona und Laura live im Studio der Radiofabrik mit Interviews und eigenen Meinungen rund zum Tourismus in Salzburg gestaltet. (Ferien wurden auch angesprochen.)
Falls ihr die Sendung verpasst habt – der Link ist rechts in der ‚Box‘ „Sendungen (CBA) unter dem Namen „TeenFm vom 9.8.11 – Tourismus und Ferien in Salzburg“ zu finden.

Morgen (13. September 2011) wird die neue Ausgabe vom Jugendradio TeenFm Salzburg um 18:30 Uhr auf der Frequenz der Radiofabrik (107,5Mhz) ausgestrahlt.
Die Themen handeln sich rund um Amerika und 9/11 – der Terroranschlag auf das World Trade Center in New York City und das Pentagon in Washington D.C.
Gestalten werden diese Sendung (natürlich live) Laura, Anel und Lorena.

Hoffentlich hören wir uns morgen!
– Für Hörer und Leser, die nicht in Salzburg wohnen gibt es den Livestream auf www.radiofabrik.at mit Live-Webcam im Studio und Live-Chat!

Greets!
TeenFm, rocks your radio. Blümchen

 

Die tödliche Doris – Das ganze erste Album (30 Jahre Geniale Dilletanten)

Podcast/Download: Das Artarium vom 11. September 2011.

Wieder einmal nach langer Zeit eine Solo-Sendung mit Peter.W., ganz ohne Norbert K. Hund der dieser Tage 50 geworden ist (Wir gratulieren herzlich!) und Christopher Schmall der nicht müde wurde diesen Umstand mit seinem Kompanion feierlich zu begießen. Wem die beiden nun erholungsbedürftigen Edelgruschler fehlen, dem und derjenigen sei nochmal mit Nachdruck die preisverdächtige Episode Das Salzburg Syndrom ans Herz gelegt, ebenso der neue Nachtfahrt-Perlentaucher-Blog

Am 4. September 1981 fand im Berliner Tempodrom die legendäre große Untergangsshow Festival Genialer Dilletanten statt. Unter den Musikern und Künstlergruppen die dieser Tage die Bühne rockten, waren u.a. später bekannter gewordene Vertreter wie die Einstürzenden Neubauten, FM Einheit, Christiane F. (Wir Kinder vom Bahnhof Zoo) mit ihrer Band Sentimentale Jugend, Westbam damals noch als Mitglied von Kriegsschauplatz Tempodrom und viele mehr. Außerdem noch Max Müller, der später die Gruppe Mutter gründen sollte und sein Bruder Wolfgang Müller, der eine wichtige Rolle in der Entstehung der Genialen Dilletanten spielte.

Mehr zum Festival und die Genialen Dilletanten: Wikipedia.

Wolfgang Müller heute Autor, Musiker und Kopf der Walther von Goethe Foundation in Reykjavíc war zwischen 1980 – 87 Gründungsmitglied der experimentellen Gruppe Die tödliche Doris (aka. Deadly Doris), die international – auch in den Bereichen Kunst, Fotografie, Filmkunst, Video, Performance und Literatur – aktiv war. Weitere Mitglieder waren zu Beginn Nikolaus UtermöhlenChris Dreier, Dagmar Dimitroff, Käthe Kruse und der bereits erwähnte Bruder Max, bevor sich die endgültige Besetzung um Müller, Utermöhlen, Kruse und Tabea Blumenschein manifestierte. Eine ihrer bekanntesten Nummern war Tanz im Quadrat das 2001 von Stereo Total unter dem Titel Wir tanzen im Viereck gecovert wurde.

Mehr zu Wolfgang Müller und Die Tödlichen Doris: Wikipedia & Youtube.

Im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums der Genialen Dilletanten präsentiert das Artarium in seiner Reihe Das ganze Album die erste Langspielplatte von Doris aus dem Jahr 1982, produziert u.a. von Blixa Bargeld. Mit freundlicher Unterstützung von Wolfgang Müller höchstselbst, der uns – und auch euch – den freien digitalen Zugang zu ihrem akustischen Werk gewährt hat, siehe: http://www.die-toedliche-doris.de/mp3/TD001.mp3 bis TD061.mp3 – oder auch etwas detailierter zusammengefasst bei Rattenjule.

Sehr ans Herz legen wollen wir euch auch die Bücher Geniale Dilletanten,  das Feinmotorik Kompendium vom Institut für Feinmotorik und das neueste, noch in Arbeit befindliche Werk von Wolfgang Müller Subkultur West-Berlin 1979–1989.

 

A is for Ambition…

„This is not a Job (…) I’m searching for someone with a brain, thats gonna start a business with me.“ {The Apprentice, 2011}

Liebe FabrikantInnen und (Radio-)Freunde,

mir ist sehr wohl bekannt, dass es die Radiofabrik bereits länger gibt, als ich überhaupt in Salzburg wohne. Trotzdem, fühlt es sich für mich – und ganz bestimmt auch für meine Kollegen – an wie ein Neuanfang. Für diejenigen, die noch nicht von mir gehört haben: Ich bin Jess, 22 und neue Auszubildende in Salzburgs Community Radio.

Seit dem 1. September gehör ich jetzt also fix zum Office Team der RF und mach nebenbei noch meine Ausbildung zur Medientechnikerin. Mein kleiner Blog, dessen Namen in Anlehnung (vielleicht auch dreistem Diebstahl) an die britische Serie „The Apprentice“ entstand, wird mich dabei begleiten und den Alltag eines RF-Azubis einwenig schildern.

Nach nur 7 Arbeitstagen im Büro, werde ich am Montag zu meinen ersten, knapp Zehn wöchigen Berufsschullehrgang antreten. Schade, weil ich nicht einmal genug Zeit hier hatte um alle kennenzulernen; gut, weil ich im November sicher mit reichlich neuem Wissen mein neues Team NOCH besser unterstützen werden kann als jetzt schon.

Für’s brave Lesen und zur Illustration dessen, wie so eine Lehre aussehen kann noch ein kleines Filmchen.

Ihr hört von mir.

the apprentice

 

Papa Joe’s Garage mit Florian Zack (Ausgabe vom 01.09.11)

Eine Ziehharmonika macht noch keinen Volksmusiker! Florian Zack ist ein Meister des Off-Beat. Er nennt seine Musik Polka-Nova oder Bio-Punk. Zu hören gibt es ein Feuerwerk an Rhythmen, Sounds und Ideen. Nicht zu überhören ist ein starker lateinamerikanischer Einfluss, welchen der Künstler von seinen Reisen durch Südamerika mitgebracht hat und der sich sehr gut mit seinen Dialekttexten verträgt.

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Female. Feel male.

Podcast/Download: Die Perlentaucher Nachtfahrt vom Freitag, 9. September folgt der Fährte interessanter Frauenstimmen in die gar nicht so leicht erfassbare Zone zwischen Pose und Profil ihrer sexuellen Selbstdarstellung. Als Gegenpol auch ein paar männliche Interpreten, die uns atmosphärisch etwas in Richtung gelungener Integration – oder besser Inklusion ihrer andersgeschlechtlichen Persönlichkeitsanteile – zu vermitteln vermögen. Selbstbewusste Identitäten jenseits von Anpassung und Abspaltung also…

Emanzipation, Gender Mainstreaming, Role Models, Identitätskrisen und die leidige sexuelle Orientierung, allüberall umfuchteln uns eigentlich schon ziemlich heftige Karikaturen von Verhaltensweisen, die sich dabei aber leider auch viel zu ernst nehmen. Wo sind eigentlich die entspannten Identität_innen geblieben?

Also machen wir uns auf die Suche nach jenen gelungenen Musikdarbietungen, in welchen etwas vom friedlichen Miteinander des Männlichen und Weiblichen zu spüren ist. Oder in welchen eine konstruktive Auseinandersetzung mit dem Anderen wie auch dem Eigenen in sich selbst ausgetragen wird – und somit auch mit der umgebenden Gesellschaft und ihren merkwürdigen Konventionen. Denn wie bemerkte schon der kleine Prinz gar vortrefflich: „Les grandes personnes sont décidément très, très bizarres.“

Damit die Untersuchung auch der eigenen Abgründe nicht vollständig im Spontanchaos beliebig wechselnder Perspektiven versinkt, haben wir den 3 Stunden Programm eine gewisse Struktur verpasst: Wir bewegen uns also von Ideal und Pose über Irritation und Protest zu Inklusion und Perspektive. Mehr wird nicht verraten!

Unsere persönlichen Gedanken zur Annäherung an dieses Thema könnt ihr gern wieder im Nachtfahrt-Perlentaucher-Blog lesen – und zwar wie gehabt aus der Sicht vom Chriss und aus der Sicht vom Norbert – ein Salzburger Synoptikum sozusagen.

FEMALE. FEEL MALE! (CHRISS)

Podcast/Download: Die Nachtfahrt vom Freitag, 9. September widmet sich den etwas anderen Frauen- und Männerstimmen. Nämlich denen, die das Weibliche und Männliche in sich integrieren, und nicht solchen, die eine Frauen- oder Männerpose vertreten. Denn wir sind alle männlich und weiblich! Ja, richtig gelesen! Guten Morgähn liebe Orgler und Orglerinnen, willkommen im unendlichen Kosmos der Wahrheit…

 Aber was ist eine Pose?

Für mich ist eine Pose, ein verstelltes, nicht ehrliches und komerzielles Auftreten, das keinen Raum für tiefe Gefühle, ernstgemeinte Träume und wahrer Liebe lässt. Eine Vergewaltigung der eigenen Sexualität, nur um irgendwelchen Konventionen oder Vorstellungen von Mann/Frau zu entsprechen, die sich irgendeine wahnsinnige Gesellschaft ausgedacht hat!!!

Das ist eine Pose und das ist nicht die Art von Musik, die ich gerne höre. Natürlich kann man nicht alles in ein und die selbe Schachtel werfen. Posen gibt es verschiedene: Die Metal-Pose, die Liebes- Mädchen- von- nebenan- Pose, die Ich- scheiß- auf- euch- alle- Pose, die Ich- bin- so- geil- Pose…

Was auch immer… Solange nur Vermarktung und Geld dahinter stecken, bleibt die Pose, eben  nur eine Maske und der Künstler kommt nicht wirklich zum Vorschein…

Irritiert? 

Braucht ihr nicht sein, denn so ist das Leben. Man muss sich eben nicht entscheiden! Jeder darf seine Sexualität ausleben, genauso wie er oder sie möchte. Und da kann’s schon mal passieren, dass sich Patti Smith als female ziemlich male fühlt. Und sie zum Beispiel, ist eine Meisterin im Vereinen beider Geschlechter in ihrer Musik. So auch Elliott Smith oder P!nk.

Es ist wichtig beide Seiten zu akzeptieren, erst dann berührt Musik und wird greifbar…

Inclusion In Confusion?

Also mit was beschäftigen wir uns eigentlich in dieser Sendung? Mit der Problematik der ewig unterdrückten Frau oder der Großschwänzigkeit von Rival-Musikern? Nein, wir werden einen kritischen Blick auf die Musikindustrie werfen, Frauenstimmen zeigen, die rotzig, schräg, gefühlvoll und löwenhaft sind, Männerstimmen die zerbrechlich, verletzlich und gleichzeitig kraftvoll sind, also den Gehstock als Zepter verwenden, aus ihrem Schmerz Kraft schöpfen und Stimmen die beides in sich vereinen: Schwach und Stark. Schön und Rotzig. Dunkel und Hell. Männlich und Weiblich. Stimmen, die allen Rollenbildern und Gender-Mainstream-Richtlinien den Stinkefinger zeigen und voll Power ins Gesicht springen!


Man sollte jene Sendung also unbedingt anhören und sich mal den Female feel male – Gedanken zu Gemüte führen… Was mit euch darauf passiert, liegt allerdings nicht in der Verantwortung der Redaktion und entzieht sich unserem…….. 😉