Ein Sommer nur für mich

Die Matura ist abgehackt und die Ferien haben begonnen, die letzten in dieser Weise. Wir befinden uns mitten im Juli und es ist heiß. Manchmal kommt Herr Regen zu Besuch, er bleibt aber nie richtig lange und verschwindet dann wieder für einen oder mehrere Tage. Jedenfalls ist die letzte Sendung schon beinahe wieder eine Woche her und wie manche, also vielleicht eine Person, vielleicht auch nur eine halbe, bemerkt haben, ist diese noch nicht online. Nun, warum ist das so? Ich habe einfach vergessen sie mitzunehmen und deshalb müsst ihr euch leider noch etwas gedulden. Aber um nicht nur schlechte Nachrichten zu überbringen, verrate ich euch nun ein erfreuliches Geheimnis. Nächste Woche gibt es gleich ZWEI Mal Plan 9 – From Outer Radio! Ihr habt richtig gehört, sowohl am Freitag den 22. Juli von 18:00 bis 19:00, als auch am Sonntag den 24. Juli von 14:06 bis 15:00 findet meine Sendung statt. Natürlich wieder mit überaus spannenden und interessanten Themen und meinen Standartpunkten. Also einschalten und reinhören! Und um auf die nächste Sendung einzustimmen, noch ein wunderschönes Klaviercover von einem Lied, welches ihr in der nächsten Ausgabe von Plan 9 – From Outer Radio in der Originalfassung hören werdet!

Bis dahin sprach der Spike nimmer mehr!

Missfits – Frauenkabarett mit Orgel

Podcast/Download: Artarium Sommer-Improvisation vom Sonntag, 17. Juli – Das radikal-emanzipatorische Zwei-FrauInnen-Kabarett Missfits über onanierende Lehrerinnen sowie andere Frust-Rationen allzu weiblichen Schultoilettentums. Aus gegebener Anlässin dieser unsäglich krampfschwangeren Bundeshymnen-Vergenderungs-Debatte präsentieren Peter Wetzelsberger und Norbert K.Hund hohnlachend die Erfinderinnen des Feminispräch – „Durch diese Verballhornung von Wörtern wird der Versuch, eine geschlechtergerechte Sprache zu entwickeln, ironisch auf die Spitze getrieben.“ (Wikipedia)

Natürlich darf das ironische Selbstzitat der Musikmetapher per Johann Sebastian Bachs Toccata in D-Moll für Pfeifen-Orgel (sic) nicht fehlen, wenn Peter.W. wieder einmal ein Konzept zu spontanisieren versucht. „Man hört aber nix!“ ist schließlich die aufgelegte Antwort der Kollegin vor dem Klo, aus dem es grantig schallt: „Ich onaniere.“

Und weils so schön Sommer ist und wir eh alle unterwegs nach zwischenwo sind, gleich noch ein Zitat zum Thema, neulich im Rahmen einer gar lustigen Dialog-Orgie auf Facebook:

„liebe gender und genderinnen, höchst verachteter mainstream! wenn schon die sprache bis ins letzte hinterzipferl vermannweiblicht sprich verzweigeschlechtlicht werden soll, dann fordern wir doch hiermit auch diktator_innen, kinderschänder_innen, katholische priesterinnen (ha!) und im gegenzug hebamm_eriche, meerjung_männer und mütter_linge!^^ solang sich aber die kasperlgestalten im parlaments-elfenbeinturm mit sowas problemfernen befotzhobeln und behirntatschgerln, können sie immerhin nichts schlimmeres anrichten – außer vielleicht schöne schüttelreime scheißen: das fekterlein, das leckt er fein. bitte! danke! guten morgen und gute morginnen!!!“

Warnhinweisin der Herstellerinnen: Diese Sendungin enthält eine hohe Anteilin an Satirin! Bei unerwünschten Nebenwirkunginnen efrauzipieren sie sich bitte selbst und essen sie eine Schwarzwälder Kirschtortin!

Lebendiges Lehen im JULI 2011 – LIVE NEWS

Karl Zankl berichtet diesmal in dieser Sommersendung live aus dem Studio zu folgenden Neuigkeiten rund um den Stadtteil Lehen:
http://www.radiofabrik.at/fileadmin/radiofabrik/design/images/zahnrad_mini_icon.png Kinderstadt Mini Salzburg
http://www.radiofabrik.at/fileadmin/radiofabrik/design/images/zahnrad_mini_icon.png Baustelle Solstufe Lehen
http://www.radiofabrik.at/fileadmin/radiofabrik/design/images/zahnrad_mini_icon.png Stolperstein-Verlegung in Lehen
http://www.radiofabrik.at/fileadmin/radiofabrik/design/images/zahnrad_mini_icon.png Foto-Ausstellung von Max Otte im Infopoint Stadtwerk:Areal

Danke an Bernhard Dusch für die Unterstützung!

Die nächste Sendung Lebendiges Lehen gibt es am 19. August um 17 Uhr.

Karl Zankl, Iris Perner und Sarah Untner wünschen den ZuhörerInnen einen schönen Sommer!

Papa Joe’s Garage mit Feinmotorik (Ausgabe vom 07.07.2011)

Das Motto der Band ist „Musik für glückliche Menschen“. Die Texte sind humorvoll beschwingt, jedoch manchmal auch kritisch und ernst. Alles zusammen herzerfrischender Deutsch-Rock!

Den internationalen Touch verleihen den Musikern die Hawaiihemden, in denen sie ausnahmslos auftreten und der Wunsch in Los Angeles am Walk of fame ihre Spuren zu hinterlassen. Zum Glück sind sie noch nicht abgeflogen, sondern sorgen in dieser Sendung für schwungvollen punkigen Rock.

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OCBoddity 193 (11.07.2011)

”We’re gonna build something this summer!” – Der Ruf zum Aufbruch in eine freudige Sommer(ferien)zeit hallt durch’s Studio und OCB setzt zur 193. Ausgabe an! Da wird Brandneues von Status Quo (!), Kaiser Chiefs und Handsome Furs – die übrigens am Stuck! Festival auftreten werden – gerockt, hierzulande Unbekanntes von Hey Rosetta! und Pete And The Pirates präsentiert, von Bright Eyes, Port O’Brien und dem unvergesslichen Jim Morrison Abschied genommen und dem Wohlklang der jüngsten Werke von Danger Mouse und Joseph Arthur gefröhnt. Schöner kann der Sommer nicht anfangen!

PLAYLIST
The Hold Steady, Constructive Summer
Status Quo, R’n‘R’n‘You
Kaiser Chiefs, Little Shocks
Handsome Furs, Damage
Death Cab For Cutie, Doors Unlocked And Open
Hey Rosetta!, Yer Spring
The Pains Of Being Pure At Heart, Heart In Your Heartbreak
Pete & The Pirates, Winter
The Doors, Not To Touch The Earth
Bright Eyes, Shell Games (live)
Port O’Brien, Oslo Campfire
Danger Mouse & Daniele Luppi, Season’s Trees
Joseph Arthur, Horses

Und wer’s nachhören will … klickt hier

Le bric-à-brac : amours atypiques

Mardi, 12 juillet, 19h06 écoutez le bric-à-brac sur radiofabrik.at

Une des thématiques que l’on va abotransatsrder dans le bric-à-brac du mois de juillet est celle des formes d’amour non-ordinaires : d’une éloge à l’adultère aux polyamoureux. Et de la musique à ce sujet, mais aussi : le prix Nobel comme lecture de vacances et des mots utiles pour cet été. A mardi soir !

Eines der Themen die sich in der Juli Ausgabe von Le bric-à-brac findet, sind unübliche Weisen zu lieben: von einer Lobrede an Ehebrecher bis zu Leuten, die sich die sich „mehrfach liebend“ nennen. Dazu passende Musik, aber auch: ein Ferienbuch mit Nobelpreis-Niveau  und praktische Wörter um einen Sommer à la francaise zu erleben.

All Of A Sudden I Miss Everyone

Podcast/Download: Artarium – Das ganze Album – vom Sonntag 10. Juli 2011: Die texanische Post-Rock-Band Explosions in the Sky versorgt uns wieder einmal mit dem idealen Soundtrack zum zwischendurch Entspannen – instrumental intensiv und sphärenklangschwebig zugleich – mit traumreichen Assoziationen rund um Abschied, Neubeginn und soziales Befremden. Wo es doch derzeit ringsum wie innerlich um kommunikative Hochfrequenz und ein Fest nach dem anderen geht – legt euch einfach mal wieder in die Badewanne und habt schönen Sex, mit wem auch immer…

Das 2007 erschienene Album bietet jede Menge angenehm textfreie Emotionsdramaturgie zum entspannten Seelensurfen sowie konzeptiv-literarische Themenanstöße von J. D. Salinger über John Cassavetes hin zu John Steinbeck und….. Seit DMD KIU LIDT von Ja, Panik muss man diesbezüglich ohnehin mit fast allem rechnen – Ereignung von sprachlosen Impressionismen tief unter den bewussten Oberflächen.

Unsere Reihe Das ganze Album ist eine würdigende Widerbelebung des in den 70er und 80er Jahren auf einem Staatsfunksender namens Ö3 im Rahmen der Sendung Musicbox regelmäßig gepflogenen Rituals der Vorstellung von wesentlichen Musikwerken abseits des geldprostituiven Mainstream – und zwar nur mit Anmoderation und sonsthin ohne weitere plappersprachliche Interruptionen. Obzwar obige Verbindung einer heutigen Jugendgeneration nur noch schwer vermittelbar ist, erachten wir deren bleibende Eingebung für eine äußerst schätzenswerte Angelegenheit, welcher wir auch mit unserer jeweils wiederkehrenden Musicbox-Zitat-Signation eingehendst huldigen. Und Schnauze!

Weitere Anwendungsgebiete nebst dem schon erwähnten Sex-Soundtrack wären z. B. Gitarrensound Inspirationen, schichttechnische Songstruktur-Gestaltung, meditative Aushängigkeit mit und ohne hirnchemische Hilfsstoffe, sprachkreative Hintergrundbeschallung und – in euren Köpfen…

Welcome To The Madhouse – FNTOME is back!

Frau Nowaks Transorientalischer Musikexpress am 08.07.2011 um 14:00 auf http://www.tidenet.de/

Und am Sonntag, 2011 um 22:00 auf ByteFM

Welcome to the Madhouse

Ein Haufen deutscher Technoproduzenten fährt nach Kenia um dort mit afrikanischen Musikern und MCs unter einem Dach Musik zu machen. Klingt verrückt? War es auch.
„Das Madhouse hieß Madhouse weil da so viel Trubel war, Tag und Nacht Musiker ein und aus gegangen sind und immer was los war“, sagt Andi Teichmann über das Haus in Nairobi, in dem einen Monat lang intensiv an der Verschmelzung der Clubkulturen Deutschlands und Kenias gearbeitet wurde.
„BLNRB – Welcome to the Madhouse“ heisst das Ergebnis und ist auf Outhere Records erschienen.

Dieses Album ist aktueller Anlass, die Arbeit von Outhere Records mal näher zu betrachten.
Seit 2004 veröffentlich das Label globale Musikströmungen wie HipHop, Dancehall, Dub, RnB oder House aus Afrika.

Selina Nowak hat mit Labelgründer Jay Rutledge über Afrika, alte und neue Weltmusik, Clubkultur und die Realität gesprochen.
Und: Technoproduzent Andi Teichmann erzählt von seiner Zeit in Kenia.

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Speak Your Mind – Schulschluss!

Download/Podcast: Perlentaucher Nachtfahrt vom Freitag, 8. Juli – über Sinn und Unsinn von Schule, so wie wir sie kennen. Open Mike für leidende Lernende, ausgewählte Texte von Schüler_innen und mitgehangenen Mitgefangenen sowie allerlei systemkritische Gedanken, Gefühle und Gespräche. Pünktlich zur Urteilsverkündung – pardon, Zeugnisverteilung – leisten wir unseren Beitrag zum Überleben im Widerstand. Gemeinsam mit unseren Studiogästen feiern wir – immerhin – das Ende dieses Schuljahres – und stiften zur Veränderung an.

Schule als eine (a)soziale Selektionseinrichtung, als gruppendynamisches Terroristencamp pseudonormaler Mehrheiten, als Konkurrenz- und Leistungszuchtanstalt, als Produktionsstätte angepasster Jasager und Bravmitbeter und auch _innen. Erschreckender Alltag oder doch nur hysterische Phantasie?

Der Schweizer Kinderarzt und Erziehungsexperte Remo Largo fordert für eine gerechte Schule – also eine auf den Bedürfnissen aller darin Lernenden aufbauende und somit auch eine wirkliche Inklusion von Kindern mit speziellen Bedürfnissen ermöglichende Schule – drei unabdingbare Voraussetzungen:

1) Alle Schüler_innen müssen sich in der Schule wohl fühlen. Das ist eine Arbeit, die von der Schule (Lehrpersonal und Verwaltung) zu leisten ist.

2) Alle Schüler_innen müssen von den Mitschüler_innen akzeptiert werden. Auch dieser Zustand ist von der Schule (siehe oben) sicher zu stellen.

3) Kein Schüler und keine Schülerin darf über Leistung ausgegrenzt werden. Also muss das uns vertraute System der Leistungsfeststellung auch abgeschafft werden.

Es genügt fürs Erste, diese ebenso radikalen wie richtigen Anforderungen an eine menschenwürdige Schule mit der eigenen erlebten Situation zu vergleichen, um entsetzt festzustellen, was weithin im Argen liegt. Dass Schule von Obrigkeiten gedacht wird und ihre Lerninhalte als fremdbestimmte Ziele über die „Insassen“ verfügt sind.

Dies sind so die Beobachtungen des diensthabenden Erwachsenen. Natürlich werden wir im Rahmen unserer themenassozitiven Musikreise ganz unmittelbar über individuelle Befindlichkeiten sprechen. Schule ist naturgemäß Teil eines gesellschaftlichen Systems und als Schnittstelle zwischen Familie und Staat in ihrer heutigen Form durchaus beabsichtigt. Wie wirkt sich das aber auf meine eigenen Bedürfnisse und Gefühle – also mein Leben aus? Wie verträgt sich die passive Abhängigkeit, die Schule erzeugt, mit meinem eigeninitiativen Lebensentwurf? Wo bleiben die offenen Zwischenräume für meine Phantasien und Wünsche? Wir gönnen uns da zumindest eine Warumfrage…

Premiere Stadtteilradio Andräviertel

Nach einem Jahr Stadtteilradio kommt nun der 8. Stadtteil dazu:

Ein herzliches Willkommen ans Andräviertel!

Ab 8. Juli sendet das Andräviertel jeden 2. Freitag im Monat ab 17:30 Uhr  (gleich nach Parsch, das weiterhin ab 17 Uhr sendet).