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Back to Front – Live erleben
> Sendung: Perlentaucher Nachtfahrt vom Freitag, 8. September – Auch unsere Nachtfahrt-Sendereihe geht inzwischen ins 10. Jahr ihres Bestrebens, jenseits des Mainstream das Unterhaltsame mit dem Wissenswerten zu einem freitagnächtlichen Hörtheater zu verdichten. Aus diesem Untergrund gibts diesmal eine sehr spezielle Premiere – auf alle Ohren, die die Welt bedeuten: Wir senden erstmals ein ganzes (über 2-stündiges) Live-Konzert, und zwar, wie der Meister selbst sagt, “from top to bottom”. Es handelt sich dabei um den Mitschnitt von Peter Gabriels Auftritt in der Wiener Stadthalle am 3. Oktober 2013 anlässlich seiner “Back to Front Tour”. Viele gute Gründe sprechen dafür, Gehirn und Gefühl mit diesem Ausnahmekünstler zu beschäftigen – einige davon mögen sich auch hier in unserer Sendung offenbaren.
Schon in den 80er Jahren fiel es angenehm auf, dass der ehemalige Leadsänger von Genesis einen etwas anderen Karriereweg wählte als die meisten seiner erfolgreich industriehörigen Rockstarkollegen. Das kommt bereits sehr deutlich in dem Schreiben aus dem Jahr 1975 zum Ausdruck, in dem Peter Gabriel die Gründe für seine Trennung von der damals gerade zur Weltgeltung abhebenden Formation ausleuchtet. Darin finden sich unter anderem folgende Gedanken: “I had begun to think in business terms; very useful for an often bitten once shy musician, but treating records and audiences as money was taking me away from them. When performing, there were less shivers up and down the spine.” …. “It’s good to see a growing number of artists breaking down the pigeonholes. This is the difference between the profitable, compartmentalized, battery chicken and the free-range. Why did the chicken cross the road anyway?”
Darüber hinaus war Peter Gabriel in den nunmehr 4 Jahrzehnten seines Soloschaffens stets kompromisslos und radikal bei der Themenwahl des von ihm dargebrachten Musik- und (vor allem) Bühnenwerks. So verdanken wir ihm bestimmt einige der einfühlsamsten Stücke über seelische Abgründe und fragile Bewusstseinszustände, die sonst von internationalen Größen kaum jemals verhandelt werden (weil sich das im Hinblick auf die Quote nicht rechnet). Anstatt solcherlei psychopathischer Sozialabtötung zu betreiben und sie dabei noch als normal (im Sinne von gesund) zu vertreten, bloß weils normal (im Sinne von allgemein üblich) ist, riskierte er lieber seine eigene Gesundheit, indem er mit Isolationstanks experimentierte und seine inwendige Geisterbahn zu Kunstwerken verschrob. Derlei schaffen – in dieser Bandbreite und über einen so langen Zeitraum – wirklich nur die Wenigsten. Inside Out – oder eben Back to Front.
Naturgemäß ist jede Musikauswahl eine Geschmackssache. Aber wir wissen, was wir der Welt mitteilen möchten und wir können das auch entsprechend begründen. Warum wir nun ausgerechnet ein Konzert der Back to Front Tour auswählen? Weil hier auch noch ein formales Kriterium dessen zu Tage tritt, was Peter Gabriels Musikschaffen über die Jahre hinweg so intensiv inspirierend und überaus unlangweilig macht. Denn im Gegensatz zu unzähligen seiner Alterskollegen erstarrt er nie zur Mumie im Museum der einstigen Erfogsposen. (Wenn ich mir da sonst oft so Untote aus den 60er und 70er Jahren anschaue – DAS ist echt unheimlich!). Folglich stellte er schon 1975 fest: “As an artist, I need to absorb a wide variety of experiences. I felt I should look at/learn about/develop myself, my creative bits and pieces, and pick up on a lot of work going on outside music.” Und er hat Wort gehalten – das ist heutzutage schon selten genug:
Jenseits von Mainstream, jenseits von Genrezoo – mitten ins Herz der Popkultur
Aus gegebenem Anlass widmen wir diesen Abend einem inzwischen Abgegangenen, dessen Name uns manch blödes Wortspiel entlockte: Moribund the Bürgermeister
One Song Show: Watermelon Man
In der neu eröffneten Reihe bei Tuning Up – the One Song Show – geht es um ein und dasselbe Stück in unterschiedlichsten Gewändern, ein Interpretationsvergleich gewissermaßen.
Zum Ende des Sommers fiel die Wahl auf „Watermelon Man“ von Herbie Hancock. Von diesem überaus populären Stück gibt es mehr als 200 Einspielungen, in der Sendung ließen sich aber nur 9 davon unterbringen, aber diese aus recht unterschiedlichen Blickwinkeln.
Nachzuhören unter: https://cba.fro.at/348304.
August
Im August gabs gleich zwei Sendungen, die aufgrund der heurigen Sommerplanung, eine Reise in die Tuning Up Vergangenheit darstellten:
Einerseits wurde gut eingekocht (wie im Jahr 2015), andererseits gabs Hitze-Hits, wenns mal heiß war – so wie ebenso 2015.
Frisch gehts dann wieder im September weiter.
Ankündigung Sendung #12: Loretto – Hippe Christ*innen in Salzburg
Sendetermin: Dienstag, 5. September 2017 um 20 Uhr auf der Radiofabrik Salzburg
Manchen von Euch ist sicher schon das hippe Gebäude an der Salzach in der Nähe des Franz-Josef Kais aufgefallen. Die bunt beleuchtete und oft von jungen Leuten besuchte Location ist die Mission Home Base der Loretto Gemeinschaft in Salzburg: Loretto – „die junge katholische Gemeinschaft von Christen in Österreich“.
Vielleicht haben manche auch schon mal die vielen Plakate des Pfingstreffens gesehen? Oder die vielen jungen Gläubigen die Salzburg deshalb besucht haben.

In dieser Folge Engelsgeflüster wollen wir uns ansehen was diese Loretto Gemeinschaft nun ist, was sie vom verstaubten katholischen Einerlei abhebt – und was an ihnen zu kritisieren ist.
Energie – Aktuelles, Besonderes, Interessantes
Sendung am Fr. 8.9.2017 16:00-17:00
Thema: Energie – Aktuelles, Besonderes, Interessantes
Mit Beiträgen über:
- Neue besondere Speichermedien, Akkus, etc.
- Solar-Schiffe: Weltumrundung
- Solar-Flugzeuge
- „Regenenergie“
- Nano-„Auto“-Rennen
- etc.
Lassen Sie sich also bei der nächsten Sendung „Leuchtturm“
am Fr. den 8.September um 16 Uhr
wieder informativ „aufladen“
Werbung in eigener Sache
> Sendung: Artarium vom Sonntag, 27. August – In unserer nächsten Nachtfahrt werden wir ein Live-Konzert von Peter Gabriel spielen, und zwar in vollster Länge. Dafür – und für jene illustre Sendereihe, die demnächst in ihr 10. Jahr geht – werben wir hier und jetzt einmal so richtig angenehm. Da ist nämlich durchaus ein Unterschied zwischen gepflegter Kundmachung und penetrantem Einidrucken. Einen Eindruck von etwas kann ich mir ja selbst machen, dazu brauch ich keinen Dauerbeschwall von wegen was gerade “in” ist, was “man” heute so hört – und was ich kaufen soll, weil irgendein Oaschlochverein damit sein Geld drucken will. “Man merkt die Absicht und man ist verstimmt.” Außer man steht drauf, dass man fortwährend fremderseits eingefickt kriegt, was man denken, fühlen, glauben – was man tun und lassen soll…
In Zeiten wie diesen, in denen uns der räudigste Autotunescheiß als ultimatives Live-Erlebnis verkauft wird, in denen die austauschbaren Hupfsackeln uns von oben auf der Bühne herab anschaffen, was wir mit unseren Händen zu tun hätten, in diesen Zeiten der gleichförmigen Grinsklone und profitoptimierten Lächelzombies sehnen wir uns nach dem authentischen Menschen, der einfach seine Musik darbietet, weil sie ihm wichtig ist, weil sie ihn bewegt. “Ich singe, weil ich ein Lied hab, nicht weil ihr es bei mir bestellt…” Dieses Zitat von Konstantin Wecker mag uns als Motto dienen bei der Abgrenzung des Echten vom Scheinbaren. Der seelenleere Industriedreck, der uns massenmedial um die Sinne gehauen wird, kann einfach genau gar nichts. Man wird damit zugestopft und fühlt sich danach noch hungriger als zuvor. Genau darum geht es den Betreibern des Konsumismus oder “Wollt ihr die totale Abhängigkeit?” Doch Schreck beiseite, wir als Bewahrer des Originären stellen den Verdummten dieser Erde sogleich eine Entficklungshilfe für Herz und Hirn zur Verfügung. Und Peter Gabriel, der schon bei seinem Ausstieg aus Genesis das Künstlerische über das Kommerzielle stellte, ist da ein gutes Vorbild.
Wie es dazu kam? Unlängst sah ich Ausschnitte aus seiner Back to Front Tour (25 Jahre nach der erfolgreichen “So” Tornee und wieder in der damaligen Besetzung) Dabei dachte ich: “Was für einen Riesenspaß diese doch schon recht alten Gestalten da offenbar beim Herumhupfen haben. Woran das wohl liegen mag?” Einige mögliche Antworten lassen sich gewiss auch aus dieser Sendung destillieren. So man das mag…
PS. Foto/Lizenz von Jürgen Heegmann (Wikimedia Commons)
Fvonk dich frei trifft auf G!LT
Nach einer etwas ausführlicheren Sommerpause starten wir am MO, den 28. August um 17 Uhr mit einer spannenden Begegnung in die Live-Saison: Wir wollen die durch Kabarettist und (nicht unumstrittenen) Querdenker Roland Düringer ins Leben gerufene Bürger_innen-Bewegung G!LT näher kennenlernen.
„Jeder Mensch ist eine gültige Stimme“ ist das Motto und steht für das G!LT-Konzept einer „offenen Demokratie“ mit aktiver Bürger_innen-Beteiligung, offline und online, u.a. in Form von Bürger_innen-Parlamenten. Was genau verbirgt sich hinter der Bewegung, die es auf den Wahlzettel geschafft hat und bereits viele Menschen zum Mitmachen motiviert hat? Kann ihr Konzept Leben und Bewegung in das bestehende Parteiensystem und unsere oft als verkrustet und unfair empfundene repräsentative Demokratie bringen?
Live im Studio: Zoe und Harald von G!LT Salzburg
Über diese und viele andere Fragen freuen wir uns, mit zwei engagierten G!LT-Köpfen aus Salzburg, Harald und Zoe am Montag diskutieren zu können.
Öhrchen auf und nutzt die Chance, gemeinsam mit uns G!LT kennenzulernen!
Wir hören uns,
Karo und Su
FVONK Dich FREI – Der Radiotalk mit AlltagsheldInnen. Am MO, den 28.08.2017 im Studio: Harald und Zoe – live von 17:00 – 18:00 Uhr auf der Radiofabrik, 107,5 und 97,3 MHz, und im Livestream unter: http://radiofabrik.at/rafab_stream_low.m3u
Das #Stimmlagen-Jingleset
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Wir starten mit den Produktionen zum Wahlprogramm der Freien Medien zur #nrw17. Erster Output: das Stimmlagen-Jingleset, produziert von Evelyn Ritt, Freies Radio Salzkammergut.





