Reise nach Indien

Yoga ist ein Wort aus dem Sanskrit, die Sprache des alten Indiens. Fast alle modernen europäischen Sprachen, aber auch klassische Sprachen wie Latein und Griechisch haben ihren Ursprung in derselben Sprachfamilie wie Sanskrit. Yoga stammt also ursprünglich aus Indien und dort finden sich auch die Wurzeln der Yoga-Philosophie. Denn Yoga ist zuerst ein Denksystem. Darin wird das Individuum als ein Reisender gesehen. Stell Dir also vor: Dein Körper ist der Pferdewagen, die fünf Sinne sind die Pferde, der Verstand ist der Kutscher, der den Wagen lenkt, die Seele ist der Fahrgast darin, und das, was die Pferde miteinander und mit dem Wagen verbindet und alles zusammenhält, um auf Reisen gehen zu können, ist das Geschirr, das heißt im Sanskrit eben „Yoga“. Yoga bedeutet also so viel wie Verbindung. Verbindung miteinander und über Trennendes hinaus, Verbindung von Körper, Geist und Seele.

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Neben dem Thron

> Sendung: Artarium vom Sonntag, 22. MärzVon der Schwierigkeit, eigene Sendungen für einen Wettbewerb auszuwählen. Ein Präsidentsfall. Irgendwann einmal fliegt einem im Zuge der mehrjährigen Radiomacherei zwangsläufig jeder Überblick um die Ohren. Auch wenn man gerade noch wiedergeben kann, worum es im Gesamtkonzept seiner Sendereihe eigentlich geht, so ist es doch ein annähernd unmögliches Unterfangen, dahingehend eine Entscheidung zu treffen, welche spezielle Ausgabe diesen Sinn und Gehalt am vortrefflichsten darzustellen vermag. Wir sind eben ein etwas anderes Kunnst-Biotop, dessen einzelne Beiträge sich fortwährend collagenhaft in einem Work in Progress zu einer Aussage verdichten. Und die ist naturgemäß wiederum mehr als die Summe ihrer Bestandteile. Was also tun? 😛

not just anotherMachen wir auch noch aus dieser Not eine Tugend – und entsprechen wir so unserem Selbstverständnis: Berichten wir also über das, was uns gerade beschäftigt – wir sind schließlich weder langweilig noch uninteressant, nur weil wir nie Teil jenes ekelhaft pseudowichtigen Kommerzkasperltums sein wollten, das tagtäglich den Breischleudern der gemainstreamten Medienwelt entschlatzt. Ganz im Gegendings! Bumms! Guten Morgähn 😀 wünsch ich! Aber jetzt mal Ernst beiseite und in medias Residenz – warum die ganze Aufregung mit der Qual der Wahl? Es ist nämlich so: Die CIVILMEDIA – UnConference for Community Media & Civil Society vergibt heuer erstmals den (noch dazu dotierten!) Civilmedia Award für Programme aus den freien österreichischen Radio- und TV-Stationen, und zwar in den Kategorien „Access & Empowerment“ sowie „Entertainment & Arts“. Hier schließt sich der Kreis wieder – mit den oberbei angestellten Überlegungen 😉 Denn beide Begriffspaare beschreiben Wesentliches aus den inhaltlichen Zielsetzungen unserer Sendereihen Artarium und Nachtfahrt/Perlentaucher. Doch in welcher der über 60 möglichen Sendungen kommt das wohl am Besten zum Ausdruck? Eben…

 

CIVILMEDIA15: University of Brussels supports Civilmedia

Dear Friends & Partners of Civilmedia,

After announcing our necessary policy change concerning registration fees yesterday, we got a fast reaction from Nico Carpentier (Vrije Universiteit Brussel – Free University of Brussels).

I´m thankfully happy to announce today: „University of Brussels – Cyprus Community Media Research Programme“ is sponsoring Civilmedia instead of VFROE.
So we can roll back any registration fees, Civilmedia will happen financially free same as in the years before!

Holy shit, it´s great to have such great supporters, thanks to Nico, you made our day!
And thanks to some of you as well, who accepted contributions to the conference: This is a strong commitment for the goals of Community Media and especially for this event.

So again: CU you all in Salzburg in May
Alf Altendorf, in the name of the Civilmedia Team

Policy change: Registration Fee for participating Organizations

Dear Friends & Partners of Civilmedia,

Unluckily we had to change our policy for the Civilmedia registration. The (Un)Conference is not free anymore, we have to charge €200,- per participating organization.

Let us explain the reasons for our decision:

the event has expenditures of ~€ 8.000,- (tech, catering, rents for main venue etc.). This is cheap, and is only possible through not calculating most of the working hours of the organizers Radiofabrik /FS1 & the support of the University of Salzburg (free second venues). And – most important – for not paying YOU for YOUR work as a presenter, jury member and so on.

our fund raising brought in € 4.500,- so far from financial partners (RTR, Politische Bildung),  including other supports we raised ~€5.000,-. VFRÖ quitted this year cause of financial troubles, the country of Salzburg has not decided yet (and positive decisions are uncertain cause of financial problems as well btw.), so what to do?

– We tried to be creative. Charges, Ok, but…
1) we like to offer as much support as possible to reduce costs for participation (Example: Our Couchsurfing offer).
We think, that charging single, personal participants would be the wrong way to go. So we thought: a better way is to charge your organizations, who profit most in know-how, exchange, networking.

2) Compared to similar events, our fee is fair. Most conferences we know (and also visit) charge much more per participant. We only charge once per organization, the number of participants you send in is up to you.

Thanks for your understanding, see ya guys in Salzburg in May!
Alf Altendorf, in the name of the Civilmedia Team

‚Atomic Africa‘ – Menschenrechtsaktivist Golden Misabiko zu Gast im Magazin um 5

Die Thematik des Abbaus und Schmuggels des radioaktiven Stoffes Uran gewinnt in Afrika zunehmend an Brisanz – ökologische, gesundheitliche und soziale Schäden bereits beim Abbau, die Verwendung in Kriegen un Konflikten, eine neokoloniale Atommafia und Menschenrechtsverletzungen gehen damit einher.  Der Menschenrechtsaktivist Golden Misabiko ist Preisträger des Nuclear-Free-Future Awards 2014 in der Kategorie „Widerstand“, und setzt sich  unter persönlichem Risiko gegen die Nuklearisierung Afrikas ein.

Am 19. März berichtet Misabiko im Afroasiatischen Institut in Salzburg in einem Vortrag vom Uranabbau, Atomkonzernen und Neokolonialismus in Afrika, am Mittwoch, den 18. März ist er live ab 17 Uhr bei Larissa Schütz im Magazin um 5 zu Gast.

Weitere Infos: www.plage.cc

AtomicAfrica_Plakat

Das Yoga Studio im Radio

Das Yoga-Studio im Radio gibt Einblick in die Welt des Yoga: Geschichte, Philosophie, Mythologie, Übungsstile und berühmte Persönlichkeiten. Yogis und Yoginis aus unterschiedlichen Bereichen erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Yoga. Musik und Lesetipps ergänzen das Ganze.

Zum Abschluss der Sendung gibt eine kurze Meditation die Möglichkeit, die Theorie in der Praxis zu erleben.

Red Sky Coven

> Sendung: Artarium vom Sonntag, 15. MärzDas ganze Album diesmal im Zeichen dreier ebenso erlesener wie unterschiedlicher Solokünstler, die immer noch gemeinsam unter dem Namen Red Sky Coven auftreten: Der Folksänger und Geschichtenerzähler Rev Hammer, die Malerin, Autorin und SpokenWordArtistin Joolz Denby sowie der als Frontman von New Model Army bekannte Rocksänger und Songwriter Justin Sullivan. Wir hören die zweite Halbzeit eines jener legendären Liveabende, die gelegentlich mitgeschnitten und veröffentlicht wurden, genau gesagt Volume 2 von ihrem ersten Album Volumes 1&2 (1995). Dies als ein Beispiel dafür, wie sich die jahrelange Zusammenarbeit von so verschiedenen Künstler_innen auf deren jeweilige Entwicklung fruchtbringend auswirkt. So sind hier etwa schon Justin Sullivans spätere Soloprojekte zu erahnen.

zombi_by_joolzBesonders die Sprechstücke von Joolz Denby sind hypnotische Kostbarkeiten, hat sie doch das ursprünglich aus der politischen Punk- und D.I.Y.-Bewegegung stammende SpokenWord-Genre über Jahre hinweg stilprägend mitgestaltet, in Kooperation mit immer wieder neuen Musik- und Medienschaffenden. Einige aktuelle Arbeiten sind hier auf ihrem YouTube Kanal zu sehen. Wie schon auf ihren Alben aus den 80ern und 90ern lässt sich die Fortführung von Patti Smiths Pionierleistung im Bereich der „Word over Music“ Performance politisch bewusster und kreativer Frauen beobachten. Zum Vergleich etwa deren erste Veröffentlichung von „Piss Factory“ (1977). Hier ließe sich noch eine ganze Menge an Material in den Perlenorkus verlinken – doch irgendwann ist auch bei mir Feierabend! D.I.Y. kann ich da nur sagen – Do It Yourself – Macht euch noch einen schönen Sonntag und viel Vergnügen beim zwischen den Zeilen userer Zusammenstellung Zuhören 🙂 denn wir sind sehr gern ein geiles Institut…

 

Toihaus-Jahresprojekt 2015: TANZWUT

Noch läuft das BIMBAM Festival, das internationale Theaterfestival für Kinder, in vollem Gange. Aber auch abseits des umfassenden, bunten und vielfältigen Programm für Kinder gibt es momentan im Toihaus auch wieder spannende Projekte und Abendstücke für Erwachsene. Diesmal stellen wir euch in ‚So A Theater‘ ein besonderes Projekt vor, und zwar das Jahresprojekt von Cornelia Böhnisch: Tanzwut. Sie stellt sich dabei die Frage, ob Tanzen eigentlich teuflisch oder göttlich ist und warum Menschen überhaupt tanzen. Das Projekt startete bereits Anfang 2014, jetzt, nach einer Pause geht das Projekt 2015 weiter. Nach ‚Unschuld 1: Die Videoinstallation‘ und ‚Unschuld 2: Das Seminar‘ gibt es von 26.-28. März im Toihaus die ersten Performances zu sehen, unter dem Titel ‚Unschuld 3: Die Studie‘. Ihr hört Ausschnitte aus dem Interview mit Cornelia Böhnisch, Impressionen aus den ersten Präsentationen und alle Infos rund um die Tanzwut.

Außerdem gibt es einen kleinen Überblick über das aktuelle Workshopangebot des Toihaus, momentan gibt es nämlich die Möglichkeit an ‚Modern Dance‘ teilzunehmen.

Radio Reichenhall am Start: Das 1. deutsche Außenstudio der Radiofabrik geht on Air

(Presseinformation 10.03.2015)

Am Samstag, 14. März ist es soweit: Das 1. deutsche Außenstudio der Radiofabrik in Bad Reichenhall geht um 16:30 Uhr erstmals on Air.

Im Rahmen eines EuRegio Projektes arbeitet die Radiofabrik gemeinsam mit dem deutschen Partnerverein „Radio Reichenhall e. V.“ seit Oktober am Aufbau des Studios und der lokalen Radiocommunity vor Ort.
Nach einigen technischen Schwierigkeiten am Studiostandort findet nun der erste Basisworkshop für neue Radiomachende in Bad Reichenhall statt und als Abschluss desselben auch die erste Livesendung aus dem neuen Studio.
Das Signal wird per Internetstream nach Salzburg übertragen und direkt ins Programm der Radiofabrik auf 107,5 MHz eingespeist, das auch in Bad Reichenhall via Antenne empfangbar ist.
Studio_im_Bahnhof_Reichenhall_Kirchberg
Das neue Außenstudio befindet sich im Kirchberger Bahnhof in der Anton-Winkler-Straße 26, der von der Zuverdienstwerkstatt Berchtesgadener Land genutzt wird. „Wir freuen uns schon darauf, viele Radiomenschen im Haus zu haben und werden demächst selbst mit unseren MitarbeiterInnen on Air gehen“, so Leiter Markus Pfnür: (http://www.perspektive-muenchen.de/content/zuverdienst-bgl)

„Unsere RadiomacherInnen aus dem Berchtesgadener Land müssen in Zukunft nicht mehr den weiten Weg nach Salzburg kommen, um ihre Inhalte on Air zu bringen“, freut sich Programmkoordinatorin Eva Schmidhuber, „und natürlich wollen wir viele neue Menschen fürs Radiomachen in Reichenhall begeistern“. Es gibt noch freie Plätze im ersten Basisworkshop für künftige RadiomacherInnen in Bad Reichenhall am 13./14. März, der im Rahmen des EuRegio-Projektes gratis besucht werden kann. Weiter Infos unter https://blog.radiofabrik.at/radioreichenhall

Das Außenstudio ist Teil einer „Wachstumsoffensive“ der Radiofabrik, mit der sie die Idee des Freien Radios von der Landeshauptstadt ausgehend auch am Land verbreiten will. Als offenes und werbefreies BürgerInnenradio bietet die Radiofabrik eine Plattform für alle, um eigene Inhalte ins Radio zu bringen. In erster Linie sollen jene Menschen zu Wort kommen, die in anderen Medien keine eigene Stimme haben. Die SendungsmacherInnen gestalten das Programm selbstverantwortlich und unentgeltlich. Weitere Außenstudios sollen diese Form der gelebten Demokratie auch in die Salzburger Bezirke tragen.

Radiofabrik Geschäftsführer Alf Altendorf sieht das zwiespältig. „Das ist ein schöner und wichtiger Schritt zu unserem geplanten regionalen Studionetzwerk. Andererseits muss ich daran erinnern, dass die Radiofabrik diese Initiative nur mit bescheidenster Unterstützung des Bundeslands Salzburg durchführt, obwohl das Land 12 Millionen aus den Rundfunkgebühren einnimmt.“ Die Einrichtung eines Fonds für Medienförderung aus diesen Gebühren ist eine von 11 Forderungen des Dachverbands Salzburger Kulturstätten an die Salzburger Landesregierung.