Classic und Classics

Hochdeutsch:

…der Sommer hat sich verabschiedet und der Herbst zieht ins Jahr…Für die September-Ausgabe von Bernd`s Schwyzer Gazette ist das Thema „Classic und Classics“… ein breites Themefeld…und die zwei Begriffe oder Bezeichnungen lassen sich weit aus dehnen…aber im allgemeinen sprachlichen Sinn wird bezeichnet als „Klassiker“ , dass typische Merkmale in einer als allgemeingültigen akzeptierten Reinform in sich vereinet und mithin als formvollendet und harmonisch gilt.  Das Klassische bildet also den zeitlosen Kontrapunkt zur zeitabhängige Mode. Und was macht Klassik jetzt zu einem Klassiker? Eine lange überregionale Bekanntheit, die meistens auch generationsübergreifend isch; a gewisser Traditionswert; ein hoher Wiedererkennungswert; eine hohe Qualität wird zugstanden; Innovationspotential; Einfluss auf die Kultur und bei Texten sind es die Zeitlosigkeit der Themen: zum Beispiel Liebe, Hass & Wut, Familie, Abenteuer, Widerstand und Anpassung…aber auch hier gilt: es müssen nicht alle Merkmale auf jeden Klassiker zutreffen.

Schwyzerdütsch:

…dä Summer hät sich verabschiedet und dä Herbscht zieaht ins Joahr…Für`d Septemberuasgoab vu Bernd`s Schwyzer Gazette hütt obig isch s`Thema „Classic und Classics“… as breits Themefeld…und dia zwei Begriff oder Bezeichnige lönd sich wyt uas dene…aber im allgemeiner sproachlicher Sinn bezeichnet mer öpis als „Klassiker“ , dass typische Merkmoal i anere als allgemeingültige akzeptierte Reinform i sich vereinet und mithin als formvollendet und harmonisch gilt. S` Klassische bildet also dä zytlose Kontrapunkt zur zytabhängige Mode. Und wa macht Klassik jetzt zu aneme Klassiker? A langi überregionale Bekanntheit, dia meischtens au generationsübergreifend isch; a gwüssniger Traditionswert; a hoher Wiedererchennigswert; a höhi Qualität wird zuagstande; Innovationspotential; Ifluss uaf d` Kultur und bi dä Texscht machts Zytlosigkeit vu dä Themene: zum Biispiel Liabi, Hass & Wuat, Familie, Abentür, Widerstand und Apassig…aber au do gilt: as müend nid alli Merkchmoal uaf jeder Klassiker zutreffe.

Sprich mit mir!

Menschen in Aktion.jpgSprache lernen ist Basis für Partizipation in einer Gesellschaft und für eine gelungene Integration. Wir sprechen mit ehrenamtlichen Sprachlehrer*innen, die Neuankömmlingen die Deutsche Sprache vermitteln, über die Herausforderungen dabei und über ihre Motivation, sich hierfür zu engagieren.

Redaktion und Technik: Maria Sojer-Stani und Martha Schweissgut

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Betteln verboten

Menschen in Aktion.jpgWir berichten über das geplante sektorale Bettelverbot in der Stadt Salzburg.

Redaktion und Technik: Georg Wimmer
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Magazin um 5: Johannes Witek vom Verein Synbiose live zu Gast

Das Magazin um 5 live aus der Radiofabrik. Am Donnerstag den 3. September 2015 mit folgenden Themen:

Der Integrationsverein Synbiose kümmert sich seit Jahren um die Anliegen der Asylwerber in Salzburg. Mit verschiedenen Projekten versucht der Verein Menschen zu unterstützen, die aus Kriegsgebieten flüchten und in Salzburg eine neue Heimat suchen. Heute ist der Obmann Johannes Witek bei uns zu Gast und spricht über die aktuelle Asylpolitik, Probleme mit denen sich der Verein konfrontiert sieht und was die Salzburger für die Flüchtlinge tun können.

Außerdem:
-Migration Aid zur Lage der Flüchtlinge am Budapester Ostbahnhof (Übernommen von Radio Corax)
– Veranstaltungstipps und Musik aus Salzburg

Mit Carmen Tomandl

Stadtteilradio PARSCH im September 2015: Parsch, Vom Weiler zum Stadtteil 1

Der Stadtteil Parsch ist noch relativ jung, hat aber schon eine bewegte Geschichte hinter sich. Nachzulesen kann man diese in einer eigene Parscher Chronik. Diese wurde vom Verein Stadtteilentwicklung Parsch 2008 herausgegeben und enthält u.a. Beiträge zur historischen Entwicklung, zu Gebäuden oder Personen dieses Stadtteils. In dieser Sendung steht der Beitrag von Thomas Weidenholzer im Mittelpunkt, indem ein Grundriss zur Entwicklung gezeigt wird. Der Autor ist Archivar und Historiker am Archiv der Stadt Salzburg.

Musik:
Zille übern See, Von der hohen Alm, Rote Wand (In der Interpretation von Hubert von Goisern auf seinem Album Trad.)

Gestaltung und Moderation der Sendung: Thomas Schneider

Veröffentlicht unter Parsch

Szenenwechsel Salzburg: Waste of Ink

Musik zwischen Alltag und Besonderem, man könnte sogar von musikalischen Momentaufnahmen sprechen – Ob das Glas halb voll oder leer ist, dass früher alles besser war oder wies so auf Bahnsteigen ist. Banal? Vielleicht, aber ziemlich schön. So klingt die Musik von Waste Of Ink, in Persona Martin Reiter aus Salzburg. Die Tinte wird hier weniger verschwendet als kunstvoll zu Papier gebracht, gespielt wird nur mit Giratte in der Hand und Punkrock im Herzen. Gerade eben wurde das Album „Tage ziehn vorbei wie Wolken“veröffentlicht – im aktuellen Szenenwechsel gibts Waste of Ink mit (Live)Musik und Erzählungen zu hören, hier gibts das ganze Album zum Nachhören.

Sendung online: http://cba.fro.at/294995

Tuning Up plays Originals – die Playlist

In der letzten Sendung gab’s zu hören:

Seals & Croft: Summer Breeze
Bob Dylan: All along the watchtower
Crosby, Stills & Nash: Guinnivere
Kate Bush: Wuthering Heights
Depeche Mode: Personal Jesus
George Gershwin: Summertime
The Beatles: A Day in the life
Nirvana: Smells like teen spirit
Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung: Promenade & Der Gnom
Svjatoslav Richter – Klavier
Led Zeppelin: Stairway to Heaven

Die Quizfrage der Sendung sei hier nochmals wiederholt:
Welche Coverversionen dieser Songs werden nächste Woche am 7. September 15 zu hören sein?
Wer am meisten der Covers errät, darf sich wieder glücklich schätzen, die CD mit Musik aus der Sendung zu erhalten.

Die Sendung ist nachzuhören unter:
http://cba.fro.at/294984

Magazin um 5 – Refugees Welcome im Volksgarten Salzburg

Das Magazin um 5 live aus der Radiofabrik. Am Dienstag den 1. September 2015 mit folgenden Themen:

Die Initiative „Flüchtlinge Willkommen Salzburg“ ist ein Netzwerk, das sich als Reaktion auf die oft mangelhafte Unterstützung, die Flüchtlinge in Salzburg bekommen und aus dem Willen, etwas zu tun, gebildet hat. Am Sonntag den 30. August fand das vierte „Refugees Welcome Fest“ im Volksgarten statt. Wir waren vor Ort und haben mit Flüchtlingen, Salzburgern und Organisatoren gesprochen.

Außerdem:
-Interview mit FM4- Musikchef Makossa (Übernommen von Radio freefm)
-Veranstaltugnstipps und Musik aus Salzburg

Mit Carmen Tomandl

20150830_175034.jpg wird angezeigt.

Abie Nathan – The Voice of Peace

> Artarium vom Sonntag, 30. August – Das Double-Feature hier zum Nachhören:

Erster Teil: From somewhere in the Mediterranean (Playing the Peace-Ship today)

Zweiter Teil: Abie Nathan – The Voice of Peace (Feature-Collage – Ein Vermächtnis)

Ein Mann und sein Lebenswerk, heute fast nur noch Eingeweihten oder Zeitzeugen bekannt, erfahren hier eine längst überfällige Würdigung. Denn der israelische Radiopirat und Friedensaktivist Abie Nathan betrieb zwischen 1973 und 1993 von seinem Sendeschiff aus die coolste Musikstation im östlichen Mittelmeer. The Voice of Peace hatte zu Spitzenzeiten über 30 Millionen Hörer_innen und wurde so schnell zum Soundtrack einer ganzen Generation. Ganz nebenbei pflanzte ihr umtriebiger Gründer auch seine Friedensvisionen in deren Ohren – und Herzen. Dies alles wäre wohl auch uns weithin unentdeckt geblieben, wenn nicht Eric Friedler 2014 den Grimme-Publikumspreis der Marler Gruppe erhalten hätte, für seinen genialen Dokumentarfilm The Voice of Peace – Der Traum des Abie Nathan:

The Voice of PeaceDadurch fand das für den NDR produzierte eineinhalbstündige Portrait seinen Weg in die üblich verdächtigen Fernsehkanäle und gelangte so letzten Endes auch zu uns. „Ich hätte Abie gern persönlich kennengelernt und wäre am liebsten auch beim Radiosender mit dabei gewesen.“ erklärt Eric Friedler in dem sehenswerten Interview zur Entstehung seines Films mehr als nur einmal. Dem haben wir nichts hinzuzufügen – das unterschreiben wir sofort – mit unserem Herzblut! Also verwandeln wir uns in der ersten Stunde unserer Hommage an den versenkten Sender einer nicht totzukriegenden Botschaft zeitlos in zwei Voice-of-Peace-DJs und senden aus dem Dampfraum der Radiofabrik als wärs im Hochsommer vor Tel Aviv. Dabei wollen wir aber nicht mit der Musik von damals dem Geist jener verflossenen Zeit nachweinen, sondern uns mit Phantasie in die Situation versetzen, wir seien ungeachtet jedweder Realität wirklich auf dem Friedensschiff und spielten die Musik, die uns dazu einfällt. So entsteht eine Verbindung aus historischen Jingles und Songs mit ganz neuen thematischen Assoziationen rund um die eisernen Vorhänge in unserer Vorstellung. Und eine Atmosphäre von Zeitlosigkeit, die es uns ermöglicht, das Wesentliche an Abie Nathans Peace-Messages zu erspüren – von gestern – für heute – und morgen

Abie Nathan 1961In der zweiten Stunde stellen wir den Menschen hinter seinem Projekt vor – und wundern uns, weshalb dieser radikale Visionär einer friedlicheren Welt heute fast schon mit Vehemenz verdrängt und vergessen wird. Es ist mit Sicherheit der überragende Verdienst von Eric Friedlers Dokumentation, dass sie den Politpoeten, den Provokations- und Aktionskünstler Abie Nathan solchem Vergessen entreißt und darüber hinaus dessen Lebenswerk einem erweiterten Kreis von potenziellen Mitstreiter_innen nachvollziehbar macht. Auch wir im Freien Radio können uns zum Beispiel fragen, was uns dieser verspielte Bruder eines glückhaften Zeitfensters so hinterlassen hat. Kann es genügen, um die eigene Existenz zu kämpfen, damit es einen halt gibt? Was ist unsere Botschaft? Wovon sind wir besessen, wofür sind wir bereit, im Wortsinn alles zu riskieren? Worin besteht die große Spaltung unserer Gesellschaft? Ist unsere Wirtschaft nicht längst Krieg? Krieg zwischen Arm und Reich? Die einen gehen daran zugrunde, die anderen gewinnen alles? Und dann? Wenn wir nicht über das scheinbar Unhinterfragbare hinaus zu denken wagen, dann wird uns das tatsächlich Unvermeidliche einholen. Alternativlos! Fragen zu stellen ist also schon mal ein guter Anfang. Und auch, etwas zu hören, das nicht in unseren Geschichtsbüchern steht.

Abie Nathan starb am 27. August 2008. We give voice to forgotten memory. Shalom!

Eine ausführliche Artikelserie von Hans Knot beleuchtet noch weitere Hintergründe…

 

Angeborene Rudelstellungen

Angeborene Rudelstellungen

und andere Trends und Moden in der Hundewelt kommentiert der Grafiker und Cartoonist Heinz Grundel auf seine Weise – mit spitzer Feder sozusagen!

Angeborene Rudelstellungen aus Grundels Sicht

Angeborene Rudelstellungen aus Grundels Sicht

Viele meiner GesprächspartnerInnen in der Hunderunde kenne ich schon vor der Sendung. Manchmal erfülle ich mir aber auch  durch und für die Hunderunde den Wunsch, jemanden kennenzulernen. Diesmal war es so. Grundels Zeichnungen und Bücher haben es mir angetan. Ich bewundere, wie jemand mit wenigen Strichen und Farbklecksen so detailiert Stimmungen und Details einfangen kann. Aus den Zeichnungen spricht außerdem soviel Liebe zum Hund, dass ich Heinz Grundel einfach einladen MUSSTE.

Und so haben wir geplaudert über Bücher und Hunde, über die Zusammenarbeit mit anderen Autoren und über die Grenzen der Zusammenarbeit. Auch über verschiedene Projekte haben wir gesprochen und darüber, was dem Hundemenschen Grundel daran wichtig ist.

Sein Projekt „Das Jahr des Straßenhundes“ bzw. der in diesem Zusammenhang entstandene Poster hat längst schon in Hundekreisen Furore gemacht und nicht nur unter Facebook-Freunden kursieren Grundels Hundezeichnungen.

Hundeportraits

Man kann auch seinen eigenen Hund von Heinz Grundel portraitieren lassen, bestimmt eine wunderbare Sache.

Wie sich das gehört, hat mein Gast auch die Musik für die Sendung ausgewählt und wir hören nicht ganz Alltägliches.

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream am 9. September  2015 um 12:08 Uhr und am 10. September 2015 um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

Hundewissen zum Hören im Hundepodcast von know wau.