„Über Sixto Paz Wells, dem peruanischen UFO-Kontaktler mit mittlerweile 40-jähriger UFO-Kontakterfahrung – ein Telefon-Live-Gespräch!“

Die 101. Ausgabe dieser Sendung füllen wir inhaltlich speziell mit einigen Erfahrungen und den Inspirationen daraus, die die Schweizer Dominik F. Rollé & Oda-A. Wilke Rollé mit dem weltbekannten UFO-Kontaktler Sixto Paz Wells aus Lima/Peru vor 2 Jahren machen durften.
Unmittelbarer Anlass dazu ist die bevorstehende Vortrags/Seminar-Tour von Sixto Paz durch Europa. Neben Spanien (27. Mai – 5. Juni) und Deutschland (6. – 12. Juni), kommt er auch nach Österreich (13. – 19. Juni) und in die Schweiz (20. – 25. Juni).
Nähere Info u.a. die Österreich-Termine und die einzelnen Vortragsthemen: http://www.aeri.at/Reporteros Dos (4)

In einem Telefon-Live-Gespräch mit Dominik und Oda sprechen wir über den Menschen Sixto Paz und über seine Vision/Mission.
Aus der Einladungsmail von Dominik und Oda an Ihre Freunde: „Zur Sommersonnenwende 2012 trafen wir Sixto Paz Wells zum ersten Mal bei den Externsteinen, dem bedeutendsten Kraftort Deutschlands (in der Zeitschrift Lichtsprache ist dazu ein Artikel erschienen). Die Begegnung mit ihm brachte unser Leben auf den Punkt, Mensch – Erde – Kosmos als Einheit zu erfahren und dem eigenen Lebens- und Seelenplan zu folgen: Die innere Herzenssonne, das ursprüngliche Christus-Bewusstsein und die All-Liebe für die neu erwachende Lebenskraft der Schöpfung zu wertschätzen und mitzugestalten.
Auf diesem Hintergrund haben wir uns auf den gemeinsamen Kraftortreisen in den letzten Jahren inspirieren lassen. Wir sind ausserordentlich dankbar, dass Sixto Paz unsere Einladung auf seiner Europatour 2014 angenommen hat und seinen wertvollen Beitrag mit uns teilen möchte …..“ http://www.lebensraum-fengshui.ch/site/

Dass wir Sixto Paz, diesen besonderen UFO-Kontaktler (in Österreich, neben Ansfelden bei Linz und in Wien) auch in Salzburg begrüßen dürfen, ist uns Ansporn genug, alle möglichen Hebel in Bewegung zu setzen, um die Kunde davon in alle 4 Himmelsrichtungen zu bringen, um damit zum Besuchen der Vorträge und Seminare zu ermutigen (das Ganze wird von Julio Perez und Lola ins Deutsche übersetzt)
Und was funktioniert da besser als das Radio? Na eben!

Hier noch eine notwendige Info zu Sixto Paz: er hat im Jahre 1974 eine der weltweit faszinierendsten und bekanntesten Begegnungen mit dem Phänomen außerirdischen Lebens erlebt.
Seine Familie und vor allem sein Vater, der ein bekannter UFO-Forscher war, prägte den jungen Sixto und motivierte ihn zu den oben erwähnten Kontakt-Erfahrungen mit außerirdischem Leben, von welchen er seit 40 Jahren unbeirrt in aller Welt Zeugnis ablegt. Seine große Lebensaufgabe ist es diese Erfahrungen der breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Darin ist eine Botschaft der Hoffnung für die gesamte Menschheit enthalten und ein Appell an uns alle, sich unserer Verantwortung bewusst zu werden, unser aller Zukunft selbstbestimmt zu formen. Er ist Autor von 17 Büchern, in zahlreichen Übersetzungen, in welchen er ausführlich von seinen Erfahrungen berichtet und seine Überlegungen darlegt.

Sixto Paz hat im Laufe der vergangenen 40 Jahre die internationale Presse bereits zu neun Gelegenheiten eingeladen, an vorher vereinbarten Orten und zu vorher vereinbarten Uhrzeiten Zeuge von Kontakt-Erfahrungen zu werden.
Welchen Sinn aber haben diese Kontaktaufnahmen? Über Jahre hinweg wurden Lehren und Botschaften empfangen und mitgeteilt, welche unsere Sicht auf das, was wir die Menschheit nennen erweitern. Teile der Geschichte, kombiniert mit neuen Kriterien ermöglichten ein deutlich strukturierteres und allumfassendes Verständnis davon, wer wir als Spezies sind; ein tieferes Verständnis von unserem Verhältnis zur Mutter Erde, als lebendem Planeten und von unserem Verhältnis zu dem uns umgebenden Kosmos.

Außerdem zeigen uns die Kontakte mit Außerirdischen die Existenz bestimmter physikalischer Gesetze, welche die modernen Wissenschaften nach und nach entdecken und belegen, wie zum Beispiel interdimensionale Portale, multidimensionale Universen, parallele Zeiten, Wurmlöcher, die String-Theorie, etc. Solche Kontakte bringen neue Lehren und Erkenntnisse um unser Potenzial zu erwecken, neue Energieformen u.a. mehr. Die Kontakte geben ebenfalls Impulse zur Freigabe von Informationen, die lange Zeit, während vieler Epochen systematisch verborgen worden sind, von denen, die ihre Macht zur Schau stellen und ihre Machtpositionen beibehalten woll(t)en. http://www.sixtopazwells.org/

Musik spielen wir diesmal etwas aus der peruanischen Schweiz.

Wir freuen uns wiederum auf offene Ohren und Herzen!

Claus, Monika und Rüdiger

Presseaussendung Radiofabrik / FS1 – 22052014: Civilmedia14: 6. UnConference for Community Media & Civil Society“ von 29.5 – 31.5.2014

Civilmedia-logoÖsterreichs nicht-kommerzielle Rundfunkveranstalter treffen sich mit internationalen Medienexperten in Salzburg

Salzburg, am 21. Mai 2014
Bereits zum sechsten Mal findet vom 29.5 bis 31.5.2014 die Civilmedia14 in der Bergstraße 12 in Salzburg statt. Organisiert von Salzburgs Community Medien, das Freie Radio Radiofabrik und das Freie Fernsehen FS1, stehen in einer UnConference mit Diskussionen, Vorträgen und Workshops die Themen der Freien Medienszene im Mittelpunkt. Als „Unconference“ ist das Treffen für Beiträge der BesucherInnen und der Salzburger Bevölkerung offen.
Das detaillierte Programm findet sich unter www.civilmedia.eu

Programm in Theorie und Praxis
Eröffnet wird die diesjährige Civilmedia mit einem Panel zum Thema „Rechte & Pflichten – Brauchen wir eigene Richtlinien bei AKM und LSG für nichtkommerzielle Medien in Österreich?“. AKM und LSG setzen sich für die Rechte von Autoren, Komponisten und Musikern ein. Seit längerer Zeit steht die Frage im Raum, ob für nichtkommerzielle Medien andere Tarife gelten sollen als für privat-kommerzielle und öffentlich-rechtliche Sender.

Die Diskussionen werden durch praxisnahe Angebote abgerundet.
In einem Workshop rund um „Mobile Production“ stellt beispielsweise Alexander Naringbauer (FS1) die Tools rund um das Medienproduzieren mit Smartphones vor. Das Panel „Medien, Sozialistion & Pornografie“ geht Fragen einer sexualisierten Jugend nach. Begleitet werden die praktischen und theoretischen Themen von einer Vielzahl an Treffen nationaler und internationaler Organisationen.

Gerald Klonner, Geschäftsführer des Salzburger Pressvereins und verantwortlich für das KunstQuartier, wünscht den Teilnehmern eine informative Veranstaltung: „Unser Umbauarbeiten sind seit Jänner 2014 abgeschlossen und wir freuen uns, hiermit zum zweiten Mal Gastgeber für die Civilmedia zu sein.“

Der Geschäftsführer der Radiofabrik Alf Altendorf, gleichzeitig bei FS1 kaufmännische Leiter und dadurch bei Radio und TV tätig, weist auf die Brückenfunktion des Medienstandortes Salzburg hin. „Wir schaffen es hier in Salzburg, zukunftsweisend mit TV, Radio und neuen Medien zusammenzuarbeiten und haben eine der produktivsten Mediencommunities Österreichs außerhalb Wiens. Gleichzeitig sind wir sehr international ausgerichtet. Diese Kompetenzen geben wir gerne an unsere KollegInnen von nah und fern weiter. Und lernen anderes von ihnen.“

CIVILMEDIA14
UnConference for Community Media & Civil Society
29.5.2014 – 31.5.2014
Bergstrasse 12, A – 5020 Salzburg
Partner: Radiofabrik, FS1, VFRÖ, VCFÖ, Commit, Wissenschaft & Kunst (University Salzburg & Mozarteum Salzburg), CMFE
http://www.civilmedia.eu/

Mit freundlicher Unterstützung von
RTR-GmbH, Land Salzburg – Wissenschaft, Salzburg AG und VFRÖ (Verband Freier Radios Österreich)

Ansprechpartner:
Alf Altendorf, +43 – 699 14301075, a.altendorf@radiofabrik.at
Bildinformation: Civilmedia Logo, Civilmedia BesucherInnen 2011, Alf Altendorf (Alle: Radiofabrik)
Auf Wunsch übermitteln wir gerne weitere Fotos in Druckqualität.

Die Sendung mit der Wurst

-> Download: Artarium vom Sonntag, 18. Mai – Da haben wir jetzt also den Wurstsalat: Mal ganz abgesehen vom Neurovisions-Songcontest mit seinem musikindustriellen Massenmulm, sitzen wir auf einmal doch mit dieser verstörend betörenden Kunstfigur namens Conchita in einem Topf – und wundern uns. Nicht etwa darüber, dass wirklich jeder Unjedermann (und sei sie noch so Frau) seinihren Senf dazu quatscht. Das sind wir als gelernte Österreicher ja inzwischen gewohnt! Auch nicht so sehr über die interessante Polarisierung, die sich – von frenetischer Feude bis zu hochkochendem Hass – sogar in den Gesprächen von sonst zumeist schweigenden Mehrminderheiten auszubreiten scheint. Nein, eigentlich erstaunt uns das von Tom Neuwirth intelligent ausgedachte Irritationskonzept, mit dem die Vorstellung von gleichrangig vielfältigen Daseinsformen offenbar gerade bis in die allerhintersten Bewusstseinswinkel dringt.

Conchita WurstDa wollen wir diesmal (bei aller sonst gern geübten Kritik am konsumistischen Mainstream) in den Chor der Glückwünsche einstimmen und ein Lied für (nicht von) Conchita Wurst spielen. Wir sind das freie Radio 😉 Von einem der zahlreichen Gratulanten distanzieren wir uns aber gern und gründlich, denn der hat offensichtlich nichts von dem kapiert, was die Wurst vom Würstl gar so angenehm unterscheidet! Der selbstgebackene Retter des gottgefälligen Abendlandes und diensttuende Patriarch der wenig erfreuheitlichen Partei verfolgt ja ganz andere Ziele, wie Alexander Pollak auf derStandard.at genial ausführt: „Strache braucht Nationalismus und viel Opportunismus, um ausnahmsweise die Abweichung von Normen zu goutieren oder zumindest, wie im Falle von Conchita, schweren Herzens und wohl auch nur temporär, zu tolerieren. Doch die Abweichung von althergebrachten Normen ist nicht das, wozu Strache sie macht, sie ist nicht die seltene Ausnahme, sondern sie ist die Regel. Wer mit offenen Augen durchs Leben geht, sieht eine Realität, die mit den Normvorstellungen, die in unseren Köpfen verankert wurden, vielfach nichts gemein hat. Das mag Herausforderungen mit sich bringen. Das mag für manche verwirrend sein. In erster Linie sollte es aber etwas ganz anderes sein, nämlich selbstverständlich, oder, wie es Conchita sagen würde, richtig, wurst.“

Blau ist eine warme FarbeWas läge also in dem Zusammenhang näher, als noch ein paar weitere schöne Möglichkeiten auszupacken, mit denen sich die eigenen Normvorstellungen anregend auf den Kopf stellen lassen. Wir wollen euch also von zwei Filmen erzählen und von den Büchern, aus denen heraus sie entwickelt wurden. Zwei verschiedene Geschichten, die aber beide dazu geeignet sind, die Welt des Gewohnten wieder mal anders zu erleben – überraschend, veränderbar, zuversichtlich. Zum einen ist hier die Rede von Jonas Jonassons „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“der jüngst stark gekürzt, doch durchaus sehr unterhaltsam verfilmt wurde. (-> Trailer) Zum anderen vom epischen Liebesfilm „Blau ist eine warme Farbe“, einer dreistündigen Bilderflut frei nach der Graphic Novel von Julie Maroh. Während das Vorstellungswelten sprengende Element in der ersten Erzählung die Aneinanderreihung der aberwitzigsten Wendungen in Geschichte wie Gegenwart des Protagonisten ist, so wird der entsprechende Erfrischungseffekt in der zweiten Story hauptsächlich durch die Darstellung von Sexualität erreicht. Ein Umstand, der bei aller Ästhetik und Intimität nicht unumstritten bleibt, wie dieser Artikel eindrücklich zeigt: “Clem hätte sich auch in mich verliebt, wenn ich ein Junge gewesen wäre.” Und darum scheint es Maroh auch in der Hauptsache zu gehen: Dass Liebe keine Geschlechtergrenzen oder sexuelle Orientierung kennt. “Die Liebe ist etwas so Abstraktes und Unergründliches. Sie hängt von unserer Wahrnehmung und unseren Erfahrungen ab”.

 

CHECK YOUR CHOICE – Abschließende Studiodiskussion zur EU-Wahl mit Dr. Doris Wydra (Universität Salzburg) und Dr. Wolfgang Forthofer (Institut für Europa)

Seit Juni 2013 widmet sich die Radiofabrik mit Check your Choice einem der momentan größten politischem Ereignissen in Europa: Der EU-Parlamentswahl am 25. Mai 2014. In Kurzsendungen für Erwachsene, Infospots für Jugendlicheund Studiodiskussionen wurden ausgewählte Themen rund um das Europäische Parlament und die Europäische Union aufbereitet. Die Schwerpunkte waren dabei Informationen zu den EU-Wahlen, zum Wahlmodus und den Aufgaben der Abgeordneten, zur Repräsentation Österreichs im EU-Parlament und zur Bedeutung von Demokratie und aktiver Bürgerschaft.

Unmittelbar vor den EU-Wahlen sind Dr. Doris Wydra (Universität Salzburg) und Dr. Wolfgang Forthofer (Institut für Europa) im Radiofabrik-Studio zu Gast und stellen sich den Fragen von Redaktionsleiterin Romana Stücklschweiger und den jungen SendungsmacherInnen Theo Kämmerer und Nicole Jenichl. Zentral sind Themen wie z.B. die Chancen und Anforderungen an das EU-Parlament nach der Wahl, die Situation in der EU, hinsichtlich aktueller Krisen und Konflikte und auch die Frage warum die Wahlteilnahme so wichtig ist.

Die Studiodiskussion ist am 13. Mai ab 17.06 Uhr im Magazin um 5 und am 23. Mai ab 19.06 Uhr auf der Radiofabrik zu hören.

Invisible Empire // Crescent Moon

-> Download: Artarium vom Sonntag, 11. Mai – Das nunmehr 4. Studioalbum von KT Tunstall schlägt auch für eine Artarium-Albumpräsentation ungewohnt leise Töne an. Doch es schöpft seine Kraft und Intensität aus anderen Daseinsebenen, aus einer Verlagerung der Aufmerksamkeit von außen nach innen. Entstanden in zwei seperaten Studiosessions mit gut einem halben Jahr Abstand dazwischen, ist es wohl das bislang ehrlichste und direkteste Werk der Künstlerin. Dazu hat bestimmt auch die von ihr gewählte Live-Aufnahmetechnik beigetragen, mit der sie jeden Track in nur einem Durchlauf möglichst authentisch aufzeichnen konnte. Und passend zu einer solchen Herangehensweise an die Albumproduktion ist auch die damit verbundene Tour größtenteils als Soloperformance angelegt. Ein Erlebnis, auf das man sich durchaus einlassen kann! 🙂 Den detaillierten Hörbericht verfasste Christopher Schmall:

KT-Tunstall - Invisible-Empire-_-Crescent-Moon-2013-1500x1500„I’m sort of surprised that I’ve ended up with an album.“ Und wer wäre das nicht, wenn sich in einem Jahr soviele massive Veränderungen und Schicksalsschläge die Klinke in die Hand drücken. Den Vater zu verlieren, dann einen Freund – dazu auch noch eine Scheidung; da mag man schon mal aufgeben und sich gern in sein Schneckenhaus zurückziehen. Doch KT verwandelt all den Schmerz und all die Verzweiflung in sanftzärtliche Klangbilder, die einem unter die Haut kriechen. „It was the medicine I needed.“ Invisible Empire // Crescent Moon ist sicherlich ihr ambivalentestes Album. Die beiden Hälften beschreiben einen Wandel – in ihrer Musik, ihrem Leben. Sie definiert sich nicht mehr nur durch ihr Schaffen. Sie ist über sich und ihre Kunst hinausgewachsen. Rhythmus und geballte Energie sind in den Hintergrund getreten. Emotion, Stimme und Text sind eindeutig die treibenden Aspekte dieses Werkes. KT Tunstall erschafft eine Welt aus Glas, jedes Lied malt neue Farben auf die durchscheinden Wände und wie von selbst entsteht eine verletzliche und dennoch unverzagt hoffnungsvolle Atmosphäre. Hier sieht und hört man, wie heilend kreative Prozesse und künstlerisches Arbeiten sein können. Selbst angerührter Balsam für die Seele. Es gilt lediglich, einen Weg finden, seine tiefsten Gefühle ans Tageslicht zu befördern. Man muss sich mit ihnen beschäftigen, sie würdigen. Egal wie hässlich und unheimlich sie auch erscheinen mögen…

 

Neu im Toihaus: Dance Concert – PULSE

Am 15. Mai feiert im Toihaus ein neues Stück seine Premiere: Das Dance Concert „PULSE“. Es geht um die Beziehung zwischen Bewegung, Tanz und Musik, gemeinsam mit Gudrun Raber Plaichinger und Ceren Oran erforscht Tomasz Simatovic dabei über unsere Sinnesempfindungen das Verhältnis zwischen Musik und tänzerischer Präsenz erforscht. Die Musik gibt den Puls an – Was es mit diesem außergewöhnlichen neuen Stück auf sich hat und ein ausführliches Gespräch mit Tomasz Simatovic, Ceren Oran und Gudrun Raber Plachinger gibt’s in der aktuellen Ausgabe von „So A Theater“ zu hören. Und Ceren Oran ist neben den Arbeiten an PULSE aber auch noch im Kindertheater aktiv, so gibt es zB. am 18.5. das letzte Mal „Kugelhupf“ zu sehen, das bunte und zuweilen turbulente Back-Stück das die Kinder mit an den Backofen nimmt.

Lilli ON AIR am 09. Mai

„Live & Unplugged“ – das ist das Motto der nächsten Lilli ON AIR-Sendung am 09. Mai ab 16 Uhr! Gerade frisch aus Paris wiedergekommen geht’s gleich mit einem französischen Hit in Unplugged-Version los und der Rest – lasst euch überraschen!

Songs, die ihr eigentlich kennt, klingen dann vielleicht ganz anders… Wir hören uns 😉

Szenenwechsel Salzburg: Microtonner

Die oberösterreichisch-salzburgerische Band Microtonner hat zwar wenig mit Segeln zu tun, ein ähnliches Gefühl ist aber nicht abzustreiten: Instrumentalen Sounds, irgendwo zwischen Rock, Industrial und Elektronik lassen doch schon gerne an die unendlichen Weiten der Meere erinnern. Aber das ist noch nicht alles: Harte Gitarrenriffs, Sprachsamples, gebrochene Beats und psychedelische Elemente vermischen sich zu einer Soundcollage, die Paul Proll, Martin Baumann und Christian Hubmann aka Microtonner gekonnt zu präsentieren wissen – Die Hoffnung stirbt zuerst. Und: Am Ende siegt immer das Böse. Im aktuellen Szenenwechsel gibt es Songs wie Soundtracks und Musik, bei der doch klar wird dass wir es hier mit den Guten zu tun haben.

Check: http://microtonner.bandcamp.com/

Sendung online: http://cba.fro.at/258883

Ringen ums Mitgefühl

-> Download: Perlentaucher Nachtfahrt vom Freitag, 9. Mai – Eine dichte Themensendung, die wir eigentlich zusammen mit dem multikreativen Salzburger Designer und ARTdirector Bernhard Jenny (jennycolombo.com) als Gast im Studio gestalten wollten – doch leider musste er uns kurzfristig wegen einiger dringender Auswärtstermine absagen. Nichtsdestotrotz – und als Zeichen unserer Lebensnähe – werden wir diesen assoziativen Tauchgang durch allerlei Bedrohungen wie auch Perspektiven des Zusammenlebens als menschenwürdiges Gemeinwesen titelgetreu durchführen. Denn das „Ringen ums Mitgefühl“ stellt einen wesentlichen Schlüssel zur Veränderung ungerechter Verhältnisse in unserer Gesellschaft dar – und dem wollen wir in gewohnt anregender Weise nachspüren, in Anwesenheit des Abwesenden 😉

Bernhard Jenny präsentiert 100x Nie wieder für Marko FeingoldEindrücke. Die Idee zu einer gemeinschaftlichen Nachtsendung entstand spontan im Anschluss an die Präsentation seiner Aktion 100x NIE WIEDER für Marko Feingold im Artarium. Wir fanden einfach, auch der politisch bewusste Blogger und Menschenrechtsaktivist Bernhard Jenny hätte noch viel mehr zu Themen wie Ausgrenzung, Misshandlung und sozialer Kälte zu sagen, als dies zwischen den Zeilen einer knappen Stunde jemals möglich sein kann. Und auch wenn das Livegespräch diesmal nicht wie geplant stattfinden kann, wiewohl gerade jetzt Einiges zu erörtern wäre, vom xenophoben Hetzwahlkampf der Stadt-ÖVP bis zu den aktuellen Umtrieben pseudoengagierter Bürger_innen und Boulevardblättchen gegen die herbeipantasierte Roma-Bettelmafia, die Perlentaucher-Gesprächsrunde zum tatsächlichen Engagement für eine solidarische Zivilgesellschaft ist nur verschoben, nicht aufgehoben. Ein neuer Termin im Herbst ist bereits in Planung! Dann wird es auch noch genug zu reden geben.

Bernhard jenny vor 100x Niewieder CollageWut und Zärtlichkeit. Wie sagte es schon der inzwischen weltberühmte Autor der Millennium-Trilogie, der lebenslang auch als Journalist um Gerechtigkeit für die Misshandelten und Unterdrückten kämpfende Stieg Larsson im letzten Interview vor seinem plötzlichen Tod:

„Die Demokratie ist immer bedroht. Demokratie ist nichts Gottgegebenes und fällt nicht einfach vom Himmel. Dafür muss man arbeiten, die ganze Zeit. Jede Generation muss sich neu dafür entscheiden, die Demokratie zu verteidigen.“

Doch was ist das, Demokratie? Etwa das, was populistische Volksfürdummverkäufer und spielsüchtige Weltfinanzruineure als ihr Spielbrett zum Machterhalt mittels dubioser „schweigender Mehrheiten“ betrachten? Wir wollen doch nicht die stillen Teilhaberer dieser korrupten Koalition aus servilen Grinsokraten, machtgeilen Technoluzzern und hinterfotzigen Mammonisten sein! Die blödblökenden Steigbügelhalter von Ihrer Hochprozentigkeit Schwindelkasper III. auf den Thron des statistischen Durchschnitts. Wir leben in einer repressiven Demoskopie und werden von vorn bis hinten abgelenkt und eingelullt. Das macht uns völlig zu Recht wütend und wir möchten oft schier daran verzweifeln. Gibt es da überhaupt Hoffnung?

Verlesung eines Beitrags zu 100x Nie wieder für Marko FeingoldAusblicke. Wenn wir uns nun, noch immer unter dem Eindruck der Thesen von Ilija Trojanow und den Arbeiten über sein Buch „Der überflüssige Mensch“ mit den Möglichkeiten des Widerstands beschäftigen, dann kommt natürlich schon Skepsis auf, wie sehr die wahlumworbene und konsum-gemaistreamte Mitte der Gesellschaft überhaupt noch besserer Einsicht zugänglich ist. Dem möchte ich hier abschließend eine wesentliche Erkenntnis des Psychoanalytikers Arno Gruen entgegen halten, die er schon in „Der Verlust des Mitgefühls – Über die Politik der Gleichgültigkeit“ begründet hat: Wenn die gesamte Gesellschaft im Hinblick auf ihre Empathiefähigkeit in Gestalt der Gauß’schen Glockenkurve abgebildet wird, dann stellt der eine Rand die Minderheit der gefühlstoten Soziopathen dar, der andere die ebenfalls kleine Gruppe der lebendigen „Einfühlungsvermögenden“. Die überwältigende Mehrheit dazwischen ist dem Mitgefühl für das Leiden ihrer Mitmenschen grundsätzlich zugänglich. Sie benötigt dafür zwar die Beeinflussung durch möglichst zahlreiche Beispiele – doch die können wir ja bieten 🙂

Wenn das kein Grund zum Weitermachen ist…