Battle&Hum#75

Battle&Hum #75

(Samstag 15.10.2016, Stairway zum Nachhören)

Jesus ritt auf einem Esel. DJ Ridi Mama & MC Randy Andy reiten auch auf einem Esel, aus Draht!

the playlist:

MC Randy Andy’s Ritzelwürger:

  • 1. Red Hot Chili Peppers (blood sugar sex magik) – apache rose peacock
  • 2. Ringsgwandl (das letzte) – Radlmare
  • 3. Barefoot Basement meets Tombo (single) – right neider
  • 4. J.J.Cale (naturally) – call me the breeze

DJ Ridi Mama’s Heldenkurbel:

  • 1. The Roots (phrenology) – the seed (2.0)
  • 2. Voodoo Jürgens (ansa woar) – gitti
  • 3. Jonny Bix Bongers (single) – unten rum
  • 4. Bob Dylan (blood on the tracks) – tangled up in blue

„Drop Bars not Bombs!“ (unbekannt)

 !WICHTIGER HINWEIS!

Ab sofort stehen unsere Sendungen nur mehr beschnitten (ohne Musiktitel) auf der CBA Archivplattform zur Verfügung. Dies soll uns Sendungsmacher vor Urheberrechtlichen Verfolgungen schützen. Aber seid nicht traurig ihr könnt weiterhin mit Hilfe eines Passwort jede Sendung voll und ganz herunterhobeln.

Streamen ist ohne Passwort möglich nur für den Download benötigt man ein Zauberwort.

Dieses Passwort lassen wir jenen interessierten welche uns ein E-Mail schreiben gerne zukommen.

Opens window for sending emailinfo@battleandhum.at

Klicket das gelbe Schlößchen (links unter der Musikdatei) an und gebet dann das Passwort ein und das Glück kommt in Strömen!

Zur Abstimmung HIER entlang! (Die Wahlkabinen sind bis Monatsende geöffnet, wo gibts denn sowas…….)

Informieren, Präsentieren, Vernetzen

Unter diesem Überbegriff habe ich in der Hunderunde schon des öfteren zum Gespräch gebeten.  In dieser Ausgabe waren Hedi Breit vom Verlag „Fred & Otto“ und Anfa Kiefer vom Magazin „Mein Herz bellt“ zu Gast.

Fred & Otto in Oberösterreich und Salzburg

Hedi Breit erzählt, wie sie als gebürtige Oberösterreicherin zur Mitarbeit in einem Berliner Verlag kam, was Fred & Otto überhaupt ist und was der Leser/die Leserin davon erwarten darf.  Sie ist feie Journalistin und lebt und arbeitet seit 20 Jahren in Wien.

Logo fred und ottoAngenommen Sie fahren mit Hund nach Berlin und fragen sich, was Sie dort unternehmen könnten. Genau für diesen Fall ist die Buchreihe Fred & Otto entstanden. Sie gibt regionale Tipps für Unternehmungen mit Hund, Shopping und vieles mehr. Darüber hinaus beschäftigen sich die Bücher – immer im regionalen Kontext – mit allem, was ein Hundeleben so ausmacht.

Regionale Informationen

Hedi Breit ist selbst Hundehalterin und kennt die Anliegen von Menschen, die mit ihrem Hund in einer fremden Stadt unterwegs sind. Sie legt Wert darauf, den HundehalterInnen ein möglichst breites Angebot näher zu bringen ohne belehrend zu sein und die Vielfalt an Möglichkeiten, die es in einer Stadt, einer Region gibt, vorzustellen.

Zusätzlich enthält jedes Buch auch einen Hunde-Stadtplan und eine Reihe von Rabattgutscheinen, mit denen interessante Angebote verschiedenster Anbieter vergünstigt in Anspruch genommen werden können.

Fred & Otto als Gewinn

Ein Exemplar der brandneuen Ausgabe „Fred und Otto – unterwegs in Oberösterreich und Salzburg“ gewinnen möchten, dann schicken Sie die Antwort auf die Gewinnfrage an karin.immler@knowwau.com. Unter allen Einsendungen wird am 30. Oktober 2016 der Gewinner/die Gewinnerin gezogen und per Email verständigt.

Die Gewinnfrage lautet: Wie ist der Name des schokobraunen Labrados, der dem Verleger von „Fred und Otto“ gehört? Heißt der Labi Fred oder heißt er Otto?

Mein Herz bellt

Unter diesem Titel erscheint das Magazin von Anja Kiefer, das es sowohl als Printausgabe wie auch als Onlinemagazin gibt.  Weil sie selbst mit dem bestehenden Angeboten an Magazinen nicht wirklich zufrieden war, setzte sich die Kommunikationswissenschaftlerin cover_mhb17_2und begeisterte Fotografin an den Schreibtisch, kontaktierte Hundemenschen, die sie kannte und schätzte und entwickelte ein eigenes Magazin.

Dieses kommt inzwischen mit der stolzen Seitenanzahl von mehr als 100 Seiten daher und enthält eine gelungene Mischung aus Artikeln und Essays.  Anja Kiefer, die sich selbst als Netzwerkerin in Sachen „Hund“ bezeichnet, versammelt sowohl bekannte Fachleute aus der deutschsprachigen Hundeszene als auch „ganz normale“ HundhalterInnen als AutorInnen für ihr Magazin, für das sie auch die Fotos macht. Fotos von glücklichen Hunden, darauf legt sie Wert.

Servicebox

Hedi Breit
Chefredaktion und Projektleitung FRED & OTTO Österreich
www.facebook.com/fredundottounterwegsinoesterreich
Publikationen: FRED & OTTO unterwegs in Wien, FRED & OTTO unterwegs in Niederösterreich, FRED & OTTO unterwegs in Oberösterreich und Salzburg

Anja Kiefer
http://hundeimpressionen.de
https://twitter.com/meinherzbellt
https://www.facebook.com/Mein.Herz.bellt

Zum Lesen:

FRED & OTTO unterwegs in Wien, FRED & OTTO unterwegs in Niederösterreich, FRED & OTTO unterwegs in Oberösterreich und Salzburg, www.fredundotto.at

Mein Herz bellt, Leseprobe
www.mein-herz-bellt.de

 

Die Musik zur Sendung:

Max Raabe und sein Palastorchester – Who’s Afraid of the Big Bad Wolf
Maryland Jazzband of Cologne – St. Louis Blues
Alison Krauss – Your Long Journey – Wolf Trap

 

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream am 2. Mittwoch im Monat um 12.06 und am 2. Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Alle Sendungen zum Nachhören finden Sie hier.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

 

 

 

 

 

Demand the Impossible

> Sendung: Artarium vom Sonntag, 16. Oktober – Das vorläufig letzte Album der schwedischen Musikerin Jenny Wilson überwindet bescheuerte Zuschreibungen wie “Elektro-Pop-Queen” durch seinen existenziellen Tiefgang. Daran hat vermutlich auch ihre Auseinandersetzung mit der Brustkrebsdiagnose erheblichen Anteil. Fragen in dem Zusammenhang pariert sie aber höchst charmant, so etwa in diesem Interview:

“Would you say you wrote this album as a way of fighting for your life and also against the cancer?” – “Maybe. But most, I guess, because it’s the most natural way to stay alive in general, for me, through creating. And, as a matter of fact, I never had such hunger for kicking ass, for do what ever I wanted in the studio. I never felt so alive and brave while recording an album. I think you can hear that. Demand The Impossible! is a nasty knock!”

demand-the-impossibleMich hat da sogleich das spezielle Artwork des Grafikkünstlers Finsta in seinen Bann gezogen. Es lohnt sich auch, seinen diversen Arbeiten eine nähere Würdigung zukommen zu lassen, die hier auf Finstafari und Finsta Graphics zu sehen sind. Da mischen sich Graffiti, StreetArt und Gebrauchsgrafik mit Einflüssen von Robert Crumb und Keith Haring zu einem unverwechselbar eigenen Stil. Inspirierend, erfrischend, bereichernd und im allerbesten Sinn eigen-artig!

“How did the artwork for the album come about? It’s very different to what you have aesthetically done before.” – “I had this artist, Finsta, in mind for many years. He has something very urban to his drawings. So I contacted him long before the album existed. The woman on the cover is this warrior, this street prophet. I love it!”  (selbes Interview)

Auf der Radiofabrik war schon Wilsons Vorgängerwerk Blazing (2011) in der Reihe Hörenswert als Album der Woche vertreten. Damals schrieb der Kollege Nikolaj Fuchs aus der Musikredaktion noch: “Mit Blazing schenkt uns Jenny Wilson ein im besten Sinne vorhersehbares und gänzlich durchhörbares Pop-Album.” Es kann also nur (noch viel) besser werden! – Denn wie heißt es inzwischen auf ihrer Homepage?

“FREEDOM AND POETRY TO THE PEOPLE!”

 

Dandy’s Horse

Dandy’s Horse!

Battle&Hum #75 am Samstag, 15.10.2016, 22:00 Uhr, diesmal mit schnellem Fuß!

Auf auf, nicht immer nur Radio hören und passiv schnarchen auf dem Sofa. B&H hören fördert zwar die Gehirnakrobatik und im Schlaf reinigt sich der graue Riese von unnötigen Ballaststoffen, doch wie die geneigten Lateiner*innen unter uns wissen, braucht ein gesunder Geist auch einen gesunden Corpore. Also erhebet eure Körper und reitet mal euren Esel aus Draht. Manche geraten abseits des rechten Weges und machen aus Eseln Gelatine für so eine Art Potenzgummibärlis, folget dem Link! Nein, das finden wir garstig! Ich breche jetzt nicht nieder, sondern eine Lanze für das gepflegte Reiten des Velocipedes.

DonauquelleEure Lieblingsmoderatoren von Battle&Hum schwingen ihre Ärsche regelmäßig auf die Fahrradsättel. Sogar die Donau wird einmal jährlich mit dem Fixie abgegrast. In unseren Köpfen ist bereits ein ganzes Projekt ausgeboren. The Fixie Danube Ride bzw. der Donau Limes Ride. Nein, wir verkleiden uns nicht als Römer mit Besenbürsten am Helm. 940 km von 2850 km haben wir schon in den Waden ihr Vasen. Wir haben natürlich nicht so einen Knall wie die Velominati (witzig sind sie schon) aber wir halten das 5. Gesetz (The V) hoch: „Harden the fuck up!“   😎

Doch die Wahrheit liegt nicht in der Qual (DJ Ridi Mama will trotzdem immer mit „Quäl Dich Du Sau“ motiviert werden), sondern im meditativen Charakter des pedalierens. Wenn sich die zwei Erdölprodukte Gummi und Asphalt treffen und nur das zarte Abrollgeräusch schnurrt, dann liegt der Himmel am Boden, wird zum Schwarzen Meer und besteht aus Teer. Die Proteinaufnahme (Insekten sollen ja sooo reich an Eiweiß sein, ich mag sie sooo gern) durch die Luft geht geradewegs in den Schlund und der Aufpralldruck presst die Nährstoffe direkt in den Blutkreislauf. Schneller wirkt kein Riegel oder Gel.

Die unmittelbare Kraft der Elemente, die auf den Menschen am Rad einwirken, lassen Gefühle der Verschmelzung mit der Natur wach werden. Die eingeschlafenen Hoden wollen wir geflissentlich ignorieren. Man ist ein Äutzerl höher positioniert und schneller als per pedes und doch auf die eigene Kraft zurückgeworfen. Natur und Technik vereinigen sich beim Rad fahren in aller zweifaltigen Herrlichkeit bis zum Asphaltausschlag. Kurz und gut, auf „der Bicycletten“ erfährt man das Erlebnis der ultimativen Freiheit. Die wahre Raute der Macht ist der Fahrradrahmen, diamonds are a boys best friend.

Ride in PeaceWas gibt es schöneres als mit kindlicher Freude den Hügel hinunter zu brettern. Hat nicht der Albert Einstein gemeint: „Das Leben sei wie Rad fahren, man muss in Bewegung bleiben um die Balance zu halten.“, oder so ähnlich. Wahnsinn das trifft sich ja gut, der ist in Ulm geboren worden. Ulm liegt an der Donau und die fixen Moderatoren von B&H ritten da vor kurzem gerade durch. Albert, alles fließt und so fügt sich einStein auf den anderen und fertig ist das Ulmer Monster.

Auch wenn man euch für Grüne (politisch) hält, fürchtet euch nicht und schmiert eure Ketten und hört am kommenden Samstag den 15.10.2016 ab 22:00 Uhr Battle&Hum, live natürlich! Eine Hörkonserve für die MP3 Labestation könnt ihr euch dann im Archiv runterholen. Aber nicht am Fahrrad hören, das ist verboten und außerdem sollte das leise surren der Laufräder fokussiert werden. B&H wie gewohnt, nie großspurig unterwegs, sondern immer einspurig. Ride on!

MC Wuh

Veröffentlicht unter Teaser

Spätlese

> Sendung: Perlentaucher Nachtfahrt vom Freitag, 14. OktoberSpätlese mit Winzer heißt ein Gedicht von Anna Breitenbach, welches speziell für die heurigen (sic) Literaturtage in Weinstadt (sicsic) entstanden ist. In der unseren Untertiteln ziemlich artverwandten TV-Sendung “Kunscht” berichtete seine unstillbare Umtriebigkeit Denis Scheck über diverse Dichterlesungen, für welche zuvor die Autor_innen beim Lesen und Keltern des Weins mitgewirkt und so ihre Eindrücke in wohlvergorenes Wortwerk verwandelt haben. Auf diesem poetischen Terroir kommt es zu allerlei Assoziationen mit Fachbegriffen wie etwa Trockenstress, Süßfäule oder Geschein. Und ich dachte, dass es bei Wein, Wort und Gesang um Stoned Poets (Dichte Dichter) geht im Sinne des trunkenen H. C. Artmann, dem man nach seinem Vortrag vom Podium helfen musste.

herbsthasenWas also können wir Herbsthasen als Spätlese aufbereiten? Vor allem, ohne allzu wortwörtlich ins Weinfass zu fallen. Es ist spät und wir lesen? Vielleicht Handverlesenes aus dem Fetzenspiel mit dem Mozartstaat? Die Essenz des Rosinenweins aus Georg Trakls Drogentopf? Eigenes oder Fremdes, Angeeignetes oder Befremdliches, Übersetztes oder Vorletztes oder längst Zerfetztes? Über Oderhaupt ins Restdeutsch des Ostens dichteren Grobschnitt?

Ein Häschen von alledem, damits ausgewogen und nährwert bleibt. Und zudem noch, was uns ein-, ab- und zufällt, damits nicht fad wird, so ganz ohne Weltrum und Kugel. Es ist ja immer ein Zwischenraum jenseits der Definitionen, den es genau deshalb zu bewohnen gilt. Nüchtern betrachtet kann auch der Rausch verhandelt werden, ohne ihn zu verteufeln – oder ihm zu verfallen. – Im Hinblick darauf Georg Trakls Briefzitat:

“Dass es Winter und kalt wird, spüre ich an der abendlichen Weinheizung. Vorgestern habe ich 10 (sage! Zehn) Viertel Roten getrunken. Um vier Uhr morgens habe ich auf meinem Balkon ein Mond und Frostbad genommen und am Morgen endlich ein herrliches Gedicht geschrieben, das vor Kälte schebbert.”

mozart-spaetleseSpätlese kann in unserem Fall aber auch Nachlese, Protestsongperlen– oder gar Torkelbärenauslese bedeuten. Der uns nicht ganz ungeläufige Herr Blumenau ergeht sich nämlich im Nachfeld der diesjährigen Kür von Sarah Leschs “Testament” in eigenwilligen Argumenten, warum er diesem Lied genau null Punkte zugestand und warum es ihn auch nicht wundert, dass es inzwischen von rechtsrechten Gruppen für deren Weltsicht vereinnahmt wird. Das läge, so der tägliche Blumenau in seinem Artikel, von vornherein an Text und Haltung des Songs. Darob mag man sich ein Bild machen.

Während wir uns wiederum einen ureigenen (und etwas anderen) Contest schneidern, in dem es um genau nichts geht, außer um unsere gemeinsame Lust an der Freud. Küren wir halt das aushängigste Kürzesthörspiel des heurigen (hic) Weinherbsts! Mit einem vollen Radio ist laut stinken.Dazu Georg Trakls Wienverkostung:

“In Wien aber “strahlt” die Sonne am “heiteren” Himmel und die “weiche Melancholie” des Wienerwaldes ist auch nicht “ohne”. Beim Heurigen freut sich das “goldene” Herz und wenn dort die “schmachtenden Weisen” erklingen, so denke o Mensch daran, dass es bei den “wackeren Älplern” schneit und grimmig kalt ist. O! wie weh ist die Welt, wie wahnig das Weh, wie weltlich der Wahn.”

 

Kennzeichen D

d-kennzeichen

In dieser Folge befassten wir uns mit den vielfältigen Möglichkeiten der deutschen Musikszene(n).

Playlist:
Karl-Heinz Stockhausen: Hymnen, 2. Region
Nena: Schritt für Schritt ins Paradies
Kante: Das erste Licht
Cäthe: Hoch oben nah dem Sturm
Saukerle: Ende
Judith Holofernes: Havarie
Juli: Zerrissen
Element of Crime: Der Mann vom Gericht
Carola Bauckholt: Zugvögel

Die Sendung kann wie immer nachgehört werden unter: https://cba.fro.at/325438.

Esoterik – Woher kommt der Begriff und wie soll ich ihn definieren?

Wer heutzutage das Wort Esoterik hört, wird im ersten Moment an Homöopathie, Klangschalen oder auch Antroposophie denken. Der Ursprung des Wortes ist jedoch ein anderer.

Esoterik (von altgriechisch ἐσωτερικός esōterikós ‚innerlich‘, ‚dem inneren Bereich zugehörig‘) ist in der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs eine philosophische Lehre, die nur für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist, im Gegensatz zu Exoterik als allgemein zugänglichem Wissen.
[wikipedia]

Der Begriff bezog sich also nicht auf den Inhalt eines Wissens, sondern darauf wie und ob es anderen zugänglich war.  Der heutige Begriff der Esoterik ist ein natürlich ein ganz anderer.

Wobei auch Wikipedia ganz hilfreich meint:

Heute gibt es weder im wissenschaftlichen noch im populären Sprachgebrauch eine allgemein anerkannte Definition von Esoterik beziehungsweise esoterisch.

Weiterlesen

Es war einmal die Musicbox

> Sendung: Artarium vom Sonntag, 9. OktoberNachruf auf eine ORF-Sendung, der viele vieles verdanken. Vor genau 49 Jahren entstand die Musicbox mitsamt ihrem dazugehörigen Sender. Vor gut 22 Jahren verschwand sie aus dem Programm von Ö3. Was bleibt, ist Erinnerung. Und Bedeutung für Unzählige, die Popkultur nicht nur konsumieren, sondern erforschen, definieren und so selbst mitgestalten wollten. “Wenn um 15 Uhr, präziser: fünf Minuten nach 15 Uhr, die Signation der Musicbox ertönte, schaltete halb Österreich auf die Regionalwellen um. Die andere Hälfte aber lauschte entweder gebannt oder irritiert dem Wort- und Musikschwall, der da folgte.“ Soweit Ex-Musicbox-Redakteur Walter Gröbchen, zitiert in diesem hilfreichen Artikel des Kulturpool zur Veröffentlichung einiger Cassetten-Mitschnitte aus den 80ern.

musicboxMmmm, “Wort- und Musikschwall”, das gefällt uns eh schon mal gut! Auch wenn man mit derlei nicht mehr die Radionation in zwei Hälften spalten kann (dieses Zeitfenster ist längst wieder zu), so knüpfen wir doch gern immer wieder daran an, diese Art einer “Wall of Sound” entspricht der Gestaltung unseres zweisamen Kopftheaters

Nicht nur eine ganze Kultur des Musikjournalismus hat das längst legendäre Magazin hierzulande befruchtet, auch Kunstschaffende jedweder Richtung und Staatsnähe (oder -ferne) zur fortwährenden Verbearbeitung der Wirklichkeit zwischen allen Genres und Generationen angestiftet. Literaturen entdeckt, Musikstile hinterfragt, politische Entwicklungen verfolgt, Geschmäcker und Gewohnheiten kritisiert, Neues begeistert vorgestellt und Zeitloses wieder hervor gekramt. Was hat diese Sendung in den 27 Jahren ihres Gehörtwerdens eigentlich nicht angefasst, ausgespuckt, oder einfach gegen den Strich gebürstet? Weshalb sollten wir da versuchen, dem recht reichlichen Œvre der Herren Gröbchen (Blog), Blumenau (Blog) oder Ostermayer (Portrait) hier noch Fußnoten hinterher zu schreiben? Sie alle waren ja die Musicbox.

Wollen wir also bei unserem Leisten bleiben und euch eine schöne Andenkensendung schustern. Mit eigenen Anekdoten vom damals durchaus prägenden Hinhören und mit Beispielen dafür, wie dortselbst einst Vorgebrachtes die Zeitgrenzen zur Gegenwart überspringt und – verbearbeitet – weiter wirkt. Unter Beihilfe von Michael Köhlmeier & Reinhold Bilgeri, Bob Dylan, Patti Smith sowie naturgemäß Laibach. Allesamt einst vehement vertreten in und von jenem Höreignis, man frage bloß mal die Archivpiraten!

 

Sendung: Esoterik – was ist das? Und: Ein Spaziergang durch Salzburg

earth-summer-garden-tableSo schnell kann ein Monat vergehen: Die nächste Sendung Engelsgeflüster steht vor der Tür. Dieses mal wollen wir uns genauer ansehen, was das Wort Esoterik eigentlich so bedeutet und wie es definiert wird. Wir werden auch darüber sprechen, warum diese Definition gar nicht so einfach ist.

Neben einem aktuellen Thema – Stichwort: Goldenes Brett – unternehmen wir gemeinsam mit Euch einen kleinen esoterischen Spaziergang in Salzburg. Natürlich setzen wir auch unser gewohnt hohes musikalisches Niveau fort.

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(auch zum Download, aber dafür ohne Musik)

Foren, Gruppen und Onlinemagazine

Das Internet hält auch für Hundemenschen viele neue Möglichkeiten bereit, sich zu vernetzen und oder Informationen zu finden,, tausende Gruppen, Foren und auch Onlinemagazine. Dass man diese Möglichkeiten nicht unkritisch nutzen sollte, meint Anja Kiefer im Gespräch mit Karin Immler. Die Herausgeberin des Magazins „Mein Herz bellt“ ist naturgemäß durchaus Internet affin, wird doch das Magazin vorwiegend als Onlinemagazin gelesen.

Werbefreies Onlinemagazin mit ansprechendem Layout

Ein Onlinemagazin mit hohem Anspruch an den Inhalt, der angenehmerweise werbefrei daher kommt.

Als Fotografin hat Anja Kiefer einen Blick für gute Motive und das Layout des Magazins ist dementsprechend hochwertig.  Zum Fotografieren gekommen ist Anja Kiefer durch das Hundetraining. Sie möchte glückliche Hunde zeigen. Und so laufen und spielen fröhliche, ausgelassene und zufriedene Hunde durch ihre Bilder, die es auch als Kalender gibt.

Prominente AutorInnen

Die Liste der AutorInnen  weist viele prominente Namen aus der Hundeszene auf. Aber auch „ganz normale Hundemenschen“ schreiben für „Mein Herz bellt“, beispielsweise über das Leben mit einem behinderten Hund.

 

„Ich suche mir die Personen, die mit positiver Verstärkung trainieren“ Anja Kiefer

In der Sendung erzählt Anja Kiefer wie die Idee zu diesem Magazin entstanden ist, nach welchen Kriterien sie die AutorInnen auswählt und warum ihr dieses Magazin so wichtig ist.

Sendung anhören

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per Livestream am 2. Mittwoch im Monat um 12.06 und am 2. Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik oder über den Hunderunde Blog.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com